Mit welchem Alter habt ihr euren eigenen Ersthund bekommen?
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Mein ersten Terrier-Stinker habe ich mit 8 Jahren bekommen, quasi als Wiedfergutmachungs-Geschenk zum Umzug ( zu meiner bösen Stiefmutter).
Erzogen, wenn man das so bei ihm nennen darf, habe ich ihn komplett selber, ebenso wie alles andere auch. Leider ist er letzens Jahres mit 16 verstorben, nun habe ich eine Schäfer-Husky, bin 25 Jahre und zum allerersten Male "Komplett-Besitzer"- sprich, ich bin voll verantwortlich für alles, also wenn er Mist baut, ich wegfahren will/muss und alles andere. Das war bei meinem ersten Hund natürlich doch noch etwas anders. Letzlich war mein Vater für alles "Unangenehme" verantwortlich. Merke jetzt erst, um was man sich alles zu kümmern hat, trotzdem ist es auch wahnsinnig schön, endlich behaupten zu können: "Das ist mein Hund" :-) - Vor einem Moment
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Mit 29 Jahren. Vor ~ 3Wochen ist Lewis (Australian Shepherd) bei uns eingezogen. Da war er 8 Wochen alt.
Es ist eine der besten Entscheidungen gewesen, die ich/wir bis jetzt getroffen haben
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Zitat
Trotzdem bin ich auch völlig überrascht, dass bisher die meisten hier ihren ersten Hund in sehr jungen Jahren bekommen haben. In meinem Bekannten(und Alters-)kreis bin ich die einzige, die einen eigenen Hund hat (ich wohne auch schon lange nicht mehr zu hause). Auch die Gassigänger, die ich hier so treffe, sind fast ausnahmslos älter!
Das kann ich auch so unterschreiben - im Freundeskreis bin ich auch die einzige mit eigenem Hund, die meisten sind Hundefrei oder haben einen Familienhund, den dann aber eher die Eltern "verantworten" als die Freunde in meinem Alter. Klar, dass die dann mal Gassi gehen oder Hundesitten, aber an Verantwortung ist da sonst nicht viel.
Trotzdem ist meine Hündin bei allen Freunden eine beliebte Gesellschaft und ich darf sie zu allein mitnehmen - aber wirklich "eigener Hund, eigene Verantwortung", dami bin ich allein auf weiter Flur.
Ich glaube aber, dass das an meinen "verschobenen Präferenzen" liegt. Ich feiere nicht und bin auch nicht verrückt nach Schuhen und auf ein eigenes Auto habe ich im Studium auch verzichtet - zum Teil weil es mir selbst so liegt, zum Teil eben auch für den Hund. Mir ist das Leben mit Tieren wichtig genug. Viele Freunde haben eben andere Präferenzen und wollen ihre Unabhängigkeit nicht für eine freudige-Abhängigkeit-mit-Hund eintauschen. Ich habe da allerdings auch Verständnis für.
Es ist nämlich unbestreitbar: Wenn ich in Ausbildung oder Studium oder als ganz frisch gebackener Arbeitnehmer (und auf jeden Fall mit rund-um-20 in einer Lebensphase, in der sich noch viel verändert und wandelt) bin, dann ist ein eigener Hund gleichbedeutend mit Einschränkungen und einem gewissen Level von Verzicht.
Und als junger Hundeinteressent muss ich dann nicht nur überlegen, ob es in meiner Situation überhaupt möglich ist. Sondern auch ob der Hund mir so viel wert ist, dass ich die Einschränkungen, die ohne jeden Zweifel mit ihm kommen werden, mit tragen will.Das will eben nicht jeder, so dass es zwar hier in der Hundeverrückten Forenwelt einige "von uns" geben mag, aber wir in unserer Alltagsumgebung recht einzigartig dastehen.
Ich verstehe also schon, warum es so ist, und es wundert mich nicht. Ist eben einer Frage dessen, wo man seine Präferenzen hin legt. -
Meine Freunde in meinem Alter haben auch eher ein Auto oder gehen öfter abends weg oder verreisen... Und meine Freunde sind auch so unterschiedlich; manche lieben Othello über alles, manche akzeptieren, dass es ihn gibt und andere können so gar nichts mit ihm anfangen. Aber das finde ich völlig ok so, jeder hat sein Hobby und bei mir ist es eben der Hund. Obwohl ich die Beweggründe verstehen kann, wenn jemand sagt, er hat lieber seine Freiheit.
Gibt es denn ein "perfektes Alter" für den ersten Hund? Zwei Leute aus meinem Bekanntenkreis haben zum Beispiel (unabhängig voneinander, die kennen sich nicht) gesagt, dass sie gerne einen Hund haben wollen, aber erst, wenn sie in Rente sind. Ich denke mir dagegen, dass es ganz gut war, dass ich meinen Hund jetzt schon habe, denn ich bin fit genug, mit ihm Sport und lange Ausflüge zu machen und ihm Action zu bieten, die er über alles liebt. Ob ich das auch noch mit 65 kann, kann mir niemand sagen und ich glaub ich wär sehr traurig, wenn ich mich ein Leben lang auf einen Hund freue und es dann aus gesundheitlichen Gründen doch nichts wird :/ -
Alles toll, dass es bei euch allen so gut geklappt und heute noch gut klappt, freut mich total für euch!

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Ihr dürft bei eurem Erstauntsein nicht vergessen, dass bei einigen, darunter auch ich, zwischen dem ersten Hund und jetzt viel Zeit ins Land gegangen ist. Asta ist jetzt 25 Jahre her, mein Gott was die Zeit rast. Und damals waren definitiv andere Zeiten was die Hundehaltung angeht, zumindest kommt es mir so vor, ist aber vielleicht auch verklärt durch die Erinnerungen. Da hat sich keiner aufgeregt, wenn ne Lütte mit nem Hund rumgerannt ist, heute wird sich gleich darüber beschwert und die (berechtigte?) Frage gestellt, ob dass überhaupt zulässig und okay ist.
Was Ausbildung/Studium/Einschränkung angeht: ist es nicht für den Hund schnuppe, warum ich diverse Stunden nicht im Haus bin? Ob nun Studium oder Arbeit macht nicht wirklich nen Unterschied, wichtig dabei ist, dass entweder der Hund allein bleiben, mit zur Arbeit/Studium kommen kann oder ne andere Alternative vorhanden ist. Und ne Einschränkung ist ein Haustier immer, egal welches Alter der Halter hat. Wer keine Einschränkungen was Freizeitgestaltung oder Sauberkeit haben möchte, sollte sich meiner Meinung nach kein Haustier anschaffen, denn Zeit muss man immer investieren.
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Zitat
Ihr dürft bei eurem Erstauntsein nicht vergessen, dass bei einigen, darunter auch ich, zwischen dem ersten Hund und jetzt viel Zeit ins Land gegangen ist. Asta ist jetzt 25 Jahre her, mein Gott was die Zeit rast. Und damals waren definitiv andere Zeiten was die Hundehaltung angeht, zumindest kommt es mir so vor, ist aber vielleicht auch verklärt durch die Erinnerungen. Da hat sich keiner aufgeregt, wenn ne Lütte mit nem Hund rumgerannt ist, heute wird sich gleich darüber beschwert und die (berechtigte?) Frage gestellt, ob dass überhaupt zulässig und okay ist.
Was Ausbildung/Studium/Einschränkung angeht: ist es nicht für den Hund schnuppe, warum ich diverse Stunden nicht im Haus bin? Ob nun Studium oder Arbeit macht nicht wirklich nen Unterschied, wichtig dabei ist, dass entweder der Hund allein bleiben, mit zur Arbeit/Studium kommen kann oder ne andere Alternative vorhanden ist. Und ne Einschränkung ist ein Haustier immer, egal welches Alter der Halter hat. Wer keine Einschränkungen was Freizeitgestaltung oder Sauberkeit haben möchte, sollte sich meiner Meinung nach kein Haustier anschaffen, denn Zeit muss man immer investieren.
Das kann ich so nur unterschreiben! Und früher war sicherlich einiges anders, auch muss man zwischen Land und Stadt unterscheiden. Meine Großtante hatte einen Hund, ich glaub irgendwas mit Schnauzer?
Der war grau und ein bisschen struppig, eher mittelgroß, rückblickend würde ich so 45-50 cm SH schätzen. Die haben auf dem Land gelebt und wenn es einen Geburtstag in der Familie gab, durften wir Kinder immer mit dem Hund losziehen. Da war kein Erwachsener dabei, wir sind da über die Felder gestromert, der Hund zwar immer an der Leine, aber eben in den Händen von Kindern im Grundschulalter. Wir haben den mit auf den Spielplatz genommen und zu den Pferdekoppeln und so. Und hier in Berlin werd ich schief angeschaut, wenn mein 6jähriger Neffe unter meiner Aufsicht mal die Leine von meinem Hund halten darf. -
Ich habe meinen ersten eigenen Hund mit 12 bekommen.
Einen kleiner Havaneser Rüden und alles hat super geklappt.
Ich habe ihn allerdings auch komplett alleine umsorgt und musste viele Abstriche machen.
Ich konnte nie nach der schule einfach irgendwo hin, denn der Hund musste ja raus.
Und auch Wochenende mal länger weg bleiben war poblematisch
Also kam er einfach überall mit hin.
Selbst bei Mädchen Abenden, bei Freundinnen durfte er mit und musste sich das mit antun
Bin allerdings auch mit Hunden groß geworden und könnte mir einen Alltag ohne so ne feuchte Nase gar nich vorstellen.
Mit 19 holte ich mir meinen 2 eigenen Hund ein Border Collie Rüde.
Das beste was ich machen konnte
Lg
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Mit 11 und es war das beste Geburtstagsgeschenk meines Lebens! (War natürlich schon ein bissl vorgeplannt, die ganze Aktion.)

Und ja, ich habe mich größtenteils selbst um den Hund gekümmert, besonders was die Erziehung und Hundesport anging.
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Mit 16, einen Mischling.
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