Pfoten aufgeschürft - TA?

  • Guten Morgen,
    Schon zu früher Stunde muss ich meine Sorgen mit euch teilen.
    Kurze Vorgeschichte:

    Unsere Hündin Sunny ist knapp ein Jahr alt. 9 Monate davon lebt sie schon bei uns. Wir haben sie damals im Urlaub bekommen, als Welpe. Was und ob ihr in den 3 Monaten ihres Lebens, dass sie dort verbrachte angetan wurde, wissen wir nicht. Jedoch wissen wir dass sie sich extrem ängstlich und verschreckt benimmt. Wir haben einen riesigen abgesperrten Garten in dem sie nun auch frei herumspringen kann und sie rennt, dass sag ich euch! Aber man kann mit ihr nicht außerhalb rumlaufen. Egal wie oft wir es probieren Sie läuft nicht und man muss sie "ziehen". Das ist auch der Grund dafür, dass wir nach so vielen Fehlversuchen nur noch selten mit ihr das Haus für einen Spaziergang verlassen. Jedenfalls war gestern eines dieser seltenen Male, wir wollten joggen gehen und dachten auf einem Feldweg ist es ja was anderes wie in der Stadt weniger Menschen etc. Aber dadurch dass viele Radfahrer unterwegs waren wurde aus dem Joggen nichts und sunny wollte wieder nicht laufen..Der Weg war zu viel für sie. Nicht nur dass sie danach schrecklich müde war, ihre Pfötchen sind alle aufgeraur sozusagen. Also an manchen stellen einfach heller und an einem ballen ist die haut auch weg. Bluten tut aber nix. Ich habe gestern versuxht creme draufzumachen und wie geahnt hat Sunny die aber gleich wieder abgelexkt. Auch so leckt sie sich jetzt ständig die pfoten und sie kann nicht springen und läuft sozusagen so wie auf heissen steinen. Ich lass sie deswegen die meiste zeit in meinem bett liegen und bringe ihr das fressen usw hin. Streichel sie viel und bin halt für sie da. Aber meine frage jetzt: sollte ich lieber mit ihr zum TA gehen? Damit die dort evtl. Desinfizieren und eincremen oder einen verband rummachen. Ich selbst würde gerne etwas tun aber sunny fängt schon an zu knurren wenn sie nur merkt dass ich ihre Pfoten begutachten will ich musste mich schon so beeilen als ich versucht habe die creme aufzutragen. Und noch eine frage: das verheilt doch wieder schnell oder dass under kleiner schatz bald wieder rumspringen kann? Ich mache mir sorgen! :-(

  • Du scheinst der unsicher im Umgang mit deinem Hund zu sein.

    Normalerweise heilen leicht aufgeschürfte Pfoten von allein,
    vorallem, wenn sie noch nicht einmal blutig sind.

    Ich würde meinem Hund kleine Kindersöckchen anziehen und mit einem Tapeverband an der Pfote befestigen, damit sie nicht gleich runterrutschen, so kommt Luft dran und sie kann die Creme/Salbe nicht abschlecken.

    Wenn ihr draußen gewesen seid, einmal kurz abspülen und desinfizieren und wieder Söckchen an.

    Es gibt für aber auch Pfotenschutzschuhe, die man seinem Hund anziehen kann, damit keine Schmutz in die Wunde kommt, wenn der Hund draußen rumläuft.
    http://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…tel/hundeschuhe

    Vielleicht lässt du zur Sicherheit trotzdem mal einen TA draufschauen.

    Besser wäre es auch, wenn du aufhörst deinen Hund so zu betüddeln.
    Ein bisschen Aua an den Pfötchen hat noch keinen Hund umgebracht. ;)

  • Ein bisschen aua bringt einen Hund nicht um,aber ehrlich gesagt.Wenn wir fünf Stunden laufen hat kein Hund von uns offenen Pfoten.
    Habt ihr die über den Weg gezerrt?
    Nur so kann ich mir das erklären.
    Und, wenn,das geht ja mal gar nicht.
    Jetzt weiß Hund:Gute gÜte,wenn ich rausgehe tun mir hinterher dei Pfoten weh,also jetzt schon gar nicht mehr..........
    Unsere Mila ist 8 Monate alt,sie verbrachte die meiste Zeit im Tierheimzwinger,kannte gar nichts.
    Und wollte schon gar nicht das Grundstück hier verlassen.
    Da muß man kleine Schritte machen,und keine Mammutspaziergänge.
    Und wenn man Hundchen an der Leine vor das Grundstück trägt,sei ein wenig schuppern lässt und wieder rein damit.
    Wenn der Hund nicht laufen möchte,wie kommt man auf die Idee joggen mit ihm zu wollen?
    Ihr zäumt das Pferd von hinten auf...............

  • Zu den Pfoten..........sind die mal offen kann es durchaus ein Leckekzem geben weil die Hunde das nicht in Ruhe lassen. Und das kann erheblich mehr Probelme bereiten als die aufgeschürften Pfoten.
    Im Zweifelsfall eine Halskragen anziehen wenn (ich bin für die aufblasbaren) damit die Geschichte abtrocknen kann.
    Wenn nichts offen ist gibts nichts zu desinfizieren.
    Und den Hund ganz normal behandeln! Unbedingt ! Warum sollte die den ganzen Tag im Bett liegen?
    Ihr habt Ideen................

  • Bitte holt euch auch einen Trainer ins Haus. Ich habe das Gefühl so richtig wisst ihr nicht, wie man mit so einem Hund umgehen muss. Mir ist nicht ganz klar, ob der Hund vor Schmerzen knurrt, oder ob der euch einfach nicht vertraut. Normal sollte das Anschauen der Pfoten in dem Alter kein Problem mehr sein. Aber dazu muss natürlich die Bindung stimmen. Generell klingt das alles nicht ganz gesund, was ihr da veranstaltet.

  • Wenn der Hund selten spazieren geht ,wird er seine Angst davor nie verlieren.
    Ihr müßt da trotzdem regelmäßig dran bleiben und jeden Tag gehen,vielleicht mit einem Trainer.
    Ist was anderes ob ein Hund im Garten flitzt oder sich draußen bewegt.
    Dadurch sind die Pfoten sicherlich auch nicht so "robust".

    Solange da nichts gravierend blutet oder so tief ist das man eventuell mit einer Infektion rechnen muß,würde ich da vielleicht am Abend eine Wundsalbe drauf tun,Socke drum und fertig.

  • Unser hatte erst letztens auch ziemlich stark aufgeraute Ballen gehabt. Ich habe dann einfach etwas Ringelblumensalbe darauf gerieben. Als er es ablecken wollte, habe ich ihm meinen Finger (mit Restringelblumensalbe vom einschmieren dran) gezeigt und daran lecken lassen (nur kurz) und danach mit ein wenig Training abgelenkt. Die Salbe ist eigentlich innerhalb von wenigen Minuten eingezogen und die Ballen sind wieder schön geschmeidig. :smile:

  • Hallo,

    ich würde auch allerhöchstens eine natürliche Ringelblumensalbe aus der Apotheke drauf machen. Keinen Verband, keine Schuhe, das heilt von alleine.
    In der Salbe ist nur Schweineschmalz und Ringelblume drin, das kann sie auch ablecken.

    Vielleicht hat euer Hund auch etwas eingetreten, wenn sie noch schlecht läuft, ein kleines Steinchen oder einen Dorn.

    Habt ihr den Hund denn die ganzen Stunden hinter euch hergezogen?

    Die Pfoten werden schnell heilen. Was für den Hund schlimmer ist, ist eure Unsicherheit.
    Bitte sucht euch eine gute Hundeschule oder einen Trainer, der nach Hause kommt.

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