Vergiftung, nach der Behandlung behält nichts mehr im Magen?

  • Hallo,
    Habe ein kleinen Zwerkpinscher Jack Russel Mix, 3J.
    Letzte Woche hat er sich draußen eine Vergiftung eingefangen :( wann und wie wissen wir selber nicht.
    es kam dazu das er Blut im kot hatte meine frau rief mich sofort an, ich dachte mir erstmal nichts schlimmes dabei und sagte ihr sie solle es beobachten, beim ein wenig Blut im kot, dachte ich mir das es nicht so schlimm sein dürfte. Von wegen, kurz danach wieder Blut im kot und es wurde immer heller so das es dann beim dritten mal nur noch helles Blut raus kam, meine frau natürlich sofort zum Tierarzt. Zum glück eine Std oder 2 länger und er währ nicht mehr unter uns :( ...
    Der TA stellte dann auch fest das es eine Vergiftung wahr, Coco`s Blut wahr innerlich schon am gerinnen, der kleine wahr auch schon ziemlich schwach und wahr die Augen schon am verdrehen, (mir kommen jetzt noch die tränen wen ich dran denke)..
    es kam dazu das der TA ihn dabehalten hat und ihn mit zu sich nach hause nahm, um sofort eingreifen zu können wen was seien sollte.
    am freitag haben wir ihn wieder geholt und zum glück ist Coco über dem Berg er ist stabil und kotet auch kein Blut mehr, zwar noch ein wenig Durchfall und ein wenig schwach auf den beinen aber sonst geht es ihm (gut)..
    mein Problem jetzt aber ist das er nicht frisst wie es sein soll, er bekommt jetzt auch Diät kost und der Doc hat uns ein (Diät-Ergänzungsfuttermittel..ReConvales Tonicum..) mitgegeben weil der kleine jetzt zu kräften kommen muss, muss dabei sagen das coco ein ziemlich schlechter Fresser ist das es uns nicht leichter macht, wir geben ihm über den tag mehrere kleinere Porzionen.
    doch abends bricht er das wieder aus Komplet so das er die Nahrung nicht bei sich behält, er ist nur noch haut und Knochen, TA sagt wir müssen im dazu zwingen.....nur wie in Gottes nahmen.. ich wahr noch nie so verzweifelt...
    weis jemand Rat.. oder sowas selber schon mal durchgemacht.
    für jede Hilfe würde ich mich freuen..
    Er muss ja noch zum TA weil wie gesagt er ist zwar stabil aber muss trotzdem noch ein paar Medikamente nehmen.
    Danke schon mal im voraus für jede hilfe...

  • Hi,

    der Magen ist bestimmt angegriffen aber es kann ja nicht die Lösung sein den Hund zu zwingen wenn er alles erbricht. Das bringt ja keine Besserung.

    Kann man das nicht evtl. mit Infusionen versuchen wenn es nicht besser wird?

    Wenn der Tierarzt keine andere Möglichkeit hat, würde ich eine Tierklinik aufsuchen.

  • Zitat

    Hi,

    der Magen ist bestimmt angegriffen aber es kann ja nicht die Lösung sein den Hund zu zwingen wenn er alles erbricht. Das bringt ja keine Besserung.

    Kann man das nicht evtl. mit Infusionen versuchen wenn es nicht besser wird?

    Wenn der Tierarzt keine andere Möglichkeit hat, würde ich eine Tierklinik aufsuchen.


    Hat er ja bekommen wo er beim TA wahr, werde es morgen ansprechen beim TA. Dachte nur das es vileicht andere Möglichkeiten gibt. mit Tee oder so?????

  • Du kannst versuchen ihm einen Magentee zu kochen. ;)

    Hast du Kräuter zu Hause, oder kannst was organisieren?

    Schafgarbe, Tausendgüldenkraut, Anis, Fenchel.

    Süssholz ist gut zur Blutbildung. ;)

    Frag den TA ob er die Infusion auch subkutan verabreichen kannst, so hat der Kleine wenigstens ein Flüssigkeitspolster. ;)

    Versuche doch ob euer Hund ein bisschen Reis und Möhren mag.

  • Och Mensch, Euer armer Hund :sad2:

    Stell Dir mal vor Du hättest was ganz Übles am Magen gehabt und absolut keinen Hunger und jemand würde Dir die Futterportionen reinzwingen. Da würdest Du bestimmt auch alles erbrechen.
    Natürlich muss er langsam wieder fressen um zu Kräften zu kommen, aber viel wichtiger ist ja, dass sich auch der Magen erholt. Wenn Euer Hund immer wieder erbrechen muss ist das eine Strapaze für den Körper und kontraproduktiv für die Genesung!

    Ihr könnt mal versuchen dem kleinen Schonkost zu machen. Hühnchen kochen, Milchreis in Wasser ganz matschig kochen (oder Kartoffelpürree aus der Tüte nur mit Wasser zubereiten) und weich gekochte Möhren. Dann macht Ihr alles richtig schön klein und versucht mal Eurem Hund zwischendurch einen Teelöffel davon zu geben.
    Schaut erstmal ob er das frisst und es drin bleibt! Wenn ja erhöht Ihr die Portionen einfach immer ein ganz klein wenig.
    Eigentlich mögen Hunde das recht gerne :smile:

    Trinkt er denn ausreichend? Das fände ich noch viel wichtiger als dass er frisst!

    Gute Besserung!

  • bei einem so kleinen Hund ist die starke Gewichtsabnahme ja kritischer.

    Wenn er nur noch Haut und Knochen ist würde ich nicht anfangen irgendwelche Hausmittelchen zu geben.

    In der Regel helfen diese Sachen natürlich aber es macht einen Unterschied ob mein Hund eine Magenverstimmung hat oder ob er kurz vorm verhungern ist.

    Trinken ist natürlich genauso wichtig. Wenn das nicht klappt muß er eben an den Tropf.

    In der Klinik würde man ihn so lange dabehalten bis er wieder Futter aufnehmen kann. Ich tendiere auch eher daszu den Hund zu Hause zu behandeln, aber dann auch unter strengster ärztlicher Kontrolle.

  • Zitat

    Och Mensch, Euer armer Hund :sad2:

    Stell Dir mal vor Du hättest was ganz Übles am Magen gehabt und absolut keinen Hunger und jemand würde Dir die Futterportionen reinzwingen. Da würdest Du bestimmt auch alles erbrechen.
    Natürlich muss er langsam wieder fressen um zu Kräften zu kommen, aber viel wichtiger ist ja, dass sich auch der Magen erholt. Wenn Euer Hund immer wieder erbrechen muss ist das eine Strapaze für den Körper und kontraproduktiv für die Genesung!

    Ihr könnt mal versuchen dem kleinen Schonkost zu machen. Hühnchen kochen, Milchreis in Wasser ganz matschig kochen (oder Kartoffelpürree aus der Tüte nur mit Wasser zubereiten) und weich gekochte Möhren. Dann macht Ihr alles richtig schön klein und versucht mal Eurem Hund zwischendurch einen Teelöffel davon zu geben.
    Schaut erstmal ob er das frisst und es drin bleibt! Wenn ja erhöht Ihr die Portionen einfach immer ein ganz klein wenig.
    Eigentlich mögen Hunde das recht gerne :smile:

    Trinkt er denn ausreichend? Das fände ich noch viel wichtiger als dass er frisst!

    Gute Besserung!


    Ja ich weis, ich mache es ja auch nicht gerne er bekommt ja auch nur kleine Portionen über den tag verteilt, was soll ich den machen???
    aus dem Grund habe ich mich ja auch hier registriert um ewentuel aus eurer Erfahrung zu schöpfen..
    habe es mal ausprobiert was sie, sie mir empholen haben, also bis jetzt behält er es im magen.
    schauen wir mal bis heute abend.
    hoffentlich klapt es..
    danke noch mal...

  • Ich drücke die Daumen, dass das Futter jetzt im Bauch bleibt. Das wäre ja toll!

    Übrigens *schäm* Ich hab mich leicht missverständlich ausgedrückt!
    Mit "armer Hund" war gemeint, dass er sowas blödes erlebt hat. Das war auf keinenfall auf Euch gemünzt und dass Ihr versucht Futter in ihn reinzukriegen!
    Ich weiß ja wie es ist, wenn die Sorge um den Hund einen mal wieder zerreisst!
    Also bitte entschuldige meine verquere Ausdrucksweise :smile:

    Und natürlich braucht er eine Infusion, wenn er weiterhin bricht! Aber sollte das Futter jetzt tatsächlich drinnen bleiben hätte man dem Hund auch den Stress des erneuten Klinikbesuches erspart.

    Weiterhin gute Besserung!

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!