Von der Leine lassen???
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Also ich habe mal gehört das viele Hunde an der Leine Aggressionen gegenüber anderen Hunden zeigen, weil sie sich so stärker fühlen.
Ich denke wenn man vorsichtig an die Sache rangeht und ihn mit vielen anderen Hunden in Kontakt bringt könnte das klappen. Aber wie schon gesagt, vorsichtshalber würde ich an eurer Stelle einen Maulkorb anlegen, und den anderen HH erstmal fragen ob es in Ordnung ist wenn du deinen Hund ableinst bzw ihm die Situation erklären. Lass ihn aber nicht einfach auf gut Glück los, ohne Maulkorb...ich wäre stinksauer wenn mein Hund Verletzungen davontragen würde weil du an ihm testen wolltest wie sich dein Hund verhält...aber ich denke du bist so intelligent das nicht zu tun
Besucht doch mal eine Hundeschule, die können euch sicher gute und hilfreiche Tips geben :) - Vor einem Moment
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Hi,
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Zu aller erst wuerde ich an der Bindung und dem Vertrauen zum Hund arbeiten bevor ich andere Baustellen auf mache, denn wenn das nicht klappt ist es noch schwieriger dem Hund die Hundeunvertraeglichkeit und anderes ab zu gewoehnen
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Das is mir schon klar. Bisher haben wir na hundetrainerin mit der wir auch schon alles soweit machen.
Die nächste zeit gehn wir auch in eine sehr gute hundeschule.
Ich will ihn ja auch auf keinen fall einfach so los lassen und dann mal schauen.
Es ging mir drum eben mit diesem freund weil hald abgesprochen wäre usw.
Vorher werden wir aber natürlich noch den rat des zweiten hundetrainers abwarten und diesen dann eben auch mit hinzuziehen.Ich will ja auch nicht das was passiert!
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Braucht er denn zwangsläufig Hundekontakt?
Also nicht falsch verstehen, generell bin ich natürlich für ein gutes Sozialleben, Kontakte und Abwechslung. Aber wir haben beide Beispiele zu Hause:
1. einen Rüden, der an der Leine nicht so gut verträglich mit anderen Hunden ist (nicht aggressiv, aber ich vermeide soweit es geht an der Leine Kontakte, weil es für ihn einfach Stress bedeutet) aber ohne Leine ist er weitesgehend sehr umgänglich. Allerdings kenn ich ihn seitdem er ein Welpe ist und ich kenne seine Körpersprache bis ins kleinste Detail. Ich sehe, wenn er in Stress kommt, innerlich anspannt und sich was in ihm "zusammenbraut" und kann dann reagieren und ihn abrufen. Ich weiss nicht genau, ob man die kleinen Signale bei einem Hund schon erkennen kann, den man erst 5 Wochen bei sich hat - wobei ich mich da auch irren kann.
2. eine Hündin, die unseren Rüden liebt, aber einfach keine anderen Hunde braucht. Sie geht nicht von selbst aggressiv an der Leine los, aber sagt sehr deutlich ihre Meinung, wenn andere ihre Individualdistanz unterschreiten. Mittlerweile (wir haben sie auch erst ein paar Wochen) lassen wir sie in kontrollierten Gebieten von der Leine und da zeigt sich ganz deutlich, dass sie Hundekontakt meidet ausser unserem anderen Hund und ihr eigenes Ding macht oder sich mit uns beschäftigt. Wir haben das zur Kenntnis genommen und versuchen jetzt ihr zu helfen, dass sie nicht Situationen ausgesetzt wird in denen sie das Gefühl hat in Bedrängnis zu kommen.
Was ich sagen will: Ja, es ist möglich, dass euer Hund nur an der Leine so ein Verhalten zeigt... aber mir wäre es zu gefährlich das einfach so mal auszuprobieren ohne professionelle Hilfe, also dass der Trainer dann tatsächlich mit dabei ist. Wobei ich es so schnell wie möglich unter Anleitung ausprobieren würde, um keinen Teufelskreis entstehen zu lassen. Es mag aber auch sein, dass euer Hund keine Artgenossen braucht und ihr ihm völlig ausreicht.
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Zitat
Also ich habe mal gehört das viele Hunde an der Leine Aggressionen gegenüber anderen Hunden zeigen, weil sie sich so stärker fühlen.
Also ich kann da nur von meinem sprechen, aber bei ihm ist es das Gegenteil. Er fühlt sich in die Ecke gedrängt (ganz besonders diese bescheidene Situation er angeleint / sein gegenüber ohne Leine) und sucht dann die Flucht nach vorne. Ohne Leine kann man es ganz klar bei ihm beobachten, dass er sich nach kurzem Tanz, also schnüffeln und ein wenig umeinander rumschleichen, zurückzieht und seines Weges geht.
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Er braucht vielleicht keinen hundekontakt.
Es sind aber in unserem engeren freundeskreis noch 2 rüden ( mops und bullterrier) und die sollte er zumindest friedlich ignorieren können :-)
Das beim gassi an der leine kann ma gut vermeiden indem wir die straßenseite wechseln. Diese distanz reicht ihm. -
Ich würde vor allem, WENN ich denn solche Experimente starten würde, auch dem anderen Hund nen Maulkorb drauf setzen!
Was glaubt Ihr, was der macht, wenn der einfach angegriffen wird? Weglaufen? Wenn Ihr da an den falschen geratet, wird dann anschließend Eurer verletzt durch den anderen Hund, weil der sich genötigt sieht, sich zu wehren (der weiß ja net, daß er wegen des Maulkorbs beim anderen Hund nicht verletzt werden kann!), und packt den mal richtig - und dann habt IHr den Spaß, weil euer Hund dann sicherlich hinterher nicht besser auf andere zu sprechen ist, wenn er denen hilflos ausgesetzt war, und dann auch noch verletzt wurde!
Immerhin sind die anderen Hunde dann jeweils schon gut in der Lage, eine aggressive Körperhaltung Eures Hundes zu interpretieren (denn an der Haltung ändert der Mauli nix!), und sich darauf hin zu wehren.
Dies ist der Grund, warum ich hier mit Frieda so gut wie nur noch ohne Mauli laufe (aber angeleint) - weil ein paar wenige Leute (die meisten kennen uns und weichen aus bzw. nehmen kurz die Hunde zu sich) ihre Hunde immer hergelassen haben, weil Frieda ja dank Mauli nix tun kann. Daß ihre dann aber "mal eben" draufgehen könnte auf meine, weil sie deren Körperhaltung vollkommen zu Recht als aggressiv erleben, und meine dann verletzt werden könnte - daran hat keiner von denen gedacht. Und siehe da - plötzlich können diese Leute Abstand halten, weil kein Mauli drauf ist..... ;-)
Ich habe dank der geringen Größe von Frieda sie aber auch stets im Griff, und ohne Mauli läuft sie nur angeleint, ich weiche anderen Hunden nach Möglichkeit aus und gehe mit etwas Abstand über die Wiese, sodaß sie relativ entspannt den anderen Hund passieren kann, was ich dann bestätigen kann. Wenn einer zu nahe kommt (ohne Besitzer in Reichweite), kann ich den blocken und wegschicken, notfalls kann ich meine auf den Arm nehmen und mich wegdrehen.
Mit nem größeren Hund könnte das natürlich schwieriger werden, wenn der schon entsprechend tobt bei einer Begegnung..... Dann ist es besser, den mit Mauli laufen zu lassen, für den nötigen Abstand der anderen Hunde zu sorgen, und wenn ich schon was teste, dann ist dies nur unter Aufsicht eines erfahrenen Trainers und mit zwei gesicherten Hunden mit Mauli zu tun.
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Zitat
Er braucht vielleicht keinen hundekontakt.
Es sind aber in unserem engeren freundeskreis noch 2 rüden ( mops und bullterrier) und die sollte er zumindest friedlich ignorieren können :-)Vielleicht seh ich das zu eng, aber wir haben hier auch einen Hund, bei dem ich die Vorgeschichte nicht kenne und so etwas verlange ich von ihr nicht. Wer weiss... vielleicht gab es Geschichten in der Vergangenheit und der Hund ist aus einem für ihn sehr guten Grund aggressiv anderen gegenüber. Und deswegen vermeide ich es, Hundekontakt zu haben. Sicherlich kann man mit einem Trainer versuchen daran zu arbeiten und das mit dem Ignorieren ist bestimmt ein vernünftiger Kompromiss als Grundlage, aber generell finde ich man sollte Hunden auch eine gewisse Entscheidungskompetenz überlassen - und wenn das bedeutet, dass sie generell nicht in der Nähe anderer Hunde sein möchten und dass sie sich schnell bedrängt fühlen und das in Angriffsenergie umwandeln, dann will ich da nicht künstlich was herbeizaubern wollen und auf Kontakt beharren (wenn auch nur lose bei einem Treffen).
Definitiv zustimmen tue ich aber, dass Hunde nicht grundlos in Angriff übergehen dürfen oder nicht abrufbar sind in kritischen Situationen oder jedes mal auf 100m bei Hundesichtung an der Leine abdreht. Ich meine nur, dass ich mir zB keine anderen Hunde nach Hause einladen würde oder mich zu einem "Hundetreffen" verabrede, wenn ich weiss, dass das für meinen Hund (auch wenn er es lernt zu ignorieren) nur Stress bedeutet.
Aber das ist alles in Blaue hinein geraten und vielleicht ist es eine stinknormale Leinenaggression, die der Trainer mit euch zusammen schnell in den Griff kriegen wird.
Mit diesem Post gebe ich mich wahrscheinlich selbst zum Abschuss frei als liberaler anti-autoritärer Möchtegern-Hundeerzieher... aber so soll es dann wohl sein

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Also erstmal würde ich es mit Trainer und Hundeschule probieren in den Griff zu kriegen, aber sollte sich nach längerer Zeit nichts ändern würde ich Hundi nicht zwingen...ist dann zwar echt schade aber damit muss man dann leben. Trotzdem finde ich es toll das ihr versucht das Problem mit professioneller Hilfe zu lösen

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Ja so ist auch der plan. Hundetrainer und dann eben auch mal gruppenstunde.
Und wenn nicht, dann eben nicht. :-) - Vor einem Moment
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