Hund dreht bei anderen Hunden & Menschen durch

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    Auch da: Leine. Mal vom Anspringen abgesehen, ist es auch nicht schön, wenn er zu jedem Menschen unkontrolliert hin läuft. Gibt genug Leute, die Angst haben.
    Menschen sollten "uninteressanter" für ihn werden.

    Wie bekomme ich andere Menschen denn uninteressanter?

  • Zitat

    Huhu...

    unser Hund (Jack Russel, 1 Jahr) dreht wenn er andere Hunde oder Menschen sieht total durch. Wenn wir als Beispiel mit der Leine unterwegs sind, ich auf Entfernung einen anderen Hund sehe, rufe ich ihn ran, lasse ihn Platz machen, und bleib. Er tut das auch. Jedoch wenn der Hund dann auf ca 10 meter ran gekommen ist, dreht unserer total durch. Er bleibt zwar liegen, jedoch freut er sich zentimeter für zentimeter nach vorne weg, bis er irgendwann aufspringt und losjubelt. Ihn dabei festhalten bringt kaum was, da er richig "Gas gibt".
    Wie kann ich trainieren, dass er erst aufspringt wenn ich ihm das ok gebe?

    Zum anderen springt er fremde an und freut sich selbst über wildfremde Menschen auf der anderen Straßenseite als würde er die Menschen ewig kennen. Auch hier dreht er durch, will zu den Menschen. :???:

    Hmm...hat jemand ne super Idee??? :roll:

    Das fettgedruckte ist doch schonmal toll. Will heißen, wenn Du schnell genug bist, hast Du ihn im Griff. Weiterhin: anschließend kannst Du Dich mit dem anderen Halter absprechen, und wenn dessen Hund verträglich ist, und der zustimmt, kannst Deinem Hund die Freigabe erteilen, hinzugehen. Denn das, was er eben tun wollte (Hund begrüßen o.ä.), ist für ihn DIE Bestätigung überhaupt in dem Moment. So lernt er, über Dich und Deine Freigabe kommt er da hin, wo er hin möchte, und lernt, sich an Dir zu orientieren, bevor er losrennt. bis das so klappt, würde ich ihn, wenn ICH einen anderen Hund sehe, umgehend abrufen und anleinen, und zwar so rechtzeitig, daß der Hund nicht verknüpft "Wenn die ruft, passiert was Aufregends" - sonst wird er nämlich ganz schnell nicht mehr herkommen *gg Daher auch abrufen, bevor er den anderen Hund sieht. Dann mit Hund an Leine mit dem anderen Halter sprechen, dann Leine ab und Freigabekommando (bevor Hundi losrennt).

    Um auf die andere Straßenseite rennen zu können, muß er erstmal ohne Leine sein - und das ist ein absolutes NO-GO, gerade bei einem noch nicht 100% gehorchenden Hund! Wenn er anfängt, sich über diese Leute zu freuen (an der Leine), sag doch einfach mal ein "Na komm, geh´mer!" oder "Weiter!" oder sowas, und beschleunige in selben Moment Deinen Schritt, sodaß er zu tun hat, hinterherzukommen. Das nimmt ihm die Zeit für´s Freuen weg und die Konzentration auf die Fremden, und lenkt die Aufmerksamkeit auf Dich, weil er erstmal checken wird, warum Du auf einmal schneller wirst, und er muß Dir erstmal hinterherkommen. Kommt er dann mit und guckt Dich dabei auch noch an - Bestätigen, im Laufen z.B. "feiiin, so ist gut!" Dann kannst ein bisserl spielen o.ä., damit Du dem Hund zeigst, bei Dir ist es viel toller als bei dem "langweiligen" Fremdhund.

    Achja -an der Leine ablegen ist nicht optimal: erstens kann Dein Hund da nicht oder schlecht reagieren, wenn der andere Hund herkommt (weil der Halter den eben nicht im Griff oder an der Leine hat - so viele Leute lassen ihren Hund zu Deinem, obwohl sie mehr als genau sehen, daß man versucht, den Hund abzuschirmen - die sind alle ignorant bei uns in der Stadt.....), und er befindet sich noch dazu in der unterlegenen Position (liegend, macht sich kleiner etc.), er könnte sich daher genötigt fühlen sich zu verteidigen, wenn Du es nicht schaffst, den anderen Hund dann fernzuhalten (Blocken/Wegschicken, Halter zum Abruf auffordern o.ä.), und zum Zweiten gibst Du dem Hund mit dem Liegen erst recht die Möglichkeit, den anderen hund zu fixieren, und sich damit hochzuschaukeln. Da würde ich die Variante mit dem Weitergehen (am Besten im Bogen, das macht beiden Hunden klar, daß erstmal kein Kontakt gewünscht ist und keine Gefahr besteht) bevorzugen. Außerdem riskierst Du beim Ablegen, daß dem adneren Hundehalter jemand grad begegnet ist, und er sich mit dem ne halbe Stunde unterhält, gerade vor Eurer Nase, und Ihr auch nimmer vorwärts kommt... *gg

  • Entweder musst DU Dich in dem Moment interessanter machen. (Es muss sich für ihn lohnen, bei Dir zu bleiben, da Du zB Leckerchen, Spielzeug oder sonstiges hast, was er toll findet)

    Oder, was ich zB bei Breandán gemacht habe: Am Anfang durfte er soweit auch zu jedem hin, der ihn streicheln wollte, (er sollte ja keine Angst vor Menschen entwickeln) hatte dann aber irgendwann ein ähnliches Problem. Also habe ich angefangen, dass wir eben NICHT mehr jeden Kontakt erlaubt haben. Vorallem nicht, wenn er so "geil" drauf war, da hin zu gehen. Für ruhiges Verhalten wurde er belohnt, indem er hindurfte, für "abspinnen" gingen wir einfach weiter

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    Erst mal kommt sie zu mir an meine rechte Seite (muss sie leider rechts führen).


    Warum leider rechts?

  • Also an der Straße ist er angeleint, keine Frage. Immer und konsequent. Wäre mir auch mit nem super hörenden Hund zu riskant.

    Finde viele eurer Erfahrungen und Tipps für andere Hunde und Menschen auf der Straße wirklich super und werde mich nun ans üben begeben.

    Wie schaffe ich es denn, dass er Freunde oder Besuch zu Hause nicht anspringt?
    Besuch sagen ignorieren, oder wie oder was? :headbash:

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    Wie schaffe ich es denn, dass er Freunde oder Besuch zu Hause nicht anspringt?
    Besuch sagen ignorieren, oder wie oder was?

    Aufdringliches Verhalten sofort unterbinden , Bandit darf je nachdem um wen es sich handelt, selbständig überhaupt keinen Konakt aufnehmen.d.h.Hund bleibt auf seinem Platz oder in meinem Dunstkreis.
    Zumindest wird niemals mit Karacho auf den Besuch losgeprescht 8O

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    Aufdringliches Verhalten sofort unterbinden , Bandit darf je nachdem um wen es sich handelt, selbständig überhaupt keinen Konakt aufnehmen.d.h.Hund bleibt auf seinem Platz oder in meinem Dunstkreis.
    Zumindest wird niemals mit Karacho auf den Besuch losgeprescht 8O

    Unterbinden heißt genau was?
    In der Regel schicke ich unseren Hund in seinen Korb wo er bleibt bis ich ihm das okay gebe. Funktioniert gut. Jedoch wenn ich ihm dann das okay gebe, rastet er wirklich total aus. Volles Karacho, voll lospreschen. In den 1-4 Minuten, hört er mich nur mit seeehr viel Nachdruck

    Zitat

    Erst werdet ihr begrüßt, dann setzt sich der Besuch irgendwo hin und dann gibst Du das okay dafür, dass er mit dem Besuch Kontakt aufnehmen kann.


    Machen wir so...aber er dreht dann erst voll ab...

  • Wenn er jemanden anspringt, dann sollte der jenige das erst mal ignorieren, hört er aber nicht auf zu springen, kann der jenige ihn auch ruhig leicht ' wegkicken '. Damit meine ich nicht treten oder sonstiges, sondern ein leichtes RUHIGES wegschupsen, um dem Hund wirklich deutlich zu machen, dass man dieses Verhalten nicht duldet. Danach sollte die Person den Hund wieder ignorieren und weiter gehen.
    Das klingt zwar jetzt ein bisschen rabiat, aber es ist effektiv und der Hund lernt schneller, dass er das nicht darf.
    Außerdem sollte man den Hund in solchen Situationen nicht ansprechen, sondern ruhig und konsequent handeln; das Sprechen würde den Hund nur noch mehr aufregen. ( Ich sage das, weil viele Menschen dazu neigen, panisch etc. zu werden, wenn ihr Hund sie anspringt. )

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