Immunhämolythische Anämie
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Hallo zusammen,
Mein Name ist Whity und ich bin ein 10 Jahre alter weisser Kleinpudel. Bis vor 6 Wochen war meine grösste Leidenschaft mit Frauchen und Herrchen aktiv zu spielen.
Plötzlich habe ich starken Durchfall bekommen und hatte 40,2 C Fieber.
Frauchen ist sofort mit mir in die Tierklinik gefahren.Diagnose: Immunhämolytische Anämie (Coombs-Test 1:8).Meine Leukozytenwerte sind
innerhalb der letzten 4Wochen von 20,5 auf 48,9 gestiegen und meine Hämatokritwerte
sind von 26,3 auf 18,1 gesunken. Ich bekomme jeden morgen von meinem Herrchen 1,5 mg
Prednisolon subcutan gespritzt und nehme 2-mal täglich Metronidazol 125mg. Leider geht es mir immer schlechter.
Ich schlafe viel und schaffe kaum mehr meine kleinen Spaziergänge.
Das einzige was aufgrund des Cortisons funktioniert ist mein Appetit und Durst und die
Verdauung. Immerhin etwas! Allerdings weiss ich wirklich nicht wie lange meine Kraft
noch reicht, deshalb suche ich händeringend nach Hilfe oder Ratschlägen von anderen
Leidensgefährten, denn ich möchte Frauchen und Herrchen noch lange nicht verlassen.
Wer von Euch hat Erfahrungen mit dieser Krankheit und kann mir weiterhelfen? Ich freue mich über jede Anregung und über jede Antwort von Euch. Vielleicht hat jemand einen alternativen Therapievorschlag oder Tipps in Bezug auf Nahrung und Nahrungsergänzung.Ich wäre Euch so dankbar für jede noch so kleine Hoffnung, denn mittlerweile haben sich auch schon Wasseransammlungen in meinem Bauchraum gebildet, als Nebenwirkung des Cortisons, so dass ich mit Dimazon entwässern muss.
Gibt es eine besser verträgliche Variante zum Cortison „Prednisolon“ ?
Ich freue mich von Euch zu hören und wünsche allen Betroffenen viel Kraft und Stärke.
Bis hoffentlich bald, denn jeder Tag zählt!Euer geschwächter aber immer noch hoffnungsvoller
Whity.
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Hi,
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Hallo,
Bei einer Autoimmunerkrankung ist die Schulmedizin relativ machtlos, weil eigentlich nur Cortison gegeben werden kann, um das Immunsystem daran zu hindern, dass es den eigenen Körper zerstört.
Ich würde zusätzlich zu der Behandlung in der Tierklinik eine Tierheilpraktikerin aufsuchen und über eine Entgiftung mit ihr sprechen. Vielleicht kann sie das Immunsystem wieder beruhigen.
Dies schreibt eine Kleintierklinik:
ZitatAlles anzeigen
Seit ein paar Jahren
wird auch vermutet, dass die bei Hunden immer häufiger auftretenden
Autoimmunerkrankungen, wie immun-mediierte Thrombozytopenie (ITP) und
autoimmunhämolytische Anämie (AIHA) Folgen einer zu exzessiven Impfung sind. So sind
viele Hunde mit ITP drei bis vier Wochen vor Ausbruch der Autoimmunkrankheit mit einem
Lebensimpfstoff immunisiert worden.http://www.med.vetmed.uni-muenchen.de/einrichtungen/…gement_hund.pdf
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hallo,
schau mal hier: https://www.dogforum.de/immunhamolytis…l?hilit=%20aiha
es gibt hier im forum aber auch noch weitere links zum thema aiha.meine erste sheltiehündin ist im alter von 4 1/2 jahren erkrankt. auslöser war mit ziemlicher sicherheit die damals noch durchgeführte jahresimpfung. fairy kam ohne eine bluttransfusion nicht aus, allerdings war ihr hämatokrit noch niedriger als der von whity.
ohne prednisolon geht es im akutstadium nicht. einen teil haben wir bei fairy durch azathioprin ersetzt, weil sie durch das prednisolon in der hochdosierung sehr starke nebenwirkungen hatte. insgesamt hat sie 15 monate lang die beiden medikamente nehmen müssen, wobei der ausschleichprozess sehr langwierig und langsam war. danach hat sie nie wieder ein rezidiv gehabt. allerdings ist sie auch nur knapp 9 jahre alt geworden...sie ist tödlich verunglückt.
von einer entgiftung im akutstadium wurde mir von mehreren heilpraktikern dringend abgeraten, da eine entgiftung immer auch anstrengend für den körper ist.
die dosis vom prednisolon erscheint mir relativ niedrig für eine aiha.
fairy hat es in tablettenform bekommen, über mehrere wochen 3X1 tablette à 5 mg bekommen. das entsprach etwa der sechsfachen normaldosierung vom predni für ihr gewicht von 4,5 kg.
zu den werten findest du einiges in dem oben genannten thread. da habe ich das mal geschrieben für einen user, der gelesen hatte, dass fairy auch aiha hatte und mich gefragt hat.ganz wichtig ist schonung. fairy mochte einige zeit lang kaum mal ein paar meter spazieren gehen. bis sie wieder richtig munter war, sind einige wochen ins land gezogen. und sowohl unsere haustierärztin als auch der klinikarzt haben vor überanstrengung dringendst gewarnt. ebenso ist zu beachten, dass das immunsystem unter predni sehr weit runter gefahren ist, d.h. die infektanfälligkeit steigt enorm.
lg cjal, die whity gute besserung wünscht!
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Cjalas:
Zitatvon einer entgiftung im akutstadium wurde mir von mehreren heilpraktikern dringend abgeraten, da eine entgiftung immer auch anstrengend für den körper ist.
Man kann zumindest mal mit einer Tierheilpraktikerin sprechen. Keine THP wird entgiften, wenn der Zustand es nicht erlaubt. Manchmal wird auch erst der Körper gestärkt.
Hier ist die Geschichte einer Heilung. Die Hündin hatte die gleiche Erkrankung.
http://www.gesundheit-und-impffreiheit.de/impfschadenber…fschaden-finja/Whity hat ja nun schon erhebliche Probleme durch das Cortison.
Da kann man wahrscheinlich nicht damit rechnen, dass er das noch 1-2 Jahre durchsteht. -
bubuka, fairy hatte auch schon nach wenigen tagen massive probleme durch das predni...steht im anderen thread alles genau aufgelistet. wir haben nicht umsonst einen teil ersetzt, pbwohl das predni die gewünschte unterdrückende wirkung gezeigt hat.
hast du schon mal einen hund mit aiha im akutstadium gesehen? in dem stadium geht dir kein seriöser heilpraktiker mit entgiftung ran. über stärkung kann man nachdenken.
allerdings würde ich dann keinen klassischen homöopathen aufsuchen, da cortison und homöopathie zur gleichen zeit sich eigentlich ausschließen.diese krankheit ist eine sch***herausforderung, und viel behandlungsspielraum hat man nicht...
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Zitat
bubuka, fairy hatte auch schon nach wenigen tagen massive probleme durch das predni...steht im anderen thread alles genau aufgelistet. wir haben nicht umsonst einen teil ersetzt, pbwohl das predni die gewünschte unterdrückende wirkung gezeigt hat.
hast du schon mal einen hund mit aiha im akutstadium gesehen? in dem stadium geht dir kein seriöser heilpraktiker mit entgiftung ran. über stärkung kann man nachdenken.
allerdings würde ich dann keinen klassischen homöopathen aufsuchen, da cortison und homöopathie zur gleichen zeit sich eigentlich ausschließen.Ich bin ja keine Tierheilpraktikerin. Wenn man eine gut ausgebildete THP aufsucht, wird die wissen, was zu tun ist.
Was ich aber weiss, Cortison und Homöopathie schließen sich nicht aus.
Hier schreibt eine Frau, wie sie durch die Homöopathie die Wassereinlagerungen durch das Cortison losgeworden ist, die Leberwerte haben sich verbessert usw.
Sie hat Cortison und Homöopathische Mittel eingenommen. -
Hallo Ihr Lieben,
Ich war überwältigt von den vielen fachlichen Ratschlägen und Tipps in Bezug auf die Behandlung
meiner Krankheit,und möchte mich ganz herzlich bei Euch allen bedanken.Ich hätte niemals geglaubt,
dass es so viele betroffene Leidensgenossen gab bzw. gibt.Ausserdem habt Ihr mir Hoffnung gemacht,
dass diese mich sehr einschränkende Erkrankung doch ein gutes Ende nehmen könnte.
Nach stundenlangen Lesen der vielen Links,haben sich mein Herrchen und mein Frauchen dazu
entschlossen eine bioenergetische Haaranalyse machen zu lassen ,und es dann einmal mit der
Homöopathie zu probieren.Meine Haarlocke ist schon unterwegs.Da ich vor 3 Monaten wie jedes Jahr
meine Mehrfachimpfung erhalten habe, denken sie ,dass die immunhämolythische Anämie vieleicht
daher rührt. Da das Prednisolon nicht so gut anschlägt und ich es auch nicht gut vertrage, möchte
mein Frauchen gerne darauf verzichten.Allerdings hat sie gelesen,dass man es langsam ausschleichen
muss und nicht abrupt absetzen darf.Hat jemand eine Idee in welchen Abständen eine solche schrittweise Reduzierung vorgenommen werden sollte?
Heute morgen habe ich nochmals eine Entwässerungsspritze 1ml Dimazon subcutan erhalten,weil
sich soviel Wasser in meinem Bauchraum angesammelt hat und auf mein Zwergfell drückt.Hoffentlich
fällt mir das Atmen dann wieder etwas leichter! Ansonsten geht es mir den Umständen entsprechend
stabil schlecht , aber nicht schlechter! Ich fühle mich sehr kraftlos und es fällt mir schon sehr schwer
mich auf den Beinen zu halten.Allerdings fresse und trinke ich viel und habe auch kein Fieber. Meine
Verdauung funktioniert glücklicherweise auch. Hoffentlich bin ich noch fit genug für die mir
bevorstehende Entgiftung!? Für heute verabschiede ich mich vorläufig von Euch und wünsche allen betroffenen oder schon genesenen Leidensgenossen einen schönen Sonntag mit Frauchen und Herrchen,
denn jeder Tag zählt! Liebe Grüsse Euer immer noch kämpfender Whity -
Zitat
Hat jemand eine Idee in welchen Abständen eine solche schrittweise Reduzierung vorgenommen werden sollte?
Bitte unterhalte dich über dieses Thema mit einem Tierarzt deines Vertrauens, der deinen Hund, den genauen Krankheitsverlauf und die Blutwerte deines Hundes kennt.
Eine AIHA ist eine schwere und lebensbedrohliche Erkrankung und eine Reduzierung sollte erst erfolgen, wenn der Hund stabil genug dafür ist.
Es ist möglich, dass die Impfung mit dem Krankheitsausbruch in Verbindung steht, aber ob es tatsächlich so ist, könnt ihr letztendlich nicht nachweisen - und im Moment sollte es auch eine untergeordnete Rolle spielen, denn aktuell geht es um das Leben eures Hundes.
Das Immunsystem meines Hundes fährt sich komplett gegen die Wand und auch wenn manche in diesem Forum sowas schlecht ertragen können, aber mit einer Imfpung kann man das in ihrem Fall nicht begründen.
Was ich damit sagen will: Es muss nicht immer eine Impfung schuld sein. Tatsächlich kann ein Hund auch ohne Impfung schwer erkranken...Alles Gute für deinen Hund!
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Hallo Whity,
ich würde das Cortison nur in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt ausschleichen!!!!!!
Vorher solltest Du auch eine Tierheilpraktikerin haben, die das Ausschleichen begleitet.
Bitte nicht auf eigene Faust machen.Eine Haaranalyse kannst Du machen lassen. Aber Du solltest unbedingt eine Tierheilpraktikerin vor Ort haben, die den Hund auch sieht. Sie sollte auch eine gute Ausbildung haben.
Wenn Du schreibst, das Haar wurde eingeschickt, hört sich das nach einer Fernbehandlung an.
Davon halte ich nichts.
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