Hund Op um herauszufinden was er hat.

  • Hall ihr Lieben
    Ich habe hier grad eine Frage dir mir schwer im Magen liegt :(.
    Mein Hund hatte plötzlich einen dicken Bauch. Wir waren sobald wir es bemerkt haben beim Nottierarzt für eine Untersuchung anschließend Röntgen. Ergebnis: er hat Wasser im Bauch. Er hat auch sofort Blut abgenommen bekommen für einen Bluttest und einen Termin bei einer Tierklinik für eine Ultraschalluntersuchung. Heute waren wir nun da und der Arzt hat zwar Vermutungen weiß aber nach der Ultraschalluntersuchung trotzdem nicht genau woher das kommt. Jetzt ist mein Hund stationär aufgenommen worden( weswegen ich jetzt eh nur noch am heulen bin) bei ihm wird jetzt 1/2 Tage lang alles untersucht wodurch ein Wasserbauch nur entstehen kann. Falls jedoch nichts gefunden wird, würden sie den Hund gern aufschneiden um zu schauen ob so etwas gefunden wird.
    Ich finde diese Methode jedoch irgendwie erschreckend und weiß nicht wie ich die finden soll und ob ich es zulassen soll, dass mein Hund einfach so aufgeschnitten wird.
    Vlt übersteht er es nicht. Vlt wird dann auch nichts gefunden... (Auch die Preisfrage ist etwas das man nicht ganz außer Acht lassen sollte vorallem weil unser Hundeersparnis wirklich nichtmehr viel ist und Geld auch nicht im Überfluss da ist :/ )
    Hattet ihr mal eine ähnliche Situation? Was habt ihr gemacht?/ Wofür habt ihr euch entschieden Bzw Wie würdet ihr an meiner Stelle handeln? Ich brauche echt Rat :( Mein armer Kleiner :(

  • Grüße,

    bevor ich einen Hund ohne genaue Diagnose aufschneiden lasse, würde ich ersteinmal eine zweite Meinung einholen und den Hund einem weiteren Tierarzt/Klinik vorstellen

  • Hallo,
    eine s. g. diagnostische Laparatomie ist bei unklaren abdominellen Erkrankungen immer dann angezeigt, wenn sonstige Diagnoseverfahren wie Röntgen, Ultraschall, ggf. CT/MRT und Laboruntersuchungen bei der Differentialdiagnostik leider nicht weiterhelfen, so wie es bei Euch ja der Fall zu sein scheint. Ob nun die Narkose für ein CT/MRT weniger belastend ist, als die Narkose für eine diagnostische Laparatomie, darüber läßt sich streiten. Eine diagnostische Laparatomie wird immer zunächst so minimal-invasiv wie möglich durchgeführt, sollten sich aber interventionsbedürftige Befunde zeigen, kann sie jederzeit erweitert werden.

    Das eine absolut gängige und bewährte Methode, wenn man trotz ausführlicher Diagnostik keine eindeutigen Befunde bekommt.

    Falls Du Dich wegen der Entscheidung zur weiteren Vorgehensweise unsicher fühlst, kann man Dir nur raten, solange Fragen zu stellen, bis Du Dich genügend informiert fühlst. Oft ist es auch hilfreich, sich noch eine weitere tierärztliche Meinung einzuholen. Es gibt niemals nur die eine, richtige Entscheidung, die allgemeingültig wäre, sondern man kann nur ganz individuell für den eigenen Hund und die eigene Situation entscheiden.

    LG, Chris

  • Hallo Ihr :)

    Ui das geht schnell mit den Antworten, freut mich.
    Habe gerade angerufen. Es hat sich heut Nacht in der
    Tierklinik ein weiterer Arzt mein Kleinen angeschaut.
    Er hat eine Auffälligkeit am Dünndarm entdeckt( Tumor unwahrscheinlich)
    Und der Grund für das Wasser am Herzen entdeckt.

    Weiß von euch da jemand mehr? Ist es sobald er aus der Klinik raus ist
    Medikamentös(falls das Wort falsch ist, sry) behandelbar?
    Hatte hier im Forum jemand zufällig schonmal das selbe?
    Hab so angst um ihn :(

    Liebe Grüße :)

  • Wenn das Wasser vom Herzen kommt, wird dein kleiner erstmal auf Furosemid gesetzt (Medikamente zur Entwässerung) oder im Notfall mit einer Spritze das Wasser größtenteils entnommen. Dann gibt es für das Herz und zur Entwässerung Dauermedikamente, die er wohl bis an sein Lebensende nehmen muss. Das ist aber gut zu verkraften - die Medikamente sind heutzutage sehr gut und dementsprechend relativ gut verträglich!

  • Vielen Dank für deine Antwort Darwin86.
    Macht mir doch nen wenig Mut :).
    Was mir sorgen macht , ist dass er immer noch
    in der Klinik bleiben muss :(...
    hätte ihn sogern wieder bei mir...
    (Mehr oder weniger) gesund und munter.

    Hoffentlich geht alles gut :/.
    7 ist einfach noch viel zu jung um lebwohl zu
    sagen :(

  • Meinen Schatz scheint es schlechter zu gehen.
    Heute hat eine Tierärztin der Klinik angerufen und gesagt,
    dass die Leber ebenfalls Probleme aufzeigt :(.
    Sie wollen es 1-2 Tage mit Cortison versuchen. Wenn dies nicht hilft
    Bleibt nur noch der Weg über die Regenbogenbrücke.
    Ich fühle mich so machtlos. Weiß nicht was ich tun soll.
    Möchte ihn einfach wieder in meine Arme schließen :(
    Wir haben uns vorgenommen dass wir ihn ,wenn das Cortison
    nicht anschlägt, morgen wieder nach Hause nehmen.
    Lassen uns eventuell Schmerzmittel mitgeben und verbringen
    einpaar letzte Tage mit ihm. Lassen ihn auf die Couch, gehen an seine
    Lieblings Orte und füttern ihm mit Salami( die er so gern hat )
    Er soll wissen und fühlen dass der Schrecken endlich ein Ende hat :(

    Er ist so ein toller und treuer Freund, dass wir ihm den Weg
    ins Regenbogenland so einfach und schön wie möglich machen wollen.

    ... Er würde nämlich auch alles für uns tun.

    Wir lieben dich Schatz und wünschen dir nur das aller Beste <3

  • Ach Gott, das hört sich ja schlimm an... :(
    Ich wünsche mir für alle Beteiligten, dass das Cortision anschlägt!

    Und wenn alle Stricke reisen sollten, finde ich es eine schöne Geste von Euch, noch mal alles für den Kleinen zu tun, was er so sehr liebt - er wird es Euch für immer danken! =)

    Aber mal Hand aufs Herz, auch wenn es schlimm klingen mag: ihr habt alles menschenmögliche versucht ihm zu helfen, wenn aber gar nix von alldem anschlägt, dann ist es doch besser, dass der Hund gehen darf und keine Schmerzen mehr ertragen muss...

    Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute! :hug:

  • Vielen Dank für deine Anteilnahme ChihuahuaFrauchen92.

    Habe gerade bei der Klinik angerufen. Das Cortison hat angeschlagen mein Schatz
    ist soweit stabil und den Umständen entsprechend munter.
    Heute darf er vorerst wieder nach Hause mit einer Menge
    Medikamenten und einer Leber,Herz angepassten Diät.

    Das Wasser, das sich bildet wird man dann wohl immer wieder punktieren müssen :/.
    (Oder gibt es adere Methoden die ich beim Tierarzt ansprechen könnt?)
    Hat jemand von euch zufällig ein ähnlichen Fall und hat
    Homoöpatisch unterstützt bzw einen eigenen Diätplan welcher sich nicht
    ausschließlich aus RC zusaqmmensetzt?
    (Oder einen Link?)


    Liebe Grüße von einem erleichterten Frauchen :)

  • Puh, das klingt ja handhabbar.

    Zu deinen letzten Fragen: Ich rate dir, wenn du die Diagnose hast, noch mal einen Thread zu der aufzumachen. Dann sehen das die Leute, die damit Erfahrungen haben, besser als hier im Thread.
    ZB zum Diätthema finden sich sicher Austauschkandidaten.


    Euch weiterhin alles Gute!

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