Vertraut ihr euren Sittern?
-
-
das der hund nach dem ersten tag beim sitter müde ist, finde ich persönlich übrigens logisch. der erste tag bedeutet für den hund in allererster linie stress: neu eindrücke, weg von frauchen, neue bezugsperson, neue regeln, neue hunde.
das ist absolut anstrengend für die meisten hunde.
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Vertraut ihr euren Sittern? schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Zitat
das der hund nach dem ersten tag beim sitter müde ist, finde ich persönlich übrigens logisch. der erste tag bedeutet für den hund in allererster linie stress: neu eindrücke, weg von frauchen, neue bezugsperson, neue regeln, neue hunde.
das ist absolut anstrengend für die meisten hunde.
Ja, das wollte ich auch noch schreiben.

Es gibt Tage, da mache ich fast gar nix mit den Hunden, und trotzdem sind sie abends total fertig. Die vielen Eindrücke, die ein Hund an so einem Tag sammelt, müssen wahnsinnig anstrengend sein. Daher ist es auch immer wichtig, dass Hundesitter die Grenzen eines Hundes einschätzen können und eben auch mal einen "Gammeltag" einlegen, damit die Hunde nicht überreizt werden.
-
Ohne Vetrauen geht es meiner Meinung nach nicht. Allerdings gebe ich meinen Sittern grundsätzlich kein "Regelwerk" an die Hand, sondern vetraue eher auf den allgemeinen Sachverstand im Umgang mit Hunden. Wenn man seinen Hund aus der Hand gibt/geben muss, muss man zu einem gewissen Grad eben einfach damit leben, dass jemand anders mit an ihm herumerzieht und ihn nach eigenen Spielregeln mitlaufen lässt. Gerade wenn der Sitter mehrere Hunde betreut kann ich auch schlichtweg nicht erwarten, dass er alles 100%ig so handhaben kann wie ich, die ich nur auf einen Hund achten muss und es auch dementsprechend leichter habe. Und auch Dinge wie das Unterbinden von Wälzereien oder das Verbot irgendwas Essbares unterwegs aufzunehmen sind Sachen, die ich selbst ewig lange mit ihr geübt habe und die bei mir weitgehend klappen inzwischen, aber man kann eben nie voraussetzen, dass das bei einer fremden Person auch direkt funktioniert. Damit muss man bis zu einem gewissen Maß leben.
Meine Hündin ist übrigens auch immer platt, wenn sie vom Sitter kommt. Ich hab an den Betreuungstagen unter der Woche recht wenig von ihr; wir gehen noch 2x auf der Wiese gegenüber pullern und das war's dann auch.
-
Zitat
Ich denke ohne Vertrauen gehts ja gar nicht. Aber ich würde auch nochmal mit der Hundesitterin sprechen. Es kann ja durchaus sein, dass er aus versehen was gegessen hat. Die Käsewürfel seh ich jetzt mal als Belohnung an, die sind ja auch nicht tragisch oder? Was ich beanstanden würde ist, dass sie dir nicht gesagt hat, DASS er was gefressen hat. Da kann man wenigstens zu stehen, wenn man mal nen Moment unachtsam war. Wenn ich allerdings jedes mal, wenn Ayla sich übergibt zum Tierarzt fahren würde, hätte ich viel zu tun
Ja ich weiß, du hast es gemacht weil du ja nicht wusstest was Sache ist. Jeder reagiert da anders.
War sie denn 2,5 Stunden mit ihm draußen oder richtig spazieren? WIe alt ist Milo nochmal? Find da 2,5 Std spazieren ja schon lang. Das geh ich mit Ayla nicht und die ist jetzt 10 Monate alt.Ja, ich gab ihr einen Beutel mit Trockenfutter mit, den sie ihm auf dem Gassigang und so als Belohnung futtern sollte. Klar, bei mir bekommt er auch mal Käse als Belohnung, aber wir sprachen uns ab, dass er nichts bekommt, außer dem mitgegebenen Futter
Ich wäre auch nicht einfach zum Doc gefahren nur wenn er sich einmal übergeben hätte, aber, wie gesagt, kamen mir die Vorzeichen schon etwas komisch vor (Abgeschlagenheit, das viele Saufen, durchpennen, man konnte ihn zu nichts motivieren, Speichelfluss, Seufzen etc) Ich habe heute mit ihr gesprochen, ohne ihr einen Vorwurf zu machen und sie reagierte gleich mit "Ja, das tut mir ja leid für Milo, aber dann ist es wohl besser, dass wir das lassen mit der Betreuung, weil ich ehrlich gesagt keine Lust habe, dass mir dann immer die Schuld in die Schuhe geschoben wird bei solchen Sachen.... ich hab mir Mühe gegeben, ließ ihn auch von der Leine, habe aber nicht bemerkt, dass er irgendwas aufgenommen hat" Hm...also, nach dem WAS er da ALLES aufgesammelt hat, muss sie sich ja nicht wirklich Mühe gegeben haben......das wird ja nicht alles auf einem Haufen gelegen haben, sondern verteilt augenommen worden sein... Für mich ist die Geschichte nach ihrer Reaktion gelaufen. Ich kann es wohl nachvollziehen, dass er diesbezüglich schwierige Hunde gibt, Milo ist sehr verfressen, aber das war wirklich das einzige Ding auf das ich hingewiesen hab. Ich weiß wie lange Milo braucht um solch ein Stöcken, dessen Einzelteile wir in seiner "Hinterlassenschaft" widerfanden, aufzuarbeiten, und die Zeit beträgt mindestens 5 Minuten. 5 Minuten! Ist für mich nicht "mal kurz weggesehen, ups, passiert"...... Schade, wirklich, ich fand sie echt klasse..... aber ist jetzt eh gelaufen, erstens von meiner Seite und zweitens von ihrer. -
ZitatAlles anzeigen
Hm, schwierige Situation.
Ich denke, du solltest auf jeden Fall das Gespräch suchen, auch wenn du Milo nicht mehr dort in Betreuung geben möchtest.
Aus meiner eigenen Erfahrung als Hundesitterin kann ich dir nur sagen, dass Gehorsamsdinge (Pfui und dann ausspucken in eurem Fall) beim Probetreffen MIT dem Besitzer ganz wunderbar funktionieren können, aber dann nochmal ein anderes Blatt sind, wenn man wirklich allein mit dem noch fremden Hund ist. Ganz egal, wie viel Erfahrung man mitbringt, bei jedem neuen Hund, den man betreut, ist es auf beiden Seiten ein Lernprozess. Und dass Hunde unterwegs mal etwas aufnehmen, das kann wirklich jedem passieren. Soll keine Entschuldigung sein, denn wenn es passiert, dann muss die Sitterin dich darüber informieren.
Ist es denn überhaupt eine professionelle Sitterin?
Wenn meine Pfleglinge abgeholt werden, dann gebe ich immer einen Tagesbericht ab. - Auch die unerfreulichen Dinge. Und das "Regelwerk" spreche ich auch immer explizit ab, bzw. arbeite ich gerade auch Verträge auch, die einiges von vorneherein regeln. Nicht immer lassen sich alle Wünsche der Hundehalter umsetzen. Allerdings finde ich, dass alles, was du verlangt hast, in die Rubrik der Selbstverständlichkeiten fällt.
Such noch einmal das Gespräch. Vielleicht hilft es beiden Seiten weiter.
Ja, das sehe ich auch voll ein, dass ein Hund im Beisein seines Herrchens anders tickt, als ohne....sie hatte mir jedoch bei der Abholung im Nachhinein berichtet, dass alles super gelaufen sei, er habe nichts aufgesammelt und hat super gehört etc...... an dem Tag habe ich auch einen Vertrag aufgesetzt und wollte ihr diesen zusenden, aber es hat sich eh erledigt....Sie war "angehende" professionelle HuSi. Hat mit Milo drei Hunde betreut.
-
-
Zitat
das der hund nach dem ersten tag beim sitter müde ist, finde ich persönlich übrigens logisch. der erste tag bedeutet für den hund in allererster linie stress: neu eindrücke, weg von frauchen, neue bezugsperson, neue regeln, neue hunde.
das ist absolut anstrengend für die meisten hunde.
Deshalb habe ich mir anfangs auch keine Gedanken gemacht...aber als er dann wie gesagt mit nichts mehr zu motivieren war, gespeichelt hat, geseufzt hat und sooo ne Menge getrunken hat....und danach noch erbrochen hat.....war ich schon leicht "angespannt". Vor allem wenn man darum bittet, den Hund nicht länger als 1 1/2 Std auszuführen und er dann über zwei Stunden von der Leine gelassen wird......das finde ich nicht iO.....er ist jetzt 6 1/2 Monate alt und ist sehr leicht aufzuputschen, ich dachte eher, dass er nach so langer Zeit Gassi eher total hochgefahren ist, weil ich auch schon einpaarmal die Erfahrung gemacht hatte, wenn wir länger als gewohnt draußen waren...klar, kommt es auch darauf an, was man mit dem Hund macht.......
-
Zitat
Ja, das sehe ich auch voll ein, dass ein Hund im Beisein seines Herrchens anders tickt, als ohne....sie hatte mir jedoch bei der Abholung im Nachhinein berichtet, dass alles super gelaufen sei, er habe nichts aufgesammelt und hat super gehört etc...... an dem Tag habe ich auch einen Vertrag aufgesetzt und wollte ihr diesen zusenden, aber es hat sich eh erledigt....Sie war "angehende" professionelle HuSi. Hat mit Milo drei Hunde betreut.Hm ja, das ist nicht gut, wenn sie nicht ehrlich ist. Kann ich nicht verstehen, so ein Ruf ist schneller ruiniert, als man gucken kann. Gerade, wenn man sich was aufbaut, muss man doch extrem vorsichtig sein. Bin ja selbst gerade in genau der gleichen Situation, fange gerade erst an und das wichtigste für mich ist, dass Vertrauen da ist. Ihre Reaktion wie du sie beschrieben hast ist auch unter aller Kanone.
Drücke dir die Daumen, dass du für die Zukunft jemand zuverlässigeren findest!
-
Danke euch allen, fürs Daumendrücken!!!!!
Viele Grüße,
Frollein
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!