Der Wurm und das Impfen

  • Hallo

    Ich habe mal eine Frage zum Impfen und den Würmern:

    Neulich sagte mir jemand, dass man sich die Wurmkur sparen könne, da es 1. für den Hund eine extreme Belastung sei und man 2. ihm auch einfach täglich ein Stück Karotte geben soll, das können die Würmer auch nicht ab. Und 3. es völlig normal ist dass da Würmer im Kot sind.....
    Habt ihr das schon mal gehört?
    Gibt es jemand der auch nicht entwurmt?
    Meiner wurde das letzte Mal im Dezember entwurmt....

    Und wie haltet ihr das mit dem Impfen? Tollwut ist klar ... und sonst?? Und wie oft impft man gegen Tollwut...man ich komm mir gerade vor der blutige Anfänger...aber bin ich ja im Grunde auch..ist ja unser 1. Hund....

  • Zitat

    Gibt es jemand der auch nicht entwurmt?


    Jepp - ich! :D - auf "Verdacht" und regelmäßig entwurm ich nix mehr - die letzte Entwurmung liegt ca. über 1 1/2 Jahre her - und davor hab ich ihn auch nicht regelmäßig entwurmt. Herr Hund hatte letztens starken Durchfall - da wurde auf Würmer und Giardien geprüft - und er war "sauber". Vorbeugend bekommt er auch nichts - Möhren frisst er nur gekocht/gedünstet oder püriert :D

    Wenn ich was im Verdacht hätte, geb ich lieber eine Kotprobe ab und lass die untersuchen - dann kann ich bei Befall immer noch eine Wurmkur geben.


    Mit dem Impfen hader ich noch mit mir ............. muss mich da noch etwas genauer einlesen =)

  • Ach ne ich hatte als ich unseren Hund bekam soviele Probleme mit ihm: er hat ständig gehumpelt, hatte ne Bindehautentzündung, Schuppen, Ohrenentzündung, dann wieder humpeln, dann DEmodexmilben etc...die TÄ hat ihm immer nur Medikamente gegeben die kurzfristig geholfen haben, er aber auch echt irgendwie schlapp war und gespuckt hat von den Medikamenten, die TÄ dann aber meinte das ist halt so, dann wurde er wegen dem Humpeln geröntgt wo klar nichts drauf zu finden war und ich habe innerhalb von den ersten 3 monaten etwa 500-600 EUR ausgegeben und mein Geldbeutel war leer! Ich bin dann zu einer Heilpraktikerin gegangen die dann bei ihrer Untersuchung festgestellt hat, dass er einen unruhigen Herzschlag hat und dass seine Leber unheimlich hart arbeiten muss wegen der Medikamente und dass er einen sehr langsamen Puls hat, dadurch wurden seine Organe nicht richtig versorgt, die Haut auch nicht dadurch konnte der Körper sich nicht gegen die Milben wehren, das Immunsystem war nicht super etc....tja dann wurde er erst mal ausgeleitet mit Globulis und bekommt nun seit ca nem 3/4 Jahr Globulis damit sein Herz ruhiger und sein Kreislauf etwas in Schwung kommt und seitdem hatte er absolut nichts mehr!!! Gar nichts!!! Ach und ich war vor der Heilpraktikerin auch noch bei ner anderen TÄ aber die hat ihn auch nicht richtig untersucht sondern nur die Symptome behandelt....und sowas ärgert mich weil viele MenschenÄrzte ja oft auch so arbeiten und so aber nur für ihren Geldbeutel arbeiten aber nicht weil sie auch anderen richtig helfen möchten....und seitdem würde ich nur noch zum TA wenn es richtig schlimm ist oder er ne OP braucht aber sonst schwör ich auf meine Heilpraktikerin....oder auf den gesunden Menschenverstand :D

  • Huhu,

    ich lasse von meinen Dreien auch nur noch in regelmäßigen Abständen Kotproben untersuchen (macht bei uns die TÄ direkt). Da halten sich die Kosten echt in Grenzen (ich glaube, die Wurmkuren wären auch nicht billiger) und entwurmt wird nur noch, wenn es tatsächlich notwendig ist (war bei uns noch nie der Fall, seit wir nicht mehr "auf doofen Dunst" entwurmen).
    Aber soweit ich weiß, ist es NICHT normal, dass im Hundekot Würmer sind bzw. wenn da welche zu finden sind, sollte man auch etwas unternehmen.

    LG

  • Ich entwurme auch nicht vorm Impfen. Vor allem wird immer gesagt, ungefähr ein, zwei Wochen vor der Impfung. Ach - und was ist, wenn er sich ein paar Tage nach der Entwurmung einen Wurm aufgabelt? Dann kann man die Entwurmung auch gleich sein lassen.
    Zu viel entwurmen ist auch nicht gut. Es belastet, greift Magen und Darm an und man hat rausgefunden, daß Allergien mit zu viel entwurmen zusammenhängen können (seit Hunde und Katzen regelmäßig entwurmt werden, sind bei ihnen Allergien sprunghaft angestiegen).

  • Hi,
    ich schließe mich dem Thema mal an. Ich finde das auch interessant.
    Ich hatte auch überlegt, einfach den Kot untersuchen zu lassen, da Leni relativ wenig in den Mund nimmt und somit nicht die gefährdetste ist.

    Allerdings hab ich letztens für eine Kotuntersuchung auf Giardien 23 Euro :sad2: bezahlt. Wollte, wenn es wieder dran ist, erstmal fragen was die Kotuntersuchung auf "normale" Würmer kosten.
    Eine Wurmkur an sich kostet für Leni noch nicht mal 2, 50 €.

    Da muss ich als Studentin dann doch in den saueren Apfel beissen, dass Geld zusammen halten und auf Verdacht entwurmen.

  • Wir entwurmen auch nicht auf Verdacht. Unser Hund kriegt täglich Kokosöl, was unter anderem sowohl gegen Wurmbefall, als auch gegen Zecken hilft. Des weiteren wird alle halbe Jahre eine Kotprobe zur Untersuchung abgegeben. Sollte mein Hund dann Würmer haben, wird auch entwurmt. Ist der Befund negativ, sehe ich keinen Grund, meinen Hund mit Gift zu belasten.

    Genau so "zurückhaltend" gehe ich auch mit der Impfung um.
    Meiner wurde grundimmunisiert und in seinen Impfpass wurden danach drei Jahre eingetragen (manche impfen auch jährlich, was ich für vollkommen übertrieben halte).
    Es wir übrigens bei uns auch nur Staupe, Hepatitis und Parvovirose geimpft. Genau so wie Tollwut.
    Jedoch Tollwut auch erst mit einem halben Jahr, nach dem Zahnen und NIE in Kombination mit Staupe, Hepatitis und Parvovirose.

    Da bei uns Leptospirose nicht sonderlich ausgebreitet ist, wird es genau so wenig, wie Zwingerhusten oder irgendwelche andere Sachen geimpft.

    Ich kann dazu übrigens folgendes Buch empfehlen

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