Abwechslung auf Gassirunden und Joggen/Walken
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Hallo Foris!
Mich interessiert einmal mehr, was andere Hundehalter so denken

1. Abwechslung auf Gassirunden
Man liest oft, es ist gut, nicht immer am gleichen Ort rumzuspazieren. Wie macht ihr das?
In letzter Zeit sind wir oft morgens um 6.30 die erste Runde gegangen. Da hab ich eigentlich nicht gross Zeit noch in die grosse weite Welt zu fahren (mit dem Auto) um unserem Milo Abwechslung zu bieten. Man bedenke den Stau am Morgen...
Tagsüber, nimmt ihn ja meine Mutter mit auf die Arbeit. Da kann man auch schlecht weit weg. Ich denke das geht ein paar von euch auch so?
Ich probiere ab und zu dann den "grossen" (dürfen ja leider noch nicht zu lange) Spaziergang am Nachmittag zu variieren. Sehr weit weg kann ich oft nicht, weil ich kein Auto habe.
Wir haben hier echt viel Wald und eigentlich (leider!!!!) keine grossen weiten Flächen. Zudem dürfen wir laut Gesetz die Hunde hier im Wald bis im Juli nicht mehr von der Leine lassen ...
Gehe ich mit Milo also eine "neue" Runde im Wald, kann ich höchstens so 15-20min hinein an der Schleppi gehen, dann muss ich wieder umkehren und den gleichen Weg zurücklaufen. Ich kenn ja leider nicht alle Waldwege hier auswendig und wenn ich dann nen falschen erwische, möcht/kann ich nicht 2h rumlaufen
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Ich mache schon Sachen mit ihm unterwegs: Warten, Fuss, Rückruf, spielen, Sachen verstecken. Aber trotzdem gehen wir immer ein bisschen am gleichen Ort durch.Wie macht ihr das? Milo ist ja noch jung (bald 8 Monate), ist das mit der Abwechslung mehr so auf eine Zeitdauer von Monaten gemeint, als auf den täglichen Spaziergang? Er schnüffelt immernoch wie wild umher und seine Umgebung schein ihm nicht uninteressant.
2. Joggen/walken
Milo ist ja ein kleinbleibender Hund und noch jung. Wenn wir spazieren gehen, laufe ich recht zügig. Milo "geht" eigentlich nie, sondern läuft immer. Wir haben manchmal schon echt walking tempo. Kann ich auch mal 2 Minuten leicht joggen (ich bin KEINE Sportskanone, das wäre dann also ein sehr langsames Joggingtempo). Ich bin schon ein paar Mal kurz mit ihm etwas gerannt, dass findet er witzig und ist dann ganz auf mich konzentriert. Ist das ok in dem Alter?VlG!
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Hi,
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ich suche auch nicht immer neue Wege.

Was du z.bsp. machen kannst, du kannst dir deine Gegend im Google maps suchen und im Kartenmodus schauen. Da sind eigentlich alle Waldwege drauf, ausser die kleinen Schleichwege.
So mache ich es immer in unbekannten Gebieten.Ich laufe zu 95% die gleichen Wege, da ich auch den Wald vor der Tür habe. Manchmal fahre ich wo anders hin, was aber auch bekannte Strecken sind. Der Wald hier ist gross und ich hab mehrere Möglichkeiten. Aber alle Wege kann ich auch nicht mehr laufen, da Ömchen Laila es nicht mehr schafft.
Wir spielen viel auf der grossen Runde und machen Suchspiele. Ich habe nicht das Gefühl dass meinen Hunden langweilig ist.Das rennen ist ok in dem Alter. mach doch Fangspiele mit ihm. Mach ich mit Emmy auch. Mal ne Runde wettflitzen.

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Mein Sam ist jetzt bald 11 Monate. Mittlerweile hab ich auch angefangen mit ihm Fahrrad zu fahren.
Was auch super ist, sind Leckerli Spiele. Also lass ihn z.B. sitz machen, schmeiß ein Leckerli und lass ihn dann suchen. Dadurch lernt er das Bleib-Kommando, ist fixierter auf dich und die Spaziergänge sind nicht so langweilig für den Hund
Oder leg Fährten für den Hund, also mach z.B. in eine Wasserflasche Milch oder Brei mit Geruch ( vll püriertes Hühnchen oder so
) und leg damit eine Fährte und lass den Hund sie erschnüffeln und auflecken. Am Ende kannst du ihm ja dann noch sein Lieblingsspielzeug hinlegen oder so 
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Das mit der Abwechslung ist sehr vom einzelnen Hund abhängig. Unsicheren Hunden tut man damit keinen Gefallen, da schafft die vertraute Runde Sicherheit. Aufgeweckte, neugierige Hunde erfahren damit aber viel Stimulation. Ich bin mit meinen Welpen/Junghunden so 1-2 mal pro Woche für die grosse Runde woanders hingefahren. Mit Rhian öfters als mit Splash, weil dieser leicht zum überdrehen neigte. Diese Orte waren dann zwar neu, oder wenigstens nicht so vertraut, aber fast immer in ruhiger Natur gelegen, ohne viele Hunde und Trubel. Sonst gab es unsere Standardrunden: kleine Hausrunde am Flusshang, die sich von 10-20 Min variieren lässt, und zum Spaziergang ins "Hundewäldchen", wo man fast immer viele Hunde trifft, oder mit Splash an den nächsten ruhigen Waldrand - bei ihm musste nicht jeden Tag mehr Action sein, als er selber machte. Meine Hunde haben die Expeditionen an neue Orte immer sehr genossen, selbst wenn wir dabei nicht weit gelaufen sind. Ich habe immer versucht, das auszubalancieren: einmal Erkundung eines neuen Ortes, dann wieder einige Tage vertraute Runden. Aber wie gesagt, das sollte man vom Hund abhängig machen. Eine gewisse Routine hilft jedem Junghund, Sicherheit und Stabilität zu finden.
Meine Spaniels finden übrigens auch auf der Hausrunde immer ungemein spannende Sachen zum erschnüffeln. Langweilig werden ihnen nur Gänge an kurzer Leine, wo eben nicht rumgeschnüffelt werden darf.
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Abwechslungen zum ertasten sind verschiedene Bodenbeläge.
Wenn wir die große Runde laufen,
dann laufen wir auf Gras, Schotter, Laubboden, Feldweg, normaler Straßenbelag und auch über Gitter.
Das Gitter liegt bei uns an den Straßenseiten-ist aus Gummi und Jack stört es kaum wenn er mal darüber
laufen muss oder er dort mal Sitz machen muss,
wenn ein LKW, Traktor etc. vorbeifährt und die Straße eng wird.Natürlich sind die Gerüche überall wieder ganz anders.
An fremden Orten heftet er seine Nase auf dem Boden und schnüffelt was das Zeugs hält. -
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