Hallo... brauche mal dringend Hilfe

  • Seit zwei Tagen lebt unser Billy bei uns. Er ist ein Jahr alt und ein Golden-Labbi-Mix.

    Folgende Probleme:

    Er pinkelt zwischendurch immer an dieselbe Stelle im Haus (dass war mal eine Stelle wo unser damaliger Hund einmal hin pieselte)
    Er folgt einem auf Schritt und Tritt und bellt sobald man ihn alleine lässt... uns wurde gesagt, er kann mal alleine bleiben, aber dem ist nicht so. Einige Grundkommandos beherrscht er auch nicht, also ziemlich viel Arbeit die noch vor uns liegt.

    Habt ihr gute Tipps? Würde gerne mal wieder schlafen^^ Nehmen ihn schon mit ins Schlafzimmer aber er ist sehr unruhig und kommt nicht zur Ruhe, trotz Auspowern...

    Wäre toll hier Tipps zu bekommen.

    Danke....:)

  • Huhu,

    ich mag hervor heben, dass er seit ZWEI Tagen in einer fremden Umgebung ist. Fremde Menschen, fremde Gerüche, Geräusche etc.

    Natürlich kommt er nicht zur Ruhe, er braucht Zeit.

    Hunde lernen ortsgebunden. Bedeutet, im alten Zuhause hat er gelernt, alleine zu bleiben; was nicht heißt, dass er nun überall alleine bleiben kann.

    Euer 1. Hund?

    Für mich würde Auspowern nicht zum Programm gehören, sondern viel eher, ihn viel in Ruhe lassen, viel Körperkontakt, wenn von beiden Seiten erwünscht und ruhige Spaziergänge.

  • Irgendwie beruhigt mich das... ist der zweite, aber der andere war das Ganze Gegenteil :-D

    Da wo er vorher war, lebte er mit seinem Bruder... selbst der Bruder bellte nur und wir waren vor der Tür...

    Daher habe ich Angst Billy bleibt so.

  • Als Erstmaßnahme würde ich zunächst einmal aufhören "den Hund auszupowern" – was immer Du damit auch meinst. Stattdessen sollte er lernen, im Haus Ruhe zu halten.
    Und ich würde mich über eine gute Hundeschule informieren und dort anmelden. Das stärkt einerseits die Bindung (also die gemeinsamen Besuche dort ...) und wird Dir viele Fragen beantworten, die sich im Laufe der Zeit ergeben.

  • Das mit der Hundeschule haben wir vor. Mit auspowern meine ich, lange Gänge draussen, wo wir mit ihm viel toben und Rennen...dachten dass macht ihn dann müde... aber dem ist nicht so... beim Kind würde man sagen, er hätte ADHS...(ironie)

  • Hallo,

    wegen des Pipiproblems:
    da hilft nur ihn zu beobachten und wenn er die Richtung zu seiner Pipistelle einschlägt, dann hinterher. Sobald er Anzeichen macht den Balken zu beschnuppern, unterbrichst Du ihn mit einem NEIN und bringst ihn raus.

  • Stell dir einfach mal vor, man würde dich nach Japan verfrachten.
    Du lebst nun also mit Japanern zusammen, kennst deren Sprache nicht, dir ist alles fremd, es gibt andere Regeln etc.

    Und dann würdest du dich einfach ruhig aufs Sofa setzen zu denen?

    Du wärst doch auch nicht ruhig und entspannt (oder zumindest die meisten Leute wären es nicht), bis man sich mit der neuen Situation abgefunden hat

  • Der Hund ist noch gaaaanz neu bei euch, ich denke sein Verhalten ist normal. Auch dass er euch hinterherläuft halte ich für normal, denn er kann ja noch nicht wissen dass dies nun sein Zuhause ist und er dort nicht "verloren geht". Deshalb bleibt er lieber immer schön bei euch um nichts zu verpassen.

    Ich mutmaße jetzt mal dass er im vorigen Zuhause zwar ohne Menschen allein Zuhause blieb, aber dennoch der Bruder dabei war, also er doch nciht ganz allein war?!
    Daher würde ich das Alleinebleiben wie bei einem Welpen langsam aufbauen. Am Anfang würde ich ihn sogar gar nicht allein lassen, bis er Vertrauen zu euch und seiner neuen Umgebung aufgebaut hat (ca 2 Wochen, so als ungefähre Zeitangabe).

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