Wilder Welpe
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Liebes Forum,
unser Züchter hat uns unseren Labrador (der jetzt knappe 11 Wochen alt ist) mit nach Hause gegeben mit dem HInweis, dass man so einen Hund in den ersten Monaten wie ein rohes Ei behandeln soll.
Wir tun derzeit unser bestes. Aber manchmal hat er so seine 5 Minuten und dann rennt er wie von der wilden Tarantel gebissen durch den Garten, die STufen zu unserer Terrasse hoch und springt sie auch wieder runter - und das, obwohl Treppen und insbesondere Sprünge aus größerer Höhe doch Gift für so einen kleinen Labrador sein sollen.
Außerdem ist der Hund in diesen wilden Minuten so unbändig, dass er auch wild um sich schnappt und alles anknappt, was er nur erreichen kann. Bislang haben wir die Kinder immer aus der Schusslinie retten können...
Was macht man da am Sinnvollsten? Ihn sich nicht austoben lassen? Solch wildes Spielen unterbinden? Die Kinder in Sicherheit bringen?
Wir sind etwas ratlos. - Vor einem Moment
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Hallo,
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Du findest in diesem Unterforum sicher noch mehr Threads dazu. Herzlichen Glückwunsch – du hast einen Welpen!
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Hast du schon mal Lämmer beobachtet?
Die springen und toben und rennen und bocken und boxen sich und machen nur Unfug.
Genauso machen das alle Tierkinder.....
Und auch Menschenkinder....Ihr seid noch nicht aneinander gewöhnt!
Die Bindung ist noch nicht vorhanden.Wenn dass stimmt, dann wirst du die Antworten eigentlich als Mutter automatisch wissen. (Als Hundemutter
...)Gratuliere zum vollkommen normalen Welpen.
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Dieses Problem hatte ich mit meinem Labbiwelpen zu Anfang auch, jetzt, mit 10 Monaten sind diese "wilden 5 Minuten" nur noch äußert selten!
Wir haben allerdings von Beginn an in der Hundeschule von unserer Trainerin, in meinen Augen, einen wertvollen Tipp bekommen. Es gibt einen bestimmten "Griff" wobei du den Hund mit der Hand ums Halsband und ins Fell am Hals greifst (da haben ja gerade die Labbis ordentlich Fell und Haut, wo man gut reinpacken kann) und mit der anderen Hand hinten an die Flanke "packst". (Je nachdem wie sensibel der Hund ist, reicht ein Handauflegen an der Flanke bei meinem musste ich schon "zupacken"
) Dabei werden bestimmte Hormone ausgeschüttet (Namen vergessen
), die den Hund beruhigen und runterfahren.
Das Ganze passiert direkt an deinem Bein, sodass der Hund Körperkontakt hat. Nimmst du ihn z.B. ans Linke Bein, nimmst du die rechte Hand um ins Fell am Hals zu packen und mit der Linken hältst du ihn an seiner linken Flanke. Verständlich??
Das war bei uns das A und O im Welpenkurs, bevor man in eine Aufgabe startet wurde der Hund immer erst ans Bein genommen, natürlich nicht mit diesem Griff, aber die Linke Hand drückte bzw. führte den Hund über seine Flanke an dein Bein, du übst "an der Leine" gehen, sobald der Hund zieht oder zu weit vorrennt, nimmst du den Hund zurück ans Bein. Irgendwann haben wir das mit einem Kommando belegt, links bzw. rechts und die Leinenführigkeit war ein Klacks!! Sehr praktisch, der Hund lernt gleich, das er bestimmte Dinge (Sitz, Platz, ...) nah bei dir ausführen soll. Es gibt ja sonst dieses Phänomen, dass Hunde den Befehl zwar ausführen, aber genau mit Abstand deiner Armlänge, so, dass Frauchen bloß nicht an Hundi rankommt!
Haben Hunde zu Anfang Probleme bestimmte Situationen (Hundebegnungen, vorbeifahrende Autos, schreiende Kinder, etc.) zu ertragen, Hund ans Bein und den Hund mit der Hand an der Flanke berühren, das beruhigt sie wirklich! Uns hat's unglaublich geholfen! Bei Gelegenheit mach ich mal ein Bild, falls es nicht verständlich ist?!Liebe Grüße, Sorry, bin etwas von deinem eigentlichen Problem abgedriftet!

P.S.: Rumtoben und mal Zwicken gehört allerdings dazu, aber sobald der Hund sich immer mehr hochfährt würde ich eingreifen. Bei uns kamen diese 5 Minuten immer in den ungünstigsten Situationen, beim Tierarzt, beim Spazieren gehen an der Leine... Jajaaa...

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Das ist ein Welpe und kein rohes Ei. Und in ein paar Monaten ist das ein rechter Rüpel und Haustyrann, wenn er vorher keine Grenzen kennenlernen durfte.
Natürlich sollt ihr nicht grob oder gar gewalttätig werden. Aber deutlich und klar geht schon, und hilft dem Welpen, sich einzuleben.
Die wilden 5 Minuten erlebt jeder Welpenbesitzer, das ist völlig normal. Und die Geschwister im Wurf gingen auch schon mal über Tisch und Bank, sprangen und hüpften. Macht eure Erziehungsversuche in ruhigeren Momenten, bringt ihm Nein bei und arbeitet an der Beisshemmung. Wenn er schon flippt, ist er nicht besonders lernfähig.... Ich habe meine Welpen flippen lassen, solange es nicht überhand nahm.
Ich habe ihnenen aber auch Ruhe beigebracht, wenn sie völlig überdreht haben. Erst von den wilden Beiss- und Bellattacken abgelenkt, dann mit dem Welpen zusammen den Ruheplatz aufgesucht und mit ihm dort geblieben, bis er eingeschlafen war.
Du hast schon einige Links bekommen, lies dich hier ein in der Welpenrubrik, du wirst sehen, dass es vielen Hundehaltern ähnlich ging. Die allermeisten haben ihren Weg gefunden, und die Zeit der Schnappschildkröte überlebt.

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Erstmal herzlich willkommen hier.
Ich persönlich halte diese Einstellung des Züchters für übertrieben.
Ob ein Hund z. B. eine HD bekommt, ist genetisch fest gelegt.
Durch Bewegung kann eine HD nicht erworben werden.Im Gegenteil ist eine ausreichende Bewegung wichtig für die Stärkung der Bänder, Sehnen und Muskeln. Auch Knorpel und Gelenkschmiere wird erst durch Bewegung aufgebaut.
Welpen springen nach meiner Erfahrung nicht von einer Höhe, die sie körperlich nicht schaffen. Darum würde ich es dem Welpen überlassen, ob er ein paar Stufen springt.
Ein Tierarzt schreibt dazu:
ZitatAlles anzeigenKann ich irgendwie verhindern, dass mein Hund HD bekommt oder sich eine
leichte HD verschlimmert? Ist Sport wegen des Muskelaufbaus eher nützlich,
oder muss ich darauf achten, dass er sich nicht zu viel bewegt?
Die HD ist genetisch bedingt. Man kann also mit keinerlei Medikamenten,
Futterzusätzen oder Spezialfuttermitteln die Ausbildung einer HD verhindern. Auch
wenn das mitunter gerne behauptet wird. Bewegung ist immer gut, da sie die
Muskulatur kräftigt. Durch Bewegung kann man keine HD verschlimmern oder deren
Auftreten sogar provozieren. Junge Hunde müssen sich bewegen, müssen spielen
und herumtoben besonders auch mit anderen Hunden.
Nur wirklich extreme Belastungen (Klettern über hohe Hindernisse, hartes
körperliches Hundesporttraining noch wachsender Junghunde) können das Auftreten
einer HD im Sinne der erwähnten Co-Faktoren bei genetisch belasteten Individuen
begünstigen.http://www.tierarztpraxis.org/index_htm_file…d_Antworten.pdf
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Welpen sind ziemlich robust und brauchen eigentlich ne genaue Ansage. Dein Hund hat die verrückten fünf Minuten. Bei meinem waren es glaub Stunden
der raste wie gestört. Der Witz war, meine Althündin ging dann hin, gab ein sehr heftiges Abbruchsignal, der Zwerg suchte sofort sein Eck und schlief auch sofort ein. Ab da machte ich es wie die Alte. Und das rohe Ei ist dabei ganz sicher nicht kaputt gegangen. Ganz im Gegenteil. -
Ich habe auch einen Labbi mit 9 Wochen bekommen und der hatte nach seiner Eingewöhnung auch immer mal wieder sein "5 min.". Meist habe ich ihn fetzen lassen aber nur draußen im Garten im Haus war das Tabu. Da habe ich ihn einfach auf seinen Platz geschickt und quasi zur Ruhe gezwungen. Gerannt und gehüpft ist meiner auch immer wie ein Irrer und er tut es heute noch. Das gehört dazu.
Und ihn wie ein rohes Ei behandeln ist bestimmt nicht gut, sonst tanzt er euch in ein paar Monaten auf der Nase rum.
Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem Zwerg.
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