Auch möglicherweise HD - ich trau keinem TA mehr :-(
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Hallo,
durch leidvolle Erfahrungen mit HD im Bekanntenkreis haben wir unseren Hund jetzt mal auf HD röntgen lassen. Die drei Aufnahmen, die gemacht wurden, sehen recht verschieden aus - auf der einen ist der Gelenkkopf vollständig drin, auf der anderen schon fast halb raus etc.
Der Tierarzt meinte sofort: Total schlechte Hüfte, Goldimplantate, Hills j/d, Prospekt mitgegeben über Goldimplantate und Hills j/d, danach auf meinen Anrufbeantworter gesprochen, er empfehle dringend Goldimplantate und Hills j/d.

Ein anderer Tierarzt wollte unserer 17jährigen Katze, die blind, taub, inkontinent und voller Arthrose war, eine Dialyse angedeihen lassen wegen ihrer Nierenprobleme.
Noch ein anderer Tierarzt versorgte die 12jährige Dogge meiner Bekannten mit drei Chemotherapien, obwohl es aussichtslos war.
So, was nun mit unserer HD-Diagnose?
Der Hund ist 15 Monate alt, 20 kg bei 56 cm SH. Zweitmeinung einholen? Evtl. ein paar Monate verstreichen lassen und dann noch mal röntgen lassen? Wieviel macht die Lagerung aus? Ich bin von diesem Ergebnis grad völlig überfahren. 
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Hi,
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Ich würde mir die Röntgenbilder mal aushändigen lassen und damit einen anderen Tierarzt aufsuchen, um eine zweite Meinung zu hören.
Der Tierarzt ist verpflichtet, die Bilder leihweise rauszugeben.
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Ja ich hab sie per E-Mail, aber ehrlich gesagt weiß ich nicht, welchen TA ich hier noch aufsuchen soll... Wir haben hier auch eine Tierklinik, aber die hat mal bei dem Welpen meiner Schwester ein MRT, Liquorpunktion etc. gemacht für über 1000 € und danach ne komplett falsche Diagnose gestellt. Ach Mensch...
Und wenn ich damit zu einem "wildfremden" TA gehe und ihm die Bilder zeige - kommt das dann komisch rüber, würde der das im Rahmen einer normalen Beratung machen?
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HD Röntgen ist nicht ganz einfach. Ist dein Tierarzt darauf ausgebildet? Wenn nicht. frag doch mal deinen Züchter oder beim Schäferhund-Verband nach dort zugelassenen Tierärzten in deiner Umgebung.
Ist dein Tierarzt nicht von einem Verband für solche Untersuchungen zugelassen, dann würde ich einen zugelassenen Tierarzt fragen, wann eine 2. Röntgenuntersuchung sinnvoll ist.
Bis dahin würde ich aufgrund des Verdachtes auf jeden Fall Treppen steigen, springen, viel Fahrradfahren usw vermeiden. Besser ist besser.
Liebe Grüße
Elke
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Der Tierarzt ist dafür zertifiziert. Der Hund kommt aus dem Tierheim, also kein Züchter zum fragen...
Ich beobachte seinen Gang seither immer ganz argwöhnisch - aber ich kann keine Symptome erkennen, er schont sich auch von sich aus nicht und läuft völlig gleichmäßig und ist alles andere als lauffaul. Mich wundert sehr, dass die eine Hüftseite auf zwei Bildern SO unterschiedlich aussieht..
Ich google mal nach anderen zertifizierten TA... vielleicht erklärt sich ja einer zum drübergucken bereit, aber das ändert ja nichts an der ggf. schlechten Lagerung. Obwohl man sowas ja können sollte, wenn man zertifiziert ist - ich möchte nicht so weit gehen, absichtlich schlechte Aufnahmen zu unterstellen, aber verstehen kann ich das auch nicht.
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Zitat
Ja ich hab sie per E-Mail, aber ehrlich gesagt weiß ich nicht, welchen TA ich hier noch aufsuchen soll... Wir haben hier auch eine Tierklinik, aber die hat mal bei dem Welpen meiner Schwester ein MRT, Liquorpunktion etc. gemacht für über 1000 € und danach ne komplett falsche Diagnose gestellt. Ach Mensch...
Und wenn ich damit zu einem "wildfremden" TA gehe und ihm die Bilder zeige - kommt das dann komisch rüber, würde der das im Rahmen einer normalen Beratung machen?
Ich denke, ein anderer Tierarzt wird verstehen, dass man nicht in kurzer Zeit zweimal Röntgen mit Narkose machen lassen will.
Ich habe schon oft Befunde zu einem fremden Arzt mitgenommen und gesagt, ich benötige eine zweite Meinung.ZitatHD Röntgen ist nicht ganz einfach. Ist dein Tierarzt darauf ausgebildet? Wenn nicht. frag doch mal deinen Züchter oder beim Schäferhund-Verband nach dort zugelassenen Tierärzten in deiner Umgebung.
Das halte ich auch für eine gute Idee.
Viele Tierärzte haben auf ihrer Homepage stehen, ob sie HD-Röntgen für Züchter machen. Das findet man unter dem Punkt "Leistungen". -
Ich nehme mal an, dass dein Hund dafür in Narkose lag, denn ohne sind gescheite Aufnahmen nicht möglich. Zum offiziellen HD röntgen gehört, dass man auf einer Aufnahme den Hund auf den Rücken dreht, die Beine nach hinten streckt und die Knie nach innen rotiert (auf den Bildern sind die Kniescheiben dann im Idealfall genau in der Mitte). In dieser Position werden die Gelenkköpfe quasi in eine genormte Position gebracht und es lassen sich verschiedene Winkel messen.
Eine andere Aufnahme ist die sogenannte Stressaufnahme, bei der mit Hilfe eines Keils zusätzlich eine Hebelwirkung auf die Hüfte gebracht wird. Dabei kann ein Gelenk, dass eigentlich ganz gut aussah aus der Pfanne gelangen.Wenn der Tierarzt vom SV autorisiert ist und diese beiden Aufnahmetechniken verwandt hat, glaube ich schon, dass du ihm da glauben kannst!
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Zitat
HD Röntgen ist nicht ganz einfach. Ist dein Tierarzt darauf ausgebildet? Wenn nicht. frag doch mal deinen Züchter oder beim Schäferhund-Verband nach dort zugelassenen Tierärzten in deiner Umgebung.
Ist dein Tierarzt nicht von einem Verband für solche Untersuchungen zugelassen, dann würde ich einen zugelassenen Tierarzt fragen, wann eine 2. Röntgenuntersuchung sinnvoll ist.
Genau das.
Es gibt Gutachter, die von Zuchtverbaenden fuer die HD-Auswertung zugelassen sind. Diese sind unabhaengig von Tierbesitzer und Tierarzt, der die Aufnahme macht. Beurteilt wird zunaechst die Qualitaet der Aufnahme, und wenn die ok ist, der Grad der HD.
In Amerika ist das die OFFA (http://www.offa.org/), zu der man soviel ich weiss auch als Europaer Bilder schicken kann (ist ja im Zeitalter der digitalen Roentgenbilder kein Problem mehr)"Richtige" HD-Aufnahmen werden unter Narkose gemacht, weil dabei die Beine eingedreht werden, so dass die Oberschenkel parallel liegen und die Kniescheiben zentriert sind. Bilder, die im wachen Zustand gemacht werden, sind nicht immer aussagekraeftig und sollten von einem erfahrenen Tierarzt geschossen werden, der das Bild auch beurteilen kann.
Auch wenn es etwas teurer ist als "normale" Roentgenaufnahmen wuerde ich ads also gescheit roentgen und begutachten lassen bevor Ihr anfangt mit Goldimplantaten etc.
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und trotz ach so gescheiten Röntgens mit Narkose etc. können die Bilder so unterschiedlich ausfallen?
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Zitat
Ja ich hab sie per E-Mail, aber ehrlich gesagt weiß ich nicht, welchen TA ich hier noch aufsuchen soll... Wir haben hier auch eine Tierklinik, aber die hat mal bei dem Welpen meiner Schwester ein MRT, Liquorpunktion etc. gemacht für über 1000 € und danach ne komplett falsche Diagnose gestellt. Ach Mensch...
Und wenn ich damit zu einem "wildfremden" TA gehe und ihm die Bilder zeige - kommt das dann komisch rüber, würde der das im Rahmen einer normalen Beratung machen?
Das mit der Klinik und den "anderen Ärzten" kenn ich selbst auch :)
Eine Klinik hätt meinen Hund verrecken lassen weil es "normal" gewesen wäre lt. denen. Die zweite, also meine Stammklinik, hat meinem Hund dann das Leben gerettet.
Und genau die Stammklinik hat (dank bescheuerter Ärztin) unsren kleinen Zweithund auf'm Gewissen. Und trotzdem lass ich meine Hunde weiterhin und zwar ausschließlich in der Klinik behandeln. Eben bei gescheiten Ärzten und nur noch bei denen, die wir dort kennen.Es gibt auch sicher ein paar Docs die angefressen sind oder unfreundlich werden wenn man sie nur aufsucht um eine Diagnose überprüfen zu lassen. Aber da hilft im Zweifel einfach anrufen und nachfragen und den Hund ggf. vorstellen.
Ansonsten: im Bekanntenkreis rumfragen wer wo welche (guten) Erfahrungen gemacht hat. Vor ner OP an der Hüfte würde ich aber - sofern ich dem Doc net vertrau - auf jeden Fall ne zweite oder dritte Meinung einholen. - Vor einem Moment
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