Anfälle - Wer kennt diese Symptome?
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Der Hund einer Freundin hat nun zum 3. Mal (Was bekannt ist.) einen Anfall gehabt. Der letzte war vor ca. 6 Monaten, den sie mitbekommen hat.
Ablauf: Hund ist völlig normal, läuft und bewegt sich normal. Dann knickt der Hund mit den Beinen ein, kann diese auch nicht mehr bewegen (liegt dann wie bei der Platzablage) und hat einen starren Blick. Kein Schaum, kein Zucken, kein Schreien usw. -- nach ca. 1-2 Minuten lässt die Verkrampfung nach (nach ca. 30sec. wedelt sie mit der Rutenspitze , aber kann noch nicht aufstehen) und nach ca. 10 Minuten ist der Hund wieder völlig normal.
Da die beiden ersten Beobachtungen sehr weit auseinander lagen und keine akute Lebensgefahr darstellen, wurden bisher keine tiefgründigen Analysen (außer Blutbild mit Analyse von Zeckenviren, ohne Befund) gemacht.
Da die "Lähmung" an den Hinterläufen beginnt, haben wir ihr erst einmal das Röngten des Rückens empfohlen.
Aber vielleicht at jemand auch einen Hund mit selben Symptomen und kann uns Hinweise geben.MfG
SunshineP.S. Hund ist 37cm, ca. 8kg (schlank) schwer, kastriert und 6 Jahre.
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Ich glaube mit diesen krampfartigen Zusammenbrüchen ist echt ein riesig komplexes Thema und tritt anscheinend auch gar nicht so selten auf.
Meine Hündin hatte mit ca. 3 Jahren einmal so einen Anfall und ca. 5 Monate später nochmal einen und dann bis jetzt nie wieder (sie ist jetzt gut 4,5 Jahre). Keine Ahnung, was das war, ist tierärztlich nie abgeklärt worden. Mein erster Verdacht war Epilepsie, aber nach Beschreibungen von einer Bekannten, die einen Hund mit Epilepsie hat und aus Beschreibungen aus dem Internet, paßte das nicht so ganz. Sie war nie orientierungslos, sie taumelte, kam zu mir und setzte sich krampfartig neben mich. Sie machte nie unter sich und war nach einer Minute (keine Ahnung, gefühlt hat es viel länger gedauert) wieder vollkommen normal.
Ein Bekannter meinte, sie hätte einen Nervenzusanmmenbruch gehabt, hatte seine Hündin wohl auch mal. Ich weiß zwar nicht warum, für mich war kein Streß ersichtlich, aber ich habe schon ein Sensibelchen. Mein Verdacht geht heute rückwirkend in eine andere Richtung. Sie hat damals zur Zeckenprophylaxe Knoblauch bekommen und das ist ja ein bißchen umstritten und Vergiftungserscheinungen können wohl auch so krampfartige Anfälle verursa
chen. Ich habe dann sicherhaltshalber den Knoblauch weggelassen, um alles auszuschließen und gut war, nie wieder was gewesen. -
Mal hochgeschupst.
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Es könnte sich um Epilepsie in Form von fokalen Anfällen handeln. Epi Anfälle ziehen nicht zwangsläufig ein Umfallen und krampfen nach sich, sie können auch in deutlich milderen Formen bis zu reinen Ticks verlaufen....
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Die Hündin meiner Freundin hatte die selben Symptome. Der 1. Tierarzt hat ein Vestibularsyndrom diagnostiziert. Die 2. Tierärztin hat auf Epilepsie getippt, was uns wahrscheinlicher vorkommt. Die Hündin (13 Jahre) mußte vor 3 Wochen eingeschläfert werden weil sie aus nem Anfall nicht mehr rausgekommen ist.
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