Neuer Hund im Haus ---> Mein Hund winselt

  • Hallo zusammen,

    seit gestern hat unser Mieter über uns einen neuen kleinen Hund. Welpe, BeagleMix.

    Unser Nachbar will unsere Hunde nicht zusammenlassen zum Gegenseitigen Beschüffeln. Hat irgendwie Angst weil die Hunde soviel größer sind als seiner.. *ohneWorte*

    Jedenfalls winselt Angie seit den frühen Morgenstunden UNUNTERBROCHEN. Ich hab erst versucht sie einpaar Stunden zu ignorieren. Aber keine Chance!
    Auch ein deutliches "Aus!" hat überhaupt nichts gebracht. Nach 30 Sek gehts wieder von vorne los!
    Raus muss sie nicht und sonst fehlt ihr auch nichts, also hat es wohl mitm neuen Hund zu tun? Sie winselt auch sehr krass am zaun wo unsere Gärtnen angrenzen und kommt überhaupt nicht mehr zur Ruhe.

    Irgendeine Idee was wir tun können?

    Vielen Dank schon mal :)

  • Zitat

    Hallo zusammen,

    seit gestern hat unser Mieter über uns einen neuen kleinen Hund. Welpe, BeagleMix.

    Unser Nachbar will unsere Hunde nicht zusammenlassen zum Gegenseitigen Beschüffeln. Hat irgendwie Angst weil die Hunde soviel größer sind als seiner.. *ohneWorte*

    Schlauer Nachbar. Wenn du dem auch so ein Unverständnis entgegenbringst, wie du es hier schreibst, wundert mich das nicht, dass er das nicht will.

    Ignorieren - woher soll der Hund wissen, dass das Verhalten unerwünscht ist, wenn du es ignorierst?
    Deiner Beschreibung nach mangelt es deinem Hund offenbar an Frustrationstoleranz (das hat der Nachbar vielleicht schon ganz richtig erkannt und will deshalb seinen Welpen nicht zu deinem viel größeren Hund lassen ...).
    Impulskontrolle kannst du nur üben, indem du immer wieder den Hund aus der Situation rausholst, ihn mental runterbringst und ihm deutlich machst, dass er das Verhalten lassen soll.
    Dazu brauchst du u.a. ein Abbruchsignal, das sitzt; hier besonders der Abruf und auch das Schicken auf den den Ruheplatz, so der Hund denn einen hat, den er als solchen sieht.
    Das unerwünschte Verhalten so früh wie möglich abbrechen, schon beim kleinsten Anzeichen, noch bevor der Hund überhaupt richtig hochfährt. Wenn er sich dir zuwendet, positiv bestärken; ihn loben, ggf. eine positive Alternative anbieten, wenn er mit dem Abbruch allein nicht runterkommt.
    Bestimmt sein, aber nicht strafen - auch nicht verbal - und in gleichen Situationen immer wieder gleich reagieren, unabhängig davon, wie erfolgreich dein Vorgehen in dem Moment ist.
    Situationen wie die am Zaun und Aufregung bei Außenreizen - besonders solchen, die der Hund nicht sieht - erfordern viel Geduld und konsequentes Üben.

  • Zitat

    Schlauer Nachbar. Wenn du dem auch so ein Unverständnis entgegenbringst, wie du es hier schreibst, wundert mich das nicht, dass er das nicht will.

    .

    Auch wenn ich Deinem Posting zustimme, muss Du die TS nicht direkt verhauen.

    Wenn sie wüsste, was sie machen sollte, hätte sie nicht diesen Thread eröffnet.

  • Ich meine das "Unverständnis" ganz im Sinne des Wortes, das war nicht als "Verhauen" gemeint.
    Sorry, wenn das so rüber kommt.
    Ich würde meinen Welpen auch nicht hin lassen, wenn der Hund des anderen sich wie beschrieben verhält und der Halter versteht meine Bedenken nicht.
    Ich habe mir ja immerhin habe ich mir die Mühe gemacht, ihr Vorschläge zu machen, ist also nicht böse gemeint; habt ihr denn noch Vorschläge, was sie tun kann?

  • Zitat

    Ich meine das "Unverständnis" ganz im Sinne des Wortes, das war nicht als "Verhauen" gemeint.
    Sorry, wenn das so rüber kommt.
    Ich würde meinen Welpen auch nicht hin lassen, wenn der Hund des anderen sich wie beschrieben verhält und der Halter versteht meine Bedenken nicht.


    ach so dann ist ja was anders

    Ich würde mein erst gestern an gekommen Welpen auch nicht 1 zu so ein Hund lassen 2 wär das für ein Welpen der erst gestern an kam auch viel zu viel Stress für den kleinen ist

  • Zitat

    Aha, weil der Hund winselt & fiept sollte man seinen Hund nicht hinlassen? Ist das ein neues Zeichen für "ich fress den Welpen gleich mit Haut und Haaren"?


    Aber so ein überdrehten Hund möchte ich nicht bei meinen erst grade an gekommen Welpen haben

  • Schon ok; ich weiss, dass ich manchmal etwas "geradeaus" bin.
    Liegt aber mehr daran, dass ich Sprache gern im engen Sinne des Wortes benutze.

    Aber im Ernst, wenn ihr noch weitere Tipps habt - raus damit!
    Das Thema ist ja sehr vielschichtig und, so denke ich, auch eins der Hauptprobleme in der "modernen" (wahlweise ersetzbar durch "moderaten" ;) ) Hundehaltung.

    @ Emma,
    es geht dabei nicht darum, ob der Hund böse Absichten hat. Ein Welpe ist schnell überfordert und hat dann negative Lernerfolge, wenn der andere Hund "überdreht" ist.

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