• such dir nen Hundetrainer, der dir die Grundlagen der Hundeerziehung zeigt :)


    und auch gute Hundebücher sind nicht verkehrt :)


    Hast du dich gar nicht über Hundehaltung informiert, bevor du dir das Tier angeschafft hast?


    P.S.


    Jeden Tag mehrfach allein bleiben üben:
    Mit Sekunden anfangen, dann im Laufe einer Woche auf bis zu 5 Minuten ausdehnen, in der zweiten Wochen auf bis zu 10 Minuten am Ende der Woche...
    Einfach kommtarlos aus der Wohnung gehen und beim Reinkommen den Hund in keinster Weise beachten. Tu so, als kämst du aus nem anderen Zimmer.


    In der Wohnung: Hund öfter mal die Tür vor der Nase zumachen.

    Zum Einkaufen: Hast du ein Auto, mit dem du ggf. zum Einkaufen fahren könntest und dem er auf dich wartet?:

  • Wie lastet ihr ihn denn aus? Meine Chi-Hündin zieht nämlich wie eine Irre, wenn ich sie nicht genug ausgelastet habe... Ableinen würde ich ihn allerdings auch nicht. Kennt ihr nicht jemanden, der einen kleinen Hund hat, mit dem er toben könnte? Bei mir funktioniert Training nur, wenn sie ausgelastet ist. Sie kann sich dann besser auf mich konzentrieren. Ich glaube für das erste Training an der Leine wäre das schon mal hilfreich...
    (Ich kann gerade halt auch nur von meinen Erfahrungen berichten)

    Hat er eine Box? Wo schläft er? Ich habe unseren Hunden mit Hilfe einer Hundebox beigebracht alleine zu bleiben. Wir sind beide Male super damit gefahren :gut: Unsere Hunde haben ziehmlich schnell gelernt, dass in der Box sein "schlafen" bedeutet. Du musst das aber auch ganz langsam aufbauen, genau wie hier vorgeschlagen, als wenn du ihn in der kompletten Wohnung ans alleine bleiben gewöhnst.
    Ich würde dann den Raum verlassen und abwarten, bis er ruhig ist (falls er heult) und sobald er leise ist die Box öffnen und ihn loben. Unsere waren schnell ruhig und haben geschlafen. Wir haben dann die Wohnung verlassen und gehorcht. ;)
    Unsere Hunde haben gelernt, das die Box Ruhe bedeutet und ihnen nichts passiert. Und das wichtigste, es kommt immer wieder einer zurück zu ihm. Irgendwann haben wir sie ohne Box alleine gelassen und es war kein Unterschied mehr zu merken. Ich hatte das Gefühl, dass sie gemerkt haben, "alleine sein ist gar nicht so schlimm und es kommt immer einer wieder". Ich muss dazu aber sagen, dass wir das schon ca. ein halbes Jahr aufgebaut haben, bis wir sie auch mal länger alleine gelassen haben.

    Dies ist halt unsere Methode gewesen und wir können unsere Beiden jetzt problemlos alleine lassen. Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt :smile:

  • Hallo,
    ich fühle mit dir und mit deinem Hund...ich kenne das.
    ich habe eine 1 jährige border collie hündin daheim.
    anfangs konnte ich sie keine 15min. alleine lassen, ohne dass sie durchgedreht ist.
    sie hat dann auch drinnen aus angst ein häufchen gemacht, hat gebellt usw.

    ich bin auch der meinung, du musst das alleine bleiben von vorne beginnen.
    es wird hart werden, aber es wird, wenn du wirklich dran bleibst und in kleinen schritten vorgehst.
    meine maus bleibt jetzt ohne probleme 6-7 stunden alleine, in der zeit schläft sie dann, weil wenn ich heim kommen, kriecht sie immer total verschlafen von irgendwo daher, streckt sich und gähnt. sie ist also absolut nicht mehr gestresst und bleibt mittlerweile auch bei meinen eltern alleine.

    ich hab so begonnen:
    ich hab sie in der wohnung nicht in jeden raum mitgenommen, hab immer die türen hinter mir geschlossen, zb wenn ich aufs wc ging oder ins bad. dann bin ich eine weile drinnen geblieben. wenn sie gewinselt hat, bin ich erst wieder raus, als sie ruhig war...das ist ganz wichtig, denn wenn du rein gehst, wenn er winselt, weiß er "aha, wenn ich winsle, dann kommt sie wieder".
    sobald sie das ertragen hat, hab ich kurz das haus verlassen, zugesperrt und bin wieder rein.
    WICHTIG: nicht großartig verabschieden und auch keine wiederkommenszeremonie!!! du kannst beim verlassen des raumes oder des hauses zb immer das gleiche kommando sagen. ich sag zb immer "du bleibst"...dann weiß sie, dass ich jetzt gehe, aber es ist für sie gleichzeitig ein versprechen, dass ich wieder komme.

    gleichzeitig hab ich mit dem boxentraining begonnen. ich hab mir so eine hundebox gekauft und ihr die box zunächst mal vertraut gemacht, also sie drinnen gefüttert, dann kurz zugemacht, wieder aufmachen und rauslassen. irgendwann hat sie die box akzeptiert und ist dann von alleine rein gegangen zum schlafen.
    WICHTIG auch hier: man darf die box nie aufmachen, wenn der hund schon beim radau machen ist, er muss sich zuerst beruhigen und dann erst macht man auf...das hat mir anfangs echt einige nerven gekostet :-(

    als sie es dann geschafft hat 1-2 stunden in der box zu bleiben, als ich im raum war, hab ich es probiert, mal den raum zu verlassen, dann die wohnung zu verlassen und irgendwann bin ich dann zum einkaufen gefahren.
    in der box hat sie dann auch nicht hineingemacht, da die meisten hunde nicht ihren schlafplatz beschmutzen und sie konnte auch nichts anstellen. denn oft ist so ein großer unbekannter raum für einen hund beängstigend und er ist damit überfordert, vor allem wenn er alleine drinnen ist. die box dient ihm als rückzugsort und ist für ihn wie eine höhle...vorausgesetzt er hat gelernt, dass es ein angenehmer platz ist.

    bei uns hat es ca. 3-4 monate gedauert, bis ich sie mal 3 stunden oder so alleine lassen konnte.
    du musst also wirklich geduld haben, das geht nicht von heute auf morgen...aber ich wüsnsch dir ganz viel durchhaltevermögen und hoffe, dass ich dir ein wenig helfen konnte! toi toi toi...das wird schon :-)!

    lg, Janina
    Ps.: ich würd den hund auch nicht vor dem supermarkt anbinden, ich hab da auch schon so einiges gehört...hund gestohlen, mit gift gefüttert usw.

  • Ihr habt den Hund erst kurze Zeit. Er steht offenbar unter großem Streß. Kein Wunder nach dem Besitzerwechsel. Er muß jetzt erst einmal Bindung und Vertrauen zu Dir aufbauen.
    Ich würde Dir dringend raten, einen guten Hundetrainer für Einzelunterricht zu suchen. Der kann Dir bei den Grundlagen helfen und Euch begleiten, ein gutes Team zu werden.

  • Das Supermarkt Problem ist einfach gelöst indem du ihn dort einfach nicht mehr anbindest.

    Kann es sein, dass er bislang zu wenig Beschäftigung hatte? So kommt er mir vor.

    Dass sich ein Hund nach 4 Wochen noch nicht ableinen lässt ist auch normal.

    Dass viele Hunde nicht apportieren oder spielen ist ebenso normal.

    Ansonsten hat er anscheinend noch nicht gelernt alleine zu bleiben. Das musst du ihm erstmal beibringen.

    Dass Hunde Müll untersuchen ist auch normal. Dann muss man seinen Müll eben sichern.

    Klingt für mich eher nach einem unterforderten Hund, der in seinem bisherigen Leben nicht viel kennengelernt hat. Ein Hundetrainer wäre auch nicht verkehrt.

  • Hier gibt es ein Problem: Der Hund soll als unproblematischer Alltagsbegleiter funktionieren, aber seine Vorgeschichte gibt das an keiner einzigen Stelle her. Ich habe Mitleid mit ihm :/

    Ich denke, hier gehört ein Trainer hin, der zunächst klärt, was alles getan werden muss und ob das von Threadstartrt geleistet werden kann und ob der Wille dazu da ist, denn das wird ein Langzeitprojekt.

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