FRUST – uaaaargh!

  • Es sind jetzt gut 3 Wochen in denen wir trainieren. Das heißt ich gehe nur noch mit Schleppe in den Wald (zur Ursache habe ich in diesem Thread was geschrieben) und mache die oben beschriebenen Frustübungen. Ich bin nicht jeden Tag hopsend im Wald unterwegs gewesen, sondern hab variiert und bei jedem Spaziergang, auch bei den Pipi-Runden am Morgen und Abend kurze Geduldsübungen gemacht, Leinenführigkeit und akurates Fuß laufen. 2x war ich auch in der Hundeschule und habe bei Spielstunden teilgenommen, wo ich meine Wutz immer wieder hab zuschauen und ertragen lassen, dass sie nicht mitmachen darf. Das war sehr hart für sie und laut für mich und alle anderen, aber sie hat es irgendwann ausgehalten und durfte dann wieder rennen.

    Ich bin auch erstaunt, dass es schon viel besser geworden ist. Noch nicht optimal und es werden immer wieder mal Situationen kommen die sie sehr frusten aber wir sind auf dem richtigen Weg!

  • Zitat

    Du hast ihn mit in den Seminarraum genommen? Darfst du ihn etwa mit in die Uni nehmen? Entschuldige, das hat jetzt zwar nix mit dem Thema zu tun...:-)

    :smile: Ja das Glück hatte ich als Studentin bzw. habe ich als Promovendin/Lehrende. An Kunstunis sind die Leute oft recht locker und so war es nie ein Problem, auch wenn es offiziell nicht erlaubt ist. Ich habe sie sogar mal mit in einen Vortrag genommen den ich gehalten habe und sie hat mich wunderbar beruhigt, weil ich gar keine Gedanken mehr an meine Aufregung verschwenden konnte ;)

    Und ich muss sagen, sie hat sich dort von Anfang an streberhaft perfekt benommen, sie legt sich hin, alle Viere von sich gestreckt und pennt. Wenn auf die Tische gekloppt wird oder geklatscht guckt sie kurz auf und schlummert weiter. Die Leute können über sie rüber steigen und sie streicheln (obwohl sie das, typisch Entlebucher, eigentlich nicht soooo toll findet von Fremden), sie bleibt gelassen liegen und wartet. Nach 2 Stunden hat sie allerdings langsam Hummeln im Hintern :roll:

  • Es wird besser! Heute auf den Hundeplatz mit 11 Hunden und unsere Kleene hat sich zwischen unsere Beine eingekringelt und zugeschaut.
    O.k. sie wurde erst von einem jungen übermütigen Rüden belästigt und als die Trainerin diesen von seinem Gebaren abhalten wollte hat sich unsere Kleene erschreckt und daraufhin lieber zurück gehalten. Wie auch immer, ich war ganz entzückt, dass sie sich entschieden hat sich bei uns hinzulegen und dem wilden Treiben in Ruhe zuzusehen!

  • Hui – wir waren auf der documenta in Kassel und haben bei der multispecies tour teilgenommen: also 20 Hunde und 18 Menschen durch die Karlsaue bestaunen Kunst. Und mein Hund?

    Gefrustet bis zur Schwanzspitze: 19 Hunde angleint waren reativ ruhig und gelassen während ihre Menschen den Ausführungen der Führer lauschten – oder es versuchten denn da war ja noch meine Knalltüte an der Leine die ihrem Frust lautstark Gehör verschafft hat. Mir tun jetzt noch die Ohren weh.

    Sie schien mich zu fragen: Warum zur Hölle darf ich die nicht begrüßen? Warum zur Hölle darf ich mich nicht bewegen? Warum zur Hölle müssen wir stillsitzen? Warum zur Hölle die blöde Leine? Was ist Leinenführigkeit? Und was ist Stille? Und was ist Geduld? Und wer hat hier schon mal was von Impulskontrolle gehört?

    Aber sicher war es ein ganz tolles Training :???:

    :lachtot:

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