Gassigruppe - Rangordnung junge Rüden
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Hallo,
Hier gehen doch auch viele in kleinen Rudeln spazieren.
Habt ihr da Probleme mit Rangeleien unter den Hunden?Wir gehen fast täglich mit einem gleichaltrigen Labrador spazieren (Beide Hunde also ziemlich genau ein Jahr alt).
Gestern sind sie zum zweiten Mal aufeinander los. Das erste Mal im Dezember (hatte damals auch schon einen Beitrag geschrieben)
Diesesmal hat der eigentlich sehr devote Labrador sich auch mal gewehrt. Ich meine Recht hat er ja. Ich denke sie wolltens mal austragen.
Aber Rangeleien sind eigentlich nicht erwünscht bei 30 kg Gewichtsdifferenz...
Zu den Hunden mal genauer:
Meiner: sehr lebhaft und war schon früh dominant. Ein bisschen größenwahnsinnig vielleicht
Aber ein lieber Kerl und gut im Gehorsam.
Der Labrador: bisher sehr devot und unterwürfig. Man merkt aber langsam, dass ein Kerl draus wird. Er entwickelt mittlerweile auch spezifisches Interesse an Hündinnen... War vorher alles gaaaaaar nicht. Der wollte einfach nur gemütlich seine Runden drehen.
Wie gesagt, gestern hat er sich aber mal gewehrt und mitgemischt. Frauchen war ganz irritiert, dass dieser Hund auch knurren kann...
Also meine Fragen:
Muss man sich da Sorgen machen? Kommt sowas öfters vor? Ist das ein normales Rangordnungsding?
Wie verhält man sich dabei? (wir haben sie voneinander getrennt...) - Vor einem Moment
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Hi,
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Ja, ich finds normal dass junge Hunde ihre Kräfte messen.
Kein Grund also zur Sorge.Ich handhabe es so,dass ich bei zu viel Stress den anderen eher meide. D.h. Wird uns einer zu anstrengend, dann ist Bandit froh, wenn wir allein weiter gehen.
Dass sich junge Rüden miteinander auseinandersetzen und Konflikte austragen gehört meiner Meinung nach bis zu einem gewissen Grad dazu.
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Es gibt keine Rangordnung zwischen nicht miteinander lebenden Hunden.
Du musst deinem Hund klarmachen dass das nicht erlaubt ist, Hunde muessen nichts untereinander ausmachen.
Dein Hund ist nicht dominant sondern will vermutlich seine Grenzen und Ueberlegenheit testen.
Dominant sein ist keine Charaktereigenschaft, es entsteht zwischen 2 Indviduen "von unten", nicht weil einer es verlangt. -
@zossel
Du hast das Wort frech schnell editiert, nicht wahr? :-)
Macht gar nix. Ich setz noch eins drauf uns sage, mein Hund ist sogar ROTZFRECH.Dementsprechend habe ich aus dem ersten Mal meine Lehren gezogen und ihn öfters abgerufen, wenn er rumgepöbelt hat. Ich wollte nicht die Gutmütigkeit des anderen ausnutzen. Das klappt auch ganz gut.
Das ging gestern so schnell. Wir wissen aber beide nicht, was genau da war.Gestern war das Gassi auch etwas "chaotischer" als sonst. Und mein Hund ist seeeeehr schnell aufgeputscht.
Waren viele Hunde, mit denen getobt werden durfte. Ich lasse das eigentlich nur bedingt (und auch meist ungern zu) weil meiner dann extrem aufgedreht ist und irgendwie gestresst wirkt.
Dann sind wir einer bestimmten Hündin auch 2x begegnet, an der beide Interesse hatten. Ganz kurz nach der zweiten Begegnung ist es dann auch passiert.
Also gehe ich davon aus, dass einfach beide extrem aufgedreht waren... -
Zitat
Ich handhabe es so,dass ich bei zu viel Stress den anderen eher meide. D.h. Wird uns einer zu anstrengend, dann ist Bandit froh, wenn wir allein weiter gehen.Das ist es ja. Der andere stresst ihn eigentlich nicht. Im Gegensatz zu anderen Hunden ist mein Hund in seiner Gegenwart wirklich normal drauf.
Mit ihm ist Gassi bisher sehr angenehm gewesen.Zitat
Dass sich junge Rüden miteinander auseinandersetzen und Konflikte austragen gehört meiner Meinung nach bis zu einem gewissen Grad dazu.Ich weiß es lässt sich nicht nur schlecht beantworten, aber genau da liegt meine Sorge: Was ist der Maßstab? Was ist noch ok?!?!
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Ja sowas kennt wohl jeder.
bandit ist ja immer das " Opfer" , ich sprech also aus der anderen Perspektive

Ich habe dennoch fast noch nie Leute getroffen, die ihre frechen Lümmel aus dem Verkehr ziehen oder rechtzeitig korrigieren.
Irgendwie wird immer viel laufen gelassen. Das führt dann oft dazu, dass ich solche Leute eher meide.Ich kenne aber auch welche, die ihre Rüden gescheit händeln...so isses nicht

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Für mich ist Imponieren, und auch Drohen okay, wenn sich die Spannungen danach auflösennund deeskalierendes Verhalten Früchte trägt.
Für mich nicht okay ist extremes massregeln, Abschnappen, ständige Bewegungseinschränkungen, oder gar Kommentkämpfe, sowas muss ich nicht haben.
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Zitat
Ich habe dennoch fast noch nie Leute getroffen, die ihre frechen Lümmel aus dem Verkehr ziehen oder rechtzeitig korrigieren.
Irgendwie wird immer viel laufen gelassen. Das führt dann oft dazu, dass ich solche Leute eher meide.Das ist es ja. Ich merke meinem Hund an, wann er übermütig wird und versuche ihn im Zaum zu halten. Ich nehme aber an, dass er rasse- und größebedingt aber von keinem Ernst genommen wird. Da könnt ich k*tzen.
Es traut ihm keiner zu, dass er derjenige ist, der die Truppe aufmischt...
Ich lasse ihn dann auch öfters an der Leine, weil ich merke, wie ihn Hundebegegnungen stressen.
Dann bin ich aber nur die Schoßhundbesitzerin, die Angst um ihren Fifi hat. -
Es sollte dir egal sein, was andere denke, wenn du deinen Hund erziehen willst, fang damit an.
Ganz einfach. -
Was meinst du denn genau mit "wehren"?
Also gewisse Rangeleien sind normal... Rempeln, auch mal Nackenstöße, Bewegungseinschränkungen.... alles kein Ding. Achte darauf, ob es Wechselseitig ist, ob übertriebene Gesten vorherrschen (Zeichen von Spiel).... Sonst, wenn es dir zu bunt wird, würde ich eingreifen, kurze pause (jeden beschäftigen) dann weitertoben lassen.
Das "die machen das unter sich aus" ist quatsch.... Also wenn ich mit irgendeiner Reaktion nicht zufrieden bin und ein Hund besonders mobbt oder wirklich böse deutlich wird, dann greife ich schon ein. - Vor einem Moment
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