• Ja, wie hab ich das Wegabschneiden geübt :???:

    Jedesmal wenn unser Hund neben mir schneller wurde, d.h. er war mit mir nicht auf einer Höhe, habe ich das linke Bein (ich führe unseren Hund links) vor ihn geschoben. Da muss man echt fix sein und seinen Hund immer im Augenwinkel beobachten. Manchmal muss man auch einen kleine Sprung nach links machen. Dann wird er langsamer, schaut einen an und dann- schwupp Leckerchen reinschieben und loben.

    Wenn er das allerdings ein paar mal hintereinander macht, also immer vorlaufen bzw. überhaupt sich nicht für mich interessieren, habe ich mich direkt vor ihn gedreht und bin auch ihn zu gelaufen. So muss er rückwärts gehen und mich anschauen. Wenn er dann wieder schön neben mir läuft - Leckerchen und Lob.

    Das habe ich konsequent bei jedem Spaziergang an der Leine gemacht. Ich muss dazu sagen, das sind die Wege bis er frei laufen darf und zurück.

  • Ja bei mir das gleiche, weg zum freilauf und wieder zurück.

    Ich denke du hättest erfolg wenn du es konsequenter durchziehen würdest, wenn du beim kleinsten aufheulen oder fiepen bei deinem hund reagierst wird er dich recht schnell unter kontrolle haben und hat das sicher schon gelernt.

    das mit dem stock hate auch jemand gemacht den ich kenne, hat auch sehr gut funktioniert.

  • Zitat

    Ja, wie hab ich das Wegabschneiden geübt :???:

    Jedesmal wenn unser Hund neben mir schneller wurde, d.h. er war mit mir nicht auf einer Höhe, habe ich das linke Bein (ich führe unseren Hund links) vor ihn geschoben. Da muss man echt fix sein und seinen Hund immer im Augenwinkel beobachten. Manchmal muss man auch einen kleine Sprung nach links machen. Dann wird er langsamer, schaut einen an und dann- schwupp Leckerchen reinschieben und loben.

    Wenn er das allerdings ein paar mal hintereinander macht, also immer vorlaufen bzw. überhaupt sich nicht für mich interessieren, habe ich mich direkt vor ihn gedreht und bin auch ihn zu gelaufen. So muss er rückwärts gehen und mich anschauen. Wenn er dann wieder schön neben mir läuft - Leckerchen und Lob.

    Das habe ich konsequent bei jedem Spaziergang an der Leine gemacht. Ich muss dazu sagen, das sind die Wege bis er frei laufen darf und zurück.

    danke werden wir mal probieren :smile:

  • Zitat

    - ich muss schon zugeben das es durch die "ich bleib stehen methode" wesentlich besser wurde aber leider immernoch nicht entspannt obwohl wir es seit 3 wochen täglich bei jedem gassi gehen konsequent üben (glaubt ihr es ist zuviel? - also wenn wir jz zb. 45 minuten gehen ist es eben 45 minuten ein stop & go spiel - allerdings denke ich mir wenn ich es nur 10 minuten beim gassi gehen mache wie lernt sie dann? wenn sie dann die restlichen 35 minuten gehen kann wie sie will wird es ja nie was oder?) Habt ihr vielleicht noch andere Ideen wie sie es lernen könnte? danke schon vorab :)

    Es wird ihr ja auch nicht zuviel dich 45 Minuten hinterher zu ziehen, oder? Wenn dann müßtest du immer
    beim kleinsten Zug stehen bleiben. Und wann versuchst du dann weiter zu gehen? Hältst du das
    wirklich einen vollen Spaziergang durch oder sagst du dir irgendwann, jetzt ist genug und läßt sie
    wieder ziehen? Gibst du einmal nach wenn sie zieht fängst du wieder von vorne an.
    Richtungswechel finde ich sehr hilfreich, aber nicht erst wenn sie zieht. Sie soll ja lernen auf dich zu
    achten, also wechselst du die Richtung wenn sie nicht auf dich achtet, lange bevor Zug auf die Leine
    kommt. Es geht nicht darum den Hund durch die Gegend zu zerren ;) . Aber auch das braucht Geduld.

    Mein Bungee hat gelernt, nicht an der Flexi zu ziehen, indem ich stehen geblieben bin und weiter ging
    es erst, wenn er zu mir zurück kam. Das hat er schnell kapiert. Aber auch da muß man Anfangs sehr genau sein und beim kleinsten Zug sofort stehen bleiben. Und ich habe ihn immer weider gelobt für
    richtiges laufen an nicht ganz abgerollter Leine. Also nicht nur kritik wenn der Hund was anders macht
    als ich will sondern auch loben wenn er von sich aus was richtiges anbietet.

  • Klar, ich kenne dich und deinen Hund nicht, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass da ein bisschen mehr in Schieflage ist als nur ein bisschen Leine ziehen.

    Ich kanns leider nur so direkt sagen, aber das, was zwischen den Zeilen durchklingt, lässt mich zweifeln, dass du es mit egal welcher Methode hinbekommen wirst, wenn du nicht deine Haltung zum Hund überdenkst.

    Ein Hund der sich gegen einen einfachen Richtungswechsel dermaßen auflehnt, leidet meiner Meinung nach unter leichtem Größenwahn. Und dem begegne ich nicht mit Mitleid und Nachsicht, sondern mit einem klaren und deutlichen "Nein Schatzi, so nicht".

    Sorry für die klaren Worte
    Frank

  • Zitat

    Klar, ich kenne dich und deinen Hund nicht, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass da ein bisschen mehr in Schieflage ist als nur ein bisschen Leine ziehen.

    Ich kanns leider nur so direkt sagen, aber das, was zwischen den Zeilen durchklingt, lässt mich zweifeln, dass du es mit egal welcher Methode hinbekommen wirst, wenn du nicht deine Haltung zum Hund überdenkst.

    Ein Hund der sich gegen einen einfachen Richtungswechsel dermaßen auflehnt, leidet meiner Meinung nach unter leichtem Größenwahn. Und dem begegne ich nicht mit Mitleid und Nachsicht, sondern mit einem klaren und deutlichen "Nein Schatzi, so nicht".

    Sorry für die klaren Worte
    Frank


    :gut: genau das meinte ich!

  • Ich habs bei allen Hunden bisher mit Richtungswechsl gemacht - kompromisslos. Und nicht nur in die andere Richtung - auch mal links, rechts oder Schlangenlinien. Damit der Hund nicht volle Wucht in die Leine reinrauscht, hab ich als Warnung kurz gezischt - kannst natürlich auch ein normalen Stimmbefehl geben z.B. Achtung... - und dann aber ohne Rücksicht auf verluste meinen Weg gegangen. Wenn Du es wirklich ernst meinst, lernen die Hunde das schnell. Du brauchst es übrigens nicht als Kampf anzusehen. Ich hab jeden Bickkontakt und jeden mitgedachten Wechsel sofort per Stimme gelobt und es eher als Spiel angesehen. Also auch von meiner Grundstimmung dem Hund gegenüber. So war es eher ein "Pass auf"-Spiel als ein krampfhaftes "Nicht-an-der-Leine-zerr-Spiel". Das gute ist, mit dem Befehl Achtung oder bei mit auch dem zischen hab ich sofort die Aufmerksamkeit meines Hundes und er wird sofort langsamer - benutze ich gerne beim Agility :D

  • Zitat

    Ich habs bei allen Hunden bisher mit Richtungswechsl gemacht - kompromisslos. Und nicht nur in die andere Richtung - auch mal links, rechts oder Schlangenlinien. Damit der Hund nicht volle Wucht in die Leine reinrauscht, hab ich als Warnung kurz gezischt - kannst natürlich auch ein normalen Stimmbefehl geben z.B. Achtung... - und dann aber ohne Rücksicht auf verluste meinen Weg gegangen. Wenn Du es wirklich ernst meinst, lernen die Hunde das schnell. Du brauchst es übrigens nicht als Kampf anzusehen. Ich hab jeden Bickkontakt und jeden mitgedachten Wechsel sofort per Stimme gelobt und es eher als Spiel angesehen. Also auch von meiner Grundstimmung dem Hund gegenüber. So war es eher ein "Pass auf"-Spiel als ein krampfhaftes "Nicht-an-der-Leine-zerr-Spiel". Das gute ist, mit dem Befehl Achtung oder bei mit auch dem zischen hab ich sofort die Aufmerksamkeit meines Hundes und er wird sofort langsamer - benutze ich gerne beim Agility :D


    Ja genauso habe ich das auch gemacht :) bei mir ist aber das wort "ronjaaaaaaa!" in warnenden ton und "langsaaaaam", was ich jetzt auch überall benutzen kann :D

  • Moin,

    es gibt aber so Hunde bei denen funzt einfach nichts.... so einen hab ich auch, mein spanischer Strassenhund Diego zieht am Halsband wie ein Karrengaul, egal was wir gemacht haben, nichst half..... Hundeschule, Trainer vor Ort - nichst. Und selbst der Trainer meinte dann "es gibt solche Hunde, wer weiß, was er durchgemacht hat...... da hilft nichts." Na toll.....

    Ich hab dann ein Anitzuggeschirr, das vorn an der Brust eine Öse hat, gekauft und immer, wenn er in die Halsung springt dreht es ihn herum, weg von seinem Ziel - das findet nun mein Hund blöd und geht ordentlich. Aber nur und ausschließlich mit diesem Geschirr. Mein Liebster findet das Dind blöd und nimmt das Halsband und Diego zieht und zieht und zieht.... ich denke, das ist auch etwas, das so bleiben wird. Leider

    Heute, knapp drei Jahre später hört er auf mich, bei "nein" springt er nicht mehr los, beim Feind natürlich schon, aber ich bin immer schneller, Leine kurz und fest halten.

    Bei Diego hat weder der Richtungswechsel noch das Stehen bleiben ernsthaft was gebracht, nachdem ich drei Tage lang, für einen Mini 10 Minuten Rundweg 40 Minuten gebraucht hab, war ich fertig - mein Hund noch lange nicht.... bei Fuß klappt übrigens prima, nur, da er nicht freilaufen kann, ist das keine dauerhafte Option.

    Mit diesem Geschirr allerdings zieht er auch bei normalen Spaziergängen nicht, also bleiben wir dabei.

    Liebe Grüße
    Sundri

  • Ganz einfach: Sobald der Hund mal an lockerer Leine läuft gibt es ein kleines Leckerchen.
    Hat innerhalb von zwei Spaziergängen gefruchtet. O_O
    Festigen muss man es natürlich immer noch ab und an.

    Stehen bleiben habe ich anfangs auch versucht. Das hätte ich wochenlang machen können. :lol:

    Von Leine rucken etc. halte ich nichts.

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