Bobo hat schreckliche Angst vorm Alleinebleiben

  • Hallo, wir haben unseren 8 monate alten Golden Retriever Border Collie mix Bobo jetzt seit August. Die erste zeit konnten wir ihn ohne Weiteres für ne gewisse Zeit alleine zu Hause lassen.
    Aber von Tag zu Tag wirds schlimmer. Wir haben jetzt alles ausprobiert, mit allein sein üben sprich Raum verlassen wieder kommen die zeit dazwischen verlängern....! Wenn man ihm im Auto mit nimmt und man geht mal in ein Geschäft wo er nicht mit darf, kann er auch ohne große Probleme in seiner Box ne Stunde bleiben, was ihm nichts ausmacht, aber die Box zu Hause und da drin bleiben geht gar nicht. Er jault ohne Unterbrechung bis wir wieder da sind. Nach dem er uns dann die Ganze Couch zerstört hat

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    wurde er aus dem Wohnzimmer verbannt für die Zeit wo wir nicht da sind. Aus Angst er Frisst das Zeug. Danach hat er angefangen die Wände an der Einganstür zu masakrieren. Haben uns mittlerweile so ein D.A.P. Duftzeug gekauft. Wenn wir da sind merken wir auch ein riesen unterschied, nur solbalt wir weg gehen, egal ob 30 min oder 2Std. muss das für ihn der wahre Horror sein. Er Erbricht sich, bekommt Durchfall....!! Wir wissen einfach nicht mehr weiter! Bevor wir weggehen waren wir mit ihm draußen, Apportiern mag er leider nicht am liebsten rennt und rennt er oder üben die dinge dir wir in der Hundeschule behandeln. Danach ist er auch ziemlich fertig und legt sich zu Hause direkt zum Ruhen hin. Aber sobald wir gehen ist er total außer sich.

    Ich hoffe ihr habt noch Tips für mich! möchte nicht das es Bobo schlecht geht aber er muss lernen auch alleine bleiben zu können.

  • Hallo!

    Dein Hund hat ganz einfach Streß mit der Situation.

    Auch wenn es vorher irgendwie, wenn auch nur für eine kurze Zeit, das mit dem Alleine bleiben recht gut geklappt hat, so ist beim Eintritt der Pubertät dieser Trainingszustand "vergessen".
    In dieser Zeit kommt noch eine sogenannte Unsicherheitsphase dazu.
    Das bedeutet, daß etliche Dinge, die vorher schon bekannt waren, wie die Straßenlaterne vor dem Haus, plötzlich zu einem "Feind" mutieren.

    Da hilft es nur, mit dem Training wieder "neu" anzufangen.
    Hilf ihm während der Phase, und habe einfach Geduld.
    Rückschritte, grad in diesem Alter, sind schon normal.
    Da macht man als Halter einfach weiter, wie vorher auch.


    Zitat

    Er jault ohne Unterbrechung bis wir wieder da sind. Nach dem er uns dann die Ganze Couch zerstört hat wurde er aus dem Wohnzimmer verbannt für die Zeit wo wir nicht da sind. Aus Angst er Frisst das Zeug. Danach hat er angefangen die Wände an der Einganstür zu masakrieren.

    Das sind ganz deutliche Streßsignale.
    Kauen, Bellen oder Jaulen und auch Pinkeln hilft beim Abbau der inneren Spannung.
    Für uns Menschen nicht ganz so schön.
    Für den Hund für eine kurze Zeit eine gewisse Erleichterung.
    Und dieser "Erfolg" führt dazu, daß der Hund dies öfters anwenden wird.


    Übe mit ihm das Alleine sein wieder "neu".
    Fang mit ganz kleinen Schritten an.
    Erst in der Wohnung, später kurze "Ausflüge" draußen, indem die Post reingeholt oder der Müll rausgebracht wird.
    Deine Ansätze waren ja gar nicht mal so schlecht!


    Zitat

    Ich hoffe ihr habt noch Tips für mich! möchte nicht das es Bobo schlecht geht aber er muss lernen auch alleine bleiben zu können.

    Verständlich.
    Nur wirst Du ihm die Zeit geben müssen, die er braucht, damit er das richtig erlernen kann.
    Das Lerntempo bestimmt nun einmal Dein Hund ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Vielen Dank, ist halt nur ein wenig schwerer momentan. Da vorher meine Frau nicht arbeiten musste und jetzt muss er halt einige zeit alleine bleiben. Auch wenn wir wieder von vorne anfangen müssen. Aber arbeiten gehen führt ja auch kein weg dran vorbei

  • Zitat

    Da vorher meine Frau nicht arbeiten musste und jetzt muss er halt einige zeit alleine bleiben.


    Das kann auch ein Grund sein!
    Da hat sich etwas in seiner Gewohnheit verändert.
    Damit muß er erst einmal klar kommen.

    Das dauert halt.

    Mit Geduld und Konsequenz sollte das allerdings zu schaffen sein.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Ich kopiere deinen Beitrag mal hier hinein, deine letzte Frage ist ja nicht allzulange her !!

    Zitat

    Hi brauch dringend eure Hilfe! Unser bobo 8 Monate haben wir jetzt seit 2 Monaten. Er leiden höllisch wenn wir nicht da sind. Er speichelt so stark das der ganze boden nass ist und er auch! zekratzt die Ausgangstür und hat unsere komplette couch zerstört! mittlerweile haben wir ihn in den Flur verbannd wenn wir nicht zu Hause sind! Seit dem er dann nicht mehr an der Couch beißen kann wurde alles noch schlimmer! wir versuchen zu unterbinden das er uns in der Wohnung hinterher läuft, das klappt nur bedingt komischer weise wenn er im Schlafzimmer ist klappts! Aber zu reskieren das er unsere neuen Matratzen zerstört möchte ich ungern. Momentan haben wir D.A.P. in der Steckdose und haben von unserer Tiertherapeutin Bachblüten bekommen, lassen Radio an, spielen 30min bevor wir gehen nicht mehr mit ihm, bekommt verschiedene Kauartikel und spielzeug und ein getragenes T-Shirt. Das zerfetzt er nicht!!! Mittlerweile kein Bettchen oder Decke mehr denn er zerfetzt dies und schluckt es auch. Sobald wir aus der Tür gehen, sind die Spielzeuge und Kauartikel ausgeblendet und liegen dann auch noch genau so da wenn wir wieder kommen! Ich weiß nicht weiter! er ist so fixiert auf meine Frau und mich, obwohl wir ihn schweren Herzens auch öfters nicht beachten!

    Ich brauch eure hilfe, klar wir haben zwar eine Tiertherapeutin aber die ist jetzt ja auch nicht immer da. Vielleicht wisst ihr noch was ich machen könnte was ich noch nicht probiert habe.

    Wollen ihn jetzt mal öfters im Schlafzimmer lassen wenn wir zu hause sind. Dann auch die Wohnung verlassen usw. damit er lernt "so schlimm ist das nicht"

  • Zitat

    Ich kopiere deinen Beitrag mal hier hinein, deine letzte Frage ist ja nicht allzulange her !!

    Wenn ihr eine Tiertherapeutin habt, dann hätte diese euch sagen müssen, dass ihr mit dem Hund tranieren müsst und ihn in diesen Zeitraum gar nicht mehr alleine lassen dürft. Jeglicher kleinen Schritt nach vorne, wird durch das Allein lassen wieder zurück geworfen.

    Sucht eine Betreuung für den Hund, kauft euch dieses Buch und übt, übt, übt:

  • Zitat

    Vielen Dank, ist halt nur ein wenig schwerer momentan. Da vorher meine Frau nicht arbeiten musste und jetzt muss er halt einige zeit alleine bleiben. Auch wenn wir wieder von vorne anfangen müssen. Aber arbeiten gehen führt ja auch kein weg dran vorbei

    Falsch! Es führt kein Weg an einer zeitweiligen Betreuung vorbei!

    Ihr solltet es ab sofort unterlassen den Hund alleine zu lassen und ihn somit in dem Verhalten zu festigen (ich finde das Verhalten sehr massiv, es zeugt von großem Stress).

    Wie schon davor geschrieben: Betreuung suchen, Buch kaufen (ggf. kompenten Trainer holen) und trainieren. Wenn ihr fleißig seid, könnt ihr den Hund auch wieder alleine lassen.

  • Das mit der Betreuung hat unsere Therapeutin auch gemeint. ist nur schwer jemand zu finden und die mir bekannte Hundepension ist glaube ich auch nicht wirklich das richtige da er dort ja auch zeitweise alleine im zwinger ist! Die war ich mir am Samstag anschauen :sad2:

  • Zitat

    Das mit der Betreuung hat unsere Therapeutin auch gemeint. ist nur schwer jemand zu finden und die mir bekannte Hundepension ist glaube ich auch nicht wirklich das richtige da er dort ja auch zeitweise alleine im zwinger ist! Die war ich mir am Samstag anschauen :sad2:

    Probier es mal privat, hänge Zettel aus, frage Leute mit Hunden wo dir der Umgang gefällt usw.

    Eigentlich sollte vor der Anschaffung eines Hundes ein Plan B und Plan C stehen.......

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