Klein Lenox rastet aus
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Guten morgen ihr Lieben,
Ich habe folgendes Problem, immer wenn wir mit ihm gassi gehen und er sieht andere Hunde dann bekommt er nichts anderes mehr mit. Ganz egal was wir tun es bringt ihn nichts davon ab an der Leine zu ziehen wie ein irrer. Er ist nicht bösartig er will bloß spielen und das um jeden Preis. Das zerrt doch sehr an den Nerven vorallem bei einem 30 Kilo Hund.Wir haben folgendes versucht:
Auf den Boden drücken (ihn zu platz zwingen)
Sehr kurz halten und einfach vorbei gehen und Aus sagen
Ihn hin gelassen (das war falsch habe ich schon oft gelesen)Dazu kommt noch das er auch nicht aufhört wenn der andere Hund keine Lust mehr hat. Es ist auch egal ob er ein Geschirr an hat oder Halsband, beim Geschirr bekommt er bloß kaum noch Luft beim ziehen, aber das stört ihn auch nicht weiter.
Was sagt ihr kann ich tun damit das endlich aufhört, er ist sonst der liebste Hund.
Er ist ein Labrador und inzwischen 8, 5 Monate alt und wiegt 32 Kilo.Mfg
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Hi,
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Was bei sowas total gut hilft ist Erziehung

Such dir eine gute Hundeschule die konsequent arbeitet und nicht nur mit positiven Heititei.
Was für eine Leine hast du an dem Hund?
Kann dein Hund Kommandos wie "schau" oder "Fuß"?
reagiert dein Hund auf Spielzeug oder Leckerchen? -
Huhu,
also was du nicht tun solltest:
- Ihn umwerfen oder zum Liegen zwingen
Warum? du hast gesehen, dass es niichts bringt
Zudem erzeugt Druck nur Gegendruck und du magst ja sicher lieber deinen Hund entspannen.Ich finde, da hilft immer Hundeschule (oder eine Gruppe, die sich trifft) und wo jeder für sich mit seinem Hund arbeitet.
So lernen Hunde gut und vernünftig, dass andere Hunde da sind, man die aber nicht beachtet.Wenn dir wer entgegen kommt, hast du mehrere Möglichkeiten.
- Absitzen lassen und warten
- in großem Boden dran vorbei gehen
- ...Wichtig allerdings, dass er NICHT zu dem anderen Hund kommt, denn das ist selbstbestätigend und dass ihr konsequent eine Methode probiert.
Nicht einen Spaziergang, nicht einen Tag, sondern mehrere WochenIch persönlich würde schauen, dass sich der Hund auf mich konzentrieren lernt
- erst ohne Ablenkung
- dann mit Ablenkung weiter weg
- mit näherkommender Ablenkungjeder Blickkontakt zu mir wird da bestätigt (gerne auch mit seinem Trockenfutter, Barf, oder was ihr füttert)
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Hallo!
ZitatGuten morgen ihr Lieben,
Ich habe folgendes Problem, immer wenn wir mit ihm gassi gehen und er sieht andere Hunde dann bekommt er nichts anderes mehr mit. Ganz egal was wir tun es bringt ihn nichts davon ab an der Leine zu ziehen wie ein irrer. Er ist nicht bösartig er will bloß spielen und das um jeden Preis. Das zerrt doch sehr an den Nerven vorallem bei einem 30 Kilo Hund.Da wäre die Frage, was Du bisher in solchen Situationen immer getan hast?
Durfte er sonst immer zu den anderen Hunden hin?
Auch nach diesem "Theater"?
Dann ist klar, daß er seine Masche beibehält
, denn schließlich hat diese Methode ihn stets zum gewünschten Erfolg gebracht.Es liest sich ein wenig so, als ob er nicht gelernt hat, daß er nicht immer zu den anderen Hunden kann.
Das ist dann eine Frustsituation für ihn.ZitatWir haben folgendes versucht:
Auf den Boden drücken (ihn zu platz zwingen)
Sehr kurz halten und einfach vorbei gehen und Aus sagen
Ihn hin gelassen (das war falsch habe ich schon oft gelesen)Wozu ihn "auf den Boden" drücken? Dadurch könnte er nur "lernen", daß andere Hunde "doof" sind. Wenn Du Pech hast, könnte sich das Ganze in Leinenaggression umschlagen!
Wenn Du die Leine recht kurz hältst, könntest Du eventuell dem Hund unbewußt "signalisieren", daß Dir der andere Hund nicht geheuer ist. Wenn Du Pech hast, wird Dein Hund anfangen, Dich vor den anderen Hunden zu "beschützen".
Ich persönlich würde daran "arbeiten", indem ich mich einfach umdrehe und vom anderen Hund weggehe. Läuft mein Hund schön mit, kann ich das belohnen.
Funktioniert allerdings nur, wenn der andere Hundehalter mitmacht.Wenn Du Dir unsicher bist, wie Du das Verhalten raus kriegen kannst, dann bleibt Dir nichts anderes übrig, als einen Trainer zu suchen. Vor Ort und direkt beim Geschehen kann er Dir besser erklären, was gerade läuft und wie Du reagieren kannst.
Zitat
Es ist auch egal ob er ein Geschirr an hat oder Halsband, beim Geschirr bekommt er bloß kaum noch Luft beim ziehen, aber das stört ihn auch nicht weiter.Meinst Du beim Gassi gehen?
Hast Du überhaupt schon mal etwas in Richtung "Leinenführigkeit" gemacht.
Bisher scheint Dein Hund gelernt zu haben "Ich muß nur ganz dolle ziehen, dann komm ich zum Ziel", und das funktioniert ja auch schön. Warum also, aus Hundesicht, damit aufhören?
Das es auch anders gehen kann, wirst Du ihm erst zeigen müssen.
Dafür brauchst Du allerdings viel Geduld, weil er in seinem Verhalten schon etwas festgefahren ist, und ganz viel Konsequenz, und das meine ich nicht in Form von Strafe.Zitat
Was sagt ihr kann ich tun damit das endlich aufhört, er ist sonst der liebste Hund.
Er ist ein Labrador und inzwischen 8, 5 Monate alt und wiegt 32 Kilo.
Du wirst ihn erziehen und mit ihm trainieren müssen.
Bist Du Dir etwas unsicher, laß es Dir von einem Trainer zeigen.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Zitat
......jeder Blickkontakt zu mir wird da bestätigt (gerne auch mit seinem Trockenfutter, Barf, oder was ihr füttert)
Da würde ich auch ansetzen. Unterwegs wird jedes Anzeichen von Konzentration auf Dich bestätigt. Wenn der Hund was will, muß er vorher sitzen und Dich angucken. Dann kriegt er die Freigabe (wenn Du ein Freigabe-Kommando noch nicht etabliert hast: kann seeeehr hilfreich sein).
Will er Futter daheim: vorher absitzen, Dich angucken.
Hast Du mit einem anderen Hundehalter abgesprochen, daß die Hunde Kontakt haben dürfen: Hund soll erst ruhig sitzen, Dich angucken, dann Leine ab (Halsband mit anderer Hand sichern!), dann Freigabekommando (Halsbandhand loslassen - damit der Hund nicht lernt, das Klicken von dem Karabiner, der abgemacht wird, mit Losrennen zu verknüpfen). Willst Du den Hund zum Freilaufen ableinen, egal, wo, auch wenn kein anderer Hund da ist: erst muß er sitzen, sich auf Dich konzentrieren, dann kommt die Freigabe.
So lernt er erstens, daß er nur über den "Umweg" über Dich (die Freigabe) ans gewünschte Ziel (Freilauf/Futter/anderer Hund/Besuchbegrüßen, wasauchimmer, kannst mit allem so machen, auch daheim) kommt. Und zweitens lernt er das Freigabekommando, sodaß er irgendwann von alleine anfangen wird, Dich um Freigabe anzugucken, bevor er losrennt.
Wichtig: in dieser Zeit absolut sicherstellen, daß der Hund eben nie mehr anders (auf seine Art) zum Ziel kommt. Sprich: wenn andere Hunde kommen, mußt DU sie zuerst sehen und den Hund erstmal rannehmen, bevor er loslaufen kann. Wenn das ein paarmal trotzdem passiert, ist das eine variable Bestätigung für das Einfach-Hinrennen und verstärkt selbiges noch - und das wäre ja nicht ganz das, was Du erreichen möchtest ;-)
Wenn ein 30-Kilo-Hund meint, er müßte mich ignorieren, dann stampfe ich halt mit einem lauten "EY - ich glaub, Du spinnst!"-Anschiß (glaub mir, der ignoriert den nicht.... *gg) ein paar Schritte energisch auf den zu und dränge ihn damit körpersprachlich von dem gewünschten Ziel weg, in die von mir gewünschte Richtung. Notfalls mache ich, wenn ich das stimmlich net hinkriege, irgendein anderes Geräusch, das für den Hund ungewöhnlich ist, und seine Aufmerksamkeit auf mich lenkt. Bei uns ist das z.B. ein Schlüsselklappern. Ich hab den Schlüsselbund ein-zweimal, als Bossi hohlegedreht hat, in seine Richtung neben ihn geworfen. Durch das bis dato ungewohnte Geräusch wurde er auf mich aufmerksam und war wieder ansprechbar (nichts anderes ist das Ziel, also keine Strafe oder so! Und wenn man nen schreckhaften oder gar ängstlichen Hund hat, bitte mit Verstand anwenden, also nicht direkt neben den Hund werfen, nicht so massiv einwirken etc., eben auf den Hund abgestimmt! Also bitte nicht einfach blind nachahmen, wenn so jemand hiermitliest...Wollen ja keine Hunde verstören!). Seitdem reicht ein leises Klappern des Schlüsselbundes in der Jackentasche aus und der Hund weiß, ich mein´s jetzt ernst, und ich muß nimmer wie ne Bekloppte durch die Gegend schreien *gg
Und nochwas: rechtzeitig reagieren! Wenn der Hund den Anderen erst mal entdeckt hat, kann man abbrechen mit: "Nein - weiter!" (Also Abbruch plus Alternative nennen, damit der Hund weiß, was erwartet wird.)
Du schreibst, ihr macht das:
Sehr kurz halten und einfach vorbei gehen und Aus sagen
Das ist genau das, was ich meine (AUS als Abbruchkommando find ich weniger gelungen, da das normalerweise bedeutet, daß der Hund beim Apporiteren oder so was aus dem Maul geben soll - und er hat ja grad nix im Maul, was soll er mit dem Kommando dann anfangen..... *gg AUS heißt "Gib das her", und nicht gleichzeitig "Hör damit auf", also für jedes Etwas, das Du willst, ein eigenes Kommando. Sonst kann der Hund sich aussuchen, was von beidem grad gemeint ist....Z.B: AUS heißt "Gib mir das", und SCHLUß heißt "Hör damit auf oder so. Oder AUS für "jetzt reicht´s", dann mußt halt für´s hergeben was anderes nehmen (Z.B. "Gibs mir")). Weitergehen, aber eben mit Kommando WEITER. Dabei nicht "dumm rumstehen" (man tendiert in so Situationen automatisch dazu, stehenzubleiben, bis der Hund sich bewegt, mußt mal aufpassen *gg), sondern selbst energisch weitergehen, mit Blick nach vorne, um zu zeigen, DA liegt der Fokus, DA will ich hin. Und zwar schon energisch weitergehen, bevor der Hund evtl. stehenbleibt, weil 32 Kilo in Bewegung zu versetzen schwieriger ist, als laufende 32 Kilo mitzuziehen. Noch ein Tip: wenn Du beim Weitergehen schneller wirst (am besten noch mit nem freudigen "Heyyyy!", als hättest da vorne was entdeckt (dann ist die Aufmerksamkeit garantiert bei Dir), hat der Hund weniger Zeit zum Hingeiern, sondern muß sich anstrengen, mit Dir mitzukommen. Kannst z.B. ruhig, wenn ein anderer Hund recht nah kommt, ein "Weiter!" sagen, dabei anfangen, zu rennen, mit Spieli oder Leckerli in der Hand. Sobald er mitkommt, loben, ein Leckerli reinstopfen, nächstes rausziehen (im Laufen). Wenn man vorbei ist, kann man mit dem Hund spielen, loben etc.Und in der ersten Zeit, aber auch zwischenrein würde ich auch darauf bestehen, daß der Hund erstmal gar nicht zu anderen hinrennt, um ihm einfach beizubringen, daß man nicht zu jedem Hund hin muß, und seine Frusttoleranz in dem Bereich ein bißchen aufzubauen. Er muß das ab können, wenn er z.B. in der Stadt mit Dir ist, nicht jeden Hund begrüßen zu dürfen. Schließlich mögen nicht viele Leute den direkten Kontakt bei angeleintem Hund, da gibt´s zu oft Pöbeleien.
Außerdem würde ich den Ruckruf extrem trainieren, erst mit wenig Ablenkung, wenns da noch net ganz klappt, dann mit mehr Ablenkung, mit Hunden etc. (Hundeschule z.B., unter kontrollierten Bedingungen am Anfang). Ziel: Hund auch abrufbar, wenn er schon im Anflug auf den Fremdhund oder am Spielen ist.
Schön, daß Ihr daran arbeiten wollt - 32 Kilo außer Kontrolle können gefährlich sein (spätestens an der nächsten Straße, wenn gegenüber der Lieblingsfreund kommt, und der Hund nimmer zu halten ist!).
Wird sicherlich ne Weile dauern, das alles zu etablieren. Aber mit dem Gesamtpaket kommt sicherlich ans Ziel.
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Also erstmal danke für die vielen schnellen antworten.
Ich haben ihn nie hingelassen wenn er gezogen hat, auch nicht direkt danach sondern erst dann wenn er sich etwas beruhigt hat.
Oft ist es hier aber so das die Leute sagen, "lassen sie ihn doch ruhig" ich sage dann immer nein er muss lernen das es nicht immer so geht wie er das will. Trotzdem kommen sie dann mit ihren Hunden, es sind meist ältere Menschen. Ich gehe dann immer weg aber den Kontakt hatte er dann trotzdem kurz.
Bei Fuß geht er eigentlich sehr gut er versucht immer seinen Kopf durch zu setzen aber das wird nach und nach besser.
Die grundkommandos kann er auch wie Sitz, Platz und Bleib bringen wir ihm grade bei das klappt auch schon ganz gut. -
Hallo,
Labrador sind berühmt für ihre Distanzlosigkeit anderen Hunden und auch Menschen gegenüber. Ich vermute mal er spring auch gerne an Leuten hoch.
Um einen Labrador dazu zu kriegen, in Gegenwart eines anderen Hundes ruhig zu bleiben braucht es viel Geduld und konsequenz. Er ist ja auch noch sehr jung ( man sagt ein Labbi wird erst mit 3 Jahren erwachsen) dann kommt noch die Pflegelphase (Pubertät) hinzu.
Was nicht viel bringt ist den Hund runterzudrücken. Das erzeugt nur Gegendruck und er wird sich noch mehr hochschauckeln. Genauso bei dem kürzer nehmen der Leine. Das sagt deinem Hund nur das gleich was aufregendes passieren muss und er wird sein Erregungslevel hochfahren.
Da ihr, so wie ich rauslese, auch in der Leinenführung noch defizite habt, würde ich dazu raten eine Hundeschule zu besuchen, die kleines Gruppentraining und Einzelstunden in Kombination anbietet. Für die Leinenführigkeit erstmal Einzelstunden und das Verhalten bei Hundebegegnungen in der Gruppe. Such dir am besten eine Hundeschule in der nicht suf einem Platz sondern in Alltagssituationrn geübt wird. Auch solltest du nach Möglichkeit die Finger von Trainer lassen, die behaupten sie arbeiten nur mit positiver Bestätigung.Abraten würde ich auch von Vereinen, dort wird meist nach Annodazumal trainiert. Eine gute Mischung aus Grenzen aufzeigen und bestätigen wäre am sinnvollsten. Ich persönlich halte viel von Canis- Trainern. Aber das muss man selbst entscheiden. Viele Hundeschulen bieten Schnupperstunden an, dort kann man erstmal sehen ob es zu einem selbst und dem Hund passt.Den Versuch das alleine zu managen, würde ich sein lassen, sofern du nicht schonmal einen Labbi hattest. Die können nämlich in zwei Dingen echt zur Nervenprobe werden: Wenn es ums Fressen geht und wenn sie Aufmerksamkeit wollen.
Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß und hoffe ihr kriegt das in den Griff. Labbis sind absolut tolle Hunde, wenn sie erzogen sind. -
Zitat
Bei Fuß geht er eigentlich sehr gut er versucht immer seinen Kopf durch zu setzen aber das wird nach und nach besser.
das Wort bringt mich immer zum Schmunzelnfür mich kann ein Hund etwas, wenn er weiß, was ich von ihm will und es nicht nur in reizarmer Umgebung klappt
aber wie schauts mit Blickkontakt aus?
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