Beschäftigung runter - Terroristisches Verhalten erhöht

  • Hallo,

    Ich würde die Kopfarbeit ruhig so beibehalten. Vorausgesetzt dein Hund bleibt konzentriert und mit Spass bei der Sache.
    Im großen und ganzen finde ich den Tagesablauf auch nicht übertrieben... Vielleicht mal hier und da 5 Minuten weniger Gassi und hauptsachlich drauf achten dass dein Hund seine Ruhephasen hat.

    Bei meiner Kleinen hab ich es damals so gehandhabt, dass es ein - zwei Tage die Woche gab, an denen Sparprogramm angesagt war. Einfach damit der Hund lernt, dass es nicht jeden Tag Bespassung gibt.

    Lieben Gruß

  • Schau, keiner hier lebt mit Deinen Hunden zusammen. Verschiedene User haben verschiedene Erfahrungen mit ihren Hunden und deren Beschäftigungsplänen gemacht, kennen noch ein paar Geschichten von anderen, und aufgrund dessen wird Dein Beschäftigungsplan beurteilt.
    Dabei kann es gar nicht "den besten" Plan geben, die Hundecharaktere sind so verschieden, das Energieniveau auch innerhalb der Menschenfamilie ist total unterschiedlich (was logischerweise auch Auswirkungen auf den Hund hat), die Alltagsumstände unterscheiden sich, usw.

    Das tolle ist, Du hast die besten Berater bezüglich Deines Planes direkt bei Dir: Deine Hunde. Wenn die insgesamt gesehen entspannt sind, passt das Verhältnis von Bewegung, Beschäftigung und Ruhe. Bewegung/ Beschäftigung fordernde Hunde fahren nicht runter, wenn sie mehr davon kriegen, das kann ein guter Anhaltspunkt sein für Dich. Wenn es vorher besser gepasst hat, dann wäre das für mich der beste Hinweis, dass ein wenig mehr doch sinnvoll sein könnte.

    Außerdem muss Bewegung/ Beschäftigung nicht automatisch heißen, dass der Hund aufdreht - bei meinem Welpen (alle anderen Hunde habe ich erwachsen übernommen) habe ich in dem Alter in jeder Wachphase sowohl kleine Gassigänge als auch kleine Denkaufgaben eingebaut - selbst bleiben auf einem Platz, Grenzen erfahren, Selbstkontrolle, kurze Alleinbleibübungen sind gerade in dem Alter anstrengende Sachen für den Kopf, und ich muss den Hund dabei nicht hochfahren. Aber auch hier: das war lediglich meine Erfahrung bei meinem Hund, hier war es das, was diesem Hund gut getan hat. Die Antwort, was für Deinen Hund gut, zuwenig oder zuviel ist, gibt Dir Dein Hund.

    Vertrau auf Dein Bauchgefühl! ;)

  • 4 Monate ist halt noch ziemlich jung.
    Du hattest sie auf ein "Arbeits"pensum gebracht und sie Knall auf Fall von dort runter geholt.

    Ich würde auf jeden Fall kleine Einheiten Clickertraining bzw. Nasenarbeit mit ihr machen.
    Von dem Level, den sie vorher hatte, einfach ein kleines bisschen runter fahren.
    Das Spielen im Garten finde ich völlig in Ordnung, daran würde ich auch nichts weiter ändern, außer Du merkst, eigentlich ist sie kaputt, aber sie legt sich nicht hin, dann würde ich ihr ne Pause verordnen =)

  • Als ich meinen Stinker im Mai im Alter von 14 Wochen abgeholt hab, ging unter einer dreiviertel Stunde Spaziergang gar nichts. Wenn ich weniger gemacht hab (und das machte ich am Anfang absichtlich, wusste ja, was ich mir da geholt hab), hat er mir auch die Bude auf den Kopf gestellt. Ziemlich genau eine dreiviertel Stunde und der Spatz hat dann aber auch daheim geschlafen, war nicht aufgedreht.

    Es kommt also immer auf den Hund an. Und wenn du als Besitzerin die ersten Anzeichen von Überforderung wahrnimmst, ist das der Grund das alles etwas einzudämpfen. Aber nur zeitlich. Den Variabilität kann ja bestehen bleiben ;)

    Was das Clickern angeht kannst du ja trotzdem ein bis zweimal am Tag für fünf Minuten (länger solls ja eh nicht sein) noch einpflegen statt Spaziergang. Intelligente, lern- und arbeitswillige Babyhunde wollen auch schon was tun.

  • Ich schätze mal ich interpretiere das gerade falsch aber...

    wir haben vorn und hinten einen Ausgang von unserem Grundstück.Wir gehen mit den Hunden nur hinten raus,da wir da schneller in den Wiesen sind.Dort ist sie erst hingerannt und hat am Tor gekratzt,vielleicht will sie doch einfach nur laufen?

    Ich habe mir bei keinem Hund soviele Gedanken gemacht ,wie bei Blue...merkwürdig....

  • Ich fand das alte Pensum jetzt auch nicht so erschreckend ;)
    In dem Alter sind sie Terroristen, das gibt sich auch wieder. Ich persönlich würde öfter kleine Spaziergänge machen und dafür etwas weniger Erziehungskram. Ich finde es für Junghunde einfach wichtig, dass sie die Umwelt erkunden. Kannst auch kleine Gänge in die Stadt machen und so.

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