Hund bellt ohne Ende wenn wir im selben Raum sind
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Hallo,
am Dienstag war es soweit - wir haben unseren Jimmy (7 Monate alt - Labradormischling) nach einem "Probetag" am Montag bei der er sich wirklich vorbildlich verhalten hat vom Tierheim abgeholt. :) Die ersten 2 Tage liefen absolut problemlos. Zuhause war er der bravste Hund, nur mit seinem Platz hat er Probleme und will ihn nicht wirklich akzeptieren. Den "Befehl" auf seinen Platz zu gehen, scheint er in 7 Monaten noch nicht gehört zu haben. Naja, alles Dinge die man lernen kann.
Seit gestern bellt Jimmy quasi ununterbrochen vor dem (Boden)fenster und lässt sich kaum mehr beruhigen, ebenso fängt er sofort zu bellen an, wenn er am Gang Schlüssel oder Schritte hört. Er bellt von innen Autos und Fugänger an, ganz gleich wie weit sie weg sind. Wir haben vergeblich versucht ihm klar zu machen, dass alles in Ordnung ist und dass nichts böses passiert. Wir haben schon alles versucht um die sache zu lösen: ignorieren, wegziehen, aus sagen und wenn er ruhig ist mit leckerli belohnen, ablenken, raum wechseln (er läuft wieder zurück), dominieren, daneben stellen und beruhigen. Mittlerweile sind wir wirklich ratlos.
Was erschwerend dazu kommt, seit heute bellt er auch uns an wenn ihm scheinbar langweilig ist und wenn er spielen möchte. Ignorieren und auch gähnen hilft nichts.
Ruhe ist eigentlich nur, wenn mein Freund und ich im Schlafzimmer sind und Jimmy im Vorzimmer oder auch wenn wir alle im Vorzimmer sind und die Verbindungstüre zum Wohnzimmer geschlossen.
Wir sind mit unserem Latein ehrlich schon am Ende und die Nachbarn sehen das ganze verständlicherweise nicht wirklich sehr locker.
Noch ein paar Auffälligkeiten die Jimmy von Anfang an mitgebracht hat die vielleicht relevant sind und im zusammenhang stehen:
Jimmy unterwirft sich meinst sofort
Knabbert gerne an der Leine
Hat auch nach ausgiebigen Gassigehen noch wahnsinnig viel Energie
hat sich heute das erste mal an meinen Schuhen vergriffen
er reitet auch gerne auf seiner decke auf (kastriert ist er schon)wir versuchen ihn so gut wie möglich auszupowern - er hat jedoch Probleme mit der Hüfte und der TA meinte wir sollen nicht zulange zuviel mit ihm spazieren gehen und auch nicht Stockerl, Ball etc. schmeißen.
Vielleicht habt ihr ja noch Tips für uns!? Wir sind bereit alles zu versuchen, aber das bellen muss aufhören - seufz!
Ich hoffe der Roman war jetzt nicht zu lange!
Vielen Dank schon mal für eure Inputs!! :)
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"ignorieren, wegziehen, aus sagen und wenn er ruhig ist mit leckerli belohnen, ablenken, raum wechseln (er läuft wieder zurück), dominieren, daneben stellen und beruhigen. Mittlerweile sind wir wirklich ratlos."
Bin mit Junghund bestimmt noch kein Experte, aber wenn dieser Hund nun seit Dienstag erst bei euch ist und ihr schon alles o.g. gemacht habt....also was soll er von euch denken bei ein und dem selben Verhalten das er zeigt. Von ignorieren über "aus" sagen (wegen Bellen ???), Leckerchen und dann einen Hund der gerade erst eingezogen ist und den du als ängstlich bezeichnest dominieren ??
Sorry, aber da stellen sich mir die Nackenhaare auf....a) warum lasst Ihr ihn nicht erstmal ankommen und gebt Ihm Zeit. Woher soll er sowas wie Platz, aus, etc ....in "Eurer" Sprache kennen ?
Ich würde mir an deiner Stelle einen guten Trainer an die Seite nehmen und vor allem mit Geduld daran gehen. Mit Stress wegen den Nachbarn (die ja nach einem guten Gespräch oft verständnisvoller sind als man denkt...) und dieser Megaerwartungshaltung dürfte es ansonsten für den Kleinen und euch nur anstrengend werden.Wünsche euch Geduld und viel Spass mit dem Teenager :-)
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ich weiß wirklich nicht ob er ängstlich ist, prinzipiell ist er schon recht mutig. ich glaube auch nicht, dass er aus angst bellt. wenn dem so wäre hätte er das ja von anfang an getan, oder?

das mit den nachbarn ist so eine sache, wir hatten heute schon einen megaaufstand weil das gebell wirklich stundenlang ohne ende gedauert hat. da verstehe ich natürlich, dass das selbst den geduldigsten nachbar auf die nerven geht.
ich bin gerade auf der suche, nach einem guten trainer bei uns in der umgebung. leider gestaltet sich das aber nicht so einfach. ich hoffe ich werde bald fündig.
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Vorab, ich verstehe absolut, dass ihr am durchdrehen seit und das das ständige bellen euch in den Wahnsinn treibt, zumal ihr Nachbarn habt, weshalb ihr natürlich unter einem besondern Druck steht.
ZitatDie ersten 2 Tage liefen absolut problemlos. Zuhause war er der bravste Hund, nur mit seinem Platz hat er Probleme und will ihn nicht wirklich akzeptieren. Den "Befehl" auf seinen Platz zu gehen, scheint er in 7 Monaten noch nicht gehört zu haben. Naja, alles Dinge die man lernen kann.
Das ist normal, dass er sich unauffällig verhalten hat. Er war verunsichert durch die neue Umgebung, kennt euch nicht und weiß nicht wie ihm geschieht :) .
Zitat
Seit gestern bellt Jimmy quasi ununterbrochen vor dem (Boden)fenster und lässt sich kaum mehr beruhigen, ebenso fängt er sofort zu bellen an, wenn er am Gang Schlüssel oder Schritte hört. Er bellt von innen Autos und Fugänger an, ganz gleich wie weit sie weg sind.So nervig es auch ist, so normal ist es auch. Er ist - wie ich schon schrie verunsichert und offensichtlich sehr empfänglich für die Reize die er durch die Bodenhohen Fenster mitbekommt.
Zitat
Wir haben vergeblich versucht ihm klar zu machen, dass alles in Ordnung ist und dass nichts böses passiert. Wir haben schon alles versucht um die sache zu lösen: ignorieren, wegziehen, aus sagen und wenn er ruhig ist mit leckerli belohnen, ablenken, raum wechseln (er läuft wieder zurück), dominieren, daneben stellen und beruhigen. Mittlerweile sind wir wirklich ratlos.Das was ihr bisher gemacht habt, hat ihn im Endeffekt total verunsichert, denn ihr könnt ja nix wirklich lange und konsequent gemacht haben, denn dazu ist es zuviel. D.h. er hat an euch bis dato überhaupt keine Orientierung, denn ihr zieht ja ständig eine neue Überraschung aus dem Stiefel. Im Zweifelsfall hält ihr euch für ein bissel hysterisch.
ignorieren --> so ein Verhalten kann man nicht ignorieren, weil es selbstbelohnend ist, weshalb der Hund aus dem ignorieren gar nix lernt
wegziehen --> vom Grundsatz her gar nicht falsch ... wegziehen, aus sagen, Leine dran, auf die Leine stellen und abwarten bis der Hund sich beruhigt hat wäre sinnvoll gewesen
aus sagen und wenn er ruhig ist mit Leckerlie belohnen --> kann zur Verhaltenskette führen .. Hund bellt, ihr sagt aus, Hund ist ruhig bekommt Leckerchen, bellt, ihr sagt aus, ist ruhig, bekommt Leckerchen .. mit ein bissel Pech lernt er genau diese Kette.
ablenken --> kann man machen, er lernt dadurch aber nix
raum wechseln und er läuft wieder zurück --> Raum wechseln ist super. Das er zurück läuft liegt an Euch ... im Zweifelsfall macht eine Hausleine dran (kurze Leine ohne Metallringe von ca. 1 Meter die der Hund bis auf weiteres immer trägt, wenn ihr anwesend seit, wenn nicht dann abmachen), damit ihr euch ruhig durchsetzen könnt
dominieren --> totaler Blödsinn (sorry
)danebenstehen und beruhigen --> damit gebt ihr ihm höchstens eine Rückmeldung, dass sein bellen super ist
ZitatWas erschwerend dazu kommt, seit heute bellt er auch uns an wenn ihm scheinbar langweilig ist und wenn er spielen möchte. Ignorieren und auch gähnen hilft nichts.
Aufmerksamkeitsheischendes bellen kann man durchaus ignorieren. Wie lange ignoriert ihr? Das muss man, wenn man es macht konsequent durchziehen, d.h. man schaut den Hund dann auch nicht an. Nur der ruhige Hund bekommt Aufmerksamkeit.
Allerdings kann es auch sein, dass ihr ihn total verunsichert, dann wäre die Motivation eine andere aber das kann man aus der Entfernung schlecht sagen.Warum bitte gähnt ihr? Soll das son Beschwichtigungsgedöns aus Calming Signals sein? Ihr seit Menschen, benehmt euch auch so. Hunde sind durchaus in der Lage zu lernen, wie wir uns verhalten, da braucht man nicht gähnen.
ZitatNoch ein paar Auffälligkeiten die Jimmy von Anfang an mitgebracht hat die vielleicht relevant sind und im zusammenhang stehen:
Jimmy unterwirft sich meinst sofortSpricht wieder für einen unsicheren Hund, den ihr im Zweifelsfall noch weiter verunsichert mit eurem hin und her.
ZitatKnabbert gerne an der Leine
Viele Hunde nervt die Leine. Wenn er reinbeißt, fest nein sagen, Leine fallen lassen und drauftreten, dann ist der Spaß für den Hund vorbei. Meist ist das Leinebeißen nur solange interessant, wie der Hundehalter sie in der Hand hat.
ZitatHat auch nach ausgiebigen Gassigehen noch wahnsinnig viel Energie
Es ist ein junger Hund und im Zweifelsfall hat ihm noch niemand gelehrt, dass es auch sowas wie "Ruhe" gibt. Muss er lernen, kann er lernen.
Zitathat sich heute das erste mal an meinen Schuhen vergriffen
Auch normal für sein Alter. Verbieten und ihm etwas von seinem Spielzeug geben, damit er lernt was er nicht darf und was er stattdessen nehmen kann.
Zitater reitet auch gerne auf seiner decke auf (kastriert ist er schon)
Schade das er viel zu früh kastriert wurde, dass begünstigt natürlich, dass er lange im Junghundeverhalten hängen bleibt. Das aufreiten verbieten.
Zitatwir versuchen ihn so gut wie möglich auszupowern
Wahrscheinlich solltet er ihm eher vermitteln was Ruhe ist.
Zitat- er hat jedoch Probleme mit der Hüfte und der TA meinte wir sollen nicht zulange zuviel mit ihm spazieren gehen und auch nicht Stockerl, Ball etc. schmeißen.
Stock und Ball zu werfen verblödet einen Hund auch eher als das es ihn auslastet. Macht eher was in Richtung geistiger Beschäftigung. 15 Minuten Schnüffelspiele stengen einen Hund mehr an als 2 Stunden rumrennen.
ZitatVielleicht habt ihr ja noch Tips für uns!? Wir sind bereit alles zu versuchen, aber das bellen muss aufhören - seufz!
Ich habe das Gefühl ihr seit sehr unerfahren, deswegen würde ich euch raten, dass ihr euch einen Hundetrainer sucht der zu euch nach Hause kommt und sich das mal anschaut. Es ist schwer die Gesamtsituation aus der Entfernung zu beurteilen aber mir scheint ihr seit überfordert und macht aus diesem Grund viel falsch.
Meine Einschätzung ist, dass der junge Mann momentan etwas überfordert mit der Vermittlung ist, er ist aus der ihm bekannten Situation rausgerissen worden und befindet sich nun in einer fremden Umgebung mit Menschen die ihm zum aktuellen keine Sicherheit und Orientierung geben können.
Ich denke er empfindet euch als irgendwelche Fremden die ihn verunsichern und überfordern, weil sie nicht wissen was sie tun, weshalb sich das ganze verschlimmert.
Es fehlt einfach noch die Bindung zu euch und ihr seit zu fixiert auf Erziehung und laßt ihn nicht ankommen.
Er braucht Ruhe und Konsequenz und jemanden an dem er sich orientieren und auf den der sich verlassen kann.Das Bellen ist nur ein Zeichen seiner Unsicherheit. Macht die Hausleine dran, wenn er bellt, dann geht ihr zum Fenster, schaut raus, sagt "alles in Ordnung" und wenn er weiterbellt, dann sagt ihr "Schluss", nehmt ihn ruhig an der Leine und führt ihn in einen anderen Raum, wo er zur Ruhe kommen kann. Im Zweifelsfall hinsetzen und auf die Leine treten und ihn nicht mehr beachten bis er zur Ruhe gekommen ist. Das mit viel Geduld und Konsequenz, dann wird das auch aber das geht nicht an einem oder in zwei Tagen.
Aber ich würde dringend zu einem Hundetrainer raten der zu euch kommt!
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Ich weiß es zerstört die schöne Optik einer Wohnung
aber vielleicht ist es auch sinnvoll die bodentiefen Fenster mal ne Zeit bis zur Hälfte abzudecken, dass er erstmal runterkommen kann und nicht ständig von Außenreizen wieder hochgebracht wird. Oder bodenlange Gardinen. -
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Also ich hätte ehrlich eher Angst, wenn ich nach 3 Tagen im neuen Heim das Ganze schon so erlebt hätte...der weiss euch doch noch gar nicht einzuschätzen, wie soll so Vertrauen entstehen ? Und Bellen deute ich vor allem als Zeichen von Unsicherheit, zumindest erlebe ich es so.
Wie reagiert es denn auf Nähe in so einer Situation ? Vielleicht würde ihm das guttun, wenn er in dieser neuen Umgebung erstmal unsicher ist...also runter zu Ihm und Ihn Körpernähe anbieten, Ihn ankommen lassen.
Drück dir vor allem die Daumen, das du schnell jemanden findest in deiner Nähe...vielleicht hat der ein oder andere hier mit Tierheimhunderfahrung ja aber auch noch gute Tipps.
Dir/euch alles Liebe...
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ZitatAlles anzeigen
Vorab, ich verstehe absolut, dass ihr am durchdrehen seit und das das ständige bellen euch in den Wahnsinn treibt, zumal ihr Nachbarn habt, weshalb ihr natürlich unter einem besondern Druck steht.
Woher sollte er das kennen? Aus dem Tierheim? Wo die Tierpfleger kaum Zeit habe?
Das ist normal, dass er sich unauffällig verhalten hat. Er war verunsichert durch die neue Umgebung, kennt euch nicht und weiß nicht wie ihm geschieht :) .
So nervig es auch ist, so normal ist es auch. Er ist - wie ich schon schrie verunsichert und offensichtlich sehr empfänglich für die Reize die er durch die Bodenhohen Fenster mitbekommt.
Das was ihr bisher gemacht habt, hat ihn im Endeffekt total verunsichert, denn ihr könnt ja nix wirklich lange und konsequent gemacht haben, denn dazu ist es zuviel. D.h. er hat an euch bis dato überhaupt keine Orientierung, denn ihr zieht ja ständig eine neue Überraschung aus dem Stiefel. Im Zweifelsfall hält ihr euch für ein bissel hysterisch.
ignorieren --> so ein Verhalten kann man nicht ignorieren, weil es selbstbelohnend ist, weshalb der Hund aus dem ignorieren gar nix lernt
wegziehen --> vom Grundsatz her gar nicht falsch ... wegziehen, aus sagen, Leine dran, auf die Leine stellen und abwarten bis der Hund sich beruhigt hat wäre sinnvoll gewesen
aus sagen und wenn er ruhig ist mit Leckerlie belohnen --> kann zur Verhaltenskette führen .. Hund bellt, ihr sagt aus, Hund ist ruhig bekommt Leckerchen, bellt, ihr sagt aus, ist ruhig, bekommt Leckerchen .. mit ein bissel Pech lernt er genau diese Kette.
ablenken --> kann man machen, er lernt dadurch aber nix
raum wechseln und er läuft wieder zurück --> Raum wechseln ist super. Das er zurück läuft liegt an Euch ... im Zweifelsfall macht eine Hausleine dran (kurze Leine ohne Metallringe von ca. 1 Meter die der Hund bis auf weiteres immer trägt, wenn ihr anwesend seit, wenn nicht dann abmachen), damit ihr euch ruhig durchsetzen könnt
dominieren --> totaler Blödsinn (sorry
)Wie dominiert ihr den Hund denn?
danebenstehen und beruhigen --> damit gebt ihr ihm höchstens eine Rückmeldung, dass sein bellen super ist
Aufmerksamkeitsheischendes bellen kann man durchaus ignorieren. Wie lange ignoriert ihr? Das muss man, wenn man es macht konsequent durchziehen, d.h. man schaut den Hund dann auch nicht an. Nur der ruhige Hund bekommt Aufmerksamkeit.
Allerdings kann es auch sein, dass ihr ihn total verunsichert, dann wäre die Motivation eine andere aber das kann man aus der Entfernung schlecht sagen.Warum bitte gähnt ihr? Soll das son Beschwichtigungsgedöns aus Calming Signals sein? Ihr seit Menschen, benehmt euch auch so. Hunde sind durchaus in der Lage zu lernen, wie wir uns verhalten, da braucht man nicht gähnen.
Spricht wieder für einen unsicheren Hund, den ihr im Zweifelsfall noch weiter verunsichert mit eurem hin und her.
Viele Hunde nervt die Leine. Wenn er reinbeißt, fest nein sagen, Leine fallen lassen und drauftreten, dann ist der Spaß für den Hund vorbei. Meist ist das Leinebeißen nur solange interessant, wie der Hundehalter sie in der Hand hat.
Und wenn die Halter daran noch rumzerren und reißen.
Es ist ein junger Hund und im Zweifelsfall hat ihm noch niemand gelehrt, dass es auch sowas wie "Ruhe" gibt. Muss er lernen, kann er lernen.
Auch normal für sein Alter. Verbieten und ihm etwas von seinem Spielzeug geben, damit er lernt was er nicht darf und was er stattdessen nehmen kann.
Schade das er viel zu früh kastriert wurde, dass begünstigt natürlich, dass er lange im Junghundeverhalten hängen bleibt. Das aufreiten verbieten.
Das kann auch schon ein Zeichen für Stress ein.
Wahrscheinlich solltet er ihm eher vermitteln was Ruhe ist.
Stock und Ball zu werfen verblödet einen Hund auch eher als das es ihn auslastet. Macht eher was in Richtung geistiger Beschäftigung. 15 Minuten Schnüffelspiele stengen einen Hund mehr an als 2 Stunden rumrennen.
Ich habe das Gefühl ihr seit sehr unerfahren, deswegen würde ich euch raten, dass ihr euch einen Hundetrainer sucht der zu euch nach Hause kommt und sich das mal anschaut. Es ist schwer die Gesamtsituation aus der Entfernung zu beurteilen aber mir scheint ihr seit überfordert und macht aus diesem Grund viel falsch.
Meine Einschätzung ist, dass der junge Mann momentan etwas überfordert mit der Vermittlung ist, er ist aus der ihm bekannten Situation rausgerissen worden und befindet sich nun in einer fremden Umgebung mit Menschen die ihm zum aktuellen keine Sicherheit und Orientierung geben können.
Ich denke er empfindet euch als irgendwelche Fremden die ihn verunsichern und überfordern, weil sie nicht wissen was sie tun, weshalb sich das ganze verschlimmert.
Es fehlt einfach noch die Bindung zu euch und ihr seit zu fixiert auf Erziehung und laßt ihn nicht ankommen.
Er braucht Ruhe und Konsequenz und jemanden an dem er sich orientieren und auf den der sich verlassen kann.Das Bellen ist nur ein Zeichen seiner Unsicherheit. Macht die Hausleine dran, wenn er bellt, dann geht ihr zum Fenster, schaut raus, sagt "alles in Ordnung" und wenn er weiterbellt, dann sagt ihr "Schluss", nehmt ihn ruhig an der Leine und führt ihn in einen anderen Raum, wo er zur Ruhe kommen kann. Im Zweifelsfall hinsetzen und auf die Leine treten und ihn nicht mehr beachten bis er zur Ruhe gekommen ist. Das mit viel Geduld und Konsequenz, dann wird das auch aber das geht nicht an einem oder in zwei Tagen.
Aber ich würde dringend zu einem Hundetrainer raten der zu euch kommt!
@ Fantasmita

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Ich glaube kaum, dass es in vielen Tierheimen anders ist, aber hier in Berlin bellen die Hunde fast ununterbrochen, das hört man schon von weit weg.
Ist ja auch keiner da, der das verbietet o.ä. also wird gebellt, gebellt, gebellt, bei allen Gelegenheiten.Und das der Hund (der auch gerade in seiner Jugengphase, wo er sich viel einprägt und lernt wie z.B. rumbellen oder eben keine anderen Alltagsgeräusche kennen gelernt hat und dann darauf reagiert) dann hinterher auch viel bellt kann sein.
Eine große Box mit Decke rüber wird ihm bestimmt Sicherheit geben.
Kausachen (z.B. gefüllter Kong) bauen Stress ab und machen den Hund müde.
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Hallo,
ich wollte mich für eine Tips und euren Zuspruch bedanken :)
Zwischenzeitlich haben wir das Bellen sehr gut im Griff, fragt uns nicht wie - ich habe wirklich keine Ahnung. Aber im Großen und ganzen kommt ihm noch 1 - 2 mal am Tag ein Beller vorm Fenster aus und das wars dann. Aber damit kann ich gut leben.
Das Aufreiten auf der Decke finde ich sehr spannend. Dazu kommt, dass er meinen Freund ständig in die Finger beißt und permanent seine Aufmerksamkeit fordert. Wir haben es jetzt mal wieder mit Raum wechseln versucht, aber egal. Sobald er wieder in den Raum kommt geht das Thema von vorne an.
Morgen haben wir eine Hundetrainerin bei uns zu Hause. Ich bin schon sehr gespannt was sie uns sagt und was für Tips sie uns geben kann.
Ich weiß auch nicht wirklich wie ich ihm "Ruhe" beibringen kann. Wenn man sich zu ihm auf den Boden setzt und versucht einfach ruhig da zu sein fängt er an, an der Kleidung rum zu zerren und an den Fingern zu kiefeln.
Ich hoffe wirklich, dass der Besuch der Trainerin uns etwas Aufschluss bringt.
Danke euch auf jeden Fall!
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Also ich finde das klingt wirklich so, als bräuchte er ruhe und muss das auch lernen.
Unsere haben es mit hilfe einer box gelernt. Wenn sie nicht zur ruhe gekommen sind -> paar minuten in die box. Die ersten 1-2 male wird er wahrscheinlich protestieren, aber das musst du aussitzen. Wir haben, sobald sie entspannt gelegen haben die tür wieder auf gemacht. Meist sind sie völlig erschossen liegen geblieben und haben gepennt. Nach und nach braucht man auch keine box mehr ( obwohl sie hier immernoch eine beliebte rückzugsmöglichkeit ist).
Wenn man keine box hat, kann man den hund auch anbinden, aber ich glaube eine box ist schon besser, da sie auch wie eine höhle wirkt... - Vor einem Moment
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