Schlafplatz des Welpen
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Hallo zusammen,
seit ein paar Tage ist der kleine Racker, Ari, nun bei mir. Neun Wochen ist er jetzt auf den Tag alt und wir kommen prima zurecht. In der Nacht schläft er immerhin fünf Stunden am Stück.
Mit meiner Mitbewohnerin, sie hatte schon einen Hund, habe ich allerdings kleine Diskussionen hinsichtlich des Schlafplatzes und da wollte ich einfach einmal Eure Meinung hören.
Ich habe sowohl im Schlafzimmer neben dem Bett als auch im Büro hinter dem Schreibtisch einen Korb mit schönen Decken drin. Darin schlafen will er aber nicht so recht. Mit seinem Spielzeug oder Kauknochen liegt jedoch immer friedlich spielend darin. Er schläft aber am liebsten zu meinen Füßen. D.h. im Büro jetzt direkt unter dem Tisch. Wenn wir alle mittags essen, legt er sich unter dem Tisch dazu und schläft auch dort friedlich. Abends im Schlafzimmer mag er auch nicht in den Korb gehen, sondern legt sich neben das Fußende vom Bett.
Meine Mitbewohnerin meint nun, er müsse sich unbedingt an den Korb als Schlafplatz gewöhnen. Ist es wirklich so schlimm, wenn er nur zum Knochen kauen in seinen Korb geht und am liebsten bei mir schläft? Denn so ganz unglücklich bin ich damit nicht. Ich hatte ihn schon zu zwei Auswärtsterminen mit und da schlief er ebenfalls ganz friedlich unter dem Konferenztisch. Alle Anwesenden waren darüber erstaunt, wie friedlich er ist.Weil das mit dem Alleinbleiben natürlich auch noch nicht klappen kann, ich denke, dass das viel Übung braucht, nehme ich ihn morgens noch mit ins Badezimmer. Das Problem ist nur, dass er beim Duschen unbedingt mit in die Wanne will. Er winselt da regelrecht rum. Soll ich ihn doch für diese Zeit vor der Tür lassen? Es ist auch nicht gerade schön, wenn er solange ich noch nicht angezogen bin, an mir hochspringt ... diese Krallen tun doch ganz schön weh.

Vielleicht könnt Ihr mir da noch einen Tipp geben. - Vor einem Moment
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Hi,
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hallo
erstmal, viel freude mit dem familienzuwachs!

ich würde versuchen, den kleinen an einen festen schlafplatz zu gewöhnen. einen platz, wo du ihn auch hinschicken kannst, wenn er mal nicht "erwünscht" ist (bei besuch etc.). einfach damit er weiss "da ist mein platz".
was ist es für eine rasse? kann sein das du, wenn er älter wird, probleme bekommst, wenn er dich so extrem, ich nennen es mal, beschützt. also wenn du einen hütehund hast, der so sehr deine nähe sucht und der älter wird, wird er dich versuchen zu beschützen. deshalb würde ich gar nicht allzu viel nähe zulassen. nimm ihn nicht mit ins bad. schick ihn in seinen korb und sag ihm er sollte dort bleiben. er muss dir nicht immer auf schritt und tritt nachlaufen, vorallem nicht zuhause.
bei auswärtsbesuchen finde ich es ok, wenn er zu deinen füssen schläft. da kennt er ja nichts und du bist die vertraute person.
das ist aber nur meine meinung dazu!alles gute
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Meine Kleine durfte da schlafen wo sie wollte. Weiß nicht ,warum man ihr einen festen Schlafplatz zuweisen muss.
Zumal sie ja noch extrem jung ist und einfach bei der neuen Mama sein will.Solange sie nicht ständig wo schläft,wo es stört,würde ich sie einfach machen lassen,was ihr gefällt.
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Meine Welpen durften immer da liegen, wo sie wollten. Und wenn sie gerne in meiner Nähe lagen, um so besser, ich bekam schnell mit, wenn sie raus mußten.
Auch die erwachsenen Hunde dürfen da liegen, wo sie wollen. Feste Plätze gibt es bei uns nicht.
Und dennoch bettelt keiner bei Tisch oder belästigt Besuch. Ich kann sie weg schicken.Ich wünsche dir viel Freude mit deinem Hund.
Gaby und ihre schweren Jungs
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Für einen Hund ist es nicht "normal" getrennt von seinem Rudel zu schlafen. Auch mit seinen Geschwistern hat er immer zusammengekuschelt geschlafen, später haben sich dann einzelne Grüppchen gebildet aber auf jeden Fall war immer viel Nähe da.
Nun ist er zu Dir gekommen, weg vom Rudel. Das ist erstmal gar nicht so einfach für so einen Zwerg, d.h. wichtig ist, dass Du ausreichend Möglichkeiten zum Kontaktliegen bietest, auf der anderen Seite mußt Du ihn aber auch von Anfang an daran gewöhnen, dass er mal getrennt von Dir sein kann und das es nix schlimmes ist.
Nun ist es auch so, dass Dein Neuzugang erst ein paar Tage da ist, d.h. er empfindet die Wohnung noch nicht als einen sicheren Ort, auch das lernt er mit der Zeit, deswegen ist das fiepen ganz normal.
Gewöhne ihn an sein Körbchen (es gibt Hunde die nehmen ein Körbchen sofort an und andere müssen es erst lernen), dass es der tollste Ort der Welt wird. Erstmal das ganze schönfüttern und dann beibringen, dass er dort bleiben soll. Ich würde ihn nicht immer unter dem Tisch liegen lassen, weil - wie hier schon angemerkt - es dazu führen kann, dass er anfängt dich zu beschützen (allerdings schränke ich ein .. es kann passieren, es muss nicht), es kann sein, dass er anderen in die Füße zwickt, wenn sie sich bewegen und und und ... es kann dies es kann jenes ... auf jeden Fall kann man es ja von Anfang an vermeiden, dass es dazu kommt.
Das Körbchen kann später ein sehr sinnvolles Werkzeug in der Hundeerziehung sein. Hunde die ohne Grenzen als Welpen aufwachsen danken einem das eher weniger. Meist erschrecken dann die Leute in der Pubertät, was der Zwerg doch frech ist und fangen dann fieberhaft an mit der Erziehung. Mach es gleich richtig und fang von Anfang an an deinem Hund Liebe, Sicherheit aber auch Regeln zu geben. Ich garantiere dir du hast dann weniger Sorgen in der Pubertät, weil du den Grundstock schon im Welpenalter gelernt hat.Bevor Dein Hund ins Bett darf, sollte er erstmal lernen in seinem eigenen Körbchen zu schlafen, bevor er aufs Sofa kommt, erstmal lernen in seinem Körbchen zu schlafen. Wenn er das gelernt hat, dann spricht auch nichts dagegen ihn auf Kommando aufs Sofa zu holen.
Die Badtür würde ich einfach schließen.
Zum hinterherlaufen. Das ist ganz normal. Das ist der sogenannte Welpenfolgetrieb, welchen wir uns ja auch im Abruftraining gut zu nutzen machen können. Dieser Folgetrieb sichert dem Welpen schlichtweg das überleben, denn würde er Mutti nicht folgen, dann wäre er wohl relativ schnell tot. D.h. lass ihn ruhig hinter Dir herlaufen, je sicherer er wird, umso mehr wird sich das geben. Da würde ich kein Aufhebens drum machen. Wenn Du jedoch merkst, dass es sich nicht gibt (es gibt auch penetrante Hunde die das hinterherrennen nicht lassen
), dann schick ihn in sein Körbchen, wenn du es trainiert hast.Zum Alleinsein, fang sofort damit an. Geh kurz zum Briefkasten, kurz die Treppe rauf und wieder runter, vor die Tür und wieder rein. Es soll für den Lütten das natürlichste der Welt werden, dass du mal da bist und mal nicht und das das kein Grund für Streß ist.
Alles in allem gib ihm Zeit, kuschel viel mit ihm und erzieh ihn fair und mit konsequenz, dann wird das alles.
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Danke schon einmal für die Antworten.

Viel Freude habe ich mit ihm auf jeden Fall, gerade wenn wir hier im tiefen Schnee durch den Garten tollen. Schneemann und Schneehund.

Es ist ein Wolfsspitz. Das mit dem Beschützen wollen war auch das, was meine Mitbewohnerin meinte. Aber ich denke mir immer, dass er ja jetzt gerade einmal vier Tage beim neuen Rudel ist. Ist es da nicht normal noch die Nähe zu suchen?
Zumindest im Büro klappt es mit dem Korb zumindest zeitweise. Für den Anfang darf man aber wohl auch nicht zu viel erwarten, oder? In den ersten beiden Tagen war auch beim Kochen immer neben mir. Mittlerweile legt er sich aber unter den Esstisch und schaut mir von da aus in der Küche zu. -
Zitat
Zumindest im Büro klappt es mit dem Korb zumindest zeitweise. Für den Anfang darf man aber wohl auch nicht zu viel erwarten, oder?Du verlangst von einem Baby ja auch nicht, dass es mit 2 Monaten schon läuft :) ... Welpenerziehung hat viel mit Geduld zu tun ...
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Unserer hat einen festen Platz, an dem er auch gern Schläft und auf den man ihn schicken kann, er liegt aber auch gern einfach irgendwo anders rum und schläft auch gern mal woanders. Der Platz (eine faltbare Transportbox) ist sein Rückzugsort, da hat kein anderer Hund was verloren und er wird auch von uns nicht gestört, an jedem anderen Platz kanns schon mal sein das er 'weggescheucht' wird (er liegt zum Beispiel gern hinterm Bürostuhl, und man will ihn ja nich mit dessen Rollen überfahren). Aber ansich darf er schlafen, wo er will.
Wenn dein Zewrg einen bevorzugten Platz hat, wo er gern von sich aus liegt und du ihr da das Körbchen hinstellen kannst (weil der Platz dafür z.B. auch geeignet ist), dann stell es doch einfach da hin (-;
Untern Schreibtisch finde aber ich persönlich nicht optimal, am Fußende von deinem Bett, also außerhalb des Bettes, dagegen ist defintiv okay.Ob du ihn ins Bett (oder auch Couch) lässt, wann er will... oder nur wenn du das willst... oder gar nicht, das bleibt dir überlassen, aber da solltest du von Anfang an eine Schiene fahren, denn es ist sehr schwer aus einem Hund etwas raus zu kriegen, wen er es als Welpe 'gelernt' hat. Also nicht mal nur auf Aufforderung und dann isses wieder okay, wenn er allein rein geht.
Ich würde ihn nicht mit zum Duschen nehmen sondern an deiner Stelle versuchen ihn langsam daran gewöhnen, das er dir nicht immer nachlaufen muss, das du von ganz allein wieder zurück kommst. Das ist der Anfang, ihm das 'allein bleiben' beizubringen... man geht zum Beispiel kurz aus dem Zimmer/aus seinem Blickfeld und kommt gleich darauf wieder, der Hund dabei aber nicht beachtet.. man macht also weder ein Tamtam wenn man geht, noch wenn man wieder kommt und er brav war.
Freu dich über die kleinen Schritte (-; Natürlich muss er nicht von heut auf morgen alles perfekt können^^
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Zitat
Gewöhne ihn an sein Körbchen (es gibt Hunde die nehmen ein Körbchen sofort an und andere müssen es erst lernen), dass es der tollste Ort der Welt wird. Erstmal das ganze schönfüttern und dann beibringen, dass er dort bleiben soll. Ich würde ihn nicht immer unter dem Tisch liegen lassen, weil - wie hier schon angemerkt - es dazu führen kann, dass er anfängt dich zu beschützen (allerdings schränke ich ein .. es kann passieren, es muss nicht), es kann sein, dass er anderen in die Füße zwickt, wenn sie sich bewegen und und und ... es kann dies es kann jenes ... auf jeden Fall kann man es ja von Anfang an vermeiden, dass es dazu kommt.
So werde ich es mal probieren.
ZitatBevor Dein Hund ins Bett darf, sollte er erstmal lernen in seinem eigenen Körbchen zu schlafen, bevor er aufs Sofa kommt, erstmal lernen in seinem Körbchen zu schlafen. Wenn er das gelernt hat, dann spricht auch nichts dagegen ihn auf Kommando aufs Sofa zu holen.
Ins Bett kommt er gar nicht, das möchte ich auch nicht. Er legt sich halt vor dem Bett auf den Boden, meistens so, dass ich ihn noch gut kraulen kann oder eben beim Fußende.
ZitatZum Alleinsein, fang sofort damit an. Geh kurz zum Briefkasten, kurz die Treppe rauf und wieder runter, vor die Tür und wieder rein. Es soll für den Lütten das natürlichste der Welt werden, dass du mal da bist und mal nicht und das das kein Grund für Streß ist.
Alles in allem gib ihm Zeit, kuschel viel mit ihm und erzieh ihn fair und mit konsequenz, dann wird das alles.
Kuscheln ist uns das Liebste.

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Zitat
Kuscheln ist uns das Liebste.
Uns auch :xmas_mrgreen: :xmas_cuinlove:
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