Bellen sobald ich die Wohnung verlasse

  • Guten Tag,

    ich habe einen kleinen 4kg schweren Ratonero Majorquin aus Mallorca. Ich bin gerade in eine neue Wohnung gezogen da sie in der alten Wohnung nicht dauerhaft gestattet war. Sie hat noch einige Probleme, alleine zu bleiben und ist relativ frech.
    Das größte Problem ist nun, dass sie bellt, sobald ich die Wohnung verlasse. Das Bellen hört man aus dem 4. Stockwerk im kompletten Treppenhaus. Ich habe es noch nicht ausgestestet, aber bislang hatte ich das Gefühl, dass sie nicht mehr lange bellt. Trotzdem habe ich keine Lust, Beschwerden von den Nachbarn zu kommen und deswegen aus der Wohnung zu fliegen. Zumal ich demnächst eine Mitbewohnerin bekomme, bis dahin muss die Kleine sich das Bellen abgewöhnt haben.
    Sonst, wenn sie alleine ist, macht sie gar keine Probleme, heißt, wenn ich in der Küche bin und ich sie mit geschlossener Tür im Schlafzimmer lasse. Kein Mucks! Nur merkt sie irgendwie, wenn ich nicht mehr in der Wohnung bin. Selbst wenn ich nur den Müll rausbringe. Sobald ich die Wohnung verlasse, bellt sie unheimlich laut.

    Hat jemand einen Tipp für mich? Lg Susi

  • WANN fängt sie an zu bellen? Tür aufmachen und sie darf nicht mit? Tür zu und du bist schon draußen?
    Wenn sie dich nicht sieht und weg gesperrt ist. Du machst die Wohnungstür auf und wieder zu. wie reagiert sie?

  • Hallo,

    wie hast Du denn bisher das Alleine bleiben aufgebaut, bzw. geübt?
    Und wie alt ist Dein Hund?

    Ein Umzug in eine andere Wohnung könnte auch eine Ursache für den "Rückschritt" sein, selbst wenn der Hund in der alte Wohnung schon alleine bleiben konnte.
    Deshalb sollte man dann in einer neuen Umgebung auch wieder sich die Zeit nehmen und das Ganze "neu üben".


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Sie ist jetzt auch schon 8 Monate alt. Sobald sie merkt, dass ich meine Jacke packe, wird sie unruhig. Heute habe ich deswegen extra meine Jack und Tasche bereits in den Flur gelegt und habe so getan,als würd ich in die Küche gehen. Sobald ich zur Haustür lief, fing sie an zu bellen. Vor allem wurde es schlimm, als ich die Haustür geschlossen habe (extra leise)

  • Unsere Hundis sind ja nicht doof. Natürlich ist es ein Unterschied (und für mich auch kein Alleinbleiben ...), wenn Du in der Küche bist und der Hund im Wohnzimmer bei geschlossener Tür oder aber Du die Wohnung verlässt.
    Auch "der Trick" möglichst leise zu verschwinden ist eher menschlich gedacht - Dein Hund bemerkt Deine Absicht zu gehen vermutlich schon, wenn Du nur daran denkst und sich Deine Atmung/Körperspannung entsprechend verändert.
    Für mich bedeutet "Alleinbleiben-Training" nicht in erster Linie das Verlängern der Zeit, sondern die Tatsache, dass es für den Hund völlig normal sein muss, dass Frauchen die Wohnung verlässt, mit der Gewissheit, dass sie wiederkommt.
    Als RÜBE damals einzog, habe ich quasi jede Zeitung einzeln zum Altpapier gebracht und bin zig mal am Tag in den Keller und zum Briefkasten gegangen. Das wurde ihr schnell zu doof und sie hat sich in meiner Abwesenheit in ihr Körbchen oder auf ihre Decke verkrümelt. Der Zeitfaktor ist dann lediglich eine Frage "des Piescherintervalls" gewesen. Mit 6 Monaten waren wir bei rd. 4 Stunden. Heute sind es problemlos 6-7 Stunden.

  • also wir habe das auch so gemacht das ich möglichst oft rein und raus bin. selbst wenn ich nur zur Toilette bin. Haustür auf wieder zu und gut, irgendwann dann ein Schritt aus der Wohnung raus, wieder ein und gut. Als wenn es ganz normal ist das man die Tür auf und zu macht und man eigentlich gar keine "weggehe" Absicht hat

  • Das ist echt mal eine gute Idee, das probiere ich die Tage mal aus. Deswegen muss sie auch immer ins Zimmer, wenn ich nur mal kurz in die Küche gehe, damit sie sich daran auch gewöhnt,das hat mittlerweile ganz gut geklappt

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