Sam stänkert alles und Jeden an
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Wenn wir mit Sam(1 Jahr) spatzieren gehn, fängt er mit Menschen wie mit Tieren, die an uns vorbeigehn streit an.
Ich habe ganz schön zu tun, um ihn zu halten.
Ich gehe schon seit ich ihn habe (Welpe, 10 Wochen) viel spatzieren, wo ander Leute sind, er gewöhnt sich einfach nicht daran. Er hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt.
Ich denke, dass ich mich einfach nicht richtig verhalte.
Ich habe es probiert, ihn mit Leckerlies abzulenken, habe versucht einfach weiterzulaufen....nichts. Ich hab ihn abgelegt, es mit absitzen versucht. Ich habe sanft gesprochen und ihn auch schon sehr streng gehalten....nichts.
Er flippt richtig aus.
Wenn Sam sich aufregt, wird er richtig zornig.
Aber er ist auch zu Hause sehr lieb. In unserem Haus wohnen auch Hunde, da spielt er lieb und mit unsere Hündin ist er ganz verrückt :-)
Wie verhalte ich mich da nur richtig.
habt ihr fürs spatzieren gehn ein paar Tips für mich?
LG Sandie - Vor einem Moment
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Hallo,
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So... fuer mich hoert sich das nach einer Leinenaggression an.
Daran kann man mit verschiedenen Methoden arbeiten.
Ich habe es mit Leberwurst gemacht. Damit meine Huendin sich auf mich konzentriert. -
Tja also Tipps habe ich keine. Ich habe auch so einen Hund und glaube nicht, dass sich an dem Verhalten noch etwas ändern kann. Ich lasse ihn jetzt einfach nur noch Sitz machen und lenke ihn mit Wurst ab bis die Gefahr vorrüber ist.
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Also das mit der Leinenaggression klingt gut, sehr interessant. Werde mich auf jeden Fall damit befassen.
Dankeschön
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LG Marion
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Zitat
Tja also Tipps habe ich keine. Ich habe auch so einen Hund und glaube nicht, dass sich an dem Verhalten noch etwas ändern kann. Ich lasse ihn jetzt einfach nur noch Sitz machen und lenke ihn mit Wurst ab bis die Gefahr vorrüber ist.
Tolle Einstellung, dass man bei nem einjähigen (!!) Hund wohl schon nichts mehr am Verhalten ändern kann.
Ich habe auch so einen hier (inzwischen 4, zum Thema, dass man nichts mehr ändern kann). Ob es Schutztrieb oder eigene Unsicherheit ist, weiß ich nicht, vermt. ne Mischung zw. beidem. Hat das bei seinen Vorbesitzern schon 3 Jahre lang üben können und bei mir muss er sich das nun abgewöhnen. Bei deinem könnte ich mir auch gut vorstellen, dass das mit dem Alter zusammenhängt. Er probiert einfach aus, was er sich erlauben darf und was nicht.
Ich bin dazu übergegangen, sein Verhalten konsequent abzubrechen bzw. schon die Vorstufe, das Fixieren (beim Bellen ist es oft zu spät) und Alternativverhalten (Fuß mit Blickkontakt) dann zu belohnen. Entspannte Blicke zum Objekt werden auch belohnt. Bei Menschen klappt das inzwischen sehr gut, bei anderen Hunden leider noch nicht immer.
Das wichtigste überhaupt, fällt mir aber auch total schwer: selbst absolut ruhig und entspannt bleiben.
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Hi, dass sich sein Verhalten nicht ändern lässt, glaube ich auch nicht.
Ich denke, dass ich an meinem Verhalten arbeiten muss....
Ich beschäftige mich nur gerade damit, WIE.....
Man kann wirklich viel falsch machen.
Sam lässt sich schwer ablenken.
Zuletzt hatte ich mega tolle Wurst dabei.
Er ließ sich auch auf mich ein. Megastolz hab ich sie ihm gegeben, als der andere Hund vorbei war.
Schwupps, Sam drehte sich um und stänkerte dem andern Hund hinterher....Hallo, wer rechnet denn damit...
Ja, im Moment rechne ich mit allem.
Wir arbeiten dran, weil ich es nicht so lassen will. Fertig. -
Was ist seine Motivation zu stänkern?
Ist er ansprechbar?
Wie löst du sonst im Alltag Konflikte mit ihm ?
Wer gibt im Alltag den Ton an ?
Wie oft am Tag darf er Entscheidungen treffen ?
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