Durchfall und Erbrechen, schon wieder?

  • Niedrige Schilddruesenwerte koennen sowas sehr wohl ausloesen.
    Wie niedrig waren sie denn?
    Wir haben hier jahrelang mit sowas zu kaempfen gehabt bis er Schilddruesenmedikamente bekam.
    Ich druecke euch die Daumen dass die Pillen nun dagegen helfen.
    Wurmkuren geben ohne Nachweis von Wuermern ist unnoetig.
    Kotprobe von 3 Tagen sammeln und untersuchen lassen.
    Das gerne von TA ausgesprochene Argument dass eine negative Kotprobe keine WUrmfreiheit garantiert lasse ich nicht gelten.
    Wenn ich regelmaessig untersuche, stelle ich einen groesseren Befall immer fest. Ist der Befall so gering dass es nicht nachzuweisen ist, ist auch keine Behandlung noetig.

    die Uebertragung von Wuermern auf den Menschen ist geringer als man denkt, es sind nur wenige Wurmarten.

  • Zitat


    Wurmkuren geben ohne Nachweis von Wuermern ist unnoetig.
    Kotprobe von 3 Tagen sammeln und untersuchen lassen.
    Das gerne von TA ausgesprochene Argument dass eine negative Kotprobe keine WUrmfreiheit garantiert lasse ich nicht gelten.

    Ja, diese sinnlosen Sprüche kennen wir ja schon, und außerdem scheinst Du nicht gelesen zu haben, erst mal ist das kein vom TA ausgesprochennes Argument, sondern liegt in der Natur der Sache, und wer den Wurmzyklus kennt, würde solche haltlosen Argumente schnellstens lassen, da helfen auch die 3 Tage nicht.

    Zitat

    Wenn ich regelmaessig untersuche, stelle ich einen groesseren Befall immer fest. Ist der Befall so gering dass es nicht nachzuweisen ist, ist auch keine Behandlung noetig.

    Das Problem daran ist, alle schreiben klug und kaum Einer macht die Probe, ein schöner Forums-Mythos, ist aber bekannt, und wenn der Befall gering ist, also wenig Eier im Kot, kannst Du davon ausgehen, dass das Tier rappel voll mit Würmern ist, behandelst Du nicht, erhöhst Du automatisch das Ansteckungsrisiko und an unsere Kinder sollten wir auch denken. Solche Aufforderungen wie Deine halte ich schlicht für verantwortungslos m.M.

  • Zitat

    Ja, diese sinnlosen Sprüche kennen wir ja schon, und außerdem scheinst Du nicht gelesen zu haben, erst mal ist das kein vom TA ausgesprochennes Argument, sondern liegt in der Natur der Sache, und wer den Wurmzyklus kennt, würde solche haltlosen Argumente schnellstens lassen, da helfen auch die 3 Tage nicht.

    Das Problem daran ist, alle schreiben klug und kaum Einer macht die Probe, ein schöner Forums-Mythos, ist aber bekannt, und wenn der Befall gering ist, also wenig Eier im Kot, kannst Du davon ausgehen, dass das Tier rappel voll mit Würmern ist, behandelst Du nicht, erhöhst Du automatisch das Ansteckungsrisiko und an unsere Kinder sollten wir auch denken. Solche Aufforderungen wie Deine halte ich schlicht für verantwortungslos m.M.


    Genau mit dieser Panikmache bringt man die Leute dazu unnoetig Chemie in ihre Hunde zu pumpen. Ein Hund ist nicht rappelvoll wenn man mal ein Ei nachweist. Im uebrigen sind Hunde, Katzen und auch Pferde niemals wurmfrei, egal wie sehr du Krieg gegen Wuermer und anderes Getier fuehrst.

    Wer den Wurmzyklus kennt muss haeufiger als alle 3 Monate entwurmen, da eine gerade durchgefuehrte Kur keine Vorbeugung ist. Also ab jetzt 1x monatlich entwurmen? :D

  • Zitat


    Im uebrigen sind Hunde, Katzen und auch Pferde niemals wurmfrei, egal wie sehr du Krieg gegen Wuermer und anderes Getier fuehrst.

    Wurmfrei schon, nur inaktive Larven sind immer da, lebenslang.


    Zitat

    Wer den Wurmzyklus kennt muss haeufiger als alle 3 Monate entwurmen, da eine gerade durchgefuehrte Kur keine Vorbeugung ist. Also ab jetzt 1x monatlich entwurmen? :D

    Siehst Du, jetzt stehen wir schon sehr nah beieinander, natürlich wäre jeden Monat zuviel Chemie, deshalb orientiert
    man ab 2 mal im Jahr, und bei den heutigen Wurmmitteln kein Problem die sind alle verträglich. ;)

  • Zitat

    Wurmfrei schon, nur inaktive Larven sind immer da, lebenslang.


    Siehst Du, jetzt stehen wir schon sehr nah beieinander, natürlich wäre jeden Monat zuviel Chemie, deshalb orientiert
    man ab 2 mal im Jahr, und bei den heutigen Wurmmitteln kein Problem die sind alle verträglich. ;)

    Nein, das sind sie nicht.
    Sie sind voller Sachen die den Darm und den Rest des Koerpers schaedigen.
    Nach einer Entwurmung ist es sinnvoll eine Entgiftung durchzufuehren weil es sich eben doch ablagert.
    Ich bin total bei dir dass man, wenn ein Nachweisbarer Befall vorliegt nicht anfaengt mit irgendwelchem Bloedsinn zu entwurmen, sondern dann vernuenftig mit Chemie, aber nicht einfach so.
    Wenn wir von einer Entwurmung alle 6 Monate ausgehen (und uns die verschiedenen Wurmzyklen klarmachen), dann hast du Monatelang die Gefahr der voelligen Verwurmung.
    Also entweder du entwurmst monatlich, oder eben nur nach Nachweis (der uebrigens haeufiger als alle 6 Monate erfolgen sollte). Mit dem Entwurmen bei Nachweis faehrst du auf jeden Fall besser, weil du frueher feststellst ob Wuermer vorliegen und keine unnoetige Chemie in den Koerper tust.

    http://www.artgerecht-tier.de/kategorie/ausg…-krankheit.html

  • Zitat


    Nein, das sind sie nicht.
    Sie sind voller Sachen die den Darm und den Rest des Koerpers schaedigen.

    Erzähl doch so was nicht, ich entwurme schon nahezu 30 Jahre und habe durch Wurmmittel noch nicht eine Schädigung gehabt, gesunde Tiere verkraften die Wurmkur exzellent.


    Zitat

    Ich bin total bei dir dass man, wenn ein Nachweisbarer Befall vorliegt nicht anfaengt mit irgendwelchem Bloedsinn zu entwurmen, sondern dann vernuenftig mit Chemie, aber nicht einfach so.

    Diese Meinung teile ich nun gar nicht, in all meinen Jahren habe ich noch nie einen Wurm überhaupt gesehen, aber es gibt Leute die lassen Würmer und Flöhe erst mal kommen, das kann ja kaum vernünftig sein.


    Zitat

    Wenn wir von einer Entwurmung alle 6 Monate ausgehen (und uns die verschiedenen Wurmzyklen klarmachen), dann hast du Monatelang die Gefahr der voelligen Verwurmung.

    Das ist völliger Unsinn, ich habe durch regelmäßige Entwurmung, das beginnt schon bei Neugeborenen, oder Zuchthündinnen die belegt werden sollen, keinen Wurmdruck und gleich gar nicht die völlige Verwurmung.

    Zitat

    Also entweder du entwurmst monatlich, oder eben nur nach Nachweis (der uebrigens haeufiger als alle 6 Monate erfolgen sollte). Mit dem Entwurmen bei Nachweis faehrst du auf jeden Fall besser, weil du frueher feststellst ob Wuermer vorliegen und keine unnoetige Chemie in den Koerper tust.

    Nochmal für Dich: die negative Kotprobe besagt nicht, dass keine Würmer da sind, sondern nur, dass zur Zeit keine Eier abgelegt werden, da macht der Wurm 3 mal, da ist fast ein Jahr weg und einer Userin aus der Schweiz ist Deine Aussage zum Verhängnis geworden, sie und ihre 2 Kinder hatten sich den Fuchsbandwurm gefangen.
    Ein Restrisiko wird immer bleiben, nur ich muss es nicht wider besseres Wissen noch erhöhen.

  • Sehe ich komplett anders.
    Ich kenne aus der Praxis viele Hunde und Katzen die durch diese ganze unnoetige Chemie erstmal von Kolleginnen wieder hergestellt werden muessen, ich muss meine Katzen leider regelmaessig entwurmen weil die Maeuse fressen, die haben jedes Mal einige Tage Durchfall.
    Du wirst einen komplett gesunden Hund sicher selten mit 2x jaehrlich entwurmen total krank bekommen,aber mal ehrlich, wie viele Hunde sind denn gesund?
    Lies dich hier mal durch, wasa du hier an Allergien, Hautproblemen usw hast, das kommt nicht von irgendwoher.

    Bleib bei deiner "wir verunsichern die Hundehalter und haben dabei noch nie einen Wurm persoenlich gesehen" Meinung, zum Glueck gibt es ja genug Informationen (z.B. die von mir gelinkte Seite) mit denen interessierte Hundehalter sich eine eigene Meinung bilden koennen. :smile: Fuer den Rest gibt es dann THP die mit einer Darmsanierung die Hunde wieder hinbekommen. ;)
    ach ja, Fuchsbandwuermer holt man sich meistens nicht von Hunden, sondern z.B. beim Reiten im Wald bei dem die Eier im Staub hochgewirbelt werden oder wenn man Beeren pflueckt, auch in der Schweiz. ;)
    Und ein Fuchsbandwurm wird einem auch nicht zwangslaeufig zum Verhaengnis. Ist zwar eklig, aber nicht automatisch toedlich, von Verhaengnis zu sprechen ist also voellig uebertrieben.

  • Ich bin da ganz bei Zossel!

    Und wenn ich bedenke wie unser Hund auf eine Wurmkur reagiert (tagelang Durchfall, schlapp, ganz davon abgesehen, dass die Wurmkur sich auf Schilddrüsenwerte und Medikation auswirkt) finde ich es durchaus sinnig, dass die TS sich mal Gedanken darüber macht, ob es evtl mit der verabreichten Wurmkur zusammenhängen könnte! (Falls man nochmal was von der TS hört...)

    Immerhin hat das Blutbild ihres Hundes Auffälligkeiten bei den Schilddrüsenwerten gezeigt!
    Allein das könnte schon ein Hinweis auf die Problematik sein.
    Wenn man davon ausgeht, dass vielleicht schon im Vorfeld eine Schilddrüsensymptomatik bestand, die einfach nicht festgestellt wurde könnte die Wurmkur das ganze definitiv verschlimmert haben....
    Und da sprech ich mal ganz klar aus Erfahrung!

    Es geht außerdem nicht um Wurmkur pro/contra hier!
    Sondern um Ansatzpunkte und demnach Erfahrungswerte was der Hund der TS haben könnte.

  • Na hier ist ja eine rege Diskusion ausgebrochen. :rollsmilie2:
    Nun erst einmal die Beantwortung der Fragen:

    Felix ist ca. 8 Jahre alt (genau weiß ich es nicht).

    Futter habe ich nicht in letzter Zeit umgestellt und als Wurmkur, die ich übrigens schon seit Jahren mache, nehme ich immer abwechselnd eine für 3 Tage oder eine für einen Tag (Bihelminth, Drontal plus, Droncit o.ä.) bis jetzt hatte ich da noch nie Probleme, er hat auch nie wirklich mit Durchfall usw. darauf reagiert. Bei ihm merkt man auch ganz genau wenn es wieder so weit ist, er rutscht aufm Hintern rum und leckt sich. Am Anfang habe ich dann auch noch Kotproben abgegeben und jedesmal wars dann auch positiv, so hatte ich dann die Kosten für die Kotproben und die Wurmkur :muede: Mittlerweile lasse ich die Kotproben weg.

    Der Bauchspeicheldrüsenwert ist auch OK. Das Blutbild wurde extra deswegen gemacht, weil die Vermutung auf einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse lag.

    Den Schilddrüsenwert weiß ich nicht genau, die Ergebnisse hab ich nicht abgeholt, habe nur angerufen. Er bekommt jetzt morgens und abends eine halbe L-Thyroxin 200µg.
    Es kann aber auch nicht sein, dass er vorher schon eine Schilddrüsenerkrankung hatte, da wir vor ca. 2 Jahren auch ein komplettes Blutbild hatten machen lassen, weil er da leichte epilepsieartige Anfälle hatte, da war alles in Ordnung und die Anfälle kamen von Frontline. Natürlich weiß ich auch das sich sowas auch noch entwickeln kann und im Laufe der Zeit auftreten kann.

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