Der Mensch als lästiges Anhängsel an der Leine...
-
-
Dann sind da wohl wirklich schon ein paar Altersgeschichten im Spiel. Der Schäferhund meiner Nachbarn, von dem feststeht, daß er Rückenprobleme hat, steht nach Spaziergängen auch oft noch lange, oft mit hängendem Kopf, als meditiere er darüber, ob es sich jetzt "lohnt", sich hinzulegen. Um so, wie du es für ungünstige Lichtverhältnisse beschreibst, hat sich meine Hündin plötzlich benommen, als das Dämmerungssehen nachließ.
Es klingt ja aber immer wieder durch, wie genau du ihn beobachtest und auf den alten Herrn eingehst, statt ihm irgendwas aufzuzwingen - der Hund hat wirklich ein Mordsglück mit dir!
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Der Mensch als lästiges Anhängsel an der Leine... schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Zitat
Dann sind da wohl wirklich schon ein paar Altersgeschichten im Spiel. Der Schäferhund meiner Nachbarn, von dem feststeht, daß er Rückenprobleme hat, steht nach Spaziergängen auch oft noch lange, oft mit hängendem Kopf, als meditiere er darüber, ob es sich jetzt "lohnt", sich hinzulegen. Um so, wie du es für ungünstige Lichtverhältnisse beschreibst, hat sich meine Hündin plötzlich benommen, als das Dämmerungssehen nachließ.
Dann sollte ich vielleicht mal vorschlagen, dass der Hund tatsächlich mal auf Rückenleiden und Gelenkbeschwerden hin untersucht wird.
Was die schlechte Sicht angeht, so muss ich sagen, dass ich diese Verwechslungen in der Dämmerung und Dunkelheit eher tatsächlich auf die Lichtverhältnisse zurück führe. Der Hund von Freunden hat das gleiche Problem, dass er frühmorgens, abends und nachts Gegenstände anbellt, weil er sie nicht erkennt. Und seine Augen wurden untersucht, weil meinen Freunden das komisch vor kam. Er sieht sehr gut, ist aber wohl einfach zu unkonzentriert, sieht die Dinge nur aus den Augenwinkeln, erschreckt sich und hat dann vielleicht noch eine zu lebhafte Fantasie. Wer weiß? Aber auch das sollte sicher irgendwann mal geklärt werden. Noch sind die Augen allerdings weder milchig noch irgendwie matt oder ähnliches und nachts im Haus kann er sich auch gut bewegen ohne irgendwo anzustoßen, selbst wenn Stühle umgestellt wurden oder Kartons im Weg stehen, die vorher noch nicht da waren. Von daher gehe ich im Moment noch nicht von schlechter Sicht aus.ZitatEs klingt ja aber immer wieder durch, wie genau du ihn beobachtest und auf den alten Herrn eingehst, statt ihm irgendwas aufzuzwingen - der Hund hat wirklich ein Mordsglück mit dir!
Danke, es tut sehr gut zu hören, dass ich dem Tier offenbar gerecht werde.
-
Das liest sich doch schon mal toll!
Man bedenke das Alter des Hundes, bei dieser Größe sind in dem Alter gesundheitlich motivierte Schwankungen der Tagesform absolut normal, auch würde ein Training bei optimalen Bedingungen in dem Alter sowieso schon länger dauern als bei einem jungen Hund.
Ich denke Ihr seid auf einem guten Weg. -
Zitat
Das liest sich doch schon mal toll!
Man bedenke das Alter des Hundes, bei dieser Größe sind in dem Alter gesundheitlich motivierte Schwankungen der Tagesform absolut normal, auch würde ein Training bei optimalen Bedingungen in dem Alter sowieso schon länger dauern als bei einem jungen Hund.
Ich denke Ihr seid auf einem guten Weg.Ja, ich glaube auch, dass es immer besser wird. Wenn ich überlege wie ich noch vor einigen Wochen mit ihm herum gelaufen bin und wie es jetzt klappt, ist schon ein Fortschritt zu erkennen. Kein bombastisch großer Fortschritt, aber immerhin einer.
Heute war ich gemeinsam mit ihm und noch einem uns bis dahin völlig fremden Hund spazieren. Beim ersten Treffen hat er sich zunächst wieder angespannt, aber wurde erstaunlicherweise ruhig, als ich gradewegs auf den neuen Hund zugegangen bin. Kein Gekläffe, kein Gezerre. Nichts. Dann wurde geschnuppert, sich begrüßt und von da an war alles in Ordnung. Es ging dann eine schöne große Runde durch den Wald und über einige Wiesen. Auf dem Weg begegnete uns ein weiterer, frei laufender Hund. Auch hier gab es kein Problem, als ich einfach mit ihm auf den anderen Hund zugehen konnte und sie sich begrüßen durften. Er war dabei noch nicht mal sonderlich überschwänglich, wie für gewöhnlich, wenn uns Hunde entgegen kommen. Ganz entspannt geschnuppert, kein Gemurre und kein Gebell. Auf dem Rückweg waren zwei weitere, diesmal angeleinte Hunde auch kein Thema. Wieder durfte er beide kurz begrüßen und man konnte problemlos weiter gehen. Ganz zum Schluss dagegen, bevor es mit dem Auto wieder nach Hause gehen sollte, kam ein kleiner Hund auf der anderen Straßenseite entlang. Sofort fing er wieder an zu bellen, zu springen und zu zerren. Also vielleicht doch nicht Unsicherheit, sondern schlicht und ergreifend ein wahnsinnig kontaktfreudiger Hund, der gerne kurz Hallo sagen möchte und der furchtbar frustriert reagiert, wenn er das nicht darf.
Ich glaube gemeinsame Spaziergänge mit anderen Hunden sind sehr gut für ihn und nach Möglichkeit werde ich das jetzt auch regelmäßig mit ihm machen. Vielleicht legt sich dann auch irgendwann sein aufgeregtes Verhalten, wenn er andere Hunde mal nicht begrüßen darf. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Alles in allem war er heute aber auch sehr umgänglich, hat nur zeitweise gezogen und für seine Verhältnisse auch sehr gut auf Kommandos gehört.
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!