Umwelt: an , Frauchen: aus.
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Hallo ,
Ich habe einen jetzt ca. 1 1/4 Jahre alten Malteser-Havaneser Rüden. Der kleiner Racker heißt Tommi und ich liebe ihn wirklich sehr , die meiste Zeit ist er ein toller Hund, aber wir haben ein paar gemeinsame ''Problem Zonen'' ... Die größte davon ist der Spaziergang ohne Leine. Ich muss hier erstmal zugeben , dass ich die Erziehung im Welpenalter etwas habe schleifen lassen , was diesen Bereich betrifft und ja , ich könnte mir dafür in den A**** beißen
Also , wie man sich das schon denken kann .. er kommt nicht , sobald er etwas tolleres sieht als mich
Wir haben zwar schon große Fortschritte mit anderen Hunden gemacht , denn wo er früher schon auf 15 Meter Entfernung zu bellen und zu ziehen begann , geht er jetzt (fast!) ohne zuppeln BeiFuß und bellt nur noch einmal, wenn wir direkt neben dem Hund sind , wo ich ihm dann mit einem ''Nein'' die schnauze halte , sobald stille ist wird natürlich gelobt (: und losgemacht zum spielen , oder weiter gegangen ,umdrehen ''verbiete'' ich ihm dann , weil er sich sonst wieder hoch schaukelt , aber ich bin mir zu 90% sicher , dass das ohne Leine nicht ansatzweise klappen würde und ich habe auch Angst das auszuprobieren ,ehrlich gesagt.
Ich schreibe hier ins Forum , weil ich mir vor 2 Tagen eine 10m Schleppleine gekauft habe und einfach nicht so recht weiß , wie ich anfangen soll mit dem Training , um nicht wieder falsch anzufangen...
Im moment haben wir so eine Pfeife mit ''extra Reichweite'' .. steht zumindest drauf .. und , wenn Tommi dann kommt kriegt er etwas ''Tubidog'' ( Leberwurst aus der Tube ) da steht er total drauf. Er macht auch immer sofort auf der Ferse kehrt , wenn er sich nicht gerade ''fest'' geschnuppert hat .. und ich glaube , wenn wir auf einen anderen Hund treffen würden ( gehen in einem Waldstück wo fast nie einer kommt und ich mache ihn nicht mehr los seit 2 tagen , einfach aus Angst doch mal einen zu treffen , der ihn dann beißen könnte ) , würde es ihn nicht interessieren , egal wie viel ich da auf meiner Pfeife tröte.
Ich mache es auch manchmal , dass ich wenn er sich gerade mal wieder so an etwas ''fest'' geschnuppert hat , ich in den Wald gehe, um mich zu verstecken , oder einfach in die andere Richtung laufe , da braucht er dann auch richtig lange bis er das bemerkt ( gut 20 Meter ) sucht mich dann aber wie wahnsinnig.Da kann ich auch pfeifen und er guckt nicht auf, bis er ''fertig'' mit schnuppern ist.
Außerdem haben wir ein Pferd und ich würde natürlich gerne mit ihm und dem Pferd zusammen los , ich weiß das dauert alles seine Zeit und er muss sehr folgsam sein, aber da würde ich auch schon einmal gerne tipps einholen (: spazieren gehe ich schon oft mit beiden zusammen.
ansonsten folgt er mir in der Wohnung überall hin und lässt sich auch ohne Probleme auf den Rücken legen. Wenn ihm ein Befehl nicht passt grummelt er zwar , führt ihn aber aus , bis auf das kommen nunmal
Oh , jetzt habe ich hier einen halben Roman geschrieben .. sorry
Ich hoffe ich kann mir ein paar Tipps und Anregungen holen (:Danke schon einmal im voraus ,
Liebe Grüße
iseacloudPS: Er ist nicht kastriert
- Vor einem Moment
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Hi,
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Zitat
ansonsten folgt er mir in der Wohnung überall hin und lässt sich auch ohne Probleme auf den Rücken legen.
Wieso auf den Rücken legen? Willst du denn, dass er dir überall hin folgt?Was macht ihr denn gemeinsam? Was macht ihm Spaß mit dir zusammen oder macht
er draußen eigentlich nur sein Ding? Wenn du die Pfeife als Rückruf nehmen willst, dann
darfst du nicht warten bis er sich entschließt zu dir zu kommen, so hat er schon gelernt
dass er nicht kommen muß.Hast du denn schon mal auf dem Pferd gesessen und er hat zugesehen. Ist er dann
ansprechbar? Wenn du sicheres Gelände hast kannst du beim Spaziergang auch mal
testweise aufsteigen und schauen was er macht. So habe ich auch angefangen. Zu
Anfang nur eine ganz kurze Strecke. Ich habe meinen Hunden auch beigebracht sofort
zu mir zu kommen wenn ich absteige, ohne dass ich rufen muß. Finde ich sehr praktisch. -
Hey ,
Ich habe oft gehört , dass man durch auf den Rücken legen Dominanz ausüben und ''prüfen'' kann .. oder ist das quark ?
Beim spazieren gehen schmeiße ich ihm ein Stöckchen , verstecke mich oder hample einfach ein bisschen mit ihm rum ..
Also muss ich dann an der schleppleine ziehen , sodass er kommen muss , wenn er nicht auf den ersten pfiff hört ? Lernt er das so ?
Auf dem Pferd saß ich noch nicht , nur nebenher , aber das ist ein guter Tipp. Ich denke so werde ich das dann machen :)Liebe grüße
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Umwelt: an, Frauchen: aus.. das Problem hatte ich auch mal

Schleppleine besorgt und los gings mit Training aber ich muss ehrlich sagen, Schleppleine war nichts für mich*g* ich hab mich verhedert, Hund hat sich verhedert, Leine hat sich an Gegenständen verhedert (wenn Hund zu weit weg war) ich bin irgendwie garnicht mit der Schleppleine klar gekommen obwohl mir gezeigt worden ist wie

Also musste Plan B her und Plan B hat geklappt! Ich hab mich interessanter gemacht wie die Umwelt.
Leichter gesagt als getan *g* Ich hab meinen Hund beobachtet um zu wissen was bzw. zu sehen was ihn so interessiert. Menschen haben ihn interessiert, jedem wollte er Hallo sagen. Kleinigkeiten wie Stöckchen haben ihn interessiert..was?? Frauchen ruft, egal ich spiel hier mit dem Stöckchen etc.Anstatt "Nein" zu sagen so wie früher wenn er zb. Menschen hallo sagen wollte, hab ich mich Interessanter gemacht wie die Menschen. Sah dann so aus: Hund ist richtung Menschen gegagen, ich hab seinen Namen kurz gerufen, er hat mir seine Aufmerskamkeit geschenkt und bin in die andere Richtung gerannt.. Hund kahm hinterher und "Frauchen" hatte immer was tolles gefunden.. Stöckchen gefunden, Leckerlie gefunden oder hat mir was tolles gezeigt .. Pfütze zum plantschen, Blätter zu fangen etc.
In dem Moment waren die anderen Sachen immer egal und es war spannender auf mich zu achten bzw. mir zu folgen. Jetzt ist es so das ich ein pfiff gebe und er dann zu 98% kommt, manchmal gibts nur n Lob und manchmal zeig ich ihm wieder was spannendes. Hört er nicht gibts ein lautes begeisterndes "wow" oder ich "jubel" weil ich richtig spaß hab mit dem ding was ich gefunden hab oder mich so freue weil es so toll ist was ich da hab und schon kommt Hund wieder und selbst wenn ich nur mit begeisterung mit einem Grashalm rumwedel ist das ja schon soooo toll

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Du musst nicht Dominanz ausüben, damit er kommt oder sonstwas macht, das ist seit einiger Zeit widerlegt. Du musst dem Hund verclickern, dass herkommen das Tollste ist, was es überhaupt geben kann. Das kann nicht klappen, wenn du ihn an der Leine heranziehst, damit wird für ihn das herkommen nur unangehm verknüpft. Dein Ansatz mit Pfeife und Tubidog ist da wesentlich vielversprechender! Nur musst du aufpassen, dass du die Ablenkungen für den Hund nicht zu schnell steigerst - daran scheitern die meisten.
Nutz die Schleppleine ruhig, um zu verhindern, dass er sich selbst belohnt, indem er zu andern Hunden rennt. Du brauchst Partner zum üben, dann kannst du das Hinrennen-dürfen auch als Belohnung nutzen. Hast du die Partner nicht, versuch nicht zu pfeifen, wenn der hund total abgelenkt ist, sondern lauere auf die Momente, wo er sich nach dir umsieht. also nicht nur verstecken, sondern genau dann, wenn Hund denkt "Huch - wo ist sie denn?" kommt der abruf oder Pfiff - und super Belohnung danach! Nicht nur lecker, sondern auch gemeinsam tolle Dinge tun - was treibt ihr denn so, was ihm gefällt?
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Der Rückruf aus einer reizstarken Situation ist eine Kombination aus 3 Faktoren:
1. Der Hund muss das Kommando verstehen
2. Gut trainierte Impulskontrolle
3. Gehorsam
Das erste ist meistens kein Problem. Aber an 2 und 3 scheitert es oft.
Trotzdem muss alles langsam und sicher aufgebaut werden damit der Rückruf aus solchen schweren Situationen funktioniert. -
Ich werde die Ratschläge zu Herzen nehmen :) Das mit dem ablenken klingt so , als wenn das auch bei tommi gut klappen könnte

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Achso und natürlich super danke für die schnellen antworten :)
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