Nach PL-OP immer wieder Probleme????

  • Meine Hündin hat vorletzten Winter beim Ballspielen immer wieder Probleme mit ihrer Kniescheibe gehabt, das ging so weit das sie zum Schluss nicht mal mehr ihrem heiss geliebten Ball hinterher wollte bzw konnte. Also habe ich sie im Februar 2011 operieren lassen nachdem die Diagnose Patellaluxation fest stand. Laut TK war aber nicht die Rinne das Problem, sondern die extremen O-Beine, wodurch die Sehen die Kniescheibe immer nach aussen gezogen haben.
    Hund kam also unters Messer und das Knie wurde ihr quasi wieder gerade gesetzt. Madame hat jetzt nur noch 1 O-Bein ;) die Heilung verlief recht schleppend, aber Flamie entlastete das Beinchen komplett. Nach dem OK des TA, also das der Knochen gut verheilt sei, fingen wir mit der Reha an, damit das Bein wieder belastet wird. Unterwasserlaufband, 6 Wochen lang. So langsam fing sie auch wieder an anständig zu laufen!
    Heute hat sie grundsätzlich keine Probleme mehr. Allerdings kommt es immer wieder vor das sie sich beim spielen (Ball spiele) so übernimmt oder vielleicht auch vertrappt, das sie danach wieder 2-3 Tage auf 3 Beinen läuft bzw im operierten Bein sichtbar Probleme und Schmerzen hat! Kennt jemand von euch solche Probleme nach einer OP? Kann das sein das das operierte Bein wirklich empfindlicher bleibt? Oder ist vielleicht doch icht so toll operiert worden? Auf den Röntgenbildern ist nichts auffällig und die Kniescheibe sitzt bombenfest! Sie tut mir einfach immer so leid wenn sie so leidet, aber ihren heiss geliebten Ball für immer zu verbannen bring ich auch nicht übers Herz! Sie bekommt ihn ja schon ganz selten :/

  • Ich hab aufbaupräperate vom TA bekommen und füttere Grünlippmuschelpulver zu! Laut Röntgenbild hat sie vorbildliche Gelenke, auch der TA hat nach der OP gemeint die Gelenke sehen top aus!

  • Also ich kenne das so nicht von unserem Sam, der vor ein paar Monaten am Knie operiert wurde.
    Bei ihm ging die Genesung aber auch ziemlich fix und wir haben bis jetzt keine extra Physiotherapie gemacht, mal abgesehen von den Übungen, die uns am Anfang für zuhause gezeigt wurden.

    Bei ihm fällt mir nur auf, dass er eher nochmal auf drei Beinen läuft, wenn wir etwas für die Kondition gemacht haben wie Joggen oder Fahrrad fahren. Das schiebe ich aber darauf, dass es dann wohl noch zu viel war und er womöglich Muskelkater hat oder es ihm einfach zu anstrengend ist, das Bein ordentlich zu belasten.
    Wir sind halt im Moment noch dran, seine Kondition wieder aufzubauen und ich bin mir mit den Streckenlängen immer nicht so sicher und merke, dass er wohl ganz, ganz langsam wieder aufgebaut werden muss.
    Er läuft dann aber auch nicht 2 - 3 Tage auf drei Beinen, sondern nur kurzzeitig und sprinten, enge Wendungen, etc. bereiten ihm keinerlei Probleme.

  • Warum lasst ihr das Ball jagen nicht und sucht eine Beschäftigung, die gelenkeschonender ist.
    Wenn der Hund sich übernimmt liegt das ja eher nicht am Hund, sondern daran, dass ihr das richtige
    Mass nicht findet. Dann würde ich es lieber lassen als den Erfolg der OP zu gefährden.
    Woher weißt du denn, dass sprinten und enge Wendungen dem Gelenk keine Probleme bereiten?

  • Zitat

    Warum lasst ihr das Ball jagen nicht und sucht eine Beschäftigung, die gelenkeschonender ist.
    Wenn der Hund sich übernimmt liegt das ja eher nicht am Hund, sondern daran, dass ihr das richtige
    Mass nicht findet. Dann würde ich es lieber lassen als den Erfolg der OP zu gefährden.
    Woher weißt du denn, dass sprinten und enge Wendungen dem Gelenk keine Probleme bereiten?


    Wenn du mich damit meinst, unser Sam wird nicht mit Ball jagen beschäftigt, eher mit Dummyarbeit, aber er spielt nun mal gerne mit unserem anderen Hund und das werde ich ihm definitiv nicht verbieten ;).
    Und ja, ich weiß, dass es meine Schuld ist, wenn er nach dem Joggen oder Fahrrad fahren wiedermal auf drei Beinen läuft, weil es mir einfach noch schwer fällt, einzuschätzen, wie klein die Steigerungen sein müssen, wobei das in letzter Zeit schon besser klappt.
    Dass er keine Probleme mit engen Wendungen und sprinten hat, bezog ich übrigens darauf, dass er davon nicht wie Naschi83s Hund auf drei Beinen läuft, reinschauen kann ich in den Hund nicht, aber ein gerade mal 1,5 Jahre alter Hund sollte nunmal meiner Meinung auch trotz OP sein Leben genießen können, dafür haben wir die OP schließlich auch machen lassen.

  • @Lololein
    Nein ich meinte den TE. Aber auch bei dir verstehe ich das nicht wirklich. Wieso setzt ihr den Erfolg
    der OP aufs Spiel indem ihr den Hund so belastet, bis er wieder auf drei Beinen läuft? Dann habt ihr die
    OP nicht gemacht, damit der Hund möglichst beschwerdefrei laufen kann und damit alt wird, sondern
    damit ihr ihn weiter so nutzen könnt wie ihr euch das vorstellt.
    Hört sich jetzt irgenwie fies an, ich weiß.

  • @ YorkieFan
    ich habe einen typischen Balljunkie, ihr Ball ist ihr ein und alles! Ich habe die OP gemacht damit sie ihrer Leidenschaft eben wieder in gewissem Masse nachgehen kann! Mein Hund ist knapp 4, die will noch rennen und spielen! Ich habe Ballwerfspiele schon sehr sehr eingeschränkt, aber ganz nehmen??? Zumal sie den Ball auch viel am Strand dabei hat zum schwimmen und zur Kau-beschäftigung, geworfen wird der an Land maximal 3 bis 4 mal.... ich kann doch auch nicht immer nur nein sagen!
    Ausgelastet wird mein Hund schon anderweitig mit Dogdance und Mantrailing, eben Sportarten die nicht auf die Gelenke gehen! Und ich achte auch sehr darauf das sie ihr Gewicht hält und vor allem ihre Muskeln in der Hinterhand.
    Ich find es halt erschreckend das 1.5 Jahre nach der OP das Bein immer noch nicht voll belastbar ist.. ich mein dafür lass ich doch operieren :???:

  • @ YorkieFan
    Ich persönlich finde das gerade sehr anmaßend vor dir.
    Ich weiß nicht, inwieweit du Erfahrung mit solchen OPs hast, aber es ist sehr wichtig, dass der Hund nach der OP wieder ausreichend Muskulatur aufbaut und dafür eignet sich gleichmäßige Bewegung sehr gut.
    Wir haben das Pensum immer ganz langsam gesteigert und tut mir Leid, aber ich bin nicht so perfekt, dass ich direkt wusste, dass er mit 4 km wirklich langsames Joggen noch überfordert ist, wenn er vorher bei 3 km keinerlei Probleme hatte.
    Ich bräuchte Sam übrigens zum Joggen und Fahrrad fahren mitnehmen, wir haben schließlich auch noch einen Zweithund, Sam behindert einen sowieso durch seine Art sowieso eher beim Joggen, aber ich reduziere für ihn die Strecken, damit er die Muskeln aufbaut, die ihm noch fehlen und da es mit seinem Bein stetig besser wurde und wird, kann ich nicht so viel verkehrt machen.

    Und den Hund so nutzen, wie wir uns das vorstellen, dass ich nicht lache :lol: .
    Ich würde liebend gerne Agility machen, das habe ich schon früher mit der Familienhündin gemacht, und nun habe ich hier zwei Hunde sitzen, mit denen das nicht möglich ist und nie möglich sein wird, weil beide PL haben, und mich stört es nicht im Geringsten.
    Die 3 km Fahrrad fahren im Hundetempo bringen mir übrigens auch herzlich wenig und machen mir nicht besonders viel Spaß, aber ich mache es für die Hunde, damit sie Muskeln aufbauen. Auch beim Joggen wäre ich in letzter Zeit gerne schonmal weiter gelaufen, aber habe die Zeit lieber dafür genutzt, um eine kleinere Runde zu laufen, damit Sam mit kann.

    Aber ich muss sagen, dass ich es echt spektakulär finde, wie du aus einzelnen Posts soviel raus lesen kannst.


    @ Naschi83
    Ja, ich bin auch der Meinung, dass ein Hund nach der Zeit nach der OP wieder normal belastbar sein sollte und unser Tierarzt hat uns dies auch vor der OP so versprochen und auch unsere Physiotherapeutin meinte nach der OP, dass so etwas möglich ist, nur zu oft provozieren sollen wir es halt nicht und von Sportarten wie Agility wurde uns auch abgeraten.

  • Mag sein, Lololein. Zum Glück hatte bisher keiner meiner Hunde mit PL probleme,
    aber ich habe eine Rasse, bei der das leider häufig ist. Und da wird z.B. möglichst erst
    der voll erwachsene Hund operiert. Weil das die besten Langzeiterfolge bringt. Wenn jetzt
    zum Beispiel dein Hund schon so jung operiert werden mußte, liegt zumindest der Verdacht nah, dass es sehr schlimm war.

    @Naschi
    Ich will jetzt gewiß keine Diskussionen über Balljunkies beginnen, aber auch deine
    Einstellung dazu kann ich nicht wirklich verstehen. Dein Hund ist schlicht süchtig
    nach Adrenalin und du willst ihm seine Droge lassen? Gerade bei solchen Hetz"spielen"
    hast du keinerlei Einfluss auf die Bewegungen die der Hund dazu ausführt.

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