Kann ich meinen Hund behalten?
-
-
Ich nehme mal an, ihr seid Hundeanfänger, zumindest liest sich das so.
Ein Hund, der das erste Jahr auf nichts geprägt wurde und an der Kette gelebt hat, gehört nicht in Anfängerhände.
Der "Tierschutzverein", der euch den Hund vermittelt hat, hat hier ganz klar einen Fehler gemacht. Solch ein Hund gehört erstmal in eine gute Pflegestelle, die ihm die Welt erklärt. Oder man findet direkt sehr erfahrene Leute für den Hund, die ihm ein Zuhause geben.
Es ist immer sehr kurzsichtig, zu denken, man bräuche nur die richtige Methode, um den Hund zu erziehen. Hunde sind nicht blöd, sie merken, ob jemand ein souveräner Mensch ist, dem sie sich anvertrauen.
Ich kann nur raten, den Hund zurück zu geben. Es gibt so viele gut erzogene Hunde, die aus irgendwelchen Gründen ihr Zuhause verlieren.
Tut euch und dem Hund den Gefallen, gebt ihn zurück. Noch ist er jung und kann in erfahrenen Händen das Leben kennenlernen.
Ihr könnt euch dann nach einem Hund umsehen, der zu euch passt. - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Zitat
Hunde kommunizieren beispielsweise über Fixieren, Blocken und Bewegungseinschränkung und das kann auch ein Mensch. Es scheitert nur bei vielen an der exakten Umsetzung, denn da sind Hunde nun mal Meister, Nuancen in der Körpersprache zu lesen.
Genau das meinte ich!
Beim Großteil der Anwender klappt es eben nicht! -
Wir haben uns jetzt entschieden, ihn zu zubehalten und weiter zu trainieren. unsere Trainerin ist im Kontakt mit Kollegen uns Ausbilder und möchte mal mit einer anderen Methode versuchen. Sie meint, da er sehr schlau ist und schnell lernt, wird er es relativ schnell verstehen. Man brauch nut Gedult was ja klar ist

Danke für eure Beiträge. Haben auf jedenfall geholfen

-
Hi flippyfm,
für mich hört sich das nach einer Trainerin an, die zwar mit der hündischen Körpersprache arbeiten und ihr Wissen diesbezüglich auch vermitteln möchte, aber es einfach nicht so richtig hinbekommt.
Leider ist es bei vielen Hundetrainern so, dass sie eine achsotolle Ausbildungen bei einem achsotollen Experten gemacht haben, aber didaktisch nichts drauf haben, und dabei aber leider auch am Hund n bissl was falsch läuft.
Ein Mensch kann halt nie wirklich Hündisch sprechen, bzw sich hündisch Verhalten. Man kann einige Kleinigkeiten nachahmen und auch dem Hund gegenüber verständlich umsetzen. Man kann aber auch so richtig viel missverständlich und falsch machen. Und das fängt beim Trainer an, der es schon dem Menschen nicht vermitteln kann.Ich würde dir zu nem anderen Trainer raten und auch vorläufig zu nem Maulkorb, da ihr den Hund nicht einschätzen könnte.
Da sind so einige Baustellen an dem Hund, womit ihr wahrscheinlich eine lange Zeit beschäftigt sein werden.
Vielleicht gibts ja bei euch in der Nähe einen Hundeverein, wo ihr noch in ein wöchentliches Training gehen könnte.
Hab die Erfahrung gemacht, dass so ein Verein günstiger ist, wenn die Trainer da einigermaßen ok sind. Für den ganzen alltäglichen Grundgehorsamstkram ist so etwas jedenfalls nicht schlecht, und du hast noch die Möglichkeit den Hund gut zu sozialisieren, sodass er auch mit den anderen Hunden im Freilauf (ist ja meist ein eingezäunter Hundeplatz) spielen kann.
-
Also unsere trainerin ist gut. Das wissen wir... Wir wissen jetzt auch wiesoo ihre methoden nicht anschlagen. Sie hat sich da sehr mit auseinander gesetzt und wir natürlich auch. Ergebniss: wir haben einen herdenschutzhund (mit kangal; alles passt genau auf unseren hund) und da herdenschutzhunde noch anders und schwieriger sind als hütehunde und unserer einfach gar keine sozialisierung genoossen hat, wird es schwer, sein verhalten in den nächsten jahren rauszubekommen. Wennn man sich in verschiedenen quelllen informiert steht, dass das gehirn des männlichen herdenschutzhund erst mit 4 bis 5 jahreen ausgereift ist.. Bei uns in nrw sind sie sogar listen-/ anlagenhunde..
So leid es uns tut, aber wir haben nicht die zeit uns den ganzen damit zu beschäftigen um es iwie rauszubekommen. Alle die sich mit hunden auskennen raten uns davon ab, va wenn sie ihn erlebt haben.. So leit es uns tut.. Er ist nämlich echt ein süßer fratz..
Wir werden (immoment natürlich nicht) evtl noch mal auf einen hund zurück kommen. Da werden wir dann aber erst mal einen welpen nehmen und uns über die rasse genau informieren, weil wir uns immer den typischen familienhund wünschen der auch unseren besuch begrüßt und nicht verbellt (was bei herdenschutzhnden ja total typisch ist, egal ob die person schoon mal da war oder nicht)
wir denken, dass wir als anfänger (va weil diese tiere ne extrabehandlung brauchen von speziellen experten) uns das nicht antun werden, sowiee es leider immer bei diesen tieren ist.. :/trotzdem vielen dank

-
-
Ich glaube ihr habt euch richtig entschieden. Ein Herdenschutzhund ist ohnehin schwierig, und dann noch so aufgewachsen...
Die Tierschutzorga, die euch den Hund vermittelt hat, hat sich unverantwortlich Verhalten und euer Vertrauen missbraucht.
-
Da hast du recht...
Ich glaub auch es ist eine gute entscheidung, so weh es uns tut..und wir werden da bestimmt keinen hund mehr herholen.. Entweder aus einem tierheim bei uns aus der gegend wo man vorher die hunde kennenlernen kann oder halt nen welpen

-
Bei den ersten Zeilen die ich las wusste ich schon was kommt.
Ich finde es von den Orgas und Tierheimen völlig verantwortungslos, Herdenschutzhunde so einfach zu vermitteln.
Hütehund,Goldenmix oder ähliches...unfair dem Hund und den Besitzern gegenüber. Wenn man rettet hat man auch Verantwortung.
Die Haltung und Ausbildung eines Herdenschutzhundes,auch aus zweiter Hand ist durchaus machbar.
Was ist es denn für ein Mix? Pyrenäenberghund? Mastin Espanol? Beide Rassen sind nicht unbedingt die am schwersten zu Haltenden.
Einen Trainer, der sich auf HSH spezialisiert hat magst du nicht aufsuchen?Oder dich mal an Frau Cordt wenden? Auch hinsichtlich der Weitervermittlung,er sollte schon in ganz besondere Hände kommen;-)
Ich würde ihn keinesfalls irgendwo inserieren und dem nächstbesten geben. -
Sorry habs überlesen....Kangalmix. Aus Spanien????
-
flippyfm, erst einmal Hut ab vor eurem Engagement. Ich finde es toll, wieviele Gedanken ihr euch um euren Hund macht und Arbeit und wahrscheinlich auch Geld in ihn investiert habt.
Ich denke, eure Entscheidung ist schon gefallen. Das ist natürlich absolut zu akzepieren. Trotzdem möchte ich noch anmerken, dass es auch möglich ist, einen Herdenschutzhund auch als Ersthundebesitzer aus dem Tierschutz in einen Familie zu integrieren. Ich spreche aus Erfahrung. Man muss sich nur mit bestimmten Eigenschaften des Hundes anfreunden und auf seine speziellen Charaktereigenschaften eingehen. Danach ist ein entpanntes Familienleben möglich.
Du schreibst, ihr hab nicht die Zeit euch den ganzen Tag um die Erziehung eines Hundes zu kümmern. Ich denke, das hat wahrscheinlich keiner und normalerweise braucht das auch kein Hund, auch kein Herdenschutzhund. Bitte bedenkt aber auch ein Welpe ist zeitintensiv.
Ich wünsche Euch viel Erfolg bei der Wahl eures nächsten Hundes. - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!