Eingreifen bei Hundekontakt
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Camillo, wenn das Deine Freundin ist, kannst Du nicht nochmal mit ihr reden?
Und ihr erklären, wie Du Dir die Spaziergänge, bzw. ihr Verhalten wünschen würdest?Ich find es immer schade, wenn gemeinsame Spaziergänge ausfallen müssen (macht für die Menschen ja auch mehr Spaß ) .
Vielleicht könntest Du Deine Freundin bitten, ihren Hund wenn es zu schlimm wird einen Moment an die
Leine zu nehmen? - Vor einem Moment
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Zitat
Camillo, wenn das Deine Freundin ist, kannst Du nicht nochmal mit ihr reden?
Und ihr erklären, wie Du Dir die Spaziergänge, bzw. ihr Verhalten wünschen würdest?Reden kann ich schon, die Frage ist, ob es so ankommt
. Ich bin leider diejenige, die wesentlich weniger Erfahrung mit Hunden hat und da fällt Tipps annehmen leider schwer. Theoretisch gehört der andere Hund permanent an die Leine, weil er regelmäßig ne Runde jagen geht, aber auch da kommen keine Tipps an. -
Auf jedenfall ist deine Freundin in der Pflicht, bzw. ist es eigentlich immer der anderen HH, in der Realität sieht's nur leider anders aus, es kümmert sich fast nie wer, immer muss ich meinen Hund aus der Scheisse holen.
ZitatAuf Dauer will ich dem meinen Hund eigentlich nicht aussetzen, er kann es nicht selbst regeln bzw. er wird es wohl nicht tun. Er beißt ja nicht mal den Hund, der ihn jetzt schon zweimal grundlos angegriffen und gebissen hat. Ich bin ja sehr froh darüber, dass er so verträglich ist und so klar und deutlich kommuniziert, v.a. endlich Selbstbewusstsein bekommen hat. Als wir ihn bekommen haben, hat er sich nicht mal getraut, nen anderen Hund anzuknurren. Wenn ich riskiere, das kaputt zu machen, dann müssen die Spaziergänge wohl ausfallen, bis der andere besser unter Kontrolle ist.
Ich glaube, du schätzt das ganze schon richtig ein und du tust Deinem Hund definitiv keinen Gefallen mit diesen Spaziergängen. Mein Hund ist leider ganz ähnlich, er wehrt sich null, knurrt nicht, schnappt nicht, ist einfach nur total verängstigt. Seitdem er gebissen wurde ist's noch schlimmer geworden, es braucht nur noch ein Hund angehopst zu kommen und er versteinert total, bei Hunderunden hält er sicherheitsabstand von 100m ein.. Mittlerweile seh ich's schon ob es normaler Kontakt ist, oder ob der andere Hund gleich auf ihn drauf springt und blocke entsprechend bzw. zieh ihn runter. und darf mich dafür regelmäßig beschimpfen lassen...
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Hm, das macht die Sache natürlich nicht leichter....
Wenn das so ist, würde ich die gemeinsamen Spaziergänge auch lieber ausfallen lassen.
Denn dann haben weder Dein Hund noch Du etwas von der Gesellschaft ;-)Drücke Dir die Daumen, dass ihr eine Lösung findet

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Zitat
Reden kann ich schon, die Frage ist, ob es so ankommt
. Ich bin leider diejenige, die wesentlich weniger Erfahrung mit Hunden hat und da fällt Tipps annehmen leider schwer. Theoretisch gehört der andere Hund permanent an die Leine, weil er regelmäßig ne Runde jagen geht, aber auch da kommen keine Tipps an.hmmm schwierig :/ Ich würd ihr einfach sagen, dass du gerne mit ihr spazieren gehst, aber solange der Hund nicht besser erzogen ist, du eben keinen Sinn darin siehst, dich weiter mit ihr zu treffen. Tipps würd ich demnach gar nicht mehr geben, sondern einfach sagen, sie soll was tun wenn sie Wert auf eure Gassirunden legt oder eben nicht. So ein Spaziergang soll ja Spaß für alle Beteiligten bedeuten

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Huhu,
ich wollte mal hören, wie es bei Euch inzwischen läuft?
Konntet ihr etwas klären? -
Das Problem hat sich insofern gelöst, dass der andere Hund im Moment auch aus anderen Gründen nicht mehr ohne Leine laufen kann. Aber meine Freundin hat sich jetzt nen Trainer gesucht und dann sehen wir weiter.
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Ich habe gestern etwas gesehen, da war ich echt baff. Der Rüde, der von meinem Hund bedrängt wurde, hat sich erfolgreich gegen ihn durchgesetzt. So weit so gut. Gimli war aber so abgedreht, dass er auch dessen Besitzerin angesprungen hat und wie ein wild gewordener Handfeger um uns herum gesprungen ist. Ich stand wieder einmal da wie doof. Plötzlich schnappte die ältere Dame Gimli am Geschirr, legte ihm die Hand auf den Hals und drückte ganz sanft zwei, drei Zentimeter nach unten. Dabei sprach sie ganz ernst und leise: "Beruhige dich." Und ließ los. Das hat vielleicht vier Sekunden gedauert und danach war er deutlich ruhiger. Es war nur eine sanfte, entschlossene Geste, kein gewaltsames Unterwerfen oder so.
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Ich hätte dir vorgeschlagen mit deiner Freundin dadrüber zu reden, aber das hast du anscheinend....
Ein Trainer ist gut, der kann wirklich in der Tiefe weiterhelfen und deine Freundin will schließlich auch weniger Stress und entspannt mit ihrem Hund, dir und deinem Hund spazieren gehen...
Im grundsätzlichen Fall, wenn es vorkommt, dass der Hund sich nicht selbst gegen den andern behaupten kann und schon Schutz bei dir sucht, solltest du insofern eigreifen, als dass du ihm zeigst, dass es Grenzen gibt, egal wie übermütig er beim Spielen wird... Ihn konsequent Maßregeln...blockieren, klare Befehle usw. aber der Trainer wird da genauer drauf eingehen, was deiner Freundin sicher helfen wird und damit auch deinem Hund! LG
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Zitat
Das Problem hat sich insofern gelöst, dass der andere Hund im Moment auch aus anderen Gründen nicht mehr ohne Leine laufen kann. Aber meine Freundin hat sich jetzt nen Trainer gesucht und dann sehen wir weiter.
Dann drücke ich mal die Daumen, dass der Trainer helfen kann und ihr bald wieder zusammen
laufen könnt. - Vor einem Moment
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