Hundesitter oder lange Alleinebleiben
-
-
Hi,
ich bin gerade auf der Suche nach einem idealen Betreuungskonzept für drei Monate, die mal nicht der Regel entsprechen.
Die normale Situation sieht so aus:
Liska kann eigentlich ohne Probleme mal 8h alleine bleiben, sofern sie morgens und sofort beim Heimkommen eine große Runde machen kann. Bisher war es jedoch nicht nötig, dass sie wirklich täglich 8h alleine war. Ich oder mein Freund konnten es immer so einrichten, dass einer (bis auf Ausnahmen) früher oder zwischen durch heim kam, um eine schnelle Runde zu drehen oder sie gar mit zum Arbeitsplatz zu nehmen. Dies liegt daran, dass mein Freund nur 10 Autominuten entfernt arbeitet (und Gleitzeit hat) und mein Atelier auch nur einen Steinwurf entfernt ist, ich mir meine Zeit relativ frei einteilen kann, bzw. Liska einfach mitkommt.
Jetzt kommt die Situation, mit der wir nicht gerechnet haben:
Mein Freund beginnt Juli eine neue Arbeit (30min Autofahrt) und ich bin von Mai bis August in China. Unsere eigentlichen Lieblingshundesitter leben gerade und auch noch im Sommer auf einer Großbaustelle, meine Mutter hat endlich eine Vollzeitstelle. Ansonsten haben wir zwar viele Freunde und Helfer, doch auch die arbeiten Vollzeit.
Mein Freund kann auch noch nicht absehen, wie er das alles zeitlich schaffen soll, da er keine Ahnung hat wie seine Probezeit aussehen wird.
Ich kann meinen Chinaaufenthalt auch nicht verschieben, noch konnte ich da sehr viel mitreden, da der Auslandsaufenthalt durch ein offizielles Stipendium finanziert wird und durch eine bereits angekündigte Ausstellung und das Visaverfahren an einen engen zeitlichen Rahmen gebunden ist.Es sieht danach aus, als müsste Liska für den Zeitraum sehr kurz kommen. Was keinen von uns zu frieden stellt. Auch mache ich den ganzen Hundesport und die intensiven Spaziergänge, weil ich eben einen weit aus flexibleren Tagesplan habe. Ich fürchte, dass es in der Hektik meiner Abwesenheit (
seien wir mal ehrlich: ohne mich sind die beiden aufgeschmissen
) mehr zu einer Abfertigung der hundischen Bedürfnisse kommen könnte.Ich habe bereits angefangen nach einem Hundesitter zu suchen, doch bisher war keiner dabei, der bei mir ein gutes Bauchgefühl hinterlies oder eben nicht billionen Euronen kostet - es ist für mich schon schwer genug meinen Hund zum ersten Mal mehr als ein Wochenende nicht zu sehen und dann auch noch in eigentlich fremden Händen..., vielleicht bin ich da auch zu anspruchsvoll und misstrauisch.
Doch selbst die Kooperation mit einem Hundesitter erscheint mir irgendwie kompliziert, da der Hund auch irgendwie dahin kommen muss. Eine Halbtagshundesitterstelle haben wir bisher nicht gefunden. Habt ihr für den Großraum Dortmund Empfehlungen?Es haben zwar auch alle Freunde und Bekannte ihre Unterstützung angeboten, doch fehlt mir irgendwie ein festes Konzept, das in meiner Abwesenheit meinem Freund und Hund weniger Stress macht, als täglich das Telefonbuch abzuklappern. Ich weiß auch nicht, wie weit ich meine Freundschaften strapazieren kann ;-)
Wie würdet ihr eine solche, eher problematische, Zeitspanne überbrücken? Ein kompliziertes und wechselndes Betreuungskonzept oder dem Hund längeres Alleinesein zu muten?
Habe ich irgendeine Option übersehen?
Danke schon mal im Vorraus.
Dawn
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Hundesitter oder lange Alleinebleiben*
Dort wird jeder fündig!-
-
Hast du mal nach Hundepensionen / Hundetagesstätten bei euch in der Gegend geschaut?
So könnte dein Freund den Hund morgens hinbringen & nach seiner Arbeit wieder abholen? Vorher natürlich Probetage machen damit ihr ein ein Gefühl bekommt wie es dem Hund dort geht.Ansonsten, wie sieht es mit einem Gassigänger für Mittags aus? So dass der Hund zwar bei euch zuhause alleine ist aber nach der Hälfte der Zeit raus kommt? Vielleicht gibt es hier Freunde die in der Nähe wohnen und das übernehmen würden?
Oder ihr sprecht mal "Gassibekanntschaften" an ob diese nicht bereit wären euren Hund mittags mit auf eine Gassirunde zu nehmen, vielleicht auch gegen eine kleine Bezahlung?
So müsste der Hund zwar alleine blieben, wäre aber trotzdem Mittags viellecht 1 -11/2h unterwegs und hätte keinen Stress mit neuem Umfeld?Vielleicht finden sich auch hier im Forum Leute die dir gute Hundetagesstätten oder Betreuer in deiner Nähe nennen können oder dir sogar als Hundesitter helfen können.
-
Du kannst auch mal bei Ebay Kleinanzeigen nachgucken, nach einem Gassigeher. Könnte mir vorstellen das dir ein Verantwortungsbewusster Gassigeher mehr zusagt, wie eine ganztags Betreueung woanders. Weil beim Gassigehen... mal ehrlich, da muss jemand nur ne Leine festhalten, kann dir in der Erziehung nicht wirklich was kaputt machen und muss nur eben Hundeerfahrung haben, so das auch an der Leine etwas auslastung stattfinden kann.
Man kann geeignete Gassigeher für "Problemhunde* wie vollblutjäger, Leinenpöbler ect finden. Weil viele die das anbieten selbst Hunde haben und nur ne Bebenbeschäftigung suchen, wenn die Kids grad in der Schule sind.
-
Wie lange wäre der Hund den tatsächlich allein?
-
Hallo,
bei Ebay Kleinanzeigen habe ich bisher noch nicht geguckt - das werde ich gleich ausprobieren.
Bei einem reinem Gassigänger sehe ich immer noch das Problem des "Überbringens". Wie wird das sonst gehandt habt? Diejenigen, die bei mir bisher vorgesprochen haben, würden es so machen, dass sie den Hund abholen und auf eine Runde mitnehmen. Doch selbst dafür müsste mein Freund nach Hause fahren und den Hund übergeben und später wieder "entgegen" nehmen. Einen Hausschlüssel würden wir nicht ausgeben ... . Dies händelt jeder ja anders und wir bzw. ich würde jemanden, den ich bisher nur kurz kennenlernen durfte, nicht ohne mein Beisein ins Haus lassen. Da, zwar vor einigen Jahren, bei uns eingebrochen wurde, sind wir da sehr vorsichtig.
Zudem fällt Liska in die Kategorie "Jäger" und "Schisser" - also muss ich der Person vertrauen, dass sie sie doch nicht mal auch kurz, ohne unser beisein, von der Leine lässt.Eine Hundepension kommt auch nicht in Frage, da Liska ein sehr vorsichtiger und sensibler Hund ist. Viel Gebell macht ihr bereits auf dem Hundeplatz was aus. Sie ist zwar mit so ziemlich jedem verträglich, sofern sie nicht wild angetobt oder obsessiv beschnuppert wird, dann weicht sie der Begegnung aus und/oder sucht Schutz bei uns.
Womöglich verkompliziere ich das alles. Im Alltag begleitet mich Liska so ziemlich überall hin - nicht weil sie nicht alleine bleiben kann, sondern weil sie meine Begleitung ist. Nun plagt mich die Sorge, dass sich ihr bisher vielfältiger Alltag in meiner Abwesenheit auf eine reine Abfertigung ihrer Bedürfnisse reduziert: raus - rein - futter und abends mit Herrchen chillen. Aber würde sie es auch als solchen empfinden?
Zum Szenario Alleine Bleiben: Es wäre täglich von 8:45 - 17:20 Uhr (inkl. Fahrt). Dazwischen kann mein Freund in seiner 30min Mittagspause (die er etwas überziehen und relativ frei einteilen könnte) kurz nach Hause und mit ihr raus. Mit zur Arbeit kann sie nicht (Mikrotechnologie = realtiv sterile Arbeitsumgebung).
Danke für eure bisherigen Tipps.
Liebe Grüße
Dawn
-
-
Ich weiß nicht, ob du's gesehen hast: du hast eine PN

Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!