Ausbildung zum Hundetrainer

  • sorry, falls es das Thema hier schon gab. Meine Suche ergab auf die Schnelle nichts

    Mich würde interessieren, welche Ausbildung nach welcher Methode/Institution Euch gefallen würde und warum. Und falls Ihr ein Ausbildung (bei wem?) abgeschlossen habt, wie zufrieden Ihr damit seid.

    Vielen Dank!

  • danke Dir! Da der Thread zwischenzeitlich eingeschlafen ist und es im Wesentlichen um Canis ging und die TN auch nicht hauptberuflich als Hundetrainer arbeiten, möchte ich das Thema gerne nochmal intensivieren.

  • Ich finde diese ganzen Ausbildungen sind Abzockerei!
    Keine ersetzt jahrelange Hundeerfahrung und diese "Methoden" sind mir zu einseitig, es gibt immer wieder Hunde und Hundehalter, die darauf nicht ansprechen.
    Ich habe meinen Trainerschein, nach langer Hundehaltung und -ausbildung, im Verein gemacht und zusätzlich noch einzelne Kurse besucht, zu Methoden, die mich interessierten.
    Ansonsten finde ich, man muß Hund und Hundehalter lesen können und für jedes Team eine eigene Methode entwickeln.
    Vor allem muß man mit den Menschen zurechtkommen, die hinter dem Hund stehen!
    Ich habe mein Trainerdasein aufgegeben, weil mir für die Menschen die Geduld fehlte! Bei Hunden und kleinen Kindern - kein Thema, sie wissen es nicht besser, aber wenn man einem Erwachsenen etwas 50x erklärt und er checkt es immer noch nicht, nicht meins!

  • Na Gott sei Dank QuoVadis ;)
    Genau DAS macht einen guten Hundetrainer nämlich aus - und deshalb brauchst uA auch Retorikschulungen für Trainer.

    Zum Rest schreib ich später, hab keine Zeit..

  • Zitat

    Ich finde diese ganzen Ausbildungen sind Abzockerei!
    Keine ersetzt jahrelange Hundeerfahrung und diese "Methoden" sind mir zu einseitig, es gibt immer wieder Hunde und Hundehalter, die darauf nicht ansprechen.
    Ich habe meinen Trainerschein, nach langer Hundehaltung und -ausbildung, im Verein gemacht und zusätzlich noch einzelne Kurse besucht, zu Methoden, die mich interessierten.
    Ansonsten finde ich, man muß Hund und Hundehalter lesen können und für jedes Team eine eigene Methode entwickeln.
    Vor allem muß man mit den Menschen zurechtkommen, die hinter dem Hund stehen!
    Ich habe mein Trainerdasein aufgegeben, weil mir für die Menschen die Geduld fehlte! Bei Hunden und kleinen Kindern - kein Thema, sie wissen es nicht besser, aber wenn man einem Erwachsenen etwas 50x erklärt und er checkt es immer noch nicht, nicht meins!

    Mir fehlt mal wieder ein Like-Button :gut:

    Was ich mir andauernd schon denke zu dem Thema Hundetrainer-Ausbildung:

    Es wäre gut, wenn es eine Vereinigung gäbe, die sich mit einem guten Ausbildungskonzept in Richtung IHK-anerkannte Ausbildung bewegt.
    Dieses Konzept sollte natürlich die verschiedensten Methoden beinhalten, auch die Oldschool-Varianten, auch wenn man diese nicht mehr anwenden sollte. Aber man sollte sie gerade deswegen genau kennen, um zu wissen, wie dieses aussehen, um zu erkennen welche Hundehalter diese vorher angewendet haben, vielleicht noch in Kombination mit Analysen der Problemehunde, die mit einer solchen Sch...methode versaut wurden.
    Ein ganz wichtiges Thema dieser Ausbildung sollte auf jeden Fall die Verhaltensbiologie der Hunde sein. Vielleicht in zwei Aspekte geteilt, nämlich in den heutigen Haushund, und den Wolf.
    So kann man Parallele ziehen bzw Unterschiede erkennen.

    Ach da fallen mir so viele Punkte und Themen ein, was ein halbes Buch (oder einen schulischen Lerhplan) füllen könnte.
    Ich würde es jedenfalls begrüßen, wenn es irgendwann mal eine solche Ausbildung im Dualen System gebe würde.
    Dann hätten auch die HH mit ihren Problemhunden eine Anlaufstelle und ein bisschen mehr Sicherheit den richtig Hundetrainer zu finden.
    Und die ganzen selbsternannten Hundetrainer, welche am Ende nur Mist erzählen, könnten einpacken.

  • Zitat

    Ich finde diese ganzen Ausbildungen sind Abzockerei!
    Keine ersetzt jahrelange Hundeerfahrung und diese "Methoden" sind mir zu einseitig, es gibt immer wieder Hunde und Hundehalter, die darauf nicht ansprechen.
    Ich habe meinen Trainerschein, nach langer Hundehaltung und -ausbildung, im Verein gemacht und zusätzlich noch einzelne Kurse besucht, zu Methoden, die mich interessierten.
    Ansonsten finde ich, man muß Hund und Hundehalter lesen können und für jedes Team eine eigene Methode entwickeln.
    Vor allem muß man mit den Menschen zurechtkommen, die hinter dem Hund stehen!
    Ich habe mein Trainerdasein aufgegeben, weil mir für die Menschen die Geduld fehlte! Bei Hunden und kleinen Kindern - kein Thema, sie wissen es nicht besser, aber wenn man einem Erwachsenen etwas 50x erklärt und er checkt es immer noch nicht, nicht meins!

    :gut:

  • grundsätzlich halte ich es für vernünftig, hier einen einheitlichen Ausbildungsweg zu schaffen. Es gibt genügend Berufe, deren Ausbildung man selbst bezahlen muss. Daher sehe ich die HT-Ausbildung im Allgemeinen nicht als Abzocke an.

    Eine selbstgestrickte 08/15-Ausbildung, die nur dank der Person des "Erfinders" wirkt, kommt für mich nicht in Frage.

    Nun habe ich ja auch schon einige Trainer beobachtet und zwei Grobrichtungen festgestellt: Entweder gibt es Trainer, die gut mit den Hunden können, schaffen es aber mit den Menschen nicht und die andere Gruppe, die mit den Menschen gut können, dafür den Hund falsch einschätzen.

    Ich kenne jemanden, der eine Ausbildung bei ATN gemacht hat. Kann gut mit Hunden, hält sich selbst für den Hundegott und behandelt deren Besitzer wie Vollidioten und ist weder bereit noch in der Lage, Wissen zu vermitteln. Gestern habe ich mir das Werbevideo von Rütter angesehen. Er legt wohl viel Wert auf das WIE, also Didaktik der Wissensvermittlung. Das ist mir als "Menschentrainer" sympathisch. Im Internet fand ich aber viel Kritik darüber, dass dadurch in der Ausbildung das Inhaltliche zu kurz kommt. Gucke ich mir die Lehrpläne bei ATN an (Rütter hat dort seine Ausbildung gemacht), geht es in der Tat nur um den Hund, die Didaktik fehlt.

  • mMn sollte man verschiedene Trainingsrichtungen ansehen und sich auch umfassend ausbilden.
    Man kann überall seine Schlüsse draus ziehen und sich die Elemente, die man für gut befindet, raus suchen.

    DIE Ausbildung gibt es nicht. Zumindest nicht hier in Österreich.
    Die des ÖKV lässt - mMn - sehr zu Wünschen übrig.

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