Meine Hündin mag mich nicht so wie andere.
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Ich gebe meinen Vorrednern Recht in Bezug auf " sie ist ja noch ein Baby". Und eine Vorbesitzerin hat sie in ihrem zarten Alter auch schon gehabt :irre:
Anstatt zu "schimpfen" könntest Du ein Alternativverhalten verlangen. z.B. übst Du mit ihr "schau" - wenn sie Dich intensiv anguckt gibts Guddis. Wenn sie dann am Kabel nagt wird nicht geschimpft sondern Du sagst "Lilly, schau".
Guckt sie Dich dann an hast Du gewonnen - denn um jetzt das Guddi zu kriegen muss sie das Kabel ausspucken, aufstehen und zu Dir kommen. Und nach dem Guddi gibts Ball, Zergeln oder sonst was schönes mit Dir zusammen!!
Guckt sie Dich nicht an - dann musst Du "trocken" weiterüben und bessere Guddis verwenden.
Später kannst Du noch mehr kleine Übungen verlangen wie Sitz, Platz usw - aber nicht zu viel und zu schnell. Klein wie sie ist wird erstmal ein Schau und ev. noch ein Sitz reichen. Junge Hunde können sich wie Kinder nicht lange konzentrieren und vergessen nach kurzer Zeit, was sie eigentlich tin sollten.
Daher bist Du nun mit viel Geduld gefragt Deinem kleinen Hundchen die Welt zu erklären - und man muss so ein Baby leider dauerbeaufsichtigen *seufz* - Vor einem Moment
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Hallo,
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Zitat
Aber mein Hund lebt bei mir nicht umgekehrt also muss er sich an Regeln halten sonst wird sie die volle Kläfferin.
Den Welpen hast du zu dir geholt, er ist nicht freiwillig bei dir eingezogen und hat bei Einzug die Hausordnung unterschrieben.
Ein 14 Wochen junger Hund kann die Hausordnung auch (sinngemäß) noch nicht unterschreiben, da sie ihm noch niemand freundlich "erklärt" hat.
Mit anderen Worten, dein Welpe hat sie noch nicht verstanden.
Sie befindet sich in einem Alter, in welchem die Welt erkundet wird und zwar mit den Zähnen.
Das sind ihre Werkzeuge.
Welpen knabbern gerne Teppiche, Kabel und andere Gegenstände an.
Sie können einen Beißring nicht von einem Stück Holz, Teppich oder Kabel unterscheiden.
Genauso wie Kleinkinder nicht den Unterschied zwischen Meissner und Ikea Porzellan kennen.Es ist deine Aufgabe, alles einigermaßen zu sichern oder den Welpen so zu beaufsichtigen, dass er nicht an die Kabel geht oder du gehst so vor, wie "Dächsin" geschrieben hat.
Da ist Schimpfen unnötig und wenn dein Welpe schon so ängstlich reagiert, muss doch irgendetwas schief laufen.
Das Ganze hat nicht im geringsten etwas mit Gezicke zu tun.
Es ist ein Hundebaby und kein Teenager, der Widerworte gibt.Viele Grüße
Themis -
Ich binde meinen Hund weder an noch gebe ich ihn in eine Box.
Wie ich schon vermutet habe nehmen es viele falsch auf.
Ich kann doch nicht einen welpen streicheln oder ihn hochpreisen wenn er an kabeln knabbert, sonst interpretiert er das doch falsch.
Und ich bin sehrwohl liebevoll zu meinem Welpen und passe einfach auf ihn auf.
Das Problem habe ich schon beatwortet bekommen: Meine Kolleginnen bemuttern den Welpen wenn er etwas anknabbert was er nicht soll. Wie soll er dann lernen was er darf und was nicht, wenn ich keine Grenzen setze.
Und böse bin ich erst recht nicht mit ihr, genauso wenig werd ich laut :)Danke für eure Antworten :))
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ZitatAlles anzeigen
Ich binde meinen Hund weder an noch gebe ich ihn in eine Box.
Wie ich schon vermutet habe nehmen es viele falsch auf.Ich glaube, Du hast da was in den falschen Hals gekriegt. Die Box soll keine Strafe sein sondern eine Möglichkeit, den Hund etwas von Deinen Kolleginnen und Kabeln fernzuhalten und ihr vor allem auch einen sicheren Rückzugsort zu geben. Wenn man einen Hund an eine Box gewöhnt hat ist das für alle Beteiligten eine große Hilfe. Es soll kein wegsperren sein sonderne ein gesicherter Rückzugsort !!!
Ich kann doch nicht einen welpen streicheln oder ihn hochpreisen wenn er an kabeln knabbert, sonst interpretiert er das doch falsch.
Diese Aussage zeigt das Du leider relativ wenig Ahnung vom Lernverhalten eines Hundes hast. Was Du da schreibst sind uralte Interpretationen in der Hundeerziehung die längst überholt sind - auch wenn viele Leute das immer noch so unterstützen.
Bei meiner angebotenen Variante wird der Hund ja nicht fürs Knabbern belohnt sondern fürs schau und das herkommen. Aber da Du das ja so interpretierst wie Du Dir Deine Welt vorstellst ...........Und ich bin sehrwohl liebevoll zu meinem Welpen und passe einfach auf ihn auf.
Das Problem habe ich schon beatwortet bekommen: Meine Kolleginnen bemuttern den Welpen wenn er etwas anknabbert was er nicht soll. Wie soll er dann lernen was er darf und was nicht, wenn ich keine Grenzen setze.Denn jungen Hund -der schon eine Stelle gewechselt hat - so schnell vielen fremden Menschen auszusetzen ist mehr als unklug. Eine Box würde sie auch davor schützen daß sich die halbe Firma in die Erziehung einmischt. Die Kleine braucht einen geregelten Tag mit qualitativ hochwertiger Beschäftigung und vielen Ruhepausen. Sonst wird sie Chihuahuatypisch zu einem nervösen, hochgedrehten Kläffer.
Klar ist ein kleiner Chi süß und winzig und wirkt schutzbedürftig - aber es ist ein vollwertiger Hund und sehr intelligent - wenn Deine Koll. das nicht verstehen wollen muss der Hund vor ihnen geschützt werden!Und böse bin ich erst recht nicht mit ihr, genauso wenig werd ich laut :)
Du hast selber geschrieben daß Du in strengem Tonfall mit ihr "schimpfst" - und wurdest lediglich belehrt daß ein Hund das nicht verstehen kann da er noch gar nicht weiß was er darf und was nicht. Sie mus Dich erstmal kennenlernen und die Regeln verstehen. Kennt sie die Regeln noch nicht wirklich dann kapiert sie nicht warum Du schimpfst - und wird weiterhin ängstlich reagieren.
Ließ mal ein bißchen hier im Forum rum, da steht eine Menge über Lernverhalten, Eingewöhnung, Vertrauen und positive Erziehungsmethoden. Und vor allem: Gib Lilly mehr Zeit und informiere Dich besserDanke für eure Antworten :))
Bitte schön
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Und böse bin ich erst recht nicht mit ihr, genauso wenig werd ich laut
Wie DU die Kommunikation siehst, spielt in dem Fall leider eine untergeordnete Rolle. Du bist ja ein Mensch und weißt, was du meinst und sagst und willst - aber dein Welpe ist ein Hund, der das noch gar nicht wissen und verstehen kann. Entscheidend ist, dass deine Kommunikation für den Hund nachvollziehbar und angemessen ist, und das ist sie - so erkläre ich mir das Zittern - eben nicht. Auch wenn deine Redeweise freundlich ist (was ich ja durchaus glauben will), ist sie für den Hund noch zu heftig, sonst würde sie nicht so reagieren.
Ich gebe zudem Dächsin Recht was den notwendigen Schutz vor deinen Kolleginnen angeht. Sie meinen es gut, aber sie schaden dem Hund mehr als dass es nützt - und da musst du einschreiten, gerade weil du sie liebst und für sie sorgen willst.
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Das hier ...........
Denn sie kann die Regeln nicht durch schimpfen lernen - in ihren Augen + aus Hundesicht verhältst Du Dich völlig unlogisch: mal "schimpfst" Du und mal nicht - Lilly kennt den Unterschied zwischen Beißring und Kabeln aber nicht, ist doch beides aus Kunststoff und schmeckt ähnlich - aber für sie bist Du in dieser Beziehung völlig unberechenbar und deshalb kann sie Dich nicht einschätzen und hält Distanz.
............wollt ich noch einfügen
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Wenn dein Welpe sich vor dir versteckt, mit Zittern reagiert und bei deinen Kollegen Schutz sucht, machst du irgendetwas falsch.
Genau das ist doch dein Anliegen in deinem Thread, du machst dir Gedanken über die Beziehung zwischen dir und deinem Welpen, du bekommst Hinweise, wie und was du ändern solltest, damit sie keine Angst mehr zeigt.
Wir können von hier aus nur mutmaßen, warum deine junge Hündin dir gegenüber so reagiert.
Du musst deine Vorgehensweisen ändern, anstatt deinen Kolleginnen die Schuld für die Reaktionen deines Hundes zuzuschreiben.
Grenzen setzen, ja, aber entscheidend ist das "Wie", deine bisherige Vorgehensweise führt doch in eine Richtung, die du nicht erstrebst, trotzdem argumentierst du immer wieder gleich.
"Ja, aber...." (die Kollegen haben Schuld, sie ist eine Zicke, sie wohnt bei mir und muss sich anpassen).Wenn dein Welpe Kabel anknabbert, nimm ihn da weg oder rufe ihn, gib ihm eine Alternative zum Anknabbern, ohne Schimpfen!
ZitatDas tut mir weh, da ich ja nicht als "Buhmann" da stehen will und es mich ehrlich gesagt verletzt wenn sie lieber bei fremden ist als bei mir.
Grenzen setzen muss dem Hund angepasst werden, wenn du ein Sensibelchen hast, das so ängstlich reagiert, musst du anders vorgehen, bevor das erreicht wird, was du nicht willst!
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Zitat
Anstatt zu "schimpfen" könntest Du ein Alternativverhalten verlangen. z.B. übst Du mit ihr "schau" - wenn sie Dich intensiv anguckt gibts Guddis. Wenn sie dann am Kabel nagt wird nicht geschimpft sondern Du sagst "Lilly, schau".
Guckt sie Dich dann an hast Du gewonnen - denn um jetzt das Guddi zu kriegen muss sie das Kabel ausspucken, aufstehen und zu Dir kommen. Und nach dem Guddi gibts Ball, Zergeln oder sonst was schönes mit Dir zusammen!!So konditioniert man Verhaltensketten. Hund lernt geh ans Kabel, dann wirst du gerufen und kriegst
noch Kekse. Am Anfang steht: ans Kabel gehen
. Genau so funktioniert das. Empfehlenswert finde ich das allerdings nicht. -
Zitat
Sonst wird sie Chihuahuatypisch zu einem nervösen, hochgedrehten Kläffer.
DAS spricht von echter Rassekenntnis
Nee, im Ernst, das sind alles richtig gute Tips, aber DIESER Satz ist einfach nur daneben...
LG von Julie -
Bringe deinem Welpen doch erst vernünftig "nein" und "aus" bei.
Nein:
Lege ein Leckerlie auf die flache Hand und zeig es deinem Welpen.
Wenn sie es nimmt, sage "nimm's".
Das machst du ca. 10-20 mal hintereinander.Beim 21. Mal sagst du "nein" (ganz ruhig, nicht laut und nicht böse) und verschließt die Hand zur Faust.
Danach sofort die Faust öffnen und "nimm's" sagen und deinen Hund das Lecker nehmen und fressen lassen.Dann übe im Wechsel "nimm's" und "nein".
Bis sie bei "nein" das Lecker auf der flachen Hand liegen lässt.Diese Übung überträgst du auf sämtliche Gegenstände, bevor sie herangeht (Verhaltensabbruch, bevor sie Blödsinn macht).
Aus:
Dazu nimmst du ein trockenes Brötchen und ein Superleckerie (Käse, Wurst...).
Gib ihr das trockene Brötchen zum Kauen.
Dann halte ihr Wurst/Käse vor die Nase, sobald sie das Brötchen ausspuckt, um den Käse zu futtern, sagst du "aus" und gibst ihr den Käse.
Auch das überträgst du auf sämtliche Gegenstände und Situationen und wiederholst es gefühlte 1000 mal.Keine Angst vor Verhaltensketten, du musst es in vielen Situationen üben, üben und noch mal üben.
Bei keinem meiner Hunde ist eine Verhaltenskette entstanden.
Keiner von ihnen hat ein Leben lang Kabel, Möbel oder Teppiche angenagt.Es ist eine Phase, die vorübergeht, man muss am Ball bleiben und den jungen Hund darf man kaum aus den Augen lassen, dann passieren solche Dinge auch nicht ständig.
Viele Grüße
Themis - Vor einem Moment
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