Gestorben mit kanpp 6 Jahren - Ursache unbekannt!
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Es fällt mir, nachdem unser HANK am vergangenen Sonntag gestorben ist, schwer, über ihn zu schreiben. Aber da wir, dank der widersrpüchlichen und ratlosen Aussagen mehrerer beteiligter Tierärzte uns immer noch kein RFeim machen können, was am Ende seinen Tod verursacht hat, nutze ich dieses Forum, um die Geschichte unseres HANKS kurz zu schildern und die Intelligenz des Forumschwarms zu nutzen.
Bis zu seinem 5. Geburtstag war HANK, ein 32 kg schwerer, schwarzer Labrador-Mix, den wir als Welpen aus einem spanischen Tierheim bekommen haben, kerngesund. (übrigens seine Schwester, die bei meiner Tochter lebt, ist ebenfalls ein kerngesundes Tier).
Nach einer Durchfallerkrankung vor einem Jahr, die über zwei Wochen mit einem Medikamentenmix behandelt wiurde, kam es zu einem Darmverschluss, der erfolgreich operativ behandelt wurde. Er erholte sich auch ausgezeichnet, in der Folgezeit (nach wenigen Wochen) stellten sich aber immer wieder neue Symptome ein. Erst entzündete sich seine Prostata (Antibiotikabehandlung), dann lahmte er (ohne konkrete Gelenkzuordnung - wurde erfolgreich druch Heilpraktiker mit Softlaser behandelt). Parallel trübte sich eine Pupille ein (was nach einigen Wochen wieder veschwand). Auch hatte ich ab Herbst den Eindruck, dass er schlechter sieht (Test beim Fangen von Leckerlies), er begann (um die Schnauze herum) zu ergrauen. Trotz aller Vitalität und Lebensfreude zeigte er seit Anfang dieses Jahres manchmal auch seltsame Vehaltensweisen, wollte in bestimmte Gebäüde nicht hinein gehen). Anfang März stellten wir fest, dass er offensichtlich komplett taub war (praktisch über Nacht und ohne äußere Einflüsse). Auf Anraten des Tierarztes verabreichten wir ihm ein Medikament, das bei Alterstaubheit veranrecicht wird. Auch verusche über Ohrreinigung, Besserung herbei zu führen, schlugen fehlt. Da wir nciht den Eindruck hatte, dass seine Taubheit ihn in seiner Lebensfreude einschränkte, hatte wir uns mit dieser Einschränkung schon fast abgefunden.Ich stellte allerdings auch fest, dass sein Sehvermögen eingeschränt war (andere Hunde erkannte er sehr viel spräter als früher, ein weit geworfener Stock ließ ihn ratlos stehen bleiben) und beim Schnüffeln nach Leckerlis hatte ich auch den Eindruck, dass er sie erst fand, wenn er bereits mit der Nase drauf gestoßen war). Der Tierarzt beruhigte uns mit der Anmerkung, dass der Hörverlust Grund für diese Orientierungsschwierigkeiten sein könnte.
Vor ca 3 Wochen begann er unregelmäßig durch die Nase zu schniefen. Ursprünglich dachten wir, er sei erkältet. Nach ein paar Tage stellten wir ihn bei unserem Tierarzt vor, der einen kleinen Fremdkörper in der NAse vermutete und uns zum Abwarten riet.
Da Hank auch keine Verhaltesänderungen (außer den oben beschriebenen) an den Tag legte und alle Vitalfunktionen okay waren, machten wir uns immer noch keine größeren Sorgen. Sein Zustand verschlechterte sich allerdings erkennbar am Mittwoch voriger Woche. Er wirkte schlapp und unmotiviert. Donnerstag Tierarztbesich; da Fressen usw. völlig normal war, riet er zum abwarten. Da sich am Samstag eine deutliche weitre Verschlechterung des Zustandes (extreme Trägheit) einstellte, gingen wir abermals zum Tierarzt und verabredeten eine Blutbilduntersuchung am Montag.
Dann überschlugen sich die Ereignisse. Am Nachmittag des vergangen Samstags bin ich mit HANK noch eine Gassi-Runde gegangen (er hatte am morgen normal gefressen und Stuhlgang war auch okay). Er wirkte allerdings sehr müde. Gegen 19 Uhr stellten wir fest, dass er extrem hechelte. Im angebotenen Abenddinner stocherte er nur noch sehr lustlos herum und nahm einige Bissen. Der allabendliche Kurz-Gassi-Gang wurde dann aber zum Albtraum.
Hank Hinterläufe klappten auf dem Treppenabsatz zusammen. Ich schnappte ihn sofort und trug in die Treppen hinrunter. Ich musste ihn Eingangsflur noch einmal kurz absetzten, um Jacke für Eilfahrt in die Tierklinik zu schnappen. dort konnte er sich noch mit verschränkten Beinen aufrrecht halten. Ins Auto getragen kollabierte er vollends. Kein hechelnder Atmem mehr, keine Ansprache mehr möglich, ich musste ihn praktisch auf meinen Schoss zerren, während meine Lebensgefährtin mit Affenzahn in die Tierklinik brauste.
Auf meinem Schoss noch ein atemloser Seufzer und ein Blick in meine Augen (den ich heute als Abschied deute). Ich hatte die Befürchtung, dass er auf meinem Schoss sterben würde. In der Klinik begann dann noch eine intensivmedizinische Behandlung. Er atmete unregelmäßig, ich hielt ihm die Atemmaske, der Puls stabiliserte sich, er hatte zwar die Augen geöffnet, schien aber in einem komatösen Zustand zu sein. Nach der Anfangsversorgung, bei der wir noch dabei waren, wurde er dann in einen Spezialbehandlungsraum gebracht Ich wusste - zumal die Ursachen dieses Kollapses im Unklaren blieben - dass er es nicht schaffen würde. Aber da die Hoffnung zuletzt sirbt, stimmten wir einer weiteren intensivmedizinischen Behandlung zu und verließen gegen 23.00 Ihr wieder die Klinik. Um Halb Eins Anruf der Klinik, dass er mittlerweile auch einen Herzstillstand gehabt habe und die Röntgenaufnahme eine kapitales Lungenödem aufwies. So mussten wir die schwere (wahrscheinlich sogar zu späte) Entscheidung treffen, dass HANK erlöst wird.Auch als wir Hank (oder das, was von ihm übrig war) am kommenden Tag aus der Kinik abholten, konnten uns die Tierärzte keine auch nur halbwegs stimmigen Diagnosen benennen. Ob das Lungenödem schon länger existierte (und ggf. die Ursache für das Schniefen war) oder als Folge des Kreislaufkollabierens auftrat, konnte man uns auch nicht beantworten. Eine Vergößerung oder Veränderung des Herzens gab es jedenfalls nicht.
Ob der dann doch ziemlich dramatische Tod am Ende eines z.B. Gehinrtumors stehen könnte und ob überhaupt ein solcher für die neurologischen Symtome in Frage kommt, konnte uns auch nur mittels schwacher Konjunktive beantwortet werden. Sowohl die drei konsultierten Teierärzte als auch in der Tierklinik sagte man uns, dass solche Symtome und ein solcher Tod bei einem solch vergleichsweise jungen Hund ihnen bisher nicht vorgekommen sei.Jetzt haben wir HANK in die (vorläufige) Obhut der Tierbestattung Rosengarten gegeben (die übrigens einen sehr professionellen und empathischen Eindruck bei uns hinterlassen hat).
Wir bleiben trauernd und ratlos zurück.
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Hallo,
es tut mir sehr leid. Einen Vierbeiner über die RBB laufen lassen zu müssen und nicht zu wissen, was da los gewesen ist, ist einfach grausam.Ob sich die Ursache im Nachhinein noch ermitteln lassen wird, ist sicher fraglich. Einige Symptome und Probleme, die Du im Verlauf geschildert hast, haben mich an die typischen Mittelmeererkankungen denken lassen. Vieles, was Du geschildert hast, kommt z. B. im Verlauf einer Leishmaniose-Erkrankung vor - angefangen von unklaren Durchfällen, über Augen-Beteiligung, diffuse Lahmheiten, Schnupfen, Organversagen. Es gibt bei der LM verschiedene Verlaufsformen, die nicht immer mit der bekannten Brillenbildung, Hautveränderungen und ausgefransten Ohrenrändern einhergehen müssen. Leishmaniose kann lange Zeit in einem Hund "schlummern", ehe es zu einem Ausbruch kommt.
Das ist aber lediglich ein Gedankenansatz, das, was mir spontan bei Deiner Schilderung eingefallen ist.
Ich wünsche Euch von Herzen, dass es Euch sehr bald ein Trost ist, dass Hank bei Euch glücklich sein durfte. Einer dieser Hunde für die das Schicksal in Spanien kaum eine Zukunft vorgesehen hatte.
Mach es gut, Hank.
Lg, Chris
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Mein Gott, wie tragisch... ihr habt mein ganzes Mitgefühl. .... Aber du hast alles versucht, was möglich war.
Lieber Hank... grüß meinen Lucky und lauft, lauft.......
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Als Hundehalter durchlebt und habt durchlebt: den totalen Horror. Und nun die Ungewissheit. Aber im Nachhinein sich verrückt machen bringt nichts, das weißt du ja auch. Trotzdem...! Als Welpe aus Spanien und das Krankheitsbild nach 6 Jahren...ich denke wie Chris. Alles Gute für euch.
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Ich danke Euch allen für die tröstenden Wort vor allem Dir Chris. Eine mögliche Leishmaniose Erkrankung ist von keinem der vielen TA auch nur erwähnt worden und das, obwohl HANK tatsächlich aus Andalusien stammt und dort (lt. Wiki) bis zu 40% der Hunde inviziert sein sollen. Auch wenn eine Gewisseheit nicht möglich ist und sie auch HANK nicht mehr lebendig machen würde, ist der Hinweis für seine Schwester Cinta vielleicht sehr wichtig - danke!
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Hallo Hank,
was für eine schnell und Traurige entwicklung.
Aber da wo du jetzt bist findest du neue und alte freunde Wieder, und wenn du runter schaust siehst du wie deine Lieben was sie so machen und wie oft sie an dich denken.Mein Leo ist auch gestern über die Regenbogenbrücke gegangen.
https://www.dogforum.de/mein-leo-er-ko…ft-t165681.htmlTraurige Grüße
Michi -
Ich musste wirklich schlucken nach deinem Beitrag. Das hört sich alles total schrecklich an.
Ihr habt unser ganzes Mitgefühl. Wir wünschen euch viel Kraft für die kommende Zeit und dir, Hank, einen ganzen Sack voll Leckerlis im Hundehimmel :abschied: -
Zitat
ist der Hinweis für seine Schwester Cinta vielleicht sehr wichtig - danke!
Unbedingt! Das sollte Deine Tochter auf jeden Fall recht bald mal beim TA ansprechen. Bei Laboklin z. B. gibt es extra s. g. "Reiseprofile", in denen nach Herkunftsregion die dort typischen MMKs getestet werden können.http://www.laboklin.de/pages/html/de/…_reise_hund.htm Und auch bei allen zunächst unklaren Erkrankungen sollte man die Herkunft der Hunde aus dem Mittelmeerraum ansprechen - besonders bei Rassen/Mixen, die auch hier in D häufig vorkommen. Bei einem Podenco oder anderen typischen Mittelmeer-Rassen, denkt auch der TA sicher eher an die MMKs.
So oder so - falls es überhaupt eine LM gewesen ist, das ist ja bloss eine Vermutung, hätte man schon auf einen sehr hellhörigen TA treffen müssen, der mit dieser Erkrankung bereits einige Erfahrung gemacht hat, um bei den sich über einen längeren Zeitraum bietenden doch eher "kleinen" Symptombildern auf diese Idee zu kommen, jede einzelne Erklärung, die die TÄ Euch bis dahin gegeben hatten, hätte genauso gut zutreffen können - bei dem von Dir geschilderten dramatischen Verlauf zum Schluß wäre auch bei der Erkenntnis, dass es sich um LM oder eine andere MMK handeln könnte, der Verlauf so gewesen, wie er leider stattgefunden hat. Es gibt Gegner, gegen die kommt man einfach nicht an.
Macht Euch bitte keine Vorwürfe - Ihr habt Hank 6 glückliche Jahre geschenkt, die er ohne Euch nicht gehabt hätte.
LG, Chris
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Mein Mitgefühl, Hank, für den Verlust eures lieben Hundes.
Es ist bitter, einen vergleichsweise jungen Hund zu verlieren und gar nicht zu wissen, warum. Wenn Chris nicht den Hinweis auf eine Mittelmeerkrankheit gegeben hätte, hätte ich vermutet, dass euer Hund gleich mehrere Krankheiten auf einmal hatte. Aber dieser Hinweis ist überzeugend und erklärt auch das graue Schnäuzchen, wenn er die Erreger schon lange im Körper hatte.Auch Ärzte sind nicht fehlerlos und manchmal machtlos. Ich hoffe, ihr schafft es, ohne Hadern Abschied zu nehmen und die schönen Erinnerungen zu bewahren.
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Hallo,
auch mir tut es sehr leid um euren Hank.
Ich muss sagen, dass ich auch gleich an eine Mittelmeerkrankheit gedacht habe.
Fühlt euch mal feste gedrückt. - Vor einem Moment
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