Hat unser Hund einen Hormonüberschuss?
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Nun will ich mich auch zu den anderen Problemen mit unserem Kleinen äußern und vielleicht könnt ihr mir ein paar nützliche Tipps geben.
Seit einiger Zeit legt unser Hund ein Verhalten an den Tag was kaum noch zu dulden ist. Gut, wenn wir draussen sind und uns andere Hunde begegnen ist er schon immer sehr rüpelhaft, was unserer Meinung nach daher rührt, dass er als Welpe von einem anderen Hund, der nicht an der Leine war in die Nase gebissen wurde. Seit dem ist er auf andere Hunde nicht gut zu sprechen und geht dann ab wie "Schmitz Katze". Doch unserer Beobachtung nach verschlimmert sich der Zustand jährlich. Caspar hat als Rüde bis zum letzten Sommer kein Intresse an Hündinnen gezeigt, aber als das los ging wurde es noch schlimmer. Wenn wir anderen Hunden draussen begegnen, gerade Rüden, dann kann man ihn kaum halten. Er zieht so sehr an der Leine, dass er kaum noch Luft bekommt und sich fast übergibt, mit einem normalen Halsband!
Wir gehen, wenn wir andere Hundebesitze sehen den Leuten schon aus dem Weg, oder gar zu solchen Zeiten wo wir relativ sicher sind, dass kein anderer Hund draussen ist. Man weiß ja in etwa die Zeiten der Anwohner.
Doch damit nicht genug: Auch uns gegenüber zeigt er sich teilweise aggressiv, mit Knurren, Zähne fletschen und geschnappt hat er auch schon.
Wir vermuten, dass er zuviele Hormone hat und denken ernsthaft über eine Kastration nach um den Hund zu bändigen.
Kann das helfen, und tun wir dem Hund damit einen Gefallen, weil er dann vielleicht relaxter und ungestresster durchs Leben geht?
Ein Hundefrisör kann auch nicht mehr an ihn ran, also scheniden wir ihn selbst und auch dann zeigt er Zähne und versucht auch mal zu beissen.
Wir könnten echt Hilfe brauchen, und sind für jeden Tipp ihn wieder zu bändigen dankbar.lg sp00ky
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Hallo,
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Ein Hund entwickelt kein aggressives Verhalten, wenn er ein mal in die Nase gebissen wird. Da gehört schon mehr dazu
Nämlich ein Mensch am anderen Ende der Leine, der es nicht schafft ihm das richtige Verhalten zu vermitteln
Zumal ihr mit dem Ausweichen dem Hund natürlich zusätzlich vermittelt, dass Artgenossen das Gruseligste auf der Welt sind. Nur damit es nicht zu Missverständnissen kommt: Das heißt jetzt nicht, dass Ihr auf andere Hunde zustürzen sollt.In dem anderen Thema schreibt Ihr davon, dass der Hund ein Anti-Bell-Halsband trägt. Hier nun noch, dass der Hund zusehends den Körperkontakt verweigert.
Ich sag es mal so: Euer Hund scheint ein massives Problem zu haben. Mit seinen Menschen.
Das operiert man nicht weg. Seine Lösungsmuster sind erprobt und offensichtlich notwendig für ihn. Ich denke, ihr würdet deutlich besser fahren das Geld in einen Trainer zu investieren, der sich in Ruhe mit Euch Zuhause hinsetzt und mal aufzeigt, wo der Hund überall das Vertrauen in Euch verliert und wie man das ändern kann

Viele Grüße
Corinna -
Hallo,
der Hund scheint ein ernsthaftes Problem mit euch zu haben, sonst würde er diese Verhaltensweisen nicht zeigen (müssen).
Das Urinieren ins Haus, was du in deinem anderen Thread geschrieben hast, spricht für Stress, Trotz ist es definitiv nicht, gehört auch ins Gesamtbild.Ich rate auch dazu, dringend einen guten Hundetrainer hinzuzuziehen.
Die gesamte Beziehung zwischen euch und dem Hund, der Umgang und die gesamten unerwünschten Verhaltensweisen muss sich ein Profi ansehen.
Es scheint einiges im Argen zu liegen.
Mit den Hoden wird das alles recht wenig zu tun haben.Viele Grüße!
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Zitat
Ein Hund entwickelt kein aggressives Verhalten, wenn er ein mal in die Nase gebissen wird. Da gehört schon mehr dazu
Nämlich ein Mensch am anderen Ende der Leine, der es nicht schafft ihm das richtige Verhalten zu vermitteln
Zumal ihr mit dem Ausweichen dem Hund natürlich zusätzlich vermittelt, dass Artgenossen das Gruseligste auf der Welt sind. Nur damit es nicht zu Missverständnissen kommt: Das heißt jetzt nicht, dass Ihr auf andere Hunde zustürzen sollt.In dem anderen Thema schreibt Ihr davon, dass der Hund ein Anti-Bell-Halsband trägt. Hier nun noch, dass der Hund zusehends den Körperkontakt verweigert.
Ich sag es mal so: Euer Hund scheint ein massives Problem zu haben. Mit seinen Menschen.
Das operiert man nicht weg. Seine Lösungsmuster sind erprobt und offensichtlich notwendig für ihn. Ich denke, ihr würdet deutlich besser fahren das Geld in einen Trainer zu investieren, der sich in Ruhe mit Euch Zuhause hinsetzt und mal aufzeigt, wo der Hund überall das Vertrauen in Euch verliert und wie man das ändern kann

Viele Grüße
Corinnadem ist nichts hinzuzufügen
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kann mich den anderen nur anschließen. wie alt ist der hund denn? habt ihr ihn von klein an oder erst später übernommen? wart ihr schon mal in einer huschu? dann könntet ihr den trainer eures vertrauens direkt kontaktieren.
lg -
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Eine Kastration kann zwar dazu führen, dass euer Hunde evtl ruhiger wird, kann - nicht muss.
Hier liegt ein ganz anderes aus meiner Sicht schwerwiegendes Problem vor. Eine Kastration löst euer Problem nicht.
Wenn ich lese, dass der Hund ein Anti-Bell-Halsband trägt oder trug, wenn er auf alle Fremdhunde aggressiv reagiert, wobei da richtige Aggression von Angstaggression zu unterscheiden ist, wenn ich lese der Hund macht in die Wohnung, dann stimmt hier so Einiges nicht.
Ehrlich gesagt, gehen da bei mir alle Alarmglocken an. :denken:Ihr habt den Hund in keinster Weise im Griff, ihr seid ihm offensichtlich überhaupt nicht gewachsen, ihr habt ihn nicht erzogen, oder erziehen können. Sorry, das hört sich jetzt hart an, aber der Hund tanzt euch auf der Nase herum, er hat keinerlei Bindung zu euch, kein Vertrauen, und akzeptiert euch nicht. Ihm fehlt einfach die richtige Führung und Bezugsperson, an der e sich orientieren kann.
Holt euch schnellsten einen Hundetrainer, der auch Hausbesuche macht. Fangt schon mal an zu sparen, denn den Trainer werdet ihr vermutlich längerfristig an eurer Seite habe.
Ohne einen kompetenten Trainer, wirds bei euch früher oder später richtig knallen
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Danke erst mal für die Antworten.
Also das in der Erziehung im Welpenalter was "schief" gelaufen ist, dessen sind wir uns schon bewusst. Und damit meine ich nichts weiter als die fehlende Konsequenz und das Verhätscheln, wie "er ist ja noch ein Baby".
noch dazu hat er im ersten Jahr sehr viel Zeit mit seinen Eltern verbracht, die auch nicht gerade Musterhunde, was das "hören" anbelangt sind. Leider hatte ich selbst nicht viel Zeit mit dem Kleinen damals so das meine Frau/Lebensgefährtin die meisste Zeit mit ihm verbrachte.
Die Situation heute ist sicher auch eine Folge der inkonsequenten Erziehung. Das hab ich mir schon gedacht.
Aber trotzdem denke ich das auch unser Unwohlsein in dieser Wohnung sich auch auf den Hund überträgt, und er deshalb so reagiert, weil es bisher eben nicht so war. Er hat zwar nicht immer gehört, aber der Grundgehorsam will ich mal sagen war auf jeden Fall da.
Des weiteren will ich noch sagen, das der Hund wenn wir draussen sind KEIN Antibellhalsband trägt, sondern leider nur in der Wohnung und wenn wir abwesend sind. Das hat er wie in dem anderen Thread schon geschrieben unseren Übermieter, die selbst Hundebesitzer sind zu verdanken. Wir sahen keine andere Möglichkeit zu dem Zeitpunkt, da unser Mieter uns abmahnte und mit Kündigung drohte, nach nicht mal 6 Monaten in der Wohnung.
Wie ich auch schon schrieb werden wir demnächst auch deswegen doch nochmal umziehen, damit wir alle, auch Hund und Katzen endlich wieder zur Ruhe kommen können. Denn auch bei den Katzen ist ein anderes Verhalten als gewohnt zu beobachten.
Ich hoffe auch das sich dann das Verhalten anderen Hunden gegenüber, das Kläffen, dann wieder etwas nach lässt.
Nicht desto trotz wollen wir weiter und vermehrt an der Bindung zu unserem Kleinen arbeiten, auch was das Verhältnis zu anderen Hunden betrifft.
Ich werde weiter über Erfolge und Misserfolge berichten, und hoffe auch hilfreiche Tipps.lg sp00ky
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