boah, was wächst denn da Freches ran
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kimba - nun 14 monate junger Labbi-mann ist nun mein 6 Hund, den ich von klein auf erziehe. diesen kleinen Mann erziehe ich nun mit meinem neuen Ehemann, der bis dato keine Hunde hatte und bei Erklärungen von mir nur mit halbem Ohr zuhört. Zu mir ist zu sagen: ich erziehe liebevoll manchmal großzügig, aber doch immer mit letzter Konsequenz, anfiepen, anbellen um etwas durchzusetzen bzw. aus Langeweile hats bei den Hunden von mir noch nie gegeben.
Kimba lebt ich in einem Labbi-rudel zusammen, Candy 7, die mal mitrauft, ansonsten sonne genießt, Nick 5jähriger Powerjunge - trägt ständig den Ball etc mit - Liegen Kimbas Freude im falschen Korb, wird seinerseits soviel gebellt und gepiept, bis der andere das Körbchen verlässt. Natürlich wird auch gebellt, wenn er seine Rinderohr schon auf hat und die anderen nagen noch dran. Da hält er sich dran. Doch ihr essen geben die 2 nicht ab
. Wenn mein Mann von der Arbeit kommt, sind ohren von Kimba ausgeschaltet, er springt unaufhörlich meinen Mann an, der dann wiederrum immer entgegenet: du sollst nicht springen und schubst ihn dann auch mal unsanft weg. Allerdings ohne Erfolg. Natürlich versucht er das bei mir auch, wenn ich als erster heimkomme. Energisch schubse ich ihn dann weg /auf abdrehen, abwenden etc reagierte er gar nicht. Sitze dann mal in die Luft starrend im Garten und er langweilt sich, bellt er mich an - ich drehe mich sofort weg und nach kurzer Zeit hört er auf. Nun hat er auch noch angefangen im Auto zu bellen - es begann mit fiepen und hat sich zum fiesen bellen entwickelt. dies passiert immer nur auf der Hinfahrt. Rückwärts ist er meist ausgetobt. Langsam nervt es schon. Grundgehorsam wie : Sitz, Platz, Bleib und Halt, Hier funktionieren ganz gut. Auch Fährtensuche zur Auslastung macht er prima mit. Alles in allem ein verwöhntes Kerlchen. Ob ich mal mit ner Rütteldose probieren soll???? - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hallo!
ZitatOb ich mal mit ner Rütteldose probieren soll????
Warum?
Weil er bellt?Wie wäre es damit, dem Hund zu "zeigen", bzw. zu "erklären", daß Fiepen, Bellen und andere Lautäußerungen nicht erwünscht sind?
Bisher hatte er mit seinem Bellen stets "Erfolg" gehabt! Warum also mit dieser Methode dann aufhören?ZitatLiegen Kimbas Freude im falschen Korb, wird seinerseits soviel gebellt und gepiept, bis der andere das Körbchen verlässt.
DAS ist aus Hundesicht ein "Erfolgserlebnis"!
Es wurde nach dem Bellen reagiert, und anscheinend auch so, wie Hund es wollte.Zitat
Wenn mein Mann von der Arbeit kommt, sind ohren von Kimba ausgeschaltet, er springt unaufhörlich meinen Mann an, der dann wiederrum immer entgegenet: du sollst nicht springen und schubst ihn dann auch mal unsanft weg. Allerdings ohne Erfolg.Natürlich!
Denn auch hierbei ist ein Erfolgserlebnis beim Hund!
Er wird beachtet, bekommt eine Ansprache und es wird sogar "gespielt" (das Wegschubsen).
Bei der "Ansprache" ist es egal, ob Dein Mann nur "säuselt", so daß es beim Hund wie eine Bestärkung ankommen könnte, oder "mitbellt", also schimpft.
Mir ist schon klar, daß der Mensch es anders gemeint hat. Das spielt hierbei nur keine Rolle. Denn DAS, was am Ende beim Hund angekommen ist, ist wichtig!
Und das ist nun einmal Aufmerksamkeit, "Spielen" und "Mitbellen"
Wenn Ihr jetzt anfangen würdet, den Hund komplett zu ignorieren, könnte das auch nach hinten losgehen. Weil der Hund nicht wissen, und somit auch nicht verstehen kann, was so plötzlich "Sache" ist. Er braucht Hilfe von Euch. Er muß wissen, was er als Alternative "machen" darf.
Ich würde in dieser Situation dem Hund "erklären", was ich gerne möchte.
Soll der Hund ruhig warten, ohne Anspringen, und ohne Geräuschkulisse, dann soll genau das doch geübt und auch belohnt werden.
Hunde zeigen von sich aus gerne Verhaltensweisen immer wieder, bieten diese geradezu an, wenn es sich auch für sie lohnt!ZitatNatürlich versucht er das bei mir auch, wenn ich als erster heimkomme. Energisch schubse ich ihn dann weg /auf abdrehen, abwenden etc reagierte er gar nicht. Sitze dann mal in die Luft starrend im Garten und er langweilt sich, bellt er mich an - ich drehe mich sofort weg und nach kurzer Zeit hört er auf. Nun hat er auch noch angefangen im Auto zu bellen - es begann mit fiepen und hat sich zum fiesen bellen entwickelt. dies passiert immer nur auf der Hinfahrt. Rückwärts ist er meist ausgetobt. Langsam nervt es schon.
Ein bißchen liest es sich so, als ob Ihr es versäumt habt, das schon im Ansatz zu unterbinden.
Jetzt ist nach dem anfänglichen Fiepen eine Steigerung aufgetreten.
Bellen ist übrigens selbstbelohnend, und kann auch den Hund ganz schön putschen.Kennt Dein Hund ein Abbruchkommando, wie zum Beispiel ein NEIN?
Wenn nein, dann bringe erst einmal in Ruhe das NEIN bei.
Und dann würde ich mit einem NEIN (nur mal so als Beispiel), wenn es vom Hund verstanden wurde, das Bellen unterbrechen wollen. Anschließend die ruhige Phase belohnen, und das Zeitfenster so nach und nach dehnen.
So sollte Dein Hund lernen, daß es sich lohnt, ruhig zu sein.Kann sein, daß es grad am Anfang viel Zeit und Nerven kosten wird, weil die Bellerei nun einmal selbstbelohnend ist und sich für Hunde auch ideal eignen, um Streß abzubauen.
Eine "Situationsänderung" (nicht mehr hampeln und bellen zu "dürfen") kann schon etwas stressig sein. Deshalb kommt es einem so vor, als ob man keine Fortschritte macht.
Da braucht es wirklich viel Ruhe, Geduld und Konsequenz.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Joschi hatte mit ca. 12 Monaten eine Pubertäts-Phase mit Fiepen und Winseln in der Straßenbahn und im Auto.
Das ist jetzt (mit 19 Monaten) komplett weg.
Wenn es richtig penetrant wurde, hab ich ihm mit einem "Scht" und einer kleinen Körperneigung auf ihn zu gezeigt, dass er still sein soll. Und ihn gelobt, wenn er ruhig war.
Und wenn das meckernde Winsel nur ganz dezent war - ihn auch einfach machen lassen. Bringt ja eh nichts, das hat er auch gemerkt.
Schütteldose würde ich für diese Pubertätsquängeleien nicht benutzen.
Und das Anspringen kannst du auch mit einem schnellen "Nein" gleich im Ansatz unterbinden. Und/oder den Hund ganz schnell mit einem Leckerli belohnen, das du auf den Boden wirfst. (Daran arbeiten wir noch).
Liebe Grüße,
Ingo
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