Leinenführigkeit mit zwei Hunden
-
-
Hallo zusammen,
hier mal eine spezielle Frage zur Leinenführigkeit:
Unser "noch"-Welpe Kolja (14,5 Wochen, Golden-Retriever-Neufundländer(?) Mix) läuft ansich schon recht ordentlich an der Leine und abgesehen von seinen verrückten 5 Minuten ist er ein absolut vorbildlicher und ruhiger Hund (sagt das nicht jeder über seinen Hund...?
)Mit fremden Hunden ist Kolja sehr gut verträglich. Wenn er an der Leine ist, lässt er sich gut an ihnen vorbei führen, bleibt halt gerne mal stehen und schaut sie sich genau an aber ist weder scheu noch rennt er wild spielen wollend auf diese zu.
Soweit so gut..

Ganz anders sieht die Sache aus, wenn er seinen Bruder sieht, mit dem er mehrmals die Woche zu tun hat, da er im gleichen Haus wohnt. Hier ist er an der Leine kaum zu halten und zieht mit allem was er hat (und das sind schon knapp 18kg) auf seinen Bruder zu und will die ganze Zeit mit ihm spielen. Ablenken selbst mit den tollsten Leckerlies funktioniert dann leider nicht wirklich. Gemeinsame Spaziergänge mit den Beiden sind zwar schon möglich aber eher anstrengend (zumindest für uns), da an Leinenführigkeit dabei nicht zu denken ist.
Unsere Idealvorstellung wäre:
An der Leine sollen sich die Beiden benehmen, auf die Leinenführigkeit achten und wenn sie sich begegnen "gelassen" bleiben und nicht aufeinander zu rennen (zumindest mit Leine). Gemeinsame Spaziergänge sollte mit den beiden entspannt möglich sein, ohne Leine dürfen die natürlich spielen, raufen und sich gehen lassen.Wie können wir das am Besten erreichen?
Wir planen nun, dass sich die beiden Hunde langsam annähern. Also an die Leine, dann wenn sie sich entdecken stehen bleiben, möglichst ablenken (sofern ich noch ein Zauberleckerlie finde, mit dem das möglich ist) und wenn sie sich ein wenig beruhigt haben einen Schritt näher gehen und dann fängt das Ganze wahrscheinlich wieder von vorne an.
Wenn dies nach einer wahrscheinlich recht langen Zeitdauer funktioniert, werden wir uns an die gemeinsame Leinenführigkeit machen.Ist dieses Vorgehen sinnvoll oder habt ihr andere Vorschläge?
danke und viele Grüße
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Hallo!
Ich würde mal sagen, daß sie dies nicht gelernt haben.
Andere Hunde sind andere Situationen, da wurde das von Anfang an so geübt, und das ist dann so "gelernt".
Aber, beim Geschwisterchen gab es diese Art von "Grenze" nicht.
Deshalb gilt das, was bei anderen Hunde relativ gut klappt, nicht.
Es muß also "neu" angelernt" werden.
ZitatGanz anders sieht die Sache aus, wenn er seinen Bruder sieht, mit dem er mehrmals die Woche zu tun hat, da er im gleichen Haus wohnt. Hier ist er an der Leine kaum zu halten und zieht mit allem was er hat (und das sind schon knapp 18kg) auf seinen Bruder zu und will die ganze Zeit mit ihm spielen. Ablenken selbst mit den tollsten Leckerlies funktioniert dann leider nicht wirklich. Gemeinsame Spaziergänge mit den Beiden sind zwar schon möglich aber eher anstrengend (zumindest für uns), da an Leinenführigkeit dabei nicht zu denken ist.
Ich gehe mal davon aus, daß er bisher immer für sein Verhalten "belohnt" wurde.
Das kann ein Spiel mit dem Bruder sein.
Das kann auch das "rasche Vorankommen zum Bruder" sein.
Wie auch immer - das bisher gezeigte Verhalten hatte immer zum Erfolg geführt, warum also das, aus Hundesicht betrachtet, ändern wollen?Ich würde genau da von vorne ansetzen.
Eben nicht als "Belohnung" die Zusammenführung der Beiden geben, wenn beide sich nach Eurer Meinung "falsch" benehmen.
Ablenken würde ich sowieso nicht wollen. Der Reiz "Bruder" wird sicherlich sowieso schöner und größer sein, als das tollste Futter.Da würde ich halt mit der "Belohnung" Bruder arbeiten wollen.
Quasi "Willst du da hin? Dann benimm dich vorher".
Ist das nicht gegeben, gibt es halt auch nicht die Belohnung.Das könnt Ihr anfangs nur mit sehr viel Distanz voneinander üben.
Klappt dies ganz gut, wird die Distanz verkleinert, aber in winzigen Schritten.ZitatUnsere Idealvorstellung wäre:
An der Leine sollen sich die Beiden benehmen, auf die Leinenführigkeit achten und wenn sie sich begegnen "gelassen" bleiben und nicht aufeinander zu rennen (zumindest mit Leine). Gemeinsame Spaziergänge sollte mit den beiden entspannt möglich sein, ohne Leine dürfen die natürlich spielen, raufen und sich gehen lassen.Ist machbar, aber mit Training verbunden.
Habt Ihr eine breite Straße sollte es leicht umsetzbar sein.
Eine links, die andere rechts, kein Kontakt und einfach nur gehen.
Läuft der Hund schön neben dem Halter mit, wird dies belohnt.ZitatWir planen nun, dass sich die beiden Hunde langsam annähern. Also an die Leine, dann wenn sie sich entdecken stehen bleiben, möglichst ablenken (sofern ich noch ein Zauberleckerlie finde, mit dem das möglich ist) und wenn sie sich ein wenig beruhigt haben einen Schritt näher gehen und dann fängt das Ganze wahrscheinlich wieder von vorne an.
Warum ablenken?
Besser wäre, wenn beide Halter aus der Situation rausgehen.
Oder nur der Halter, dessen Hund gerade die größten "Randale" macht.
Raus, wenn der Hund sich beruhigt hat, kann langsam wieder umgedreht werden.
Ist er noch ruhig, wird genau DAS belohnt.
Zappelt der wieder rum, wird kommentarlos wieder umgedreht.Anfangs wird die Distanz noch recht groß sein.
Und ich würde da auch nicht übertreiben wollen.
Macht lieber einige Wiederholungen, und dann geht jedes Team erst einmal seinen eigenen Weg.
Dann wird die Distanz wieder ein Stückchen kürzer gemacht, das ruhige Verhalten belohnt.
Beim nächsten Trainingseinheit würde ich, wenn es der Weg zuläßt, einen recht breiten Abstand machen, und dann "nebeneinander" herlaufen.
Ideal wäre dann, wenn die Halter sich "innen" befinden und die Hunde "außen".
Macht einer "Rabatz", oder kann sich nicht konzentrieren", wird umgedreht.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
14 Wochen, das sind noch Babys!
Ich würde es genau umgekehrt machen. Wenn ihr euch seht, zusehen, dass sie sich erstmal ohne Leine austoben können, dann erst üben. Erstmal, dass die beiden sich auch ohne Leine gemeinsam konzentrieren können, also beide sitz Platz Pfötchen. Beide von jemandem halten lassen und dann beide gleichzeitig abrufen. Beide an der Leine zum Beispiel über und um Hindernisse herumführen, Dinge, wo sie langsam sein müssen und sich konzentrieren.
Dann die beiden zwischendurch immer wieder kurz absitzen lassen und dann dürfen sie weiterspielen.
Also in ihre Spiele sanft Konzentration reinbringen.
Wenn ihr beide an der Leine haben müsst, weil ihr spazierengehen wollt und ihr seit zu zweit, nimmt einer beide Hunde, links und rechts, einer geht vorweg und korrigiert das ziehen durch bremsende Körpersprache mit einem laaaaangsam. Einen Befehl für langsam oder ähnliches, könnt ihr dann auf alleinigen spaziergängen festigen und die Besitzer des Bruders auch.
Und sich unbedingt erstmal kleine Ziele setzen, also ein paar Meter brav sein, ist unter der Aufregung schon eine super Leistung. Und mit kleinen Schritten kommt man schneller voran als man so denkt. 14 Wochen ist wirklich noch verdammt jung, auch wenn sie schon so riesig sind und es sonst schon ganz gut klappt.Viel spaß mit den kleinen Giganten!
-
Meine Meinung: der Hund is noch superjung- Leinenführigkeit???? Nu ja.
Was willst dem Hund "Tricks" beibringen wenn er noch gar nicht ansprechbar ist.
Ich lern den Hunden erstmal die Ansprechbarkeit, die Aufmerksamkeit, die Bereitschaft mit mir ins Gespräch zu treten.....bei keiner, mittlerer und starker Ablenkung.
Danach kommt dann alles andere, läuft nebenbei und wird schnell begriffen.
So muss er bei mir erstmal beim Anblick seiner Bruders ansprechbar sein, wenn er dann solange ICH es will aufmerksam ist, entlass ich ihn mit Lob. Welches dann auch das Spiel mit dem Bruder sein kann.....etc
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!