Zu wenig Welpen in Welpengruppe?
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vier sind das untere Limit. Drei sind entweder einer zuviel oder einer zuwenig, daß ist wie bei uns Menschen.
Einer bleibt dann immer vom Spiel ausgeschlossen.
Aber mehr als acht sollten es auch nicht sein - Vor einem Moment
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Hallo,
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Sagen wir mal so - es kommt auch ein bischen auf die Zahl der Trainer an.
Bei einem Trainer wären 4 Welpen für mich das absolute Maximum. Aber auch nur deshalb weil 3 Welpen mE eine ungünstige Zahl sind - da geht es ganz schnell zwei gegen einen - und wenn man Pech hat lernen die Jungspundis fast genauso schnell lernen das Mobben.
Ansonsten würde ich sagen pro 2-3 Welpis ein Trainer. Und die Möglichkeit, die Welpis ggf. pro Trainer räumlich zu trennen. Dann aber wieder die Anzahl pro Trainer beachten.
Ungeschickt sind immer ungerade Zahlen, v.a. wenn sich dann Dreiergrüppchen bilden. OK - wenn die Dreiergruppe recht ausgeglichen ist, so dass jeder mal oben und mal unten ist, passt das. Aber häufig ist es wie oben beschrieben -> zwei gegen einen.
Na ja - da ich zu denen gehöre, die sowieso kein Fan von den typischen Welpengruppen sind, betrifft mich das inzwischen sowieso nur noch theoretisch ;).
Stelle mir gerade die kleine rote Teufelshexe in einer Welpengruppe vor ...
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4 Welpen finde ich persönlich eine gute Zahl, so nimmt sich die Trainerin auch zeit für einzelne Probleme und man kommt mal zu Wort. Bei uns läuft es auch so ab mit freilaufen und toben, danach Training, dann wieder freilaufen und noch eine Übung, das ganze für 1 h, denn 30min sind wirklich kurz, aber noch okay. In meiner Gruppe sind 10-14 Welpen, finde ich persönlich viel zu groß, aber andererseits auch gut, da die kleinen dann mal sehr viele Spielpartner haben ...

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Zitat
das ganze für 1 h, denn 30min sind wirklich kurz, aber noch okay. In meiner Gruppe sind 10-14 Welpen, finde ich persönlich viel zu groß, aber andererseits auch gut, da die kleinen dann mal sehr viele Spielpartner haben ...

ich finde 30 min schon zu viel - schliesslich will ich meinen Jungspund fördern, nicht überfordern.
Und so viele Spielpartner braucht es auf einmal nicht. Auch das ist schlicht eine Überforderung.
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Zitat
ich finde 30 min schon zu viel - schliesslich will ich meinen Jungspund fördern, nicht überfordern.
Und so viele Spielpartner braucht es auf einmal nicht. Auch das ist schlicht eine Überforderung.
ist denke ich Ansichtssache und unterschiedlich von Hund zu Hund, machen sind schnell überfordert mit der Situation und andere können nicht genug bekommen
Aber mit der Größe der Gruppe gebe ich dir recht! Wir überlegen auch schon, zu wechseln, weil man einfach nicht zu Wort kommt ....
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Zitat
ist denke ich Ansichtssache und unterschiedlich von Hund zu Hund, machen sind schnell überfordert mit der Situation und andere können nicht genug bekommen
Nö - so ein Jungspund kann sich noch gar nicht so lange konzentrieren. IdR sind die Jungspunds vom Kopf her schon längst völlig platt und überhaupt nicht mehr aufnahmefähig. Das heisst nicht, dass sie nicht doch noch rein körperlich rumtoben können ... sie sind nur nicht mehr wirklich in der Lage, was zu lernen.
Das beste Beispiel habe ich hier - und Klein Jeanny war schon mit 3 Monaten eine kleine junge Dame, die wenn es an's Trainieren ging hochkonzentriert mitmachte. Inzwischen ist sie 6,5 Monate und selbst unter Ablenkung konzentrierter als so mancher deutlich ältere Hund. Trotzdem kann sie sich noch lange keine 30 min, von ner Stunde ganz zu schweigen, konzentrieren. Der Unterschied ist - die meisten Hunde reagieren nicht ganz so extrem wie Klein Jeanny - die fängt nämlich ggf. an zu tackern, wenn sie überfordert ist.
Und Welpenstunden mit zwischendrin noch Spiel und Rumgetobe .... das ist für jegliche Konzentration absolutes Gift.
Das erinnert mich an ein Gespräch vor zig Jahren, Yanta war damals gerade ein paar Monate alt. Ich meinte bei uns im Verein zu einer Trainerin: "können wir das Training für die Jungspunds nicht anders machen? Das bringt doch überhaupt nichts, die Jungspunds da ne Stunde lang auf dem Platz zu haben, und immer wieder Rumspielen, Trainieren, Spielen, Trainieren" ... die Antwort war: "Cindy, das weisst Du, das weiss ich, aber wir haben ja auch schon lange Erfahrung. Aber stell Dir mal vor, ich sage zu den ganzen Leuten, die jetzt hier mit ihrem ersten Hund auftauchen und unbedingt was trainieren wollen 'ok, wir trainieren 10 min einzeln, danach könnt ihr wieder gehen' - die denken doch 'die spinnt, 10 min Training, da bin ich ja dreimal länger unterwegs als ich trainieren kann, nö, da mache ich nicht mit'. Dass es für den Hund besser und generell effektiver ist nur 10 min zu trainieren und dann Schluss zu machen - das glauben die doch nie im Leben".
Tja - ich habe mir damals Klein Yanti geschnappt und bin in die THS-Gruppe zum Training gegangen - mit 9 Monaten bin ich Just for Fun mal in die BH-Gruppe, einfach um zu sehen, wie sie das packt so von wegen ne Stunde zu trainieren.
Was soll ich sagen - Klein Yanti war mit ihren 9 Monaten deutlich weiter als die 13, 14, 15 Monate oder noch älteren Hunde. -
Zitat
Nö - so ein Jungspund kann sich noch gar nicht so lange konzentrieren. IdR sind die Jungspunds vom Kopf her schon längst völlig platt und überhaupt nicht mehr aufnahmefähig. Das heisst nicht, dass sie nicht doch noch rein körperlich rumtoben können ... sie sind nur nicht mehr wirklich in der Lage, was zu lernen.
Das beste Beispiel habe ich hier - und Klein Jeanny war schon mit 3 Monaten eine kleine junge Dame, die wenn es an's Trainieren ging hochkonzentriert mitmachte. Inzwischen ist sie 6,5 Monate und selbst unter Ablenkung konzentrierter als so mancher deutlich ältere Hund. Trotzdem kann sie sich noch lange keine 30 min, von ner Stunde ganz zu schweigen, konzentrieren. Der Unterschied ist - die meisten Hunde reagieren nicht ganz so extrem wie Klein Jeanny - die fängt nämlich ggf. an zu tackern, wenn sie überfordert ist.
Und Welpenstunden mit zwischendrin noch Spiel und Rumgetobe .... das ist für jegliche Konzentration absolutes Gift.
Das erinnert mich an ein Gespräch vor zig Jahren, Yanta war damals gerade ein paar Monate alt. Ich meinte bei uns im Verein zu einer Trainerin: "können wir das Training für die Jungspunds nicht anders machen? Das bringt doch überhaupt nichts, die Jungspunds da ne Stunde lang auf dem Platz zu haben, und immer wieder Rumspielen, Trainieren, Spielen, Trainieren" ... die Antwort war: "Cindy, das weisst Du, das weiss ich, aber wir haben ja auch schon lange Erfahrung. Aber stell Dir mal vor, ich sage zu den ganzen Leuten, die jetzt hier mit ihrem ersten Hund auftauchen und unbedingt was trainieren wollen 'ok, wir trainieren 10 min einzeln, danach könnt ihr wieder gehen' - die denken doch 'die spinnt, 10 min Training, da bin ich ja dreimal länger unterwegs als ich trainieren kann, nö, da mache ich nicht mit'. Dass es für den Hund besser und generell effektiver ist nur 10 min zu trainieren und dann Schluss zu machen - das glauben die doch nie im Leben".
Tja - ich habe mir damals Klein Yanti geschnappt und bin in die THS-Gruppe zum Training gegangen - mit 9 Monaten bin ich Just for Fun mal in die BH-Gruppe, einfach um zu sehen, wie sie das packt so von wegen ne Stunde zu trainieren.
Was soll ich sagen - Klein Yanti war mit ihren 9 Monaten deutlich weiter als die 13, 14, 15 Monate oder noch älteren Hunde.
Ja, das stimmt schon, sie können si ch nicht lange konzentrieren weil ihr Gehirn schnell voll ist
da stimme ich ja auch zu und so gesehen ist es dann ja wirklich " Mist" 1h Welpenschule zu haben :/ zum rumtoben und für die Sozialisierung mit anderen Hunden fände ich 30min angemessen, wovon 10min konzentriert trainiert wird 
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Zitat
Nun hat mich allerdings die Aussage einer Bekannten irritiert. Sie ist absolut erfahrene Hundehalterin. Sie meinte, weniger Welpen dürften das in einer Stunde nicht sein!Naja, das sind Dinge, die kann man nicht kontrollieren. Wenn es wenig Welpen gibt, dann sind die Gruppen entsprechend klein. Auch kann man nicht kontrollieren, ob man genug Mischlinge und genug verschiedene Rassen in der Gruppe hat. Das ist eben so. Wichtig ist, dass die Trainerein "aus Mangel", KEINE Junghunde, auch wenn es kleine Rassen sind, in die Welpengruppen holt. Ja, der Welpe soll viele verschiedene Hunde kennenlernen, aber das NUR auf dem HuSchu-Platz zu bewerkstelligen kann gar nicht gehen. Wenn es in der Huschu zu "einseitig" zugeht, dann suche ich mir evtl., wie hier über's Forum, andere Hundehalter mit etwa gleichaltrigen Welpen als "Zusatzlektion".
Dennoch bin ich ein Freund von kleinen Welpengruppen, umso mehr kann man lernen, muss nicht auf x andere Hundehalter warten und der Trainer hat deutlich mehr Zeit auf Fragen und Probleme einzugehen - denn was du beschreibst hört sich für mich doch sehr gut an
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Ich finde 4 Welpen sind völlig ok. Bei uns warens am Anfang auch vier...meiner war damals glaub ich 9 oder 10 Wochen alt. Er war total unsicher und wollte nicht spielen, also durfte er zu uns kommen und die anderen spielten zu 3..war kein Problem :)
Was ich nicht so gut finde ist wenn die Welpen auf den Platz kommen und sofort gespielt wird. So sind die schon von Anfang an total aufgedreht und wollen nur los. Bei uns kam man auf den Platz und jeder HH durfte mit seinem Welpen den Platz erkunden mit den verschiedenen untergründen, Röhren, Wasserbecken usw...danach wurden übungen gemacht und erst als alle Welpen entspannt waren lies man sie zusammen und sie durften spielen. Danach gabs nochmal ne Übung, Fragen beantworten und fertig
In den letzten beiden Stunden waren es ca. 8 Welpen..war auch überhaubt kein Problem...da waren aber 3 Trainer anwesend. -
Worauf stützt deine Bekannte die Aussage, das vier Welpen zu wenig wären? Hab ich ja noch nie gehört.
Meiner Meinung nach braucht ein Welpe keine Welpenstunde. Wozu? Das Sozialverhalten erlernt er da nicht, das erlernt er durch die Prägung innerhal seines Rudels, sprich bei seiner Mutter mit seinen Geschwistern. So niedlich das auch aussehen mag, aber das ist keine Sozialisierung, das ist Kampf. Natürlich werden jetzt die meisten sagen, dass es ihrem Hund nicht geschadet hat, aber da hattet ihr Glück. Ich sage auch nichts gegen Welpenstunden an sich, sondern das Problem ist, das die Welpen "spielen" dürfen. Ich kenne viele Hundehalter, die es auch nur gut mit ihrem Hund meinten und zu einer Welpen"spiel"stunde gingen und aufgrund der vorwiegend negativen Erfahrungen die dort gemacht wurden heute einen Hund haben der agressiv gegenüber Artgenossen reagiert. Für uns sind diese Welpen Babys.. aber das Verhalten untereinander ist wie bei den Großen. Da wird gekämpft um die höchste Position und das jedesmal.
Was versprecht ihr euch von diesen Welpengruppen?
Besser finde ich es, wenn man einzeln trainiert. Der Welpe soll ja eure Kommandos lernen, eine Bindung zu euch aufbauen, darum geht man ja in eine Hundeschule.
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