TV-Hundegurus - genauer hingeschaut
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Hallo Foris
Leider haben wir hier keine Printmedien-Rubrik, bloss eine für TV-Sendungen. Drum stelle ich es mal hier rein, da es sich nicht nur auf einen bestimmten Fernsehtrainer bezieht.
Es geht um einen Artikel, der sich kritisch mit den im TV gezeigten Methoden populärer TV-Hundetrainer auseinandersetzt, und versucht, die Leute zum Nachdenken zu bringen. Es werden auch Tipps gegeben, wonach man Ausschau halten sollte, um das Gezeigte besser einschätzen zu können. Diese lassen sich natürlich auch auf RL-Trainer anwenden.
Was meint ihr, sind solche Artikel ein taugliches Instrument (vorausgesetzt, dass man sie lesen kann
) zur Aufklärung? Ich finde den im Schweizer Hundemagazin erschienenen Artikel sachlich und fachlich kompetent geschrieben, drum möchte ich mal für Verbreitung sorgen. Mit ausdrücklicher Genehmigung der Autorin.[url=http://lernen.tierberatung-bodensee.com/moodle/file.ph…zoom=auto,0,849]Hundeerziehung im Fernsehen - Nachahmung nicht zu empfehlen![/url]
Quelle: Klick Erstveröffentlichung im Schweizer Hundemagazin, Ausgabe Februar/ März 2013
Ach ja, es werden ganz bewusst keine Namen genannt in dem Artikel, obwohl der eine oder andere TV-Guru unschwer zu erkennen sein dürfte. Es geht um Grundsätzliches, nicht darum auf XY zu kloppen. Wäre schön, wenn das hier auch so bleibt.
PS: falls der Artikel nicht direkt erscheint, als "Gast" einloggen, dann sollte es klappen
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Bei dem ersten Link kann man den Artikel auch ohne Anmeldung lesen.
Toller, sehr interessanter Text. Danke.
Natürlich schau ich mir auch diese Fernsehserien ab und zu an, oft habe ich auch ein ungutes Gefühl und frage mich, ob das alles so richtig ist, da es teilweise ganz und garnicht meinen Erfahrungen mit Hunden entspricht.
Gut, dass mal Experten was dazu sagen. Da waren meine Sorgen wohl nicht unbegründet. -
Ich habe jetzt nur den 1. Link verfolgt und die Abhandlung gefällt mir sehr gut.
Vielen Dank für dieses Thema.
Sie ist aus meiner Sicht geeignet sensibler mit dem im Fernsehen Dargebotenem umzugehen und auch Trainer in Hundeschulen besser einzuschätzen.
Wie immer besteht die Gefahr, dass nur ohnehin schon kritische Leser und Zuschauer davon profitieren.
Das lässt sich nun aber nicht beeinflussen.Friederike
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Der Artiekl ist nicht schlecht, aber mit der "Maßregelung ist immer böse" Message ist er mir dann doch zu pauschal.
Da ist für mich persönlich dann schon wieder zuviel eigene Ideologie dabei, die den eigentlich ansprechenden objektiven Ansatz beschädigt.Die Idee über Risiken und Gefahren aufzuklären und das ganze mal mit etwas Abstand zu betrachten, ist sicher nicht schlecht, aber man sollte die professionelle Distanz dann auch bis zum Schluss durchhalten.
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Hmm, muss noch weg, aber danach werde ich schauen, ob irgendwo was von "Massregelung ist immer böse" steht - hab's anders in Erinnerung, aber vielleicht hab ich was überlesen.... Ist zumindest bei mir nicht so als Message angekommen.
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Es wird drei große Absätze lang darüber gefaselt wieso Strafe und Maßregelung so gefährlich sein kann.
Ganz zum Schluss wird in nem Halbsatz nachgeschoben, dass man für und wieder von Maßregelung allgemein jetzt nicht diskutieren will, aber was hängen bleibt sind die großen Absätze über die Gefahr von Gegenwehr, Vertrauensverlust und Panikattacken durch Maßregelung. -
Les aber nochmal den allerersten Teil, da wird von Maßregelegung durch Schmerzen gesprochen. Erstickungsangst ect. find ich sollte nicht unbedingt mit normalem Maßregeln gleichgesetzt werden
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Oder Maßregelst du deinen Hund indem du ihm die Hände um den Hals legst und würgst?Muss auch ehrlich sagen, mich hatte schonmal eine Szene im Fernsehn stark beeindruckt, allerdings gabs da auch dieses dünne Leinchen um den Hals.
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Richtig, es geht um schmerzhafte Massregelung, oder inflationär gebrauchte massive Schreckreize, und deren unbedarfte Nachahmung, weil es scheinbar doch so toll funktioniert. Und ich denke schon, dass beabsichtigt war, dass hängenbleibt, dass diese Massnahmen unerwünschte Nebenwirkungen haben können, und teilweise tierschutzrelevant (würgen mit der dünnen Leine hinter den Ohren) sind. Das wird im letzten Satz des Abschnitts nochmal betont. Für eine grundsätzliche Pro-und-kontra-Diskussion von Massregelungen war da kein Raum, das könnte man nicht in zwei Sätzen abhandeln.
Wichtig und nützlich finde ich die Hinweise zur Körpersprache, und die "Alarmsignale" die zum genaueren Hinschauen veranlassen sollen. Der Zuschauer soll nicht entmündigt werden durch gut oder schlecht Verdikte "von oben", sondern selber die Reaktionen des Hundes auf die Manipulationen besser interpretieren können. Und den Grundsatz "im Zweifelsfall Finger weg" finde ich klar besser als "ich probier's mal, hat der XY auch gemacht".
PS: @Helfstyna: Zur eigenen Ideologie der Autorin: welche vermutest du denn? Dass sie Massregelungen grundsätzlich ablehnt?
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