Der Alvin spielt verrückt

  • Helleschatten hat es schon auf den Punkt gebracht - 15 Min Spaziergang sind in dem Alter genug.

    Dann spielen - toll, wenn er schon was fürs Köpfchen tut :gut: jedoch keine Stunde :hust: das packt nicht mal ein erwachsener Hund ;)
    Ein paar Minuten (2-5 am Stück sind da genug!) Denkspielchen, dann Pause, dann wieder ein paar Minuten erste wichtige gehorsamsübungen (wie "komm" "nein" und vielleicht noch "Sitz") reicht völlig aus! Diese Dinge würde ich auch ncith täglich machen, sondern vielleicht 3, 4x/Woche.
    Dann kommt ja noch die notwendige Sozialisation hinzu - das lastet den Kleinen genug aus - mehr Program braucht es beim besten Willen nicht!

    Spielen und raufen - klar, gerne, lieben Babyhunde - jedoch auch hier nicht bis zur Erschöpfung, sondern immer wieder Ruhe reinbringen, grad wenn er zu sehr aufdreht!

    Ball spielen würde ich, wenn überhaupt, dann nur wenige Male in der Woche - das ständige abrupte bremsen, springen, "sich verdrehen" ist nicht gut für die wachsenden Knochen und Bänder - außerdem besteht die Gefahr sich einen Balljunkie zu erziehen :/


    Ein Welpe/Junghund ruht und schläft rund 18-20 Stunden täglich.

  • Hallo,
    um Hundekontakt geht es hier nicht. das sollte er natürlich haben und das ist auch gut so. Aber bitte aufpassen das er nicht gemobbt wird weil dann geht die ganze Geschichte nämlich wieder ins negative.

    also wenn ihr nicht sofort euer Programm runterfahrt und eure Einstellung zum Hund(besonders den Arbeitsrassen ) überdenkt, KANN es böse ausgehen mit eurem Hundi.

    Soll heißen:
    Programm runterfahren! Heißt maximal 20 Minuten am Stück spazieren gehen(dazu zählt auch Hundespiel und gewöhnungstraining aller Art).
    Alles was er jetzt lernen MUSS ist Ruhe halten, abschalten, einfach nur dösen und auf seinen Namen hören und Stubenrein werden und sich an euch/das Umfeld gewöhnen.
    Mehr nicht.

    Frag mal Flying Paws(sie ist Boder Collie Expertin). Sie sagt das ihre Junghunde das erste Lebensjahr gar nicht an die Schafe dürfen und lernen müssen einfach nur abzuwarten und nichts zu tun.

    Eure Mischung vereint 2 extreme Spezialisten auf ihrem Gebiet und jetzt könnt ihn noch anfangen es in gute Bahnen zu lenken aber wenn ihr mit dem Programm und der Einstellung weiter macht seh ich da schwarz.

    Das ist nicht böse gemeint und mein Tonfall ist auch ruhig ( beim lesen liest man manches Emotionaler raus) aber das was ich sage meine ich schon extrem ernst.

    Gut das ein Trainer kommt und ich hoffe auch das das ein fähiger Mann ist und der nicht mit Wasserpistole und kschhhhht arbeitet ;)

    Wichtig ist das ihr euch im klaren werdet WAS für einen Hund ihr da sitzen habt und dann ganz nüchtern an die Sache rangeht. ich will keine Panik machen.......versteh mich nicht falsch.
    Jeder von uns ist auch mal Hundeanfänger gewesen und im leben lernt man bis man stirbt nie aus.
    Keiner kommt super schlau und erfahren auf die Welt :smile:

    Ich geb dir nochmal nen Beispiel:

    Ein kleines Kind hat mega iel Energie wie man weiß. Oft muss Mama und Papa den kleinen zum Mitagsschlaf zwingen(natürlich liebevoll) weil wenn man das kleine nicht "zwingen würde zu schlafen" würde es weitermachen mit toben. Ein Kind merkt nicht so richtig das es müde ist und spielt einfach weiter bis so ne Grenze überschritten ist wo es dann "übermüdet" ist.

    ich hoffe man versteht was ich meine.

    So ist es mit dem Hundejungtier auch. Wir müssen es öfters am Tag zur Ruhe "zwingen" oder anders gesagt die Ruhe verordnen.

    Das ist bei Arbeitsrassen ( wie deinem) SEHR wichtig sonst haste später nen nervösen Hibbel und das ist für alle Beteiligten ( ja auch für den Hund) nicht gut.

  • Wenn Du so weiter machst, dann wird Dein Hund völlig plemplem. Vermutlich ist er jetzt schon total überdreht - oder fällt er noch wegen der körperlichen Erschöpfung um zum Schlafen?

    Zwei ruhige Spaziergänge täglich, kein Spielen - schon gar nicht im Haus, drei bis vier Mal die Woche mit anderen Hunden spielen für ca. 20 Minuten, reicht völlig aus.

    Für den Kopf gibt es Leinenführigkeit üben, Abbruchsignal und ansprechbar sein in allen Situationen.

    Und dann die wichtigste Übung: Ruhe halten. Zuhause, an der Leine, wenn man wo angebunden wartet. Ruhe, Ruhe, Ruhe...

    Da das jetzt für Dich sehr langweilig wird, kannst Du die Zeit bis zur Pubertät nutzen und Dich schon mal in das Training zur Kontrolle des Jagdtriebs einlesen, besonders bezüglich Erregung bei Bewegungsreizen.

    Viele Grüße
    Corinna

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