• Ich würde vermuten, dass dein Schäfi Kinder weiter mögen wird, wenn er es jetzt in jungen Jahren tut. Wichtig ist, dass er weiterhin nur gute Erfahrungen mit Kindern macht, und Kinder daher mit etwas Positivem oder zumindest Neutralem verknüpft.

    Meine Hunde lieben Kinder, da habe ich Glück. Aber sie sind sie auch von klein auf gewohnt gewesen.

  • Mein Hund hat(te) Angst vor Kindern. Ich habe ihn aber auch aus dem Tierschutz, ich weiß daher nicht, was der Grund dafür ist - möglich dass er nie welche kennengelernt hat und aus Unwissenheit Angst hat, oder von Kindern auf der Straße misshandelt wurde. Anfangs hat er auch jedes Kind verbellt, dass näher gekommen ist. Meine große Schwester hat 4 kleine Kinder, da fahre ich öfter hin, damit er sich an sie gewöhnt und auch merkt, dass ihm niemand etwas böses will. Die Kinder können auch bereits nah an ihm vorbeigehen, ohne dass er knurrt oder bellt. Wohl ist im allerdings noch nicht dabei und streicheln lässt er sich auch nicht. Ich kann durchaus verstehen, dass Hunden Kinder unheimlich sind - ich seh's ja bei meinen kleinen Nichten, wie unberechenbar sie sein können: plötzlich wird geschrien, gehüpft, laut gelacht usw.

    Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen: schau einfach, dass dein Hund keine negativen Erfahrungen mit Kindern macht, sondern mit ihnen nur Positives/Neutrales verknüpft. Dann wird sich auch sicher kein Problem entwickeln ;)

  • Die Tochter und Nachbarskinder des Züchters haben oft mit den Welpen aus Henrys Wurf gespielt. Er liebt Kinder. Er scheint Kinder mit Spiel und Spaß zu verbinden, zumindest will er immer zu Kindern hin und freut sich nen Keks wenn er mal darf.

  • Ich habe selbst einen 3 jährigen Sohn der im Hunderudel aufgewachsen ist und er weiß das er nicht einfach an fremde Hunde darf ohne davor zu fragen...

    Mit der Rasse hat das jedenfalls wirklich nix zu tun, ich kenne kleine schosshunde die Kinder nicht ausstehen können. Ich denke das ist frage des Charakters und auch der Erziehung, wenn ein Hund von klein auf mit Kinder. aufwächst dann sollte das in der Regel auch keine Probleme geben. Wenn das nicht der fall ist dann würde ich auch sagen das beste wäre ihn langsam dran zu gewöhnen, wenn möglich mit älteren Kindern denen man erklären kann das sie es langsam angehen sollen.

  • Ich hatte ja schon im anderen Thread geschrieben, dass Apachi kleine Kinder nicht mag.

    Da heißt es eben managen. Er schnappt nicht sofort zu und geht auch anstandslos vorbei, nur anfassen, das mag er eben nicht.

    Hier gibt es aber auch nicht wirklich viele Kinder und wenn sie fragen dann sage ich eben 'nee, der Kleine hat Angst, aber die Größe könnt ihr anfassen. Hatte noch kein Kind das das nicht akzeptiert hat. Aimee ist ja eh für die meisten viel attraktiver.

    Mit Aimee hatte ich mal eine Situation, da hatte ich auch erst mal Herzrasen. Da lies eine Mutter, während ich mit Aimee an der Leine an einem Stand etwas kaufte (sie stand brav neben mir). plötzlich wirbelte sie herum und hinter uns stand ein Kleinkind, das kaum laufen konnte. Aimee hat sich zum Glück so umgedreht, dass sie das Kind nicht berührt hat, das wäre bestimmt umgefallen. Mutter saß lächelnd auf einer Bierbank. Also das wünsche ich niemandem dessen Hund keine Kleinkinder mag. Aber ist mir auch nur einmal passiert- zum Glück. Fazit: Aimee ist brav im Umgang mit Kleinkindern.

  • Das wird bestimmt so bleiben!
    Ich denke, dass da auch Veranlagung eine Rolle spielt- ist es ein ängstlicher Hund, ist er Neuem gegenüber offen, ist er gelassen, ist er schnell wütend...
    Bei unserem Hund ist interessant, dass unsere 9jährige (sie war 4, als Hund zu uns kam) mittlerweile einen ähnlichen Stand wie wir hat (nur läuft sie bei ihr auffallend besser an der Leine) sie hört sofort auf das, was sie sagt, begrüßt sie genauso und kuschelt sehr gerne mit ihr- und unsere 3jährige genießt Kleinkindfreiheit, sie darf alles- sogar ihr ausversehen auf den Schwanz treten oder den Knochen wegnehmen- aber hören tut unser Hund nicht, wenn die Kleine was sagt. (sehr niedlich ist das übrigens! wir unterbinden es, da es keinen Wert hat) Sie schaut sie nur an und wedelt mit dem Schwanz oder legt sich einfach hin oder geht weg. Sie würde unserer Kleinen auch Essen aus der Hand klauen, wenn ich kein Auge darauf hätte- ist in Laika´s Rangordnung also eindeutig ein ungefährlicher Winzling. Klettert die Kleine auf meinen Schoß, auch wenn Hund gerade von mir gekrault wurde, verzieht sie sich sofort respektvoll- da weiß sie wohl intuitiv, dass mein Nachwuchs bei mir Vorrang hat, wenn dieser zu mir kommt- obwohl ich sie in solchen und ähnlichen Situationen fast nie weggeschickt, aber immer ignoriert habe.

    Fremde Kinder sind nicht immer gut- manche mag sie auf Anhieb, vor manchen hat sie regelrecht Angst- auch wenn die nur an der Tür stehen. (...Ausstrahlung?) Grundsätzlich entspannt sie bei größeren Kindern, bei kleineren ist sie eher auf der Hut, ist aber grundsätzlich erstmal freundlich.

  • Unser Hund (kam mit fast 5J. aus dem TH zu uns) fand Kinder anfangs auch suspekt, er ist generell sehr skeptisch, wenn etwas bzw. jemand aus seiner Sicht "aus der Reihe tanzt". Wie vorhin schonmal von jmd beschrieben trifft das bei ihm auch auf erwachsene Menschen zu die sich seltsam bewegen, oder ungewöhnliche Kleidung tragen, z.B. einen Hut.

    Ich denke viele Hunde haben ja mit irgendetwas Probleme, oft weil sie es nicht kennen gelernt haben und es erstmal suspekt finden. Manchmal auch weil sie schlechte Erfahrung gemacht haben, dann ist es natürlich noch schwieriger.

    Inzwischen hat mein Hund durch unsere Tochter das seltsame Bewegungsspektrum (krabbeln, unkoordiniert laufen etc) von Kindern kennengelernt und ist völlig gelassen. Im Nachhinein haben wir da einfach sehr viel Glück gehabt, haben aber auch sehr darauf geachtet dass er mit ihr keine schlechten Erfahrungen macht und seine Rückzugsmöglichkeiten hat. Sich im Vorbeigehen von fremden Kindern anfassen lassen etc wäre bei ihm sicherlich nicht förderlich gewesen, heute wäre es (denke ich) kein Problem - toll finden würde er es aber immer noch nicht. Bin daher trotzdem froh dass ich die Situation nicht habe, bei uns fragen die Leute vorher, bevor er angefasst wird. Ich würde auch davon ausgehen, dass dein Hund das Verhalten beibehält (warum auch nicht), wenn er keine schlechten Erfahrungen macht.

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