Kontakt mit "fremden Menschen und Hunden
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Hallo.

Unser Hund (Jack Russel/ Chihuahua Mischling fast 7 Monate) hört drinnen richtig gut. Draußen abgeleint hört er ebenfalls Top, da kann ich mich nicht beklagen.
Jedoch ist es so, dass er sobald Fremde Menschen in Sichweite sind, oder Hunde, er total abdreht und nicht mehr im entferntesten auf mich hört. Es wirkt so,als knallen bei ihm alle Sicherungen raus & er explodiert vor Freude.
Ich finde es nicht gut, dass er so auf andere Menschen reagiert, da er sie auch manchmal anspringt. Kontrolliert zu anderen Menschen/Hunden ist mein Wunsch, freuen soll er sich ja ausgiebig, aber nur wenn ich sage "okay!". Z.b. bei Kindern will man ja vorher mit dem Kind in Kontakt kommen, könnte ja ggf Ängstlich gegenüber Hunden sein. Deshalb haben wir ne Schleppleine geholt. Hieran hört er gut, wenn er nicht hört ziehen wir in langsam zu uns und loben ihn. Wir lassen ihn dann neben uns "platz- bleib" machen, in der Wohnung klappt das Super wenn Besuch, Post oder so, kommt. Aber draußen wenn die Leute/Hunde dann ca 10 meter an uns ran sind, kann man ihn trotz festhalten und "Platz" befehl nicht in der Position halten.
Hat jemand noch nen guten Tipp für uns? Was mache ich z.b wenn er meinen Befehl platz in der beschriebenen Situation nicht ausführt? Habe neulich einen Mann mit hund getroffen, der den hund, der nicht hören wollte, am Nacken zu Boden, bzw. in die Platzposition brachte- bringt sowas etwas? War mehr entsetzt als zum nachahmen angeregt. Noch nen paar Dinge vorab:
Hundeschule gehen wir, ja, die Dame ist aber nicht gut( "wächst sich schon raus" Aussagen in einer Tour, egal was man frag),werden sehr schnell wechseln- genug Kontakt zu anderen Hunden und Menschen hat er auch. ist täglich morgens ne 3/4 und nachmittags ne Stunde, sowie vorm schlafen 15 minuten draußen, also Mindestens, wenn nicht mehr. Mit Spielzeug oder Leckerlie Aufmerksamkeit auf sich ziehen bringt nix. Wenn ich mich verstecke (Tipp der Trainerin) geht er mit den anderen mit :-D. also keine gute Idee.Vielen dank!

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Hi,
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sorry aber der letzte satz ist putzig geschrieben....
Ich eünsch dir weiterhin gute nerven... -
Uhm, Antworten auf das Thema würden mich auch wahnsinnig interessieren. Uns geht es nämlich sehr ähnlich. :/ Madame explodiert vor Freude, wenn andere Hunde ihr "nahe" kommen oder sie Menschen sieht (da reicht bisweilen die andere Straßenseite und die muss diese Menschen absolut nicht kennen). Sie ist dann gar nicht mehr zu halten, notfalls windet sie sich im Halsband/Geschirr wie ein Aal. Sie bellt sonst nahezu gar nicht, aber dann kann sie einfach nicht an sich halten und kläfft oder jammert in den höchsten Tönen. Absetzen oder legen lässt sie sich - für ein paar Sekunden, dann geht die Anspannung wieder mit ihr durch und wir können den Befehl wiederholen, wiederholen, wiederholen ...

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Hallo
ZitatNoch nen paar Dinge vorab:
Hundeschule gehen wir, ja, die Dame ist aber nicht gut( "wächst sich schon raus" Aussagen in einer Tour, egal was man frag),werden sehr schnell wechseln- genug Kontakt zu anderen Hunden und Menschen hat er auch. ist täglich morgens ne 3/4 und nachmittags ne Stunde, sowie vorm schlafen 15 minuten draußen, also Mindestens, wenn nicht mehr. Mit Spielzeug oder Leckerlie Aufmerksamkeit auf sich ziehen bringt nix. Wenn ich mich verstecke (Tipp der Trainerin) geht er mit den anderen mit :-D. also keine gute Idee.Vielen dank!

Ich habe/hatte nicht ganz das gleiche Problem, da meiner nur auf andere Hunde so reagiert.
Diego ist jetzt 14 Monate alt und es bessert sich langsam. Mit ~7 Monaten ist er mir mal an der Leine auf den Hinterläufen einen bergigen Weg hinauf gehüpft, weil oben ein Hund war. Ich brachte ihn damals nur mit grosser Mühe und grossem Kraftaufwand an fremden Hunden vorbei, geschweige denn, dass ich ihn zu der Zeit hätte abrufen können (geht auch heute noch nicht so toll).
Mit den anderen mitgehen, das tut er jetzt nicht mehr.
Aber wenn ich mich an meine vorige Hündin in der Zeit erinnere... die war nicht so viel anders und das hat sich wirklich mit der Zeit gelegt. Für manche Dinge braucht man Geduld und viel Humor.
Allerdings ist Geduld nicht die Antwort auf alle Fragen.
Ich würde einfach dranbleiben und weiter üben, so mache ich es bislang zumindest.Gruss
Monika -
Ich hatte mit Arko genau das gleiche Problem. Ich habe ihn konsequent gerufen bzw abgeholt wenn er nicht hören wollte. Es hat sich dann tatsächlich ausgewachsen. Wobei das ohne Konsequenz wohl nie aufgehört hätte.
War aber tatsächlich die langwierigste und schwierigste Baustelle die wir hatten.Lila ist auch so im Moment. Wo ist nur die angebliche Reserviertheit der Whippets?
Sie ist ja noch jung und es wird schon werden! -
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Zitat
Ich hatte mit Arko genau das gleiche Problem. Ich habe ihn konsequent gerufen bzw abgeholt wenn er nicht hören wollte. Es hat sich dann tatsächlich ausgewachsen. Wobei das ohne Konsequenz wohl nie aufgehört hätte.
War aber tatsächlich die langwierigste und schwierigste Baustelle die wir hatten.Lila ist auch so im Moment. Wo ist nur die angebliche Reserviertheit der Whippets?
Sie ist ja noch jung und es wird schon werden!Hallo!!! Was für Konsequenzen denn?????

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Ich habs bei Bossi damals einfach so gemacht, daß er immer an die Leine kam, wenn ich in Entfernung nen Menschen/Hund entdeckt hatte. Dann, nachdem er den auch entdeckt hatte, mußte er absitzen und ruhig bleiben. Wenn das ok war, durfte er zur Belohnung hinlaufen (nach Absprache mit dem anderen HH). Das hat ihm gezeigt, daß er erstmal runterkommen muß bzw. mich "um Erlaubnis fragen" (also meine Freigabe abwarten) muß, bevor er dort hinkommt. Er hatte also nur Erfolg, wenn er NICHT gleich hingerannt ist, sondern meine Freigabe abgewartet
hat. Zog er hin, bin ich einfach weitergegangen und hab ihn mitgezogen mit einem "NEEEIN, WEITER".Inzwischen hat ers kapiert, und dreht sich mal kurz zu mir um oder läßt sich auch, wenn er schon losgelaufen ist, wieder abrufen. Zur Belohnung darf er dann (meist) wieder hingehen. Mir geht´s ja nur darum, daß ich kontrollieren kann, wer begrüßt werden darf und wer nicht (wir haben hier nur einige wenige unverträgliche Hunde, aber bei denen muß das funktionieren). Und er kann auch gut an Leuten (auch Hunden, aber da mit sichtlicher Anstrengung in Sachen Selbstkontrolle...*gg) vorbeigehen, ohne sie zu begrüßen - solange die ihn nicht ansprechen oder mich begrüßen *gg
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Hallo
ZitatHallo!!! Was für Konsequenzen denn?????

Nicht Konsequenzen sondern Konsequenz. Also jedes Mal gleich reagieren, das Verhalten nicht tolerieren. Und akzeptieren, dass Lernen auch bei Hunden eben Zeit braucht, insbesondere in der Pubertät.ZitatHabe neulich einen Mann mit hund getroffen, der den hund, der nicht hören wollte, am Nacken zu Boden, bzw. in die Platzposition brachte- bringt sowas etwas? War mehr entsetzt als zum nachahmen angeregt.
Falls du das als Konsequenzen meinst: nein, finde ich auch nicht gut. Ich kann mir auch nicht so recht vorstellen, dass das wirklich so viel bringt. Der Schuss könnte auch nach hinten losgehen. Dann hast du nachher einen Leinenpöbler, der Fremde als Feinde ansieht.Gruss
Monika
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