Wie fixiere ich sie auf mich?

  • Mein Hund leidet nicht, wenn er mal 2 Stunden im Schlafzimmmer liegt und pennt. Tut er heute schon seit der Morgenrunde. Im Sommer liegt er oft alleine im Keller. Es ist für ihn keine Strafe, warum sollte er dann Besuch doof finden? Wenn ich das Wohnzimmer putze, muss er sich auch verkrümeln. Soll ich mir jetzt Sorgen machen, dass er den Staubsauger hasst?
    Klar gehört der Hund dazu, aber man kann es auch übertreiben. Ich habe auch noch ein Leben abseits des Hundes, er ist nicht das Zentrum meines Seins, auch wenn das hier im DF unvorstellbar ist.

  • Ich habe auch ein Leben neben dem Hund...wenn ich weiß, ich kann mich ned kümmern, dann gebe ich sie zu meinen Eltern, Schwiegereltern etc. Nur wie schon gesagt: Ich habe mir den Hund angeschafft und der Wohnt eben da. Genau wie die Meerschweinchen, Kaninchen oder was auch immer.

    Wenn der Hund schlecht erzogen ist und sich nicht davon abhalten lässt zu nerven okay, aber gerade bei Zera sehe ich keinen Sinn darin sie wegzusperren, weil sie lernben soll ruhig auf ihrem Platz zu bleiben, auch wenn Besuch da ist. Ich bringen sie nur weg, wenn jemand Angst hat, oder der Hund gar keine ruhe gibt. Hier klappt es aber schon gut, dass sie auf ihrem Platz bleibt wenn ich das möchte...müsste für jeden erziehungstechnisch machbar sein und ist nicht nur bei Besuch praktisch ;)

    Ich finde eben, man kann sich auch anstellen. Der Onkel von meinem Mann dreht sich jedesmal wenn der Hund nur in die Nähe kommt (ohne ihn zu beachten meistens) im Kreis und ruft: Hilfe die will mich beißen (Aufmerksamkeitfreak) also braucht er sich nicht wundern, wenn sie neugierig wird und dann DOCH hingeht. Da sehe ich nicht ein den Hund für zu strafen, denn sie hat nix falsch gemacht.

  • In "ihrem" Schlafzimmer zu liegen ist für meine Hunde keine Strafe.

    Strafe wäre für sie, permanent aufgescheucht zu werden, wenn z. B. jemand auf die Gästetoilette will oder den Raum verlassen will. Meine Hunde haben nämlich keine festen Plätze. Sie liegen da, wo sie wollen und das kann durchaus auch im Türrahmen sein. Und nicht jeder traut sich über meine schweren Jungs zu klettern :D

    Gaby und ihre schweren Jungs

  • Also wegsperren ist wohl nicht gerade die beste Idee ...so wie ich es rausgelesen habe, bleibt der Besuch doch wohl länger als nur 2-3 Stunden, evtl. über Nacht?

    Zitat

    ...ausserdem kann ich sie schlecht bis morgen alle fahren einsperren...

    Ich würde ihr Halsband oder Geschirr anlegen und für die gesamte Zeit eine kurze Leine dran machen, die lose runterhängt. Geht sie zu den Besuchern, sofort wegrufen und notfalls wegziehen und zu ihrem Platz bringen. Das dürfte sie nach dem 3. Mal verstanden haben, dass sie dort nicht hin soll und bestenfalls lässt sie es dann auch. Wegsperren könnte man sie notfalls dann immer noch, wenn es denn gar nicht geht.

    edit: Ich denke, es ist auch ein Unterschied, ob Hunde es gewohnt sind, ab und zu mal weggesperrt zu werden oder ob sie es nicht gewohnt sind. Und so wie die TS es beschrieben hat, gibt es so etwas bei ihnen sonst wohl nicht, von daher verständlich, dass sie sich davor scheut ;)

  • Nicht immer den Menschen hinterherzurennen ist aber eine Sache die jeder Hund sehr schnell lernen sollte. Sonst ist irgendwann ein Kontroletti am Start.

    Daher sollte auch unabhängig von Besuch ein Hund es gewohnt sein, auch mal in einem anderen Raum oder 20 m weiter zu ruhen... Sowas muss natürlich gelernt & aufgebaut werden.

  • Ich kann da meinen vorrednern nur recht geben, gegen das Begrüßen sagt keiner etwas, aber wenn Gäste sich durch den hund gestört oder bedrängt fühlen sollte man ihn für eine gewisse zeit auf abstand halten

    Sei es nun auf seinem Paltz oder in einem anderen raum, du musst auch bedenken das es streß pur für den Hund ist wenn dort so viele leute sind

    Stell dir einfach mal vor du wärst der Hund: alle haben spaß und lachen und du möchtest Natürlich mitmischen und darfst es nicht

    Falls es ein Ständiges problem sein sollte mit dem besuch kann ich dir nur empfehlen dies mit dem Hund zu üben

    Lade dir 1-2Freunde/verwandte ein die sich die zeit dafür nehmen würden und auch nicht so genervt von dem Hund sind, und bringe ihr bei das es DEIN besuch ist und nicht ihrer

    mfg

  • Ich würde unsere Hunde ins Schlafzimmer bringen dort schlafen sie eh nachts.

    Würde in Ruhe Essen evtl den Hunden was zum kauen geben. Und nach dem Essen eine kleine Runde laufen vielleicht haben ja auch ein paar Gäste Lust.

    Danach würde ich entscheiden wie entspannt die Hunde und Gäste sind. Entweder auf denn Platz im Wohnzimmer oder wieder und Schlafzimmer.

    Sie würden die Zeit eh verschlafen und haben dort weniger Streß und ihre Ruhe.

    Uns ich kann den Abend locker und entspannt angehen.

    Ich habe 3 Kids und als Baby hab ich es sich so gemacht. Zum schlafen ins Kindbett gelegt. Und zwitschernden sein gekümmert.

    Nun sind sie älter und dürften teilweise dabei sein aber auch im Zimmer spielen oder ein Film schauen. Ist ja eh langweilig und später auch ins Bett.

    Und ganz ehrlich es hat nichts mit aussperren zu tun weder beim Hund noch bei den Kids. Eher dem Hund und den Kindern auch einen schönen Streß freien Abend zu gönnen.

    !!!Handy getipselt!!!

  • Zitat

    Und ganz ehrlich es hat nichts mit aussperren zu tun weder beim Hund noch bei den Kids. Eher dem Hund und den Kindern auch einen schönen Streß freien Abend zu gönnen.
    !!!Handy getipselt!!!


    :gut:

  • Boha, wenn ich das mit Wegsperren lesen, platz mir echt der Hals. Sorry, aber so was ist aus meiner Sicht echt daneben. Und dann wundern sich manche Leute noch, dass der Hund Türen auf macht, Türen zerkratzt oder sonst wie Frustrationen ablässt.
    Mensch, bringt euren Hunden anständig bei auf ihrem Platz zu bleiben.
    Wie man das macht, steht ja hier im Forum überall genau beschrieben.

    Sorry, das musste ich mal los werden.

    Zum TE:
    Es gibt zwei Möglichkeiten, die aber aufs Gleiche hinaus laufen.
    Entweder einen festen Platz im gleichen Raum oder einen Platz in einem anderen Raum außer Sichtweite bei geöffneter Tür zuweisen und konsequent durchsetzen. Den Hund immer wieder wortlos dahin bringen, bleibt er dort, Loben. Ein Kauartikel kann helfen Stress abzubauen.

    Das Auf-den-Platz-schicken auch umsetzen, wenn der Besuch ankommt. Begrüßung nach Erlaubnis, nicht zu lang bzw. darauf achten, dass der Hund nicht zu sehr aufdreht. nach Begrüßung wieder auf den Platz schicken.
    Ein Hund schläft im Optimalfall zw 14 und 17 Stunden am Tag, also bei genügen Auslastung schläft er im Haus eigentlich die ganze Zeit. Da werden im 3 Std auf seinem Platz nicht weh tun.

    Dass der Hund immer und überall dabei sein will ist nicht unbedingt auf Anhänglichkeit zurückzuführen. Das kann auch ein ausgeprägter Kontrollzwang sein.

  • Mein Hund kann auf seinem Platz liegen, er macht weder Türen auf, noch zerkratzt er sie oder muss sonst wie Frust ablassen. Er hat einfach gelernt, dass er auch mal alleine sein muss.

    Aber klar, hier ist das natürlich eine Todsünde, wenn das arme, arme Hundi mal nicht der Mittelpunkt der Welt ist.

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