respektloser Rüpel

  • Hi,

    mein Aussie Gaudi, 11 Monate alt, ist vom Grundtypus her ziemlich rüpelhaft und respektkos. Er kann sich nur schwer kontrollieren ( übe ich natürlich mit ihm) und ist wirklich schnell frustriert, was sich dann durch Fiepen äußert.

    Nun fällt mir beim Spielen immer wieder auf, wie respektlos er sogar mir gegenüber manchmal ist. Er überdreht dann oft (starrer Blick ins Leere, gefolgt von Schnappen in die Luft oder Aufjaulen) und dabei kommt es auch vor, dass er in Richtung meines Gesichts schnappt. Er macht das nicht aus Aggression, aber trotzdem darf das natürlich nicht sein. Nur wie mache ich ihm klar, dass solche Grenzüberschreitungen nicht gehen? Spiel abbrechen und ihn ignorieren habe ich schon versucht.

    Bei anderen Menschen, die er nicht so oft sieht oder die ganz neu sind, ist es RICHTIG schlimm. Er versucht, denen die Beine zu rammeln und kaut auf Händen und Armen rum. Er testet also permanent irgendwelche Grenzen aus und schaut, was geht. Ich weiß auch, dass er in einem schwierigen Alter ist und ich geduldig mit ihm sein muss. Er ist wirklich extrem pubertär und rennt Zähneklappernd von einem Grashalm zum Nächsten. Anstrengend. :roll: Dafür habe ich auch Verständnis, aber Grenzen gibt es trotzdem.

    Wie handhabt man einen solchen Rüpel?

  • Zitat

    Hört sich für mich nicht nach Rüpel sondern gestressten und überdrehten Jungspund an.

    Denk ich ebenfalls - Aussis sind natürlich für sowas leider anfällig.

    Vielleicht schreibst Du mal mehr zu den Umständen, was Du mit ihm machst, wo er herkommt usw......

  • Klar, er ist auf jeden Fall manchmal überdreht. Aber auch nur bei diesen "Spielen". Es ist auch eher Sozialkontakt als Spiel, heißt ich sitze auf dem Boden und rangel ein bisschen mit ihm rum. Schupper sein Fell durch, kraul ihn usw. Das endet bei ihm immer in Überdrehtheit. Dazu gehört auch Hände und Arme beißen. Das unterbinde ich dann sofort.

    Er kommt von einer Züchterin und ich habe ihn seit 6 Monaten. Also seit er 5 Monate alt ist. Leider lernt er auch erst seit dieser Zeit wirklich etwas und hat Reize von Außen.

    Was ich so mache:

    - morgens große Spazierrunde mit Übungen ( Spazierengehen nur an der Schleppleine)
    - nachmittags mittlere Runde und Übungen und Spiele Zuhause auf der Wiese
    - abends Spazierrunde
    - zwischendurch nehme ich ihn mal mit, wenn ich unterwegs bin

    Ansonsten: Ruhe. Und das geht Zuhause auch sehr gut. Nervig wird er nur, wenn wir bei Freunden sind oder wenn er anderen Hunden begegnet. Dann ist er frustriert wenn er nicht machen darf, was er will.

    Gestresst mag er auch sein, aber das kann ich kaum beeinflussen... Draußen sind nun mal andere Hunde und zu denen darf er an der Schleppleine nicht. Und dass die ihre Pische hinterlassen, kann ich auch nicht ändern. Das Zähneklappern und schäumen liegt auch nicht am Stress denke ich, sondern an den Gerüchen.

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