Erziehung und das liebe Futter - Ein paar Fragen
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Hey,
mir fiel kein andere Forum ein und auch kein besserer Titel.
Aber ich habe ein paar Fragen.
Mein Hund soll aus erziehungstechnischen Gründen im Moment sein Futter nur noch von mir bekommen.Kann ich dem Hund ohne Bedenken seine Portion an Trockenfutter in einen Beutel packen und eben dann immer bei Spaziergängen etc. ihm dann das geben? Ist das für den Magen in Ordnung?
Was genau hat es für denn Sinn, dass ich dieses Ritual des Futter gebens rausreiße? Kann es sein, dass er motzig wird, wenn ich das Haus verlasse, ohne ihm sein Futter gegeben zu haben? Will ungerne, dass er Radau macht und morgens die Nachbarn weckt, wenn ich das Haus verlasse, weil er kein Futter bekommen hat.
Hintergrund ist, dass er ziemlich sein Ding macht und es jetzt meine Aufgabe ist, dass er sich mehr auf mich konzentriert und interessiert, vor allem draußen. Übers Spielen ist er leider nicht so wirklich dazu zu bekommen.
Und wie soll ich das machen, weil er bekommt Öl in sein Futter wegen dem Fell. Heute habe ich ihm Joghurt zum Schlecken gegeben und das Öl dabei... ich weiß aber nicht, wie ich das lösen soll, da er ja nicht das als Futter ansehen soll.
Oder ist es vertretbar, wenn er morgens eine handvoll Trockenfutter bekommt mit dem Öl und gegebenenfalls auch Essensreste, oder wäre das absolut kontraproduktiv?Ich bin einfach etwas ungeschickt, hoffe aber, ein paar Vorschläge zu erhalten, wie ihr sowas löst.
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Hallo,
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Das wird gerne von Trainern propagiert, damit der Hund abhängig von Dir wird.
Ich würde es nicht machen, weil ein Hund, der sich sich um lebenswichtige Dinge, wie das Futter, Sorgen machen muss, in meinen Augen nicht lernfähig ist.
Geht uns doch genauso, wer kann sich schon gut konzentrieren, wenn man hungrig oder müde ist?
Mit dem größten Teil kann man es machen, ich würde meinem aber immer auch eine kleine Portion normal im Napf geben. -
Also mir persönlich wäre es halt auch lieber, wenn er weiterhin morgens Nassfutter, Nudeln/Kartoffeln/Reis/Quark + Öl und was es sonst je nach Anlass dazu gibt bekommen könnte, ohne dass es allzu negativ sich auswirkt.
Dann müsste ich das Nassfutter nicht weglassen, er kann weiterhin unsere Reste essen und seine Zusätze dazu bekommen und ist nicht gefrustet, wenn ich dann das Haus verlasse und motzt nicht.
Würde auch deshalb gut passen, weil ich auf der Morgenrunde ungern ihn mit "Arbeit" belästigen möchte, da die eigentlich dazu da ist, dass er seine Geschäftige erledigt und darum schnüffeln kann.Die Abendration Trockenfutter, die er eigentlich bekommt, kann er sich ja dann über den Tag verteilt erarbeiten, oder?
Dann wäre der Sinn und Zweck ja trotzdem erfüllt denke ich, oder? -
Kommt darauf an, wieviel er morgens bekommt, allzu satt sollte er nicht sein.
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Er ist ein Schäferhund und bekommt morgens 400 Gramm Nassfutter und halt dann noch bisschen Quark, Reis oder so dazu.
Ich denke nicht, dass er davon allzu satt sein dürfte?!Die Runde, die ich drehe, wo wir dann ernsthaft was tun, ist auch gut 9 bis 10 Stunden später, wenn ich ihn morgens um 7 fütter. Ich denke da staut sich wieder genug Hunger.
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Wie alt ist denn der Hund, um den es da geht?
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2,5 Jahre.
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Zitat
Mein Hund soll aus erziehungstechnischen Gründen im Moment sein Futter nur noch von mir bekommen.Kann ich dem Hund ohne Bedenken seine Portion an Trockenfutter in einen Beutel packen und eben dann immer bei Spaziergängen etc. ihm dann das geben? Ist das für den Magen in Ordnung?
Das wirst du sehen. Eine Pauschalantwort ist da nicht möglich. Jeder Hund ist anders und reagiert anders. Im Normalfall sollte es aber kein Problem darstellen.
Zitat
Was genau hat es für denn Sinn, dass ich dieses Ritual des Futter gebens rausreiße? Kann es sein, dass er motzig wird, wenn ich das Haus verlasse, ohne ihm sein Futter gegeben zu haben? Will ungerne, dass er Radau macht und morgens die Nachbarn weckt, wenn ich das Haus verlasse, weil er kein Futter bekommen hat.Der Sinn ist abhängig von dem was du erreichen möchtest und woher kommst du auf die Idee der Handfütterung. Es kann sein das er motzig wird, dass wird aber selten so extrem, dass er dir die Nachbarschaft zusammenbellt. Aber auch hier ist eine Pauschalantwort nicht möglich ... normalerweise nicht.
ZitatHintergrund ist, dass er ziemlich sein Ding macht und es jetzt meine Aufgabe ist, dass er sich mehr auf mich konzentriert und interessiert, vor allem draußen. Übers Spielen ist er leider nicht so wirklich dazu zu bekommen.
Da kommt es darauf an was du möchtest. Wenn es Dir um Beziehung geht, dann mußt du die Handfütterung ein Jahr durchhalten, denn wenn man nur ein paar Tage oder Wochen Handfütterung macht, dann ist man lediglich der Futtergeber aber du erreichst auf der Beziehungsebene nix außer als Futterautomat angeschaut zu werden. Natürlich ist der Hund aufmerksamer, weil er abhängiger von dir ist, dass hat aber nichts mit Beziehung zu tun, von daher stellt sich halt die Frage nach dem Sinn der Unternehmung, da viele Handfütterung propagieren aber wenn es um die Beziehungsebene geht bringen ein paar Tage oder Wochen nichts.
Vielleicht erläuterst du mal genauer dein Problem, woher der Hund ist, wie lange du ihn hast, wie sich sein Desinteresse darstellt, etc.
ZitatUnd wie soll ich das machen, weil er bekommt Öl in sein Futter wegen dem Fell. Heute habe ich ihm Joghurt zum Schlecken gegeben und das Öl dabei... ich weiß aber nicht, wie ich das lösen soll, da er ja nicht das als Futter ansehen soll.
Oder ist es vertretbar, wenn er morgens eine handvoll Trockenfutter bekommt mit dem Öl und gegebenenfalls auch Essensreste, oder wäre das absolut kontraproduktiv?Ansich führt es den Sinn der Handfütterund ad absurdum aber ich persönlich sehe das nicht so eng ;-).
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Ich denke, Du solltest lieber an Dir und Deinem Verhalten und an der Beziehung dem Hund gegenüber arbeiten und nicht daran, den Hund als ein über Futter konditioniertes Lebewesen "herabzustufen" .
Für viele Hunde ist der Mensch schlichtweg mega langweilig. Ich würde daran arbeiten, dass der Hund mit Dir ganz viel Spass hat, dass Du Führungskompetenzen entwickelst etc...
Das Verhalten eines Hundes über Futterentzug/Futtergabe zu beeinflussen ist zwar eine Möglichkeit, aber sicherlich nicht die tollste. Vor allem stellt sich die Frage, interessiert er sich wirklich dann mehr für Dich, oder will er nur sein Futter???Ich würde ihn weiterhin daher morgens ganz normal füttern.
Vielleicht kannst Du ja auch noch einen anderen Trainer zu Rate ziehen: -
Zitat
Ich denke, Du solltest lieber an Dir und Deinem Verhalten und an der Beziehung dem Hund gegenüber arbeiten und nicht daran, den Hund als ein über Futter konditioniertes Lebewesen "herabzustufen" .

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