Hund vs Mountainbike
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Ich kenne alle beiden oder auch besser alle drei Seiten: Ich bin Hundehalter, Reiter und Mountainbiker.
ZitatNur gerade im zugewucherten Gelände in dem der Hund sich einige Meter vom Halter entfernt aufhält und ich mich auf "heil unten ankommen" konzentriere lässt sich eine plötzliche Begegnung nicht vermeiden.
Dazu muss ich ganz klar sagen, in so einem Gelände muss ich einfach die Geschwindigkeit so anpassen, dass ich jederzeit bremsen kann. Denn hinter der nächsten Kurve kann eben nicht nur ein unerzogener Hund, sondern auch ein umgekippter Baumstamm lauern und der weicht sicher nicht aus

Wenn ich nicht sehe, was hinter der nächsten Kuppe oder Kurve kommt, einmal kurz auf die Klingel mach ich auch so - und wenn jemand auf der anderen Seite ist, hat der Zeit sich vorzubereiten oder kurz Rückmeldung zu geben.
Wie gesagt ich kenne alle Seiten, Biker die einfach über die Kuppe geschossen kommen und mir fast ins Pferd rasen oder mich samt Hund fast umnieten obwohl sie mich seit 20m sehen müssen auf dem der geraden Strecke.
Aber auch Hundehalter die trotz deutlichem Hörzeichen es nicht schaffen ihren Hund auf eine Straßenseite zu bekommen, während ich schon fast mit dem Bike umkippe, weil ich so langsam dahin schleiche.Und wie schon gesagt wurde, 99% der Hunde geht es beim Nachrennen ums Hetzen. Wenn sich die "Beute" nicht mehr bewegt, wird es uninteressant. Tipps wie Pfefferspray sind kontraporduktiv. Denn ein angegriffener Hund kann zur Gegenwehr übergehen und da liegt der Prozentsatz derer, die sich wehren würdem deutlich höher, als bei denen die den Radler wirklich kriegen und vom Bike ziehen wollen.
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Ich würde dir noch den Tip geben anstatt den Hund anzuschreien mit "Hau ab" oder so, ihn freundlich mit seinem Namen anzusprechen (meistens rufen die Besis ihren Hund ja zurück und wenn man en Namen verstanden hat kann man ihn freundlich damit ansprechen)Klappt natürlich nur wenn man den Namen gehört hat.
Noch ein anderer Tip,beuge dich wenn du stehen bleibst nicht nach vorne zu dem Hund. Das kann von Hunden als Drohgebärde verstanden werden.
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Klingeln oder anders auf sich aufmerksam machen ist schon mal seeeeehr hilfreich. Ich habe hinten im Kopf keine Augen und kann die Hunde nur einsammeln/ins Platz schicken, wenn ich sehe/höre, dass da jemand kommt..
Ich bin selber jahrelang MTB gefahren, ich bin jahrlang geritten und ich habe Hunde. Somit kann ich auch alle Seiten verstehen. Helfstyna hat Recht, mit die Geschwindigkeit dem Gelände anpassen (so wie sich meine Hunde bei mir zu befinden haben, wenn es an eine Ecke o.ä. geht, was ich nicht einsehen kann). Wenn ich einfach nur rasen will ;D dann auf den passenden Strecken. Wir waren immer auf speziellen Strecken, wenn wir Bock auf DH oder 4X hatten. Da waren keine Hunde und keine anderen Menschen zu Fuß unterwegs

Ich werd echt immer leicht motzig, wenn mir plötzlich einer mit seinem MTB aus dem Wald direkt in die Hacken geschossen kommt, wenn ich auf normalen Wegen unterwegs bin (egal ob mit Hunden oder ohne).
Bei sowas kam es schonmal vor, dass mein Hund (damals 10 Wochen oder so und somit einfach nicht sicher im Abruf o.ä.) einfach umgefahren wurde... Wäre das ein Kind gewesen, hätte es ins KH gemusst. Und das nur, weil der Fahrer meinte, er könne einfach so aus dem Wald auf einen normalen Weg schießen (auf dem Radfahrer nicht erlaubt sind
). Ohne auf sich aufmerksam zu machen, ohne langsamer zu werden, aber dafür danach rummotzen. War toll 
Worüber ich sehr dankbar war als mein jüngster Hund einem Radfahrer nach ist, war dass der angehalten hat. So konnte ich den Knallkopf abholen (und ich hab mich echt beeilt und natürlich zig mal entschuldigt). Ansprechen ist wieder so ne Sache.. ICH find es am besten einfach nur anzuhalten und den Hund zu ignorieren, bis der Halter da ist und seinen Chaoten abgeholt hat.
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Mit dem Ansprechen ist auch nur meine Erfahrung. Ich bin damit im wahrsten Sinne des Wortes immer ganz gut gefahren.
I.d.R schauen die angesprochenen Hunde recht verdutzt und renn wieder zum Besi so nach dem Motto "Hast du gesehen Frauchen/Herrchen,die Tante kennt mich"

Würde ich nicht bei nem Hund machen der wie blöde einen anspringt oder ankläfft.
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Wir nehmen Zorro im Sommer häufig zum Biken mit und haben auch wenn wir zu Fuss unterwegs sind, sehr selten Probleme mit Bikern, vermutlich auch weil Zorro Mountainbikes gut kennt und sie eher leicht negativ mit lange hinterher rennen müssen assoziiert.
Ich empfehle jedem der Probleme mit seinen Hunden diesbezüglich hat, sich selber ab und zu aufs Radel zu schwingen. Dass man als Biker in besiedeltem Gebiet defensiv fahren muss, wurde ja schon mehrfach erwähnt.
Durch Reifenspuren am Boden lassen sich beliebte Bikerwege übrigens gut erkennen.
Edit by Mod - Bild gelöscht, da zu gross
LG Roger
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