Sicher werden im Umgang mit Welpen...
-
-
Hallo liebe Forummitglieder,
dies ist mein erster Beitrag und ich bin gespannt auf den Austausch mit euch. Ich bin mir nicht sicher, wie weit ich an dieser Stelle ausholen soll, aber ich schildere einfach mal unsere Situation:
wir haben vor 2 Wochen unsere kleine Dalmatiner-Labrador-Hündin zu uns genommen...3 Wochen früher wie erwartet, da Sie krank war und nach Absprache mit dem Tierarzt vom Wurf getrennt werden sollte. Sie wurde bereits seit der 4. Woche nicht mehr von Ihrer Mutter gesäugt, da sich bei Ihr das Gesäuge entzündet hatte.
So hat Sie (quasi ungeplant) bereits den Einschulungsbesuch und diverse Kinder zum Spielen miterlebt...da Sie in einer kinderreichen Familie die ersten Wochen gelebt hat, nimmt Sie das alles recht gelassen und begrüsst Besucher freundlich.Sie ist eine aufgeweckte kleine Hündin, die munter Ihre Welt entdeckt :-))...unseren grossen Garten erkundet, unseren Rhythmus kennenlernt. Da ich alles richtig im Umgang mit Ihr machen möchte habe ich ein Welpenpakt mit einer Hundeschule gebucht, der einen Hausbesuch (bei dem der Schlafplatz ausgesucht wurde, wichtige Fragen geklärt wurden) beinhaltet sowie die ersten Stunden in der Welpenschule, die wir ab nächsten Samstag besuchen werden. Sie folgt mir im Haus auf Schritt und Tritt, spielt gerne kleine Apportierspielchen und hat bereits Ihren Platz im Wohnzimmer kennengelernt, auf dem Sie schon recht häufig liegt. Mit meinen Sohn flitzt Sie gerne hinter dem Fussball her. In kleinen, kurzen Einheiten erkunden wir immer mal wieder mit Geschirr und Leine den Garten und die ersten Meter vor dem Haus...dazwischen schläft Sie viel in Ihrem Kennel. In dem liegt Sie auch völlig entspannt, auch wenn ich den Reissverschluss schliesse und Sie alleine lasse...so das es auch mit meiner Berufstätigkeit (4 Stunden morgens) sofort gut geklappt hat. Weder kläfft noch jault Sie sondern legt sich dort schlafen. Der ursprüngliche Plan, das eine Nachbarin Sie nach 2 Stunden rauslässt konnte also verworfen werden...
Die Kinder (6 und 11) tasten sich langsam ran, da Sie doch mehr Schmusen und nicht sofort recht wildes Spiel erwartet hätten. Relativ schnell wird jedoch in die Hände und Hosenbeine gezwackt...wobei natürlich Stillhalten den Kindern nicht ganz einfach fällt, oder Ignorieren. Wie hat das Zusammenwachsen und Zueinanderfinden von Hund und Kind bei euch geklappt ?...momentan habe ich das Gefühl Hund und Kinder permanent zu korrigieren.
Ich habe hundeerfahrene Freunde und wir hatten in meiner Kindheit auch immer einen Hund, so das ich mir des Zeitaufwandes und der Mühe natürlich vor Ihrem Einzug bewusst war. Allerdings sieht dann die Realität mit einem aufgeweckten Welpen der irgendwie auch schnell "überdreht" doch ein bisschen anders aus :-) das gebe ich an dieser Stelle ehrlich zu. Kennt Ihr das, bzw. wie sah eure Gefühlswelt nach den ersten Tagen aus ?
Hab ein bisschen ...oder nein, das sichere Gefühl "überlesen" zu sein und komme mir gerade dadurch sehr unsicher im Umgang mit Ihr vor. Dazu noch die unterschiedlichen Meinungen...z.B. meines Tierarztes (sofort dosiert vieles erleben lassen, von Anfang an die Erziehung fahren die auch der erwachsene Hund einhalten soll ), wohingegen dann die Tierärtzin meiner Freundin beim Impfen aller Welpen gestern meinte, die Kleinen besser nicht zu überfordern.
Wie habt Ihr da eure Linie gefunden ??
Freue mich auf eure Antworten....
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Mit dem Bauchgefühl
-
welches gerade noch nicht exisitiert :-)) zurzeit befindet sich dort ein Wust aus Informationen...
-
Mitnehmen, sehen, hören, staunen lassen und für Ruhe sorgen. Üben, dass sie in jeder Situation ruhig bleibt. Das ist angesichts der Mischung und des Werdegangs für Euch wohl die nächsten Monate am wichtigsten.
Darf ich mal fragen was für eine Krankheit sie hatte?
-
Sie hatte bereits seit einigen Tagen Durchfall, nun kam Erbrechen dazu.
-
-
Hallo :-)
Also ich hab seit dem 11.07. auch einen Welpen, & ich habe ihr von anfang an klar gemacht, wie weit sie gehen kann, die Erziehung hab ich auch schon von anfang an übernommen. Sitzt, Platz, Pfötzchen, geh ab, nein usw. Hat sie sofort beigebracht bekommen. Ich find es wichtig, grad wenn Kinder im Haus sind, dass ein Hund auf sein Besitzer hört, in der Hundeschule war ich bisher noch nicht, sie ist jetzt 4 Monate alt & zahnt. *lach*
Ich hab sie übrigens auch überall mit hingenommen, wo sie auch hin kann.. sprich zu verwandten, auf Geburtstage (soweit wie's halt ging) usw. Sie liebt Menschen & freut sich auf die Autofahrt! :)
Viel Spaß noch mit deiner kleinen !!

Liebe Grüße
-
Einen schönen Namen hat die kleine. Unsere Hündin heißt auch Finja :)
Wie alt ist sie jetzt 6 Wochen?
Ich finde es schwierig wenn die Hunde so früh von mama getrennt werden. Wenn es möglich ist würde ich so oft mit ihr mama und Geschwister besuchen. Und souveräne ältere Hunde.
Hunde Platz würde ich noch nicht gehen. Erst mit 10-13 Wochen je nach Platz.Unser Welpe war schon 13 Wochen alt als er bei uns einzog. Doch die Probleme mit den kids hatten wir auch. Ich hab klare Regeln aufgestellt.
Nicht an den Ruheplatz gehen. Gefüttert nur wenn die kids nicht da waren. Ich hab keine wilde Spiele erlaubt. Auch keine Rennspiele und ZerrspieleMerlin wird bald 1 Jahr alt und vieles ist deutlich besser. Er beißt die Kinder nicht mehr. Nun sind Rennspiele auch mal möglich. Allerdings ist es noch ein riesen Problem das die Jungs den Hund ignorieren sollen wenn wir heim kommen.
Erzogen hab ich von Anfang an. Und auch die kids mit einbezogen. Alles über Futter und Spiel. Wir waren auch oft im Einkaufszentrum morgens kurz vor laden Öffnung oder spät abends wenn wenig los war. Ich hab ihm viel gezeigt. ZB die Waschküche, Stadt, stundenlang mich an die Schnellstraße gesetzt. Aber auch den Wald große wiesen, andere freundliche Hunde.
Ich war auch paar mal mit ihm im Kindergarten und auf dem Schulhof. Natürlich nach Absprache. Er hat den behinderten Nachbarn kennengelernt. Auch alte Menschen. Ich hab jeden streicheln lassen und immer darauf geachtet das er Spaß hat.
Und ja um so mehr man liest und sich Gedanken macht um so mehr macht man sich verrückt.
Wünsche euch viel Spaß mit der kleinen.Gesendet von meinem Galaxy Nexus mit Tapatalk 2
-
Zitat
Sie hatte bereits seit einigen Tagen Durchfall, nun kam Erbrechen dazu.
Was ist die Ursache?
-
Was ich so gelesen habe, machst Du Deine Sache gar nicht so schlecht. Und der "Welpen-Blues" gehört dazu...
Hab ich das richtig verstanden, dass sie quasi per Flasche aufgezogen wurde, weil die Hündin Mastitis (Gesäugeentzündung) hatte? Was kriegt sie denn zur Zeit zu fressen?
Intuitiv reagieren Kinder oft gar nicht so falsch, wenn die Welpen zwicken. Sie sagen nämlich Au, und hören auf, mit dem Welpen zu spielen (macht ja keinen Spaß mehr, wenns weh tut). Wenn das oft genug passiert, wird Dein Hund das verstehen, da müssen sie gar nicht soooo großartig extra ignorieren üben - hat zumindest bei uns ganz gut geklappt...
-
Zitat
Dazu noch die unterschiedlichen Meinungen...z.B. meines Tierarztes (sofort dosiert vieles erleben lassen, von Anfang an die Erziehung fahren die auch der erwachsene Hund einhalten soll ), wohingegen dann die Tierärtzin meiner Freundin beim Impfen aller Welpen gestern meinte, die Kleinen besser nicht zu überfordern.
Man muss den Hund ja nicht gleich dressieren, aber sei von Anfang an konsequent. Ich weiß es ist süß, wenn der Welpe am Finger saugt oder zwischen den Beinen rumturnt, aber dieses Verhalten festigt sich. Ich habe leider ein exemplar, wo ich nicht so konsequent war, weil es halt so niedlich war. Tweat habe ich seit gestern und er hat bestimmt schon 100 mal nein gehört.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!