Milo - total außer sich
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Hey,
Milo ist nun fast 8 Monate alt und ich könnt ihn derzeit erschlagen - Junghunde-Blues vom Allerfeinsten!!!! Er rafft draußen überhaupt nichts mehr. Drinnen ist er ein Vorbild vorm Herrn, unglaublich...Freunde, die zu Besuch da sind können es nicht glauben, dass Milo so ein AK beim Spazierengehen ist, weil er zu Hause einfach perfekt ist

Gut, da müssen wir nun wohl Beide durch, hülft ja nüscht

Seit circa einer Woche ist mein Hund nun draußen ÜBERHAUPT nicht wiederzuerkennen. Er ist völlig außer sich, überschlägt sich auf der Wiese, fetzt wie ein Geistesgestörter rum, hört nullinger, total im Wahn, schnüffelt und leckt fanatisch an JEDEM Fleckchen Grün, ist total gestresst... heute musste ich ihn einfach einfangen, weil er kurz vorm Kollaps stand, der hat so geheckelt und war durch den Wind, dass er 15 Minuten gebraucht hat, um sich zu beruhigen. Hab mich neben ihm auf den Boden gehockt und genau das gemacht, was ihn sonst IMMER beruhigt, forget it! Hätte ich ihn nicht an die Leine genommen und hätte ihn etwas gezügelt, dann hätte er nen Herzkasperl bekommen, oder so ...
Klar, die Damen riechen zur Zeit alle gut, das wird ihn kirre machen...aber ich hab nun wirklich meine Bedenken, dass ihn das alles einfach zu sehr stresst und ihm schaden könnte ... was meint ihr? Weil so gestört, wie er jetzt ist, das hab ich echt noch bei keinem anderen Hund gesehen... und das von jetzt auf gleich, innerhalb einer Woche, so ein Wandel :/ Ich weiß schon gar nicht mehr was ich tun soll. Die einen meinen, ich soll, wenn er so abspackt einfach Kehrtwende machen und in die andere Richtung laufen und wenn er dann kommt, meinen die einen, ich soll ihn belohnen, die anderen meinen, ich soll ihn ignorieren. Wieder andere meinen (wie auch unser Trainer), dass ich so schnell wie möglich zu ihm hin soll, anleinen und den Rest der Strecke an der Leine üben soll. Nur lässt er sich, wenn er zB im Spiel mit anderen Hunden ist, nur sehr schlecht einfangen. Das war bis vor ner Woche alles kein Problem, ich hab ihn sogar während dem Spiel perfekt abrufen können, jetzt LMAA AAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHH
Ich habe jetzt sogar schon mit dem Gedanken gespielt, ihn so schnell wie möglich, also Ende des Jahres, kastrieren zu lassen, weil ich echt verzweifelt bin --- ich weiß selbst nicht, was ich davon halten soll ...
Vielen Dank fürs Durchlesen - ich brauch jetzt erstmal n Gläschen Wein

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Hi,
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auch wenn es einige gemein finden, sollte der rüde wohl kastriert werden. da er scheinbar so sehr darunter leidet, wäre es vertretbar, denke ich. vorausgesetzt alles andere körperlich ist abgeklärt, wovon ich hierbei aber ausgehe :)
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Naja, damit wirst du nun wohl einige Monate klar kommen müssen.
Die einfache Lösung wäre Eier ab.
Dennoch wird er nie erwachsen werden und im Teenager-Alter festhängen

Mein Rüde war mit etwa 2 Jahren zuverlässig. Mittlerweile ist er auch neben einer läufigen Hündin kontrollierbar - was ja das Ziel ist.Bitte gib ihm die Zeit...
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Ach bin ich froh, dass ich nicht die einzige bin, die momentan mit einem pubertierenden Junghund zu kämpfen hat! :/
Bei uns ist es zwar nicht ganz so extrem, aber manchmal ist Barney auch ziemlich verrückt und kaum zu bändigen..
Ich mache ihn momentan oft an die Leine, wenn er meint, überhaupt nicht mehr hören zu müssen.
Wenn wir Draussen sind, nehme ich immer sein Lieblingsspielzeug mit, um ihn damit zu belohnen, wenn er sich mal gut verhält, und um ihn teilweise abzulenken, wenn er total unaufmerksam ist ( mit Leckerchen klappt das nämlich gar nicht mehr! ). :|
Aber da es ja bekannt ist, dass die Rüden in der Pubertät oft total durchdrehen, werden wir erst mal abwarten und auch mal härter durchgreifen, man weiss ja schliesslich nie, wie es in ein paar Monaten ist; vielleicht hat sich das alles ja auch wieder gelegt dann.
Immer positiv denken, auch wenns schwer fällt!
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Zitat
Naja, damit wirst du nun wohl einige Monate klar kommen müssen.
Die einfache Lösung wäre Eier ab.
Dennoch wird er nie erwachsen werden und im Teenager-Alter festhängen

Mein Rüde war mit etwa 2 Jahren zuverlässig. Mittlerweile ist er auch neben einer läufigen Hündin kontrollierbar - was ja das Ziel ist.Bitte gib ihm die Zeit...
Ja, ist auch absolut mein Ziel, so lange zu warten, bis er wirklich soweit ist. Würde mir auch die Meinung von mehr als meiner Tierärztin einholen, jetzt ist eh noch viel zu früh .... Wenn ich nicht sehen würde, wie sehr es ihn selbst stresst, dann wäre mir der Gedanke generell noch nicht gekommen, aber so, Mann oh Mann, das ist echt heavy
Man kann es einfach nicht glauben, bis man es selbst erlebt. Ich dachte "Hach, mit ihm wird das nicht so schlimm, wie immer alle erzählen, weil er einfach perfekt hört" Muhahahahaaaaaaaa, ausrasten könnt ich -
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Wie wäre es denn mit Schleppleine? So das du ihn kontrollieren kannst und er nicht merkt er kommt immer damit durch? Ich kenne mich leider nur mit den Damen aus hatten immer Hündinnen aber in Marys Pubertät-Phasen kommt sie bei mir an die Schleppe...
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Bei meinem Schnösel sieht es zur Zeit ganz genauso aus
. Teilweise läuft er wie unter Drogen, wenn er sein Näschen ein bischen zu tief in die Büsche gehalten hat
.Trotzdem würde ich ihn nicht kastrieren wollen, er geht ja durch eine neue Entwicklungsstufe. Das ist zwar gerade etwas turbulent, aber Augen zu und durch

Ich habe mir angewöhnt, ihn in solchen Zeiten vermehrt an der Leine zu lassen. Sollte er wieder zu tief in den Busch gucken gebe ich ihm das Kommando "weiter" und gehe dann auch rigoros weiter. Es ist bei ihm auch nur phasenweise so extrem, dann unterbinde ich das orgienhafte schnüffeln, damit er erst gar keine Gelegenheit hat, sich so hochzufahren.
Du bist nicht allein

Gruß
Katja -
Zitat
Ach bin ich froh, dass ich nicht die einzige bin, die momentan mit einem pubertierenden Junghund zu kämpfen hat! :/
Bei uns ist es zwar nicht ganz so extrem, aber manchmal ist Barney auch ziemlich verrückt und kaum zu bändigen..
Ich mache ihn momentan oft an die Leine, wenn er meint, überhaupt nicht mehr hören zu müssen.
Wenn wir Draussen sind, nehme ich immer sein Lieblingsspielzeug mit, um ihn damit zu belohnen, wenn er sich mal gut verhält, und um ihn teilweise abzulenken, wenn er total unaufmerksam ist ( mit Leckerchen klappt das nämlich gar nicht mehr! ). :|
Aber da es ja bekannt ist, dass die Rüden in der Pubertät oft total durchdrehen, werden wir erst mal abwarten und auch mal härter durchgreifen, man weiss ja schliesslich nie, wie es in ein paar Monaten ist; vielleicht hat sich das alles ja auch wieder gelegt dann.
Immer positiv denken, auch wenns schwer fällt!
Jaaaaa, ich weiß!! Ich hab mir Folgendes auf einem Zettel an die Eingangstür gehängt "Es ist nur eine Phase und vergeht. Alles gut!" Es ist für mich nur einfach nicht nachvollziehbar, dass fast alles einfach WEG ist, so als hätte ich nicht fast 5 Monate mit ihm täglich trainiert. MANN, das war ein Vorzeigehund und jetzt bin ich ständig versucht mich bei anderen Hundebesitzern zu entschuldigen, weil er so abdreht und alle ganz wuschig macht ... und er selbst einfach keine Ruhe draußen hat. Sobald wir zu Hause sind - 30 Sekunden - dann wird er wieder zum Vorzeigehund
Mittlerweile habe ich wirklich gelernt, mich komplett zu beherrschen und es locker zu nehmen, vor ihm.. Aber innerlich BOAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH. Das wird er in gewissen Situationen mit Sicherheit auch merken, dieses "Gute Miene zum bösen Spiel" Ich kann Spieli knicken, Leckerli (das könnte das feinste Leckerli überhaupt sein) ist auch uninteressant, ich kann nen Handstand machen und mit dem Hintern Gras rupfen - uninteressant. Was oftmals funktioniert, ist bloß: In die Knie gehen, ihn rufen und an der Brust kraulen, wenn er kommt. Das mach ich dann ein paarmal auf dem Gassigang. Alles Andere, no chance. Vor ner Woche hat der apportiert wie ein Weltmeister - jetzt, egal wie ich ihm diesen bescheuerten Ball auch verkaufen möchte - Nichts.Zweites Glas Wein
Ist das mit pubertierenden Kiddings auch so? Oh Gott, meine armen Eltern, jetzt versteh ichs

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Apportiert er denn auch Dummys? Also jetzt z.B. Futterdummys. Wir machen das und wenn er den Dummy sieht, ist er voll und ganz darauf konzentriert.. Mehr Ideen hab ich aber auch nicht.
Ich denke mir momentan auch nur immer " Ruuuhig bleiben, das ist irgendwann wieder vorbei! "
Wie verhält er sich denn, wenn er an anderen Hunden vorbeigehen soll oder welchen begegnet? Würd mich mal interessieren, weil wir momentan ziemlich mit solchen Situationen zu kämpfen haben. -
Zitat
Bei meinem Schnösel sieht es zur Zeit ganz genauso aus
. Teilweise läuft er wie unter Drogen, wenn er sein Näschen ein bischen zu tief in die Büsche gehalten hat .Trotzdem würde ich ihn nicht kastrieren wollen, er geht ja durch eine neue Entwicklungsstufe. Das ist zwar gerade etwas turbulent, aber Augen zu und durch
Ich habe mir angewöhnt, ihn in solchen Zeiten vermehrt an der Leine zu lassen. Sollte er wieder zu tief in den Busch gucken gebe ich ihm das Kommando "weiter" und gehe dann auch rigoros weiter. Es ist bei ihm auch nur phasenweise so extrem, dann unterbinde ich das orgienhafte schnüffeln, damit er erst gar keine Gelegenheit hat, sich so hochzufahren.
Du bist nicht allein

Gruß
KatjaEr ist derzeit eigentlich zu 70 % an der Leine, als Konsequenz, wenn er wieder nen Durchdreher hat, sprich nicht hört, oder wenn ich einen anderen Hund sehe. Vor kurzem hat er noch schön Platz neben mir gemacht, wenn ein anderer Hund in Sichtweite war, jetzt würde er einfach drauf los rennen und dann geht nur Leine und zur Ruhe "bewegen". Das Unterbinden an gewissen Stellen, habe ich nun auch eingeführt - an der Leine, ist an der Leine - und das heißt, 50 % Stromern, 50 % üben an der Leine. Aber es reicht nur eine Millisekunde, in der er an einer "interessanten" Stelle schnuppert, und schon ist's vorbei
Danke, es tut gut zu hören, dass es anderen ähnlich geht
DAS LEBEN IST SCHÖN (solange ich nicht mit ihm Gassi muss
) - Vor einem Moment
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